Deutsch-Zentralasiatische Parlamentariergruppe
16.04.2013
Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern kasachischer Zivilgesellschaft
28.02.2013
Engagement der Deutschen Welle in Zentralasien
Mitglieder des Kulturausschusses des Bundestages und Vertreter der Deutschen Welle (DW) - Dr. Ansgar Burghof, Leiter der Intendanz, Ingo Mannteufel, Leiter Osteuroparedaktion und Beate Eschment, Redakteurin Zentralasien-Analysen - konnte Dr. Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, am Donnerstag, den 28. Februar 2013 begrüßen.
Schwerpunkt des Gesprächs war das Engagement der Deutschen Welle in Zentralasien. Ingo Mannteufel berichtete über die Bedeutung der internationalen Sender in der modernen Welt. Er betonte, dass schon heutzutage die Deutsche Welle in 29 Sprachen und 24 Stunden pro Tag weltweit über die aktuellsten Entwicklungen berichtet. Das DW-Angebot für Zentralasien sei breit, hinzu kämen Informationen über Deutschland und Europa, die europäische Sichtweise auf Ereignisse in Zentralasien sowie Berichte und Analysen über die wichtigsten Entwicklungen in der Region.
Zu den Schwierigkeiten, auf die die DW in der Region stößt, kann man vor allem die geringe Nutzung der Kurzwelle zählen. Die DW-Markt- und -Medienforschung zeigt, dass in Kasachstan, Usbekistan und Kirgistan die Kurzwellennutzung unter 1 Prozent der Radiohörer täglich liegt. 39 000 Besucher monatlich aus Zentralasien hätten die DW-Seiten. Problematisch sei manchmal den Zugang zu diesen. Um Zensur umzugehen, benutze man Proxy-Server, die den freien Zugang gewährleisteten. Außerdem versuche die Deutsche Welle, ein modernes, crossmediales Angebot für Zentralasien zu schaffen - d. h. den Zugang zu DW-Seiten durch YouTube, Twitter, Facebook u.a.
[Deutsche Welle informiert über Angebote u.a. für Zentralasien]
20.02.2013
Treffen mit UN-Sondergesandten für Zentralasien
Den UN-Sondergesandten Botschafter Miroslav Jenca (2.v.l) traf Dagmar Enkelmann als Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe am Mittwoch im Reichstagsgebäude. Jenca leitet seit 2008 das United Nations Regional Centre for Preventive Diplomacy for Central Asia (UNRCCA) in Aschgabat (Turkmenistan). Das Gespräch drehte sich um Fragen des Friedens und der Stabilität in Zentralasien, darunter insbesondere nach dem Ende des ISAF-Mandats in Afghanistan. Enkelmann und Jenca hatten sich bereits im März 2011 zu einem Gespräch getroffen.
29.11.2012
Gespräch mit mongolischer Delegation
Mit einer mongolischen Delegation unter Leitung der neuen Vorsitzenden der Mongolisch-Deutschen Parlamentariergruppe des Großen Volkskhurals, Radnaa Burmaa (Foto: l.), traf Dagmar Enkelmann heute im Bundestag zusammen. Dabei ging es unter anderem um das Wahlrecht, Petitionsverfahren sowie Frauen in der Politik. Frau Burmaa ist zugleich Vorsitzende des Petitionsausschusses des monglischen Parlaments.
An dem Gespräch nahmen ebenfalls Mijeddorj Batchimeg (Foto: r.), Vorsitzende des Unterausschusses für Ethik des Großen Volkskhurals, der mongolische Botschafter in der Bundesrepublik, Baldorj Davaadorj sowie Manfred Grund (MdB) und Vorstandsmitglied der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe teil.
28.11.2012
Diskussion mit Medienexperten aus Usbekistan
Über die Freiheit des Wortes und die Verantwortung der Medien diskutierte Dr. Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, am Mittwoch mit Medienexperten aus Usbekistan.
Auf Einladung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) absolvierte die Gruppe vom 25.-28. November 2012 eine Studienreise in Berlin. In dem Land wird gegenwärtig ein Gesetzentwurf zu Öffentlichkeitsarbeit, Informationsfreiheit, Zugang zu Informationen und Entwicklung der Massenmedien diskutiert. Das OSZE Projekt läuft seit 2011 und umfasst u.a. Fortbildungen für insgesamt 120 Pressesprecher staatlicher und nichtstaatlicher Organisationen.
23.11.2012
Enkelmann verurteilt Vorgehen gegen kasachische Medien
"Das gestern ergangene Verbot der kasachischen Zeitung 'Golos Respubliki' verurteile ich scharf und fordere die kasachische Regierung auf, ihr Vorgehen gegen die oppositionellen Medien im Lande sofort einzustellen. Meinungs- und Pressefreiheit gehören zu den unteilbaren Menschenrechten und sollten überall auf der Welt respektiert und nicht eingeschränkt werden. Darauf muss auch die internationale Gemeinschaft bei ihrer Zusammenarbeit mit Kasachstan verstärkt hinweisen", erklärt die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann und Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe angesichts der von der kasachischen Justiz angekündigten Klagen gegen oppositionelle Medien wegen angeblicher Unterstützung des „Terrorismus", von der insgesamt 40 Zeitungen, Fernsehsender, Internetportale und politische Gruppen betroffen sind. [mehr...]
21.11.2012
Treffen mit Parlamentspräsidenten Kasachstans
Ein Treffen der Zentralasiatischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages mit dem Parlamentspräsidenten Kasachstans, Nurlan Nigmatulin (Foto r.), fand am Mittwoch in den Räumen der Parlamentarischen Gesellschaft statt. Nach der freundlichen Begrüßung durch Dagmar Enkelmann als Vorsitzende der Parlamentariergruppe ging es bei dem Gespräch dann auch um Minderheitenrechte im Parlament sowie um freie Presse und den Umgang mit Opposition. Nigmatulin hatte zuvor u.a. die Generaldebatte in den Haushaltsberatungen des Bundestages verfolgt.
19.11.2012
Enkelmann fordert von Kasachstan faires Verfahren für Wladimir Koslow
„Für die heute beginnende Berufungsverhandlung in Aktau gegen den inhaftierten kasachischen Oppositionspolitiker Wladimir Koslow fordere ich ein faires gerichtliches Verfahren. Schon bei der Verurteilung Koslows zu siebeneinhalb Jahren Haft wegen angeblicher ‚Aufstachelung‘ beim Ölarbeiterstreik in Shaonasen ergeben sich berechtigte Zweifel, ob dieses Verfahren rechtsstaatlichen Standards gerecht wurde. Die Absicht, die Berufungsverhandlung in nur zwei Tagen durchzuführen, unterstreicht aktuell diese Zweifel,“ erklärt die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann.
Als Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe des Bundestages hatte Enkelmann in der vergangenen Woche während einer Reise nach Astana und Almaty auch Gespräche mit offiziellen Repräsentanten Kasachstan sowie der Zivilgesellschaft geführt, darunter mit der Ehefrau von Wladimir Koslow. [mehr...]
15.11.2012
4. Tag - IPS-Auswahlreise
Mein letzter Tag der Kasachstanreise beginnt mit einem Arbeitsfrühstück mit der Autorin des einzigen Reiseführers über Kasachstan und Vermittlerin alternativer Reisen. Ich bin froh, sie getroffen zu haben und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit.
Im Generalkonsulat haben wir dann noch zwei IPS-Bewerbergespräche geführt. Von sieben Bewerbern in der engeren Wahl sind vier geblieben, auf die wir uns ab März 2013 in Berlin freuen.
Dann ging es zur Deutsch-Kasachischen Universität, in der ich mit einem Vortrag Werbung für das IPS mache. In der al-Farabi-Universität, an der auch meine letzte Stipendiatin Alexandra studiert hat, fand ein Forum mit Studenten und Professoren statt, sehr gut besucht und mir wurden regelrecht Löcher in den Bauch gefragt. Es hat viel Spaß gemacht.
Unter dem Thema "Soziale Gerechtigkeit in Zentralasien" organisierte die Rosa Luxemburg Stiftung ein Treffen mit Vertretern verschiedener Organisationen, sehr interessant und streitbar.
Kurzfristig zugesagt hatte im Anschluss die Ehefrau eines im Zusammenhang mit dem Ölarbeiterstreik Verhafteten, die mich über den Prozess, die Verurteilung und die Haftbedingungen ihres Mannes informierte.
14.11.2012
3. Tag - IPS-Auswahlreise
Bevor es von Astana weiter nach Almaty, also von der neuen in die alte Hauptstadt Kasachstans, geht, war für heute noch einmal eine Reihe von Gesprächen vorgesehen. So haben wir uns mit Vertretern der Friedrich-Ebert-und der Konrad-Adenauer-Stiftung getroffen, die uns über Schwerpunkte ihrer Arbeit sowie die Bewertung der Situation in Kasachstan informierten. Bei einem Treffen mit der stellvertretenden OSZE-Leiterin erfuhren wir Näheres zur Mission der Organisation, Zielen, ersten Ergebnissen und Problemen. Manches, beispielsweise den Aufbau einer parlamentarischen Demokratie, begleitet ja auch die Deutsch-Zentralasiatische Parlamentariergruppe mit ihrer Arbeit.
Nach einem Mittagessen auf Einladung der Deutschen Botschaft besuchten wir noch die hiesige Repräsentanz der Landmaschinenfirma Lemken, die ihren Stammsitz im Nordrhein-Westfälischen Alpen hat.
Heute Abend fliegen wir zur zweiten Station unserer Reise, nach Almaty. Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Botschaft, die uns so toll betreut haben.
13.11.2012
2. Tag - IPS-Auswahlreise
Am zweiten Tag unseres Aufenthalts trafen wir uns mit 5 BewerberInnen für das Internationale Stipendiatenprogramm des Deutschen Bundestages. Wir - das waren Prof. Behrendt von der TU Berlin, einer der Partnereinrichtungen für das IPS, sowie Herr Gries von der Bundestagsverwaltung. An den Auswahlgesprächen nahm auch Aliya, eine Stipendiatin dieses Jahres, teil.
Am Nachmittag ging es zur PASCH-Schule Nr. 62. Nach einem kurzen Rundgang durch die Schule wurden uns von verschiedenen Klassen Projekte in deutscher Sprache vorgeführt. Sie hatten sich viel Mühe gegeben, u.a. Dornröschen in verschiedenen Varianten. Gemeinsam mit Frau Fichtner vom Goethe-Institut überreichte ich an erfolgreiche Absolventen der Sprachprüfung Zertifikate. Anschließend besuchten wir ein Sprachlernzentrum des Goethe-Instituts.
Am Abend trafen wir uns in den Räumen der Residenz des Ständigen Vertreters mit DAAD- und IPS-Alumni. Es war interessant zu hören, was aus unseren ehemaligen Stipendiaten geworden ist, u.a. Mitarbeiter der EU-Vertretung, von Ministerien, deutschen Unternehmen usw.
12.11.2012
1. Tag - IPS-Auswahlreise
Wegen leichter Verspätung des Fliegers und nach einstündigem Warten am Gepäckband blieb nicht viel Zeit, um sich im Hotel in Astana frisch zu machen. Nach einem Briefing durch den Ständigen Vertreter der Deutschen Botschaft, Herrn Dr. Banzhaf, ging es zum ersten Termin ins Kasachische Parlament. Dort trafen wir uns mit dem Vorsitzenden des Komitees für Auswärtige Angelegenheiten und weiteren Abgeordneten. Das Parlament ist erst vor kurzem neu gewählt worden. Neben der Staatspartei gibt es jetzt zwei weitere Parteien im Parlament. Auffällig auch, dass sich der Anteil von Frauen deutlich erhöht hat.
Nach einem Pressegespräch, in dem es u.a. um das IPS-Programm, den Ölarbeiterstreik, die Menschenrechtssituation sowie die Zusammenarbeit mit dem Kasachischen Parlament ging, gab es ein Arbeitsessen mit Parlamentariern. Anschließend fuhren wir zur Humanitär-Juristischen Universität, an der ich einen Vortrag über das IPS hielt. In der Botschaft führten wir ein Gespräch mit Vertretern mehrerer Universitäten und am Abend noch mit einem Abgesandten der GIZ.
12.11.2012
IPS-Auswahlreise nach Kasachstan
Vom 12.-16. November 2012 absolviert Dr. Dagmar Enkelmann als Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe die diesjährige IPS-Auswahlreise. In Astana und Almaty stellen sich dabei kasachische Studentinnen und Studenten vor, die sich für eine Teilnahme am Internationalen Parlamentspraktikum (IPS) des Bundestages für das Jahr 2013 bewerben.
Außer mit den Bewerberinnen und Bewerbern führt Dagmar Enkelmann auch eine Reihe politischer Gespräche, mit denen sie Kontakte zu kasachischen Parlamentarier, zu Einrichtungen wie der Deutsch-Kasachischen Universität oder der Nationalen al-Farabi-Universität sowie zu den Vertreterinnen und Vertretern der GIZ und des DAAD in Kasachstan fortführt oder neu knüpft.[Begrüßungsschreiben des Rektors der Kasachischen al-Farabi Universität]
24.10.2012
Gespräch mit Justizministern Tadschikistans und Kirgisistans
Mit einer Delegation, an deren Spitze Dr. Rustam Mengliev, Justizminister der Republik Tadschikistan, sowie Almambet Shykmamatov, Justizminister der Republik Kirgisistan, standen, führten Dr. Dagmar Enkelmann und weitere Mitglieder der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe (ZAPG) am Mittwoch ein Gespräch im Bundestag. Die Vorsitzende der ZAPG verwies dabei darauf, dass die Entwicklung eines Rechtsstaat und entsprechender Verhältnisse ein wichtiges Anliegen bei der Zusammenarbeit mit den Ländern sei. Die Minister weilten dieser Tage im Rahmen einer internationalen Konferenz der Deutschen Stiftung für Internationale Rechtliche Zusammenarbeit (IRZ) in der Bundesrepublik.
23.10.2012
Treffen mit mongolischem Außenminister
07.10.2012
Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe besucht Kirgisistan und Turkmenistan
Vom 7. bis 12. Oktober 2012 wird sich eine Delegation der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe unter Leitung der Vorsitzenden, Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE.), in Kirgisistan und Turkmenistan aufhalten. Die weiteren Delegationsmitglieder sind: Manfred Grund und Karin Strenz (beide CDU/CSU), Ute Kumpf (SPD) und Cornelia Behm (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).
Die Reise soll vor allem der Intensivierung der parlamentarischen Beziehungen dienen. Weitere Themen in beiden Ländern werden die soziale, wirtschaftliche und demokratische Entwicklung sein, insbesondere die Zusammenarbeit in der Region und mit der Bundesrepublik Deutschland, die Lage bei den Menschenrechten, insbesondere Frauenrechte, Wasserfragen sowie Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung.
Neben Gesprächen mit Vertretern der Parlamente, Regierungen und der Zivilgesellschaft sind Treffen mit Entwicklungs- und Nichtregierungsorganisationen und vor Ort tätigen politischen Stiftungen geplant. [Selbstbewußtsein der Parlamente stärken]
24.09.2012
Besuch tadschikische Delegation in Märkisch-Oderland
Ein anspruchsvolles Programm erwartete die Delegation von Parlamentariern aus Tadschikistan am Montag, die auf Einladung der Vorsitzenden der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, Dr. Dagmar Enkelmann, MdB, den Bundestag besuchen.
Die erste Station des Besuchsprogramm im Landkreis Märkisch-Oderland war einer der größten Agrarbetriebe Deutschlands, die Landwirtschaft Golzow GmbH. Ihr Geschäftsführer, Dr. Manfred Großkopf berichtete den tadschikischen Parlamentarier, die aus einem agrarisch geprägten Land kommen, nicht ohne Stolz von der Entwicklung des Betriebes. Die Geschäftsphilosophie des Betriebes laute: "Heute geerntet, heute am Markt!"
Als Förderin des Filmmuseums "Die Kinder von Golzow" ließ es sich Dagmar Enkelmann nicht nehmen, den tadschikischen Gästen die künstlerische Langzeitdokumentation nahezubringen und auch einen kurzen Stopp am Museum einzulegen... [mehr...]
30.08.2012
Kasachischer Sender "K-plus" interviewte Dagmar Enkelmann
Im Wahlkreisbüro Bernau wurde Dr. Dagmar Enkelmann als Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe Ende August von Journalisten aus Kasachstan interviewt. Die Journalisten vertraten den kasachischen Sender "K-plus". Seit 2007 gilt "K-plus" als erste unabhängige TV-Station in Kasachstan, die rund um die Uhr über Satellit für den gesamten eurasischen Kontinent sendet und Ereignisse in Zentralasien behandelt. Im Interview mit Dagmar Enkelmann geht es um die Ergebnisse ihres Treffens mit dem kasachischen Regisseur Bolat Atabayev, der vor kurzem in Weimar für seine Verdienste um die deutsch-kasachischen Beziehungen die Goethe-Medaille erhielt, sowie um das weitere Schicksal politischer Gefangener wie Vladimir Kozlov sowie die Gerichtsverfahren wegen der Unruhen im Westen Kasachstans. Abschließend drückt Dagmar Enkelmann ihre Hoffnung aus, dass alle wegen vermeintlicher Rädelsführerschaft am Ölarbeiterstreik Inhaftierten freigelassen werden und die offenbar politisch motivierten Verfahren eingestellt werden.
20.08.2012
Für Demokratie und Menschenrechte in Kasachstan
Treffen der Vorsitzenden der Zentralasiatischen Parlamentariergruppe (ZAPG), Dagmar Enkelmann, mit Regisseur Bolat Atabajew und dem Journalisten Lukpan Achmedjarow aus Kasachstan
Fragen von Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit sowie die Lage der Menschenrechte in Kasachstan standen im Mittelpunkt eines Gesprächs von Dr. Dagmar Enkelmann, der Vorsitzenden der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe des Bundestages (ZAPG), am Montag mit dem Regisseur Bolat Atabajew sowie dem Journalisten Lukpan Achmedjarow.
Bolat Atabajew, der im Frühsommer mehrere Wochen im Gefängnis saß, weil er sich mit streikenden Ölarbeitern im westkasachischen Schanaosen solidarisiert hatte, erhält Ende August in Weimar die Goethe-Medaille verliehen. Für seine mutige Berichterstattung zeichnet "Reporter ohne Grenzen" Lukpan Achmedjarow - er hatte u.a. über die Niederschlagung der Proteste in Schanaosen berichtet - im Oktober mit dem Peter-Mackler-Preis für besonderen Mut und Ethik im Journalismus aus.
Dagmar Enkelmann, die sich u.a. für die Freilassung von Atabajew eingesetzt hatte, sprach den kasachischen Gästen die hohe Anerkennung für ihren Einsatz für Demokratie und Menschenrechte aus und bestärkte sie darin, diesen fortzusetzen. In diesem Sinne werde auch die Parlamentariergruppe weiter wirken. Bei dem Treffen betonte Bolat Atabajew seinerseits, dass die solidarische Unterstützung durch die weltweite Zivilgesellschaft eine große Bedeutung für ihn hat und er dankte allen, die ihm geholfen haben.
26.06.2012
Treffen mit kasachischer Parlamentarierdelegation
Eine Delegation des Ausschusses für Agrarfragen des kasachischen Parlaments konnte Dr. Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, am Dienstag im Bundestag begrüßen. An der Spitze der Delegation stand Romin Madinov, Vorsitzender des Ausschusses für Agrarfragen und Mitglied der NUR OTAN-Partei. Bei dem Gespräch ging es vor allem um Möglichkeiten für deutsche Investitionen in den Agrar-Industriekomplex Kasachstans. Angesprochen wurde auch, dass der Handel mit Produkten der Agrar- und Ernährungswirtschaft zwischen Deutschland und Kasachstan in den letzten drei Jahren stark zugenommen ist. Die Ausfuhr von Agrarerzeugnissen aus Kasachstan nach Deutschland betrug 2010 31 Millionen €, die Ausfuhr deutscher Agrarprodukte nach Kasachstan im selben Jahr 52 Millionen €. Dagmar Enkelmann wies u.a. auf die Notwendigkeit des Aufbaus erneubarer Energiequellen in Kasachstan sowie auf den großen Forschungsbedarf in diesem Bereich hin. Anschließend betonte Herr Madinov, dass Kasachstan noch viel zu lernen hat und deutsche Erfahrungen hilfreich sein könnten.
18.06.2012
Kasachische Jubiläumsmedaille für Dagmar Enkelmann
Die kasachische Jubiläumsmedaille erhielt Dr. Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, aus den Händen des kasachischen Botschafters, Dr. Nurlan Onzhanov, am Montag im Bundestag. Dagmar Enkelmann wurde für ihren Beitrag zur Vertiefung der kasachisch-deutschen Beziehungen und aus Anlass des 20. Jahrestages der Unabhängigkeit der Republik Kasachstan ausgezeichnet. Anschließend betonte Herr Onzhanov, dass es eine Ehre ist, diese Auszeichnung an Dagmar Enkelmann persönlich zu überreichen.
18.06.2012
Treffen mit kasachischer Studentendelegation
Mit einer Studentendelegation aus Kasachstan tauschte sich Dr. Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe (ZAPG), am Montag im Bundestag aus. An den Gespräch nahm weiter Ilja Seifert (MdB, DIE LINKE) teil. Die Delegation war auf Einladung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für eine zweiwöchige Seminarreise nach Deutschland gekommen. An ihrer Spitze stand Prof. Dr. Mara Gubaidullina, Dozentin und Leiterin des „Center for German Studies“ an der Fakultät für Internationale Beziehungen der al-Farabi Universität in Almaty. Die Gruppe bestand aus 15 TeilnehmerInnen, die an der Fakultät für Internationale Beziehungen studieren. Die al-Farabi Universität ist die älteste kasachische Universität, die 1934 auf Grundlage des zuvor bestehenden pädagogischen Instituts gegründet war. Seit der Unabhängigkeit Kasachstans 1991 versucht die Universität, sich neu auszurichten und internationale Bildungsstandards einzuführen.
Beim Gespräch mit Dagmar Enkelmann ging es vor allem um die Arbeit der ZAPG, eine Frauenquote im Bundestag und in der Hochschulbildung sowie um die aktuellen Probleme in Zentralasien. Angesprochen wurden auch weitere Möglichkeiten für die Zusammenarbeit. Abschließend bedankten sich die Studenten für das Treffen, und Dr. Dagmar Enkelmann versprach, im kommenden November das „Center for German Studies“ in Almaty zu besuchen.
Weitere Infos zur Kasachischen Nationalen al-Farabi Universität
10.05.2012
Dagmar Enkelmann trifft IPS-Teilnehmerinnen aus Kasachstan
Als Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe traf Dr. Dagmar Enkelmann am 10. Mai 2012 die diesjährigen Teilnehmerinnen des Internationalen Parlaments-Stipendiums (IPS) aus Kasachstan. An den Gespräch nahm weiter Katrin Werner (MdB, DIE LINKE) teil.
Da Dagmar Enkelmann die Auswahlgespräche in Astana in Oktober 2011 persönlich geleitet hatte, ergab sich so eine schöne Möglichkeit, die jungen Frauen wieder zu sehen und ihre Eindrücke und Anregungen aus den ersten Monaten des IPS zu erfahren. Die IPS-Teilnehmerinnen sind seit Anfang März 2012 in Abgeordnetenbüros tätig. Das Ziel des Programms ist die Förderung der Beziehungen zwischen Deutschland und den Teilnehmerländern, die Festigung der demokratischen Werte sowie der kulturelle Austausch. Anschließend wurde noch ein weiteres Treffen mit den IPSlerinnen im Juli vereinbart.
09.05.2012
Gespräch der ZAPG mit politischen Stiftungen
Bei einem Treffen der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe (ZAPG) mit den Vertretern von vier politischen Stiftungen gab es eine interessante Diskussion zur heutigen Situation in Zentralasien. Als Vorsitzende der ZAPG begrüßte Dr. Dagmar Enkelmann Marc Frings (Konrad-Adenauer Stiftung), Dr. Ernst Hillebrand (Friedrich-Ebert Stiftung), Ivo Georgiev (Rosa-Luxemburg Stiftung) sowie Daniel Kaddik (Friedrich-Naumann Stiftung) am 9. Mai 2012 ganz herzlich im Bundestag. Schwerpunkt des Gesprächs war das Engagement der Stiftungen in Zentralasien sowie die Zentralasienstrategie der Europäischen Union. Die politischen Stiftungen berichteten über zahlreichen Aktivitäten in Bereichen wie Menschenrechtsschutz, Aufbau der aktiven Zivilgesellschaft, Energie und Sicherheit, Kommunalselbstverwaltung, regionale Integration, Frauenrechte u.a. Diskutiert wurde auch die Rolle moderner Akteure (Russland, USA, China, Türkei), die ihre Interessen in Zentralasien verfolgen. Darüber hinaus wiesen die Stiftungsvertreter auf hohe Korruptionsraten, mangelnde Demokratie und Wasserprobleme hin.
25.04.2012
Dagmar Enkelmann trifft kirgisische Parlamentarier
Parlamentarier aus Kirgistan begrüßte Dagmar Enkelmann, die Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, am Mittwoch, den 25. April 2012. Auf Einladung des George C. Marshall European Center for Security Studies war die kirgisische Delegation nach Deutschland zu einen zweitägigen Kolloquium gekommen. Ein Höhepunkt des Programms war dasTreffen mit Mitgliedern der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe. Bei dem Austausch ging es vor allem um Transportfragen. Bis jetzt gibt es keine direkte Flüge von Deutschland nach Kirgistan, was die Entwicklung der Zusammenarbeit und der Wirtschaftsbeziehungen stark stört. Angesprochen wurden auch die Themen Gesundheitswesen, Sicherheitspolitik, Frauenbeteiligung am Parlament sowie zukünftigen Schüler- und Studentenaustausch.
29.03.2012
Dagmar Enkelmann mit „Polarstern-Orden“ der Mongolei geehrt
Für ihre besonderen Verdienste als Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe erhielt Dagmar Enkelmann am Donnerstag, den 29. März 2012, den mongolischen „Polarstern-Orden“. Der Staatspräsident der Mongolei, Tsakhia Elbegdorj, betonte bei der Auszeichnung im Hotel „Adlon“, dass der „Polarstern-Orden“ die höchste an Ausländer verliehene Auszeichnung seines Landes ist.
Anschließend nahm Dagmar Enkelmann eine Einladung zum Staatsbankett anlässlich des Besuchs der mongolischen Staatspräsidenten im Schloss Bellevue wahr.
Im Rahmen des ersten offiziellen Staatsbesuchs in Deutschland traf Tsakhia Elbegdorj auch Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Norbert Lammert.
29.03.2012
Gemeinsame Beratung der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe und des Ausschusses für Menschenrechte

In einer gemeinsamer Beratung diskutierten Mitglieder des Menschenrechtsausschusses des Bundestages und der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe (ZAPG) am 29. März 2012 das Thema Menschenrechtschutz in Tadschikistan. Unter der Leitung der Vorsitzenden der ZAPG, Dr. Dagmar Enkelmann, (Foto: l.) und Angelika Graf, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte des Bundestages, wurde unter anderem über Medienfreiheit, Frauenrechte, Diskriminierung von Homosexuellen, Probleme mit Stromversorgung und die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie gesprochen. Die beiden Ausschüsse sehen viele Möglichkeiten, die Entwicklungszusammenarbeit mit Tadschikistan zu stärken. Dagmar Enkelmann bedauerte im Anschluss, dass eine solche gremienübergreifende Arbeit im Bundestag viel zu selten stattfindet.
28.03.2012
Gespräch mit usbekischem Senator Safajew

Die Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, Dr. Dagmar Enkelmann, begrüßte den usbekischen Senator Dr. Sadik S. Safajew an der Spitze einer Delegation bei einem Treffen am 28. März 2012 im Bundestag. Auf Einladung der Bundesregierung war Herr Safajew vom 26. bis 29. März 2012 in Deutschland. Dr. Safajew ist Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des usbekischen Senats, war der erste Botschafter seines Landes in Deutschland sowie Außenminister Usbekistans. Während des Gespräch betonte Safajew, dass die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern auf der parlamentarischen Ebene sehr wichtig für Usbekistan sei und äußerte sein Interesse, diese Partnerschaft weiter auszubauen. Usbekistan habe sich seit dem Zerfall der Sowjetunion stark verändert, dennoch sei der Weg zur Demokratie bis jetzt noch nicht ganz klar. Schwerpunkt des Gesprächs mit den Bundestagsabgeordneten war die Menschenrechtssituation in Usbekistan. Angesprochen wurden Kinderarbeit, Medienfreiheit sowie die Rechte von Gefangenen. Anschließend bedankte sich Dr. Safajew für das Treffen und lud Dagmar Enkelmann zu einer im Sommer 2012 geplanten Konferenz nach Taschkent ein.
18.01.2012
Treffen mit Delegation aus Usbekistan
In ihrer Funktion als Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe empfing Dagmar Enkelmann heute im Bundestag eine Delegation des Unabhängigen Instituts zur Untersuchung des Entwicklungsprozesses der Zivilgesellschaft Usbekistans, die z.Z. auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Deutschland weilt.
In dem Austausch, an dem auch Abgeordnete anderer Fraktionen teilnahmen, ging es u.a. um die Entwicklung rechtsstaatlicher Institutionen, die Tätigkeit von NGO und die Funktion der Zivilgesellschaft im Rahmen der Kontrolle von Regierungs- und Verwaltungshandeln sowie um die Rolle religiöser Vereinigungen und die Religionsfreiheit. Die Gäste aus Usbekistan wollten auch wissen, inwieweit die Arbeit von Abgeordneten mit ehrenamtlichem Engagement verbunden werden kann.
19.12.2011
Treffen mit Vertretern der Michael-Succow-Stiftung und dem Botschafter der Mongolei
Auf Initiative der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann trafen sich Vertreter der Michael-Succow-Stiftung mit dem Botschafter der Mongolei in Deutschland, Herrn Davaadorj Baldorj. Die Stiftung engagiert sich seit Jahren in Naturschutzprogrammen des Landes. Zurzeit sind 13% der Flächen unter Schutz gestellt. Das Ziel seiner Regierung, so der Botschafter, sei die Unterschutzstellung von mindestens 25% der gesamten Fläche des Landes. Die Vertreter der Stiftung machten darauf aufmerksam, dass nicht nur die Ausdehnung der Naturschutzgebiete wichtig sei, sondern ebenso die Aufwertung und das Management der bestehenden. Sie verwiesen auf ihre Möglichkeiten z.B. bei der Zertifizierung von Gebieten. Der Botschafter ermutigte die Stiftung ausdrücklich, sich mit konkreten Projektvorschlägen an seine Regierung zu wenden und sagte seine Unterstützung zu.
19.12.2011
EU-Sonderbeauftragter für Zentralasien würdigt Arbeit
Bei einem Treffen des EU-Sonderbeauftragten für Zentralasien, Herrn Morel, und der Politischen Beraterin des Büros in Brüssel, Frau Dr. Milow, mit der Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, Dr. Dagmar Enkelmann, gab es einen interessanten Austausch über die Situation in der Region, die politische Lage in den einzelnen Ländern sowie die Konflikte zwischen ihnen bzw. an der Grenze zu Afghanistan. Herr Morel bedankte sich ausdrücklich für die intensive Arbeit der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe und unterstrich die Bedeutung von Kontakten zwischen Parlamentariern unterschiedlicher Länder. Er informierte darüber, dass die 2007 unter Ratspräsidentschaft der Bundeskanzlerin vereinbarte Zentralasienstrategie der EU derzeit evaluiert würde und sein Ziel darin bestehe, die Möglichkeiten zur Unterstützung der Länder insbesondere beim Aufbau verarbeitender Industrie auf der Basis "verstärkter Partnerschaft" zu erweitern. Dazu sei es auch notwendig, den Einsatz finanzieller Mittel zu erweitern.
Im April würde es im Anschluss an bilaterale Treffen in kirgisischen Bischkek ein Treffen der Außenminister geben.
13.12.2011
Übergabe Spende an Präsidenten Tadschikistans
Ein symbolisches Paket überreichte Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) am Dienstag in Berlin dem tadschikischen Präsidenten Emomali Rahmon. Das Paket steht für in zwölf Kisten verpackte Spenden für die Geburtsklinik in Duschanbe - Babysachen und -spielzeug vor allem -, die Rahmon bei seinem Rückflug nach Tadschikistan mitnimmt. Der Präsident hatte sich im Rahmen seines Staatsbesuchs in Deutschland am Dienstag mit der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe des Bundestages getroffen, deren Vorsitzende Dagmar Enkelmann ist.
Bei einer offiziellen Reise der Parlamentariergruppe im Sommer nach Tadschikistan war auch die Idee zur Spendenaktion entstanden. Die Abgeordneten hatte die Geburtsklinik in der Hauptstadt des Landes besucht und die schwierigen Bedingungen dort kennen gelernt. Präsident Rahmon dankte Enkelmann für die Spende und betonte, dies sei eine wichtige Hilfe für sein Land. Dagmar Enkelmann wendet sich ihrerseits mit einem Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender, die sich an der Aktion beteiligten. Die Gaben kamen nicht nur aus dem Ostbrandenburger Wahlkreis der Bundestagsabgeordneten - auch in Kloster Lehnin hatte man von der Aktion gehört und schickte ein Päckchen. [Impressionen]
08.12.2011
Treffen der Delegation mit politischen Stiftungen

Zum Abschluss ihres Besuches beim Bundestag kam die mongolische Delegation am Donnerstagmittag - im Beisein von Dr. Dagmar Enkelmann - mit Vertreterinnen und Vertretern von drei politischen Stiftungen zusammen, der Rosa-Luxemburg-, der Friedrich-Ebert- sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Schwerpunkt der Arbeit der Stiftungen ist die Transformation der mongolischen Gesellschaft, die - verglichen mit anderen Ländern - als "sehr positives" Beispiel gewertet wird. Entsprechend ihrer politischen Schwerpunkte engagieren sich die Stiftungen in der Mongolei für die Förderung der Demokratie, von Gleichstellung und regionaler Sicherheit. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die im Unterschied zu den beiden anderen über kein eigenes Büro in der Mongolei verfügt, setzt sich gegenwärtig insbesondere für Enährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft ein.
06.12.2011
Mongolische Delegation informierte sich über Wahlrecht
Das Thema Wahlrecht stand Dienstagfrüh beim Treffen der mongolischen Delegation mit dem Referatsleiter des Bundestages, Thomas Hadamek, auf der Tagesordnung. An dem Gespräch nahm neben Dagmar Enkelmann, der Vorsitzenden der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe (ZA PG) auch Ute Kumpf teil. Sie ist stellv. Vorstandsmitglied der ZA PG.
Thomas Hadamek erläuterte, dass bei Bundestagswahlen ein Verhältniswahlrecht gelte, das aber durch Elemente des Mehrheitswahlrechts ergänzt wurde. Im Ergebnis gelangen 299 Abgeordnete, wenn sie in ihrem Wahlkreis die meisten Erststimmen auf sich vereinigen, direkt in den Bundestag, die weiteren Abgeordneten dann über die Landeslisten. Durch die Direktwahl werde eine besonders regionale Bezogenheit und Verwurzelung der Abgeordneten gesichert, allerdings seien auch die über Listenplätze Gewählten verpflichtet, Wahlkreisbüros einzurichten und intensiven Kontakt zu den Wählerinnen und Wählern zu halten.
Die mongolische Seite informierte ihrerseits über aktuelle Wahlrechts-Debatten im Vorfeld der für 2012 geplanten Wahlen. So laute ein Vorschlag, von den insgesamt 76 Sitzen 48 für direkt zu Wählende zu vergeben und nur weitere 28 über Listenplätze. Die Listen-Kandidaten sollten aber, so einige Ideen, nicht dieselbe finanziellen Möglichkeiten für ihre politische Arbeit eingeräumt werden wie direkt Gewählten.
05.12.2011
Besuch bei LMBV mit mongolischer Parlamentarierdelegation
Am Montag reiste die mongolische Parlamentarierdelegation, die vom 4. bis 8. Dezember 2011 in der Bundesrepublik ist, in die Lausitz. Nach der Begrüßung in Großräschen durch die Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) sowie der Besichtigung der IBA-Terrassen absolvierte die Delegation eine Befahrung ehemaliger Tagebaue. Dabei ging es unter anderem um die Nachnutzung der Flächen, so mit einer großen Solaranlage, die ca. 46 000 Haushalte mit Strom versorgt und so mehr als 182 000 Tonnen CO2 einspart.
In der LMBV-Hauptverwaltung wurde die Delegation dann mithilfe eines Films mit der Wirksamkeit der Sanierungsmaßnahmen für Beschäftigung, die Zukunft des Tourismus‘ und den Klimaschutz bekannt gemacht. Die LMBV hat ihr Know-how inzwischen in die Welt getragen, ist auch in der Mongolei tätig und bietet dort weiter ihre Hilfe an.
Im Gespräch stellte die Delegation Parallelen in den Aufgaben und Lösungsansätzen fest. Nachfragen gab es insbesondere zu den Kosten der Sanierung, der Art ihrer Finanzierung und ob sich die besonderen Bedingungen der Mongolei berücksichtigen ließen. So sind wegen des tiefen Grundwassers extra Speicherbecken anzulegen. Nach den Erfahrungen der LMBV sei dies denkbar und bereits für einen Goldtagebau in den Nähe Ulan Bators geprüft worden. Dieses Projekt sei aber bislang gescheitert. Die Delegation bot der LMBV hier Unterstützung an. Auch für weitere Probleme in der Mongolei gebe es Lösungen. So könnte der weiße Sand bei Erdenet mithilfe von Wollmatten oder für die Mongolei typischem Saatgut gebändigt werden. [mehr...]
02.12.2011
Treffen mit jungen Journalisten aus Zentralasien
Schon zum 2. Mal traf sich Dagmar Enkelmann im Bundestag mit jungen Journalistinnen und Journalisten, die - gefördert durch die Akademie der Deutschen Welle - in der Bundesrepublik eine mehrwöchige Weiterbildung absolvieren. Das erste Gespräch hatte ein Jahr zuvor stattgefunden.
Am Freitag informierte Dagmar Enkelmann über die aktuellen Auseinandersetzungen um die rechtsextreme Terrorzelle und die Finanzkrise in Europa. Von der Vorsitzenden der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe wollten die jungen Redakteure ihrerseits auch wissen, was die Bundestagsabgeordneten für Meinungs- und Pressefreiheit in der Region tun können. Dagmar Enkelmann wies u.a. darauf hin, dass in den offiziellen Gesprächen regelmäßig Verstöße gegen Pressefreiheit und Repressionen gegenüber Journalisten angesprochen werden. [DW-Akademie]
23.11.2011
Frage zu Ausweisungen tadschikischer Bürger aus Russland
04.11.2011
Erfolgreich in Kasachstan
Seit 25 Jahren bietet der Deutsche Bundestag mehr als 100 jungen Menschen aus den USA, osteuropäischen und den Ländern ehemaliger Sowjetrepubliken die Möglichkeit, in einem fünfmonatigen Praktikum die Arbeit des Parlaments im Büro eines Abgeordneten kennenzulernen. Zur Auswahl der Stipendiaten finden dazu im Herbst Gespräche in den jeweiligen Ländern statt.
In diesem Jahr hatte ich Gelegenheit gemeinsam mit Dr. Winkelmann von der Bundestagsverwaltung sowie Prof. Behrendt von der TU Berlin, einer Partnereinrichtung für das Stipendienprogramm, die Stipendiaten aus Kasachstan auszuwählen. Dazu waren wir sowohl in der Hauptstadt Astana als auch in Almaty.
Natürlich habe ich die Gelegenheit genutzt, in meiner Funktion als Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe weitere Termine wahrzunehmen, so im Parlament, im Bildungsministerium, bei der Deutsch-Kasachischen Universität sowie in Gesprächen mit Alumni, Vertretern des Goethe-Instituts, des DAAD, der politischen Stiftungen sowie mit Journalisten. Ein besonders schönes Erlebnis war der Besuch einer Schule in Astana mit verstärkt deutschsprachigem Unterricht, an die eine Kita angegliedert ist und mit dem Abitur abgeschlossen werden kann.
Von der Reise mit bringen wir aber die Namen von fünf Stipendiaten, die ab März 2012 im Bundestag arbeiten werden.
Dr. Dagmar Enkelmann
[Weitere Infos zum Internationalen Parlamentsstipendium -IPS]
13.10.2011
Reise mit einer Delegation der Bundeskanzlerin nach Vietnam und in die Mongolei
Von Dr. Dagmar Enkelmann
Als Vorsitzende der deutsch-zentralasiatischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages hatte ich Gelegenheit, gemeinsam mit weiteren Abgeordneten sowie Unternehmern und Journalisten vom 10. bis 13. Oktober 2011 die Kanzlerin auf einer offiziellen Reise nach Vietnam und in die Mongolei zu begleiten.
Beide Länder sind aufstrebende Wirtschaftsnationen und befinden sich in einem Transformationsprozess mit Öffnung zu Marktmechanismen und Stärkung demokratischer Strukturen. Die Begleitung durch Wirtschaftsleute dokumentierte wesentliche Ziele der Reise: die Weiterentwicklung wirtschaftlicher Kontakte, Abbau von Hemmnissen u.a. bei der Ansiedlung von Unternehmen sowie Ausloten der Marktchancen.
Sowohl die vietnamesische als auch die mongolische Seite forderten völlig zu recht, dass das keine Einbahnstraße sein dürfe. In beiden Fällen gibt es z.B. keine ausgewogene Handelsbilanz. Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe sollte eben auch einschließen, neben dem Austausch von Produkten, der Lieferung von Rohstoffen u.a. den Technologietransfer sowie den Aufbau einer verarbeitenden Industrie zu befördern. [mehr...]
12.06.2011
Dagmar Enkelmann war auf Delegationsreise
Vom 12. bis 22. Juni 2011 leitete Dagmar Enkelmann eine Delegation der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe des Bundestages, die zwei zentralasiatische Länder - Tadschikistan und Kasachstan - bereiste. Auf dem umfangreichen Programm standen, neben Gesprächen mit offiziellen Repräsentanten beider Staaten, Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von Nichtregierungsorganisationen und Glaubensgemeinschaften, Besuche von Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen, Kleinunternehmen, von landwirtschaftlichen Entwicklungsprojekten, von GIZ- und Umweltschutzvorhaben. Abschließend nahm Dagmar Enkelmann in Almaty (Kasachstan) an einer internationalen Zentralasien-Konferenz teil, die maßgeblich von der Rosa-Luxemburg-Stiftung mitorganisiert worden war.
07.06.2011
Treffen mit IPS-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern aus Kasachstan

Schon Tradition hat das jährliche Treffen der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe mit jungen Kasachinnen und Kasachen, die im Rahmen des Internationalen Parlamentsstipendiums (IPS) ein halbes Jahr im Bundestag, darunter die meiste Zeit in Abgeordnetenbüros selbst tätig sind und sich weiterbilden. Das Gespräch am Dienstag im Jakob-Kaiser-Haus war eine gute Gelegenheit für Dagmar Enkelmann, sich aus erster Hand Informationen für die kommende Delegationsreise der Parlamentariergruppe nach Tadschikistan und Kasachstan zu holen.
25.05.2011
Enkelmann mahnt Einhaltung der Menschenrechte in Usbekistan an
Zu einem Gespräch traf die Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE), gemeinsam mit weiteren Mitgliedern der Gruppe am heutigen Mittwoch den Vize-Außenminister der Republik Usbekistan, Vladimir Norov.
In dessen Verlauf sprach sich Dagmar Enkelmann für eine Intensivierung des Dialogs zwischen beiden Parlamenten und Ländern aus. Gegenüber dem Vize-Minister brachte die Vorsitzende der Parlamentariergruppe u.a. Fälle von in Usbekistan inhaftierten Journalisten zur Sprache und mahnte in diesem Zusammenhang die Einhaltung demokratischer Grundrechte wie der Presse- und Meinungsfreiheit an. [mehr...]
03.05.2011
Mongolische Parlamentsdelegation besuchte Bundestag
Zu einem weiteren Gespräch am Dienstag traf sich die Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, Dr. Dagmar Enkelmann, mit einer Parlamentsdelegation aus der Mongolei. Diese wurde vom Almalik Tlyeikhan, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Gesetze und Strategien im Energiebereich des großen Staats-Churals, geleitet und informierte sich in Deutschland insbesondere über Möglichkeiten der Energieeinsparung. Seitens der Parlamantariergruppe nahmen auch Sabine Zimmermann (DIE LINKE) und Manfred Grund (CDU/CSU) an dem Gespräch teil.
Beim Treffen gab Almalik Tlyeikhan ausführlich Auskunft über die mongolische Energiestrategie. So soll der Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Energieerzeugung von gegenwärtig knapp 4 auf 20 Prozent im Jahr 2020 steigen. Ein dezentraler Ausbau, der auch Geothermie zur Wärmegewinnung einschließe, passe sehr gut zur verstreuten Siedlungsstruktur des Landes. Zugleich wolle die Mongolei aber künftig nicht mehr Rohkohle, sondern - mit höheren Erlös - besser Strom exportieren, vor allem nach China. Deshalb sei an der Grenze zu China u.a. der Bau eines 600-MW-Kohlekraftwerks geplant.
03.05.2011
Tadschikischer Minister zu Gast im Bundestag
Regierungsvertreter aus Tadschikistan konnte die Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, Dr. Dagmar Enkelmann, am Dienstagvormittag im Bundestag begrüßen. An der Spitze der Delegation, die auf Einladung des Bundeskriminalamts in Deutschland weilte, stand der Innenminister der Republik Tadschikistan, General-Oberst Adurahim Kakharov (Foto oben). In dem Gespräch ging es u.a. um die aktuelle Sicherheitslage in der tadschikisch-afghanischen Grenzregion nach der Tötung des Al-Kaida-Chefs bin Laden durch die USA. Generaloberst Kakharov erwartet für die nächste Zeit erhöhte Aktivitäten islamistischer Gruppen, diese hätten aber in der einheimischen Bevölkerung keinen Rückhalt. Dagmar Enkelmann erkundigte sich auch nach dem Stand des in der Region umstrittenen Staudammprojekts Rogun, bei dem zugleich ein großes Wasserkraftwerk entstehen soll und an dem seit 2004 nach jahrzehntelangem Stillstand wieder gebaut wurde. Generaloberst Kakharov versicherte Dagmar Enkelmann, dass gegenwärtig am Staudamm nur Instandhaltungsarbeiten ausgeführt würden. Zum Entscheid über den Weiterbau sei ein internationales und unabhängiges Gutachten in Auftrag gegeben worden, dessen Ergebnisse bald vorlägen.
Der Innenminister bat um Unterstützung bei der Reform der Polizei- und Sicherheitskräfte in seinem Land und erwähnte die Zusammenarbeit mit afghanischen Behörden bei der Sicherung der tadschikisch-afghanischen Grenze. Tadschikistan sei Transitland für Drogen aus Afghanistan, die über Russland nach Europa gelangten.
03.12.2010
Junge Journalisten aus Zentralasien im Bundestag
Mit jungen Journalistinnen und Journalisten aus Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan kam die Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, Dr. Dagmar Enkelmann, am 3. Dezember 2010 im Bundestag zusammen. Die zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Zentralasien absolvierten einen zweiwöchigen Produktionsworkshop der Deutschen Welle-Akademie (DW-Akademie), in dessen Verlauf sie sich auch mit der Arbeit des Bundestages vertraut machten.
Die angehenden Journalistinnen und Journalisten interessierten sich u.a. für die Rolle der Parlamentariergruppe. Diese verstehe sich, so Dagmar Enkelmann, in erster Linie als "Botschafter für die Region" und wolle vor allem deren Interessen gegenüber der Bundesregierung verdeutlichen. Zudem unterstützten die Abgeordneten auch die Umsetzung konkreter Projekte vor Ort. Dies geschehe zumeist im besten Sinne überparteilich, unterschiedliche Meinungen über die politischen Vorgänge in Zentralasien würden in der Gruppe eher in den Hintergrund treten.
Enkelmann schilderte auch, wie Abgeordnete mit den beim Bundestag akkreditierten Journalisten in Kontakt kommen und welche Bedeutung die Medien für das Funktionieren der Demokratie haben.
Im Anschluss an das mehr als einstündige Gespräch interviewten zwei Journalistinnen Dagmar Enkelmann zur Arbeit der Parlamentariergruppe. Passagen daraus sollen in einen Übungsbeitrag einfließen, der später in den Heimatländern gesendet wird.
27.09.2010
Mongolische Sozialpolitiker zu Gast im Bundestag
Die Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe (ZA PG), Dr. Dagmar Enkelmann, begrüßte am Montag eine Delegation aus der Mongolischen Volksrepublik in den Räumen der Parlamentarischen Gesellschaft. Die Delegation stand unter Leitung des stellvertretenden Ministers für Soziale Sicherung und Arbeit, Davaa Nyamkhuu. An dem Gespräch nahmen weiterhin die Mitglieder der ZA PG Ute Kumpf, Barbara Hendriks sowie Manfred Grund teil.
Dagmar Enkelmann bekräftigte die engen Kontakte der Parlamentariergruppe zur Mongolei. Die Delegation unter Leitung von Herrn Nyamkhuu sei bereits die dritte aus der Mongolei, mit der die Parlamentariergruppe in der laufenden Wahlperiode zusammentreffe. Enkelmann kündigte für 2011 eine Reise in die Region an, die die Parlamentariergruppe nach Kasachstan und in die Mongolei führen wird. Schwerpunkte der Reise der mongolischen Delegation sind Gespräche zur gesetzlichen, betrieblichen und privaten Altersvorsorge in der Bundesrepublik. [mehr...]
27.08.2010
Kirgistan muss im Fokus bleiben
Dr. Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, fordert größeres Engagement der Bundesregierung im zentralasiatischen Land
„Kirgistan bleibt eine unruhige, instabile Region. Die Aufmerksamkeit für das Land darf nicht nachlassen. Zudem droht dort derselbe Fehler wie in anderen Regionen: Man setzt auf Entsendung von Polizeikräften, vernachlässigt aber die nötige zivile Hilfe“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE). Enkelmann, die auch Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe des Bundestages ist, hatte kürzlich eine Kleine Anfrage zur Lage in Kirgistan initiiert. [mehr...]
08.07.2010
Ökologische Wasser-Projekte der GTZ in Zentralasien?
08.07.2010
Gespräch mit kasachischen Stipendiaten des Bundestages
Bald kehren die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internationalen Parlamentsstipendiums (IPS) des Bundestages in ihre Heimatländer zurück. Am Donnerstag hatte die Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, Dr. Dagmar Enkelmann, die kasachischen "IPSler" zu einem Gespräch in den Reichstag eingeladen. An dem Treffen nahmen seitens der Parlamentariergruppe auch die Abgeordneten Viola von Cramon, Ilja Seifert sowie Rainer Erdel teil. Enkelmann betonte den hohen Stellenwert, den das IPS in der Arbeit des Bundestages hat. Ein Wunsch, den die kasachischen IPS-Teilnehmer äußerten, ist, dass die entstandenen Kontakte zum Bundestag und zu den Abgeordneten auch nach der Heimkehr in den Heimatländern weiter gepflegt werden, so wenn Abgeordnete dort zu Besuch sind. Foto: F. Viertel
[IPS des Bundestages]
06.07.2010
Mongolische Delegation informierte sich über Wahlrecht und Frauenquote
Zu einem Gespräch über Fragen von Wahlrecht, Gesetzgebungsverfahren sowie der politischen Gleichstellung von Mann und Frau traf sich am Dienstag die Deutsch-Zentralasiatische Parlamentariergruppe mit einer Delegation des Justiz- und Innenministeriums der Mongolei.
Die Gäste aus Asien weilten auf Einladung des Bundesentwicklungsministeriums sowie der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in Deutschland, um sich in Bund und Ländern über Gesetzgebung und rechtliche Rahmenbedingungen zu informieren.
An der Spitze der Delegation stand Frau Udval Vaanchig, Vizejustiz- und Innenministerin der Mongolei. Seitens der Parlamentariergruppe nahmen die Vorsitzende, Dr. Dagmar Enkelmann, sowie die Abgeordneten Ute Kumpf, Cornelia Behm und Katrin Werner an dem Treffen teil. Beim Treffen entspann sich eine intensive Debatte um eine Reform des Wahlrechts, wie sie derzeit in der Mongolei im Gesetzgebungsverfahren ist. Besonders interessierte die Gäste die Position der deutschen Abgeordneten, wie Mehrheits- und Verhältniswahlrecht kombiniert werden können. In der Mongolei gibt es, so schilderte Vizeministerin Vaachnig, zum einen den Vorschlag, etwa ein Drittel der 76 Abgeordneten des Parlaments direkt per Mehrheitswahlrecht wählen zu lassen, oder – wie in der Bundesrepublik – die Hälfte der Mandate. [mehr...]
28.06.2010
Wasser als politische Frage
Dr. Dagmar Enkelmann bei Konferenz „Zentralasien, Russland und die EU“
Zu Wochenbeginn nahm Dagmar Enkelmann als Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe an der von der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstalteten Konferenz „Zentralasien, Russland und die EU“ teil. In deren Zentrum standen Fragen der Wasser- und Energieversorgung in der Region sowie der Stand der Umsetzung der Zentralasien-Strategie der EU. Der Sonderbeauftragte der EU für Zentralasien, Pierre Morel, betonte das große Interesse Europas an der Entwicklung in Zentralasien. Innerhalb der EU-Strategie würden dort von 2008 bis 2013 rund 750 Millionen Euro investiert, doppelt soviel wie in den fünf Jahren zuvor. [mehr...]
21.06.2010
Interview mit Deutscher Welle Russian zu Kirgisien
02.06.2010
Gespräch mit DW-Akademie der Deutschen Welle
Bei einem Treffen am 2. Juni 2010 stellte Herr Mathis Winkler, Regionalkoordinator für Zentralasien der DW-AKADEMIE der Deutschen Welle, der Vorsitzenden der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe (ZA PG), Frau Dr. Dagmar Enkelmann, die Arbeit der Akademie in den zentralasiatischen Ländern vor. Dazu gehört im Kern die Ausbildung von Journalisten vor Ort in Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan. In Usbekistan und Turkmenistan sind Trainings aufgrund der dortigen politischen Lage in den letzten Jahren nicht möglich gewesen. Die DW-AKADEMIE will jedoch auch dort 2011 mit Projekten tätig werden.
Die Maßnahmen der DW-AKADEMIE werden in erster Linie durch das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMWZ) und das Auswärtige Amt finanziert. Andere Geldgeber, wie die EU, OSZE oder UN werden inzwischen jedoch auch verstärkt um Unterstützung gebeten.
Neben der erstrangigen Hilfe für private, unabhängige elektronische Medien arbeitet die DW-AKADEMIE auch mit staatlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten zusammen. So soll in Kirgisistan der Umbau des staatlichen Rundfunks in einen öffentlich-rechtlichen Sender begleitet werden.
Vom 29. November bis 10. Dezember werden besonders förderwürdige zentralasiatische Journalisten für einen Produktionsworkshop nach Deutschland kommen. Bei dieser Gelegenheit regte Herr Winkler ein Treffen mit Mitgliedern der Zentralasiatischen Parlamentariergruppe an.
12.05.2010
Treffen mit kasachischen Parlamentariern
Eine Delegation des kasachischen Parlaments traf am 12. Mai 2010 im Bundestag die Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe, Dr. Dagmar Enkelmann, zu einem Gespräch. Ziel der Reise nach Deutschland sei, so Delegationsleiterin Senatorin Nurlygaim Dzholdasbaeva, Erfahrungen auf dem Gebiet kleiner und mittlerer Unternehmen zu sammeln. In Kasachstan werde eine wirtschaftliche und soziale Modernisierung angestrebt, Verarbeitungs- und wissensintensive Industrien sollen rasch ausgebaut und Kasachstan mit der „Strategie 2030“ zu einem der entwickeltsten Ländern aufrücken, betonte die Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und regionale Politik des Senats des kasachischen Parlaments. Dabei wolle das Land in einer strategischen Partnerschaft mit Europa Antworten auf die modernen Herausforderungen finden. dabei habe Deutschland und insbesondere die Entwicklung in Ostdeutschland Vorbildcharakter. Für Dagmar Enkelmann ergaben sich aus dem Treffen, wie sie erklärte, viele Anregungen für die fürs Jahr 2011 geplante Reise der Parlamentariergruppe nach Kasachstan.
07.05.2010
Treffen mit Botschaftern Zentralasiens und der Mongolei
Mit allen Botschaftern Zentralasiens sowie der Mongolei traf sich die neu gegründete Deutsch-Zentralasiatische Parlamentariergruppe erstmals in „großer Runde“ am 7. Mai 2010 im Paul-Löbe-Haus des Bundestages.
Anwesend seitens der diplomatischen Vertretungen waren der Botschafter Tadschikistans, S.E. Dr. Imomudin Sattorov, der Botschafter Kasachstans, S.E. Dr. Nurlan Onzhanov, der Botschafter Turkmenistans, S.E. Berdymurat Redjepov, der Gesandter-Botschaftsrat der Kirgisischen Republik, Erines Otorbaev, der Botschaftsrat der usbekischen Botschaft, Abdulaziz Abdughaniev sowie der Botschafter der Mongolei, S.E. Davaadorj Baldorj.
Die Parlamentariergruppe war durch ihre Vorsitzende Dr. Dagmar Enkelmann, die stellvertretenden Vorsitzenden Manfred Grund, Ute Kumpf und Patrick Meinhardt sowie die Mitglieder Franz Thönnes, Rainer Erdel, Dr. Ilja Seifert und Viola von Cramon-Taubadel vertreten.
Während des gut zweistündigen Treffens betonten die Diplomaten, dass es angesichts der sich verschlechternden Weltwirtschaftslage schwer sein werde, in ihren Ländern die beschlossenen Reformen zur Liberalisierung dieses Sektors umzusetzen. Sie lobten die auf Initiative der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 beschlossene Zentralasienstrategie. Allerdings würden jetzt klare Konzepte bei der Umsetzung dieser Strategie vermisst.
Dagmar Enkelmann informierte die Botschafter, dass es im Rahmen der Parlamentariergruppe noch viele Möglichkeiten geben werde, sich mit Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft und Medien zu treffen, um über die aktuelle Lage in der Ländern zu diskutieren. Auf dem Arbeitsplan der Gruppe stünden u.a. ein Treffen mit Teilnehmern des Internationalen Parlamentsstipendiums (IPS) des Bundestages sowie mit verschiedenen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen. Enkelmann betonte abschließend, dass sich die Gruppe als Netzwerk für Zentralasien und die Mongolei verstehe. Die anwesenden Mitglieder verständigten sich darauf, zeitnah eine Anfrage an die Bundesregierung zur Fortschreibung der Zentralasienstrategie zu richten.
25.03.2010
Gespräch mit Großmufti Kasachstans

Deutsch-Zentralasiatische Parlamentariergruppe: Treffen mit dem Großmufti Kasachstans Absattar Haji Derbisali
Im Rahmen der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe empfing Dagmar Enkelmann am Donnerstag den kasachischen Großmufti Absattar Haji Derbisali. Weitere Teilnehmer waren u.a. die Abgeordneten Dr. Stefan Ruppert (FDP), Dr. Ilja Seifert (LINKE) sowie die ehemalige Abgeordnete Hedi Wegener (SPD), die die Parlamentariergruppe in der 16. Wahlperiode geleitet hatte.
Im Zentrum des Gesprächs standen Themen der Religion und Toleranz. Großmufti Derbisali berichtete, dass in Kasachstan seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion Religionen wieder einen Aufschwung erlebten. Eine Besonderheit Kasachstans sei seine Multikulturalität. Derzeit lebten ca. 130 Volksgruppen und Völker in dem Land. Zu möglichen Konflikten im Zusammenleben mit anderen sagte der Großmufti, dass der Islam eine moderne Religion sei und Demokratie und Freiheit für die Menschen zum Ziel hat. Er sagte, dass man ja nicht mehr im Mittelalter mit Kalifatenstaaten, sondern im 21. Jahrhundert mit modernen Demokratien lebe. Der Abgeordnete Dr. Ilja Seifert fragte seinerseits nach Einbeziehung behinderter Menschen in die Religionsausübung. Großmufti Derbisali antwortete, dass man natürlich alles versuche, um auch Behinderte mit einzubeziehen, so dass diese auch im Rollstuhl an Gebeten und Predigten teilnehmen können. Zum Abschluss sprach der Großmufti eine Einladung an die Parlamentariergruppe nach Kasachstan und besonders in die moderne Hauptstadt des Landes, Astana, aus.
24.03.2010
Treffen mit mongolischem Umweltminister

Treffen der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe mit dem mongolischen Umweltminister
Als ersten Gast in ihrer neuen Aufgabe als Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe empfing Dagmar Enkelmann am Mittwoch den Umweltminister der Mongolei, Gansukh Luimed. Weiterhin nahmen die Abgeordneten Cornelia Behm (Bündnis 90/Grüne) und Dr. Stefan Ruppert (FDP) – vor sowie Eva Bulling-Schröter, Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages, am Treffen teil.
Minister Gansukh war bereits bekannt, wie er zu erkennen gab, dass Dagmar Enkelmann 1992 schon einmal mit anderen Bundestagsabgeordneten in der Mongolei war. Er betonte, dass es bereits eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern gäbe. Das zeigten besonders die ca. 30 000 mongolischen Studenten, die in Deutschland studieren oder studiert haben. Beide Seiten äußerten ihr Interesse, diese Zusammenarbeit weiter auszubauen. Die Mongolei hat sich seit dem Zerfall der Sowjetunion sehr verändert, dennoch sind ihre Hauptwirtschaftspartner immer noch Russland und China. Das möchte man ändern und auch mit Drittländern, wie Deutschland, enge wirtschaftliche Kontakte aufbauen.
Besonderer Schwerpunkt des Gesprächs war die Umweltpolitik der Mongolei. Das Land ist besonders stark vom Klimawandel betroffen und Ziel der Delegation war es auch, sich Klimaschutzstrategien von Deutschland abzuschauen. Man wolle mehr in erneuerbare Energien und andere Maßnahmen gegen den Klimawandel investieren und benötige dafür vor allem moderne Technologien und finanzielle Unterstützung. Dagmar Enkelmann zeigte sich erfreut über die Bestrebungen der Mongolei hin zum ökologischen Wandel. Auch Deutschland kann von einer Kooperation mit der Mongolei, angesichts der dortigen Rohstoffe und der besonderen Kultur dieses Land, nur profitieren.
Abschließend bedankte man sich für das Gespräch und war sich einig, dass die Themen wieder aufgegriffen werden sollten - spätestens bei einem Gegenbesuch der Parlamentariergruppe in der Mongolei, wie Minister Gansukh betonte und eine entsprechende Einladung bekräftigte.
Dagmar Enkelmann: GO-Debatte zum Griechenlandpaket






























































