Rosa Luxemburg Stiftung

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16.05.2013

Dagmar Enkelmann zur Euro-Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung

ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG PRESSE 16. Mai 2013:
Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung, zur heutigen Meldung „Linken-nahe Rosa-Luxemburg-Stiftung lässt Euro-Ausstieg durchrechnen“:
„In dem Artikel, der überschrieben ist mit der Behauptung ‚Linken-nahe Rosa-Luxemburg-Stiftung lässt Euro-Ausstieg durchrechnen‘ ist so vieles richtig, dass es mir schleierhaft ist, wie es zu diesem Titel gekommen ist. Die besagte Studie ‚The systemic crisis of the Euro – true causes and effective therapies’ von Heiner Flassbeck und Costas Lapavitsas hat vielmehr die Eurokrise analysiert und Handlungsoptionen zur Rettung der Eurozone erarbeitet.
Ich freue mich, dass die Studie morgen öffentlich zugänglich sein wird, damit sie das sein kann, was sie sein soll: ein Beitrag zum mehr als nötigen Diskurs über die Zukunft des Euroraums und der Europäer.“

[PE der Rosa-Luxemburg-Stiftung als pdf];

[Einladung der RLS zur PK mit Flassbeck und Lapavitsas];

[Deutsche Kurzfassung der Studie von Flassbeck und Lapavitsas];

[Originalfassung der Studie "The systemic crisis of the euro – true causes and

effective therapies"]

15.05.2013

Treffen mit kubanischer Delegation

Treffen mit kubanischer Delegation

Als Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung hatte Dagmar Enkelmann am Donnerstag im Reichstag ein Gespräch mit einer kubanischen Delegation zur aktuellen Lage und dem Transformationsprozess in Kuba sowie zur Zusammenarbeit mit der RLS. Zur Sprache kamen u.a. die gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen der Bundesrepublik und Kuba. In dem Zusammenhang äußerte sich Jose Carlos Rodriguez Ruiz vom Außenministerium Kubas positiv über die weitere Zusammenarbeit im Bereich Umweltschutz und erneuerbare Energien. Laura Labanino Palmeiro berichtete über die Anstrengungen zur Freilassung ihres Vaters, der den Cuban Five angehörte und sich in den USA im Gefängnis befand.
Vorgeschlagen wurde bei dem Treffen auch, Ideen zur Kooperation im Rahmen der Rosa-Luxemburg-Stiftung zu entwickeln. Dagmar Enkelmann äußerte dabei den Wunsch, die Bedingungen für die Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Havanna weiter zu verbessern. Sie erhielt bei dem Treffen eine Einladung zu einem Besuch Kubas, die sie dankend annahm.

20.04.2013

Dagmar Enkelmann bei RLS-Tagung 150. Jahre ADAV

Wem gehört Lassalle, der LINKEN oder der SPD? So spitzte »nd« kürzlich die Frage zu. Auf der Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftungen von Berlin und Sachsen jüngst in Leipzig hieß die klare Antwort: beiden Parteien.
Die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) am 23. Mai 1863, von der SPD als ihr Geburtstermin deklariert, ist auch für die LINKE wichtige Quelle und Tradition...

[ND-Beitrag über die Tagung, Ausgabe vom 27. April 2013]

15.04.2013

Vorstellung 25 Jahre "Sächsische Längsschnittstudie"

Seit 1987 wird jährlich eine identische Stichprobe mehrerer Hundert Ostdeutscher zu ihren politischen, gesellschaftlichen und sozialen Einstellungen befragt. Die "Sächsische Längsschnittstudie" gibt seither u.a. Auskunft zum Grad der Zustimmung zur Vereinigung von DDR und Bundesrepublik, zur Kritik am wirtschaftlichen und politischen System und zur Identifikation als (ehemalige) DDR- und Bundesbürger. Seit 2000 wird diese Forschung von der Rosa-Luxemburg-Stiftung unterstützt, so auch die aktuelle Erhebung von 2012.
Die Studie wurde am Montag von Dagmar Enkelmann, der Vorsitzenden der Rosa-Luxemburg-Stiftung, zusammen mit den beteiligten Wissenschaftler Dr. Hendrik Berth sowie Dr. Yve Stöbel-Richter und Prof. Michael Brie, Direktor des Instituts für Gesellschaftsanalyse der RLS, den Medien vorgestellt.
Die Ergebnisse zeigen u.a., dass 88 Prozent der Befragten die Vereinigung befürworten und eine konstante Doppelidentität als (ehemalige) DDR- und Bundesbürger zu beobachten ist. Seit 2009 kehrt sich zudem die Einschätzung um, dass das wirtschaftliche System besser bewertet wird als das politische.
Die Ergebnisse erschienen mit Unterstützung der RLS in dem Band „Innenansichten der Transformation – 25 Jahre Sächsische Längsschnittstudie“ (Psychosozial-Verlag, Gießen, 2012, Hrsg.: Brähler/Zenger/Stöbel-Richter; ISBN 9873837922271).

[Presseinformation zur Längsschnittstudie];

[Präsentation ausgewählter Ergebnisse der Studie];

[ND-Beitrag über Vorstellung der Studie vom 16.04. 2013];

[Interview mit MOZ 18.04.2013]

 

12.04.2013

RLS-Tagung zu Zentralasien

Podiumsdebatte mit Dagmar Enkelmann
Bolat Atabajew beim Vortrag
Dagmar Enkelmann bei Eröffnungansprache

Als Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe eröffnete Dr. Dagmar Enkelmann am 12. April 2013 im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung die Veranstaltung zum Thema „Zentralasien im Wandel - sozial, rechtlich und kulturell“. Unter den zahlreichen Gästen begrüßte Dagmar Enkelmann Bolat Atabajew, Regisseur und Autor aus Kasachstan, Träger der Goethe-Medaille, Dr. Beate Eschment, Redakteurin der Zentralasien-Analysen, Andrej Tschebotarev, Experte des kasachischen Analytik-Zentrums „Alternativa“ sowie Denis Bilunov, Producer der „Kalitka Company“, Gründungsmitglied der „Partei des 5. Dezember“ aus Russland. Die Diskussion drehte sich um die politische und zivilgesellschaftliche Entwicklung der zentralasiatischen Region sowie um der Rollenverteilung zwischen Staat, Medien und Bürger. Schwerpunkte waren soziale Sicherheit und Rechtsstaat. Die Experten wiesen darauf hin, dass die wirtschaftlichen Erfolge in Zentralasien die sozialen Probleme nicht ausblenden sollten. Am Ende der Veranstaltung wurde der Film der jungen Regisseurin Julia Mazurowa „Zhanaozen: the unknown tragedy“ gezeigt, der den tragischen Ereignissen in der kasachischen Stadt Schanaosen im Dezember 2011 gewidmet ist.

Weitere Infos zur Veranstaltung: http://www.rosalux.de/news/39384/zentralasien-im-wandel.html

Link zum Filmtrailer auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?<wbr></wbr>v=6LwO8sgEO5E

10.04.2013

Wonderland-Ausstellung in der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Eröffnung durch Dr. Dagmar Enkelmann
Hadas Reshef "Lech-Lecha" ("Get thee of thy" the third weekly Torah portion)", 2012
Hadas Reshef bei ihrer Ansprache

28.03.2013

Dagmar Enkelmann kritisiert Druck Russlands auf deutsche Stiftungen

Halle (ots) - Die Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Dagmar Enkelmann, hat den Druck der russischen Regierung auf deutsche Stiftungen in dem Land kritisiert. "Das ist ein unerhörter Zustand", sagte sie der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Eine Kriminalisierung der Stiftungen werden wir nicht hinnehmen." Enkelmann vermutet, dass es der russischen Seite weniger um die Stiftungen als um die Einschüchterung der eigenen Nichtregierungsorganisationen geht. Im Übrigen sei die Rosa-Luxemburg-Stiftung bisher nicht direkt von dem Druck betroffen. Es sei aber klar, dass sie mit den anderen deutschen Stiftungen Solidarität üben werde. Die Durchsuchungen der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) in St. Petersburg und der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Moskau hatten in Deutschland parteiübergreifend Kritik ausgelöst.

23.02.2013

Symposium zum 75. Geburtstag von Christa Luft

Christa Luft, Florian Weis (RLS-Geschäftsführer), Dagmar Enkelmann (v.r.n.l.)

Am 23. Februar 2013 veranstaltete die Rosa-Luxemburg-Stiftung ein Symposium zu Ehren von Christa Luft. Dagmar Enkelmann sprach als Stiftungsvorsitzende die Eröffnungsworte. Prof. Dr. Christa Luft, am 22. Februar 1938 in Krakow am See geboren, ist Ökonomin und Politikerin. Sie war Wirtschaftsministerin der DDR in der Modrow-Regierung, später Bundestagsabgeordnete der PDS. Am 1. Dezember 2012 wurde sie in den Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung gewählt, zu deren Gründungsmitgliedern sie gehörte.

[Eröffnungsrede von Dagmar Enkelmann]

[Beitrag von Andre Brie zum 75. Geburtstag]

06.02.2013

Treffen mit Syriza, dem Botschafter, Radiointerview

Radiointerview in Athen

Zum Besuch einer linken Bundestagsabgeordneten in Griechenland gehört natürlich auch ein Gespräch in der Fraktion von Syriza, in diesem Fall mit Abgeordneten und meinem Pendant, dem Geschäftsführer Nikos Voutsis. Fragen der Arbeitsweise der Fraktion, Geschäftsordnung und Minderheitenrechte, Möglichkeiten und Grenzen der Öffentlichkeitsarbeit u.v.a.m. Nikos informierte mich u.a. über diverse Notstandsverordnungen, die von der griechischen Regierung auf den Weg gebracht wurden und zu einer faktischen Entmachtung des Parlaments führen. Nach einem Gespräch mit dem deutschen Botschafter, Herrn Wolfgang Dold, war ich Gast eines linken Radiosenders, dem ich ein Interview zu Themen gab, wie Finanzkrise, Rolle der Kommunalpolitik für linke Politik, Rechtsextremismus und zur Situation der LINKEN in Deutschland. Anschließend gab es ein Treffen mit Vorstandsmitgliedern der Nikos Poulantzas Stiftung. Im Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung fand am Abend eine Auswertung des Besuchs sächsischer Kommunalpolitiker statt mit gleichzeitiger Vorbereitung des Gegenbesuchs griechischer Kommunalpolitiker im Sommer.

04.02.2013

Workshop der RLS in Athen

Das Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung hatte einen Workshop zu Möglichkeiten und Grenzen linker Kommunalpolitik organisiert und dazu Kommunalpolitiker aus Sachsen und Athen eingeladen. Am Abend des 4. Februar gab es im Rahmen des Workshops eine Diskussion zur Bedeutung von Kommunalpolitik für DIE LINKE, zu der die Vorsitzende der Stiftung und langjährige aktive Kommunalpolitikerin Dagmar Enkelmann einige einleitende Bemerkungen machte. In der anschließenden Diskussion ging es u.a. um Beispiele von Bürgerbeteiligung, den Bürgerhaushalt und die Rolle kommunaler Unternehmen bei der Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge. Linke Kommunalpolitik hat länderübergreifend viel Gemeinsames. Es lohnt sich, die Erfahrungen auszutauschen.

[Verbindungsbüro der RLS Griechenland]

 

01.12.2012

Dagmar Enkelmann zur Vorsitzenden der Rosa-Luxemburg-Stiftung gewählt

Mit 88,3 Prozent wählte die Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Dr. Dagmar Enkelmann am Samstag zur neuen Vorsitzenden ihres Vorstandes. Der bisherige Vorsitzende, Heinz Vietze, kandidierte nicht mehr.
Dagmar Enkelmann war seit 2010 Vize-Vorsitzende der Stiftung. Als Vorsitzende wolle sie nun u.a. einen besonderen Schwerpunkt auf die Qualifizierung junger Kommunalpolitiker legen, kündigte Enkelmann an. Außerdem will sie in der parteinahen Stiftung der Linken das internationale Netzwerk stärken.

[Bericht der Rosa-Luxemburg-Stiftung über Wahl];

[Bericht des Neuen Deutschland vom 03.12.2012]

30.11.2012

Verleihung des Erik-Neutsch-Preises

Am 30. November 2012 wurden im Salon der Rosa-LuxemburgStiftung die drei bestplatzierten Texte des ErikNeutsch-Literaturwettbewerbs ausgezeichnet. Teilnehmen konnten Autoren bis 30 Jahre, deren Erzählungen von Menschenschicksalen in sozialen Prozessen handelten. Für die Trägerin des 3. Preises, Karolin Bettge, hielt Dagmar Enkelmann die Laudatio:
"Karolin Bettge hat schon viele Preise gewonnen und Plätze bei deutschen und internationalen Wettbewerben belegt: 2. Platz bei der Europameisterschaft, 2 x 1. Platz bei der Deutschen Meisterschaft, mehrere 1. Plätze bei internationalen Turnieren.
Nein, nicht im Schreiben – im Ringen.
Heute aber geht es ums Schreiben – um eine Kurzgeschichte, eine Geschichte, die mich sehr berührt und auch sehr bedrückt hat.
In der Jury hat es durchaus heftigen Disput um die Geschichte gegeben: sie sei zu düster, zu pauschal, strahlt so viel Hoffnungslosigkeit aus.
Da stellt Vincent fest: „Meine Generation hat einen Pakt mit dem Teufel beschlossen.“ Eine ganze Generation?... [mehr...];

[Website von Karolin Bettge]

20.06.2012

"Stabwechsel" im Büro Brüssel der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Dagmar Enkelmann und der RLS-Vorsitzende Heinz Vietze danken der scheidenden Büroleiterin Birgit Daiber
Dagmar Enkelmann im Gespräch mit Klaus Sühl, dem neuen Büroleiter der RLS in Brüssel

Mit einer Veranstaltung zum Thema "Rosa Luxemburg und die kapitalismuskritische Linke" vollzog die Rosa Luxemburg Stiftung einen "Stabwechsel" in ihrem Brüsseler Büro. Verabschiedet wurde die bisherige Leiterin Birgit Daiber und der neue Leiter Klaus Sühl eingeführt. Den Vortrag zum Thema hielt Prof. Dr. Michael Brie, Direktor des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa Luxemburg Stiftung. Zum Abschluss spielte die Klezmer-Band „Krupnik“.

[Weitere Infos zum Büro Brüssel]

 

30.03.2012

Dagmar Enkelmann bei rls-Konferenz "Energiedemokratie und Grüner Sozialismus"

[Kurzbericht von Bodo Ramelow]

28.03.2012

Dagmar Enkelmann bei "ND im Club" - Bibliothek der Erinnerung

Schauspieler Peter Sodann schuf eine Heimat für DDR-Bücher / Große Erwartungen und leise Versprechen bei »nd im Club«
Von Uwe Kalbe
Am 12. Mai ist der Tatort von Peter Sodann in Staucha. Der Schauspieler eröffnet dort im Sächsischen seine DDR-Bibliothek. Man kann Sodann schon bisher als Bibliothekar erleben. Aber nun scheint die Entscheidung reif, sich der Deutschen Bücherei Ost ganz und gar zu verschreiben... 

[Gesamter ND-Beitrag vom 28. März 2012]

15.01.2012

Dagmar Enkelmann bei Luxemburg-Liebknecht-Demonstration

Während des Gedenkens an die vor 93 Jahren ermordeten Sozialisten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht stattete Dagmar Enkelmann als stellv. Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung dem Stand der Stiftung einen Besuch ab und legte namens der rls einen Kranz in der Gedenkstätte in Berlin-Friedrichsfelde ab.
[ND-Bericht über Gedenkdemonstration]

 

11.01.2012

Reise nach Israel und Palästina - siebenter Tag

Die soziale Protestbewegung in Israel im vergangenen Sommer hat auch in den deutschen Medien Wellen geschlagen. Am Tag vor unserer Abreise hatten wir Gelegenheit, mit Vertretern dieser Bewegung, die aus sehr unterschiedlichen Schichten der israelischen Bevölkerung kamen, zu reden. Wenn man diese jungen Leute erlebt, ist einem nicht bange um das zivilgesellschaftliche Engagement für die Stärkung der Demokratie in Israel. Am Nachmittag stand dann ein Besuch in einem Frauenzentrum im Süden Tel Avivs auf dem Programm. Shula leitet diesen Treff in einem der sozialen Brennpunkte seit fast 20 Jahren.
Beim abendlichen Abschlussempfang der Delegation konnten eine Reihe von Gesprächen der letzten Tag fortgesetzt und neue Kontakte geknüpft werden.
Dank an die RLS-Büros in Ramallah und Tel Aviv für die tolle Vorbereitung unserer Reise. Es war eine richtige Entscheidung.

[Büro der RLS in Ramallah];

[Büro der RLS in Tel Aviv]

10.01.2012

Reise nach Israel und Palästina - sechster Tag

An unserem letzten Tag in Palästina hatten wir Gelegenheit, mit Mitgliedern der palästinensischen Delegation zu den Friedensverhandlungen sowie dem Generalsekretär der PLO, Abed Rabbo, zu sprechen. Auch wenn zum gegenwärtigen Zeitpunkt Zweifel am Erfolg der Verhandlungen in Jordanien bestehen, wurde dennoch klargestellt, dass es zu Verhandlungen keine Alternative gibt. Erwartungen gab es aber mit Blick auf die internationale Unterstützung. Dabei wurde die Idee einer Europäischen Friedenskonferenz geboren - ein Auftrag auch an uns.
Über zwei Check Points ging es dann zu unserer letzten Station: Tel Aviv. Mit Naomi Chazan, der Präsidentin des New Israel Fund, lernen wir eine engagierte Streiterin für Demokratie in Israel kennen. Der Chadasch-Abgeordnete Dov Khenin informiert uns über Ziele der Bewegung "A City for all" und beim Abendessen hatten wir Gelegenheit, mit weiteren, vor allem jungen Mitstreitern zu reden.
Abschluss dieses Abends war ein Delegationsmeeting, auf dem wir den Erfolg unserer Reise festgestellt und zugleich Arbeitsaufträge verteilt haben.
[New Israel Fund]  ; [A City for all]

[Reisetagebuch auf www.linksfraktion.de]

09.01.2012

Reise nach Israel und Palästina - fünfter Tag

Das Bewegendste heute war ohne Zweifel der Besuch in Yad Vashem. Die Fakten und Daten sind bekannt, in dieser Gedenkstätte des Völkermords an den Juden aber bekommen die Opfer ein Gesicht. Es sind vor allem die Berichte von Zeitzeugen und die Filmdokumente aus den Ghettos und Konzentrationslagern, die sehr nahe gehen. Wir haben dort als Delegation einen Kranz mit der Aufschrift "Nein zu Rassismus und Antisemitismus. DIE LINKE" niedergelegt.
Am Vormittag haben wir zahlreiche Gespräche mit Knessetabgeordneten verschiedener Parteien geführt und hatten eine Begegnung mit dem stellvertretenden Außenminister. Viel Übereinstimmung gab es mit Chadasch, Meretz und Kadima, mit der Siedlerpartei Jisrael Beiteinu dagegen herzlich wenig.
Dennoch war wichtig, sich die unterschiedlichen Sichtweisen anzuhören. Durch unsere vorangegangenen Termine konnten wir unsere Fragen auch sehr zugespitzt stellen, beispielsweise nach der Verantwortung Israels für die Lebensbedingungen und die Menschenrechte der Palästinenser, Möglichkeiten des Friedensprozesses, Bedingungen und vertrauensbildende Maßnahmen, aber auch Grenzen, Folgen der Intifada und terroristischer Gewaltakte von beiden Seiten.
[Gedenkstätte Yad Vashem] ; [Knesset Israel]

[Reisetagebuch auf www.linksfraktion.de] ;

[Bildergalerie]

08.01.2012

Reise nach Israel und Palästina - vierter Tag

Im Gespräch mit dem Direktor der GIZ

Dieser Sonntag war für uns ein Tag wichtiger und interessanter Gespräche. Das Büro der Rosa Luxemburg Stiftung hat die Logistik gestellt - dafür herzlichen Dank. Die Themen waren sehr vielfältig - es ging u.a. um den Sinn von Projekten der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in einem besetzten Land und Bedingungen ihrer Realisierung, um das Für und Wider der Boykottkampagne gegen israelische Unternehmen, die Ursachen und Folgen einer gespaltenen Linken in Palästina sowie das Verhältnis der Linken Palästinas zur Linken in Israel.
Nicht immer waren sich Delegation und Gesprächspartner einig, zum Beispiel in Bezug auf die Boykottkampagne und Formen des Widerstands gegen die israelische Besatzung, in einem allerdings schon: Gemeinsam wollen wir ein Ende der Besatzung und Bedingungen für ein friedliches Zusammenleben der Völker im Nahen Osten.
Am Abend gab es dann noch eine wichtige Begegnung mit dem Wasserminister der Palästinensischen Autonomiebehörde und dem Hydrogeologen Clemens Messerschmid. Dabei ist uns die katastrophale Situation in der Wasserversorgung Palästinas erst richtig bewusst geworden. Nur drei Zahlen zum täglichen Pro-Kopf-Wasserverbrauch: Israel: 280 Liter, Deutschland: 120 Liter, Palästina: 54 Liter. 
[Website des Büros Tel Aviv der RLS] ; [Reisetagebuch auf ww.linksfraktion.de] : [Bildergalerie]

07.01.2012

Reise nach Israel und Palästina - dritter Tag

Hatten wir schon in Jerusalem einen Eindruck von Konflikten im Zusammenleben von Israelis und Palästinensern bekommen, sollten wir heute in der Westbank noch ganz andere Erfahrungen sammeln. In der so genannten C-Area, die in Oslo ausgehandelt wurde und die weite Teile der Westbank ausmacht, haben die israelischen Besatzer das Sagen. Wir haben mit Beduinen gesprochen, deren Zelte von israelischem Militär abgerissen wurden und deren Grundschule mit einer Abrissverfügung bedroht ist. Und die geteilte Altstadt von Hebron wird wohl für alle als Alptraum zurückbleiben. Die Begegnung mit einer militärischen Patrouille, die mit ihren Maschinengewehren durch die belebten Gassen Macht demonstrierte, die Waffen eben auch mal auf Passanten richtete, jagt mir jetzt noch eine Gänsehaut über den Rücken.
[Erläuterung zu palästinensischen Autonomiegebieten auf Wikipedia] ; [Reisetagebuch auf www.linksfraktion.de]

06.01.2012

Reise nach Israel und Palästina - zweiter Tag

In der Altstadt von Jerusalem
Im Büro der rls in Ramallah

Es war eine sehr politische Führung durch Jerusalem, die wir an unserem zweiten Reisetag erlebt haben. Über israelischen Siedlungsbau zu lesen, ist eben etwas anderes, als die Wohngebiete inmitten palästinensisch angestammter Besiedlungen zu sehen. Bedrückend war der Blick auf die Mauer, die um Jerusalem gezogen nicht nur Israelis und Palästinenser trennt, sondern auch Palästinenser voneinander.
Tief betroffen haben wir die Armut und die katastrophalen Lebensbedingungen in den ehemaligen palästinensischen Flüchtlingslagern zur Kenntnis genommen. Berichte darüber, z.B. durch die Israelisch-Palästinensische Radiostation "all for Peace", die wir heute ebenfalls besucht haben, sollen durch Beschneidung der Pressefreiheit unterbunden werden. Am Abend gab es dann noch eine Diskussion über die Arbeit der beiden RLS-Büros, auch über linke Politik im und zum Nahen Osten.
[Radio "all for Peace"] ; [Reisetagebuch auf www.linksfraktion.de] ;

[Website des Büros der RLS in Ramallah] ; [zur Bildergalerie]

05.01.2012

Reise nach Israel und Palästina - erster Tag

Auf Beschluss der Fraktionsvorsitzendenkonferenz machten sich am 5. Januar 2012 Bundes- und LandespolitikerInnen gemeinsam mit Vertretern der Rosa Luxemburg Stiftung auf den Weg nach Israel. Für die meisten war es die erste Reise in dieses Land. Dennoch waren wir gut vorbereitet - dank Materialien der Stiftung, des Auswärtigen Amtes, Literaturhinweisen von Wolfgang Gehrcke sowie Gesprächen mit Vertretern der Israelischen Botschaft, Journalisten und natürlich einschlägiger Reiseliteratur.
Die ersten Tage sind wir im Gästehaus Beit Shmuel in Jerusalem untergebracht, einem Zentrum für gelebten kulturvollen Umgang mit unterschiedlichen Religionen. Erster Termin war ein Briefing durch den deutschen Botschafter in Israel, Herrn Andreas Michaelis (2.v.l.), und den Geschäftsführer des Vertretungsbüros in Ramallah, Herrn Christian Jetzlsperger (r.) - mit interessanten Diskussionen um die Chancen des Friedensprozesses und die Rolle deutscher Politik, die Auswirkungen des völkerrechtswidrigen Siedlungsbaus, die Entwicklung der Beziehungen zu den arabischen Nachbarn und anderes mehr.
[Reisetagebuch auf www.linksfraktion.de]; [Website Beit Shmuel]

19.11.2011

Mitgliederversammlung der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Beim Diskussionsbeitrag
Debatte mit Stefan Reinecke, Thomas Händel (r.)

Auf der Mitgliederversammlung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin am 19. November 2011 zog Dr. Dagmar Enkelmann in ihrem Diskussionsbeitrag eine Bilanz ihres ersten Jahres als stellvertretende Vorsitzende der RLS. Die Arbeit im Vorstand sei von offenen und ergebnisorientierten Debatten geprägt gewesen. Künftig müsse es noch besser gelingen, die Kommunikation zwischen den Projekten zu organisieren. Außerdem sollte der Vermittlung in verständlicher Sprache mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die Griechenland-Broschüre sei dafür ein gutes Beispiel. Auch die Erfahrungen der Auslandsbüros der RLS sollten dahingehend genutzt werden, um "über den Tellerrand" hinauszuschauen.
Am Nachmittag nahmen die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Dagmar Enkelmann und Thomas Händel den Journalisten und Autoren Stefan Reinecke "ins Kreuzverhör", um dessen Sicht auf das öffentliche Bild der LINKEN zu erfahren. Reinecke wies darauf hin, dass DIE LINKE zwar in der Analyse der gegenwärtigen Gesellschaft profiliert dastehe, es aber an praktikablen und überzeugenden Politikangeboten fehle. Seiner Ansicht nach fänden auch eine sture Anti-SPD-Haltung sowie die Position "Wir allein gegen alle" keine Resonanz bei Wählerinnen und Wählern. Solange das so bleibe, sehe er keine Perspektive für ein rot-rot-grünes Projekt im Bund nach der Wahl 2013.

02.07.2011

Grußwort von Dagmar Enkelmann zu 20 Jahren RLS Brandenburg

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg beging am 2. Juli 2011 mit einer Festveranstaltung im Haus des Potsdamer Kabaretts Obelisk den 20. Jahrestag ihrer Gründung. Daran nahmen etwa 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer teil.
Die Stiftung war am 6. Juli 1991 von etwa 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Künstlerinnen und Künstlern, Kulturschaffenden sowie weiteren an politischer Bildung interessierten Bürgerinnen und Bürgern des neuen Landes Brandenburg unter dem Namen „Brandenburger Verein für politische Bildung ‚Rosa Luxemburg’ e.V.“ gegründet worden.
Neben der vom Vorstandsvorsitzenden, Prof. Dr. Siegfried Prokop, gezogenen Bilanz von zwei Jahrzehnten stand die Rede des Ministers der Justiz des Landes Brandenburg, Dr. Volkmar Schöneburg, im Mittelpunkt der Festveranstaltung.
Die Parlamentarische Geschäftsführerin der LINKEN im Deutschen Bundestag und stellvertretende Vorsitzende der Berliner Rosa-Luxemburg-Stiftung, Dagmar Enkelmann, hob hervor, dass die brandenburgische Stiftung „von unten gewachsen“ sei. Gegründet von Wissenschaftlern, denen die Nachwendezeit bedeutet habe, dass sie nicht mehr gebraucht würden, habe sie sich trotz Anfeindung und Verfemung ein gutes Image erarbeitet.
[Grußwort von Dr. Dagmar Enkelmann]

[Bericht auf Website der RLS Brandenburg]

21.06.2011

Konferenz in Almaty zu Perspektiven Zentralasiens

Am 21. Juni nahm Dagmar Enkelmann in Almaty im KISI an einer Internationalen Konferenz "Kasachstan-Russland-EU: Perspektiven der Zusammenarbeit mit China" teil.
Eingeladen zur Konferenz hatten das Kasachische Instituts für strategische Studien beim Präsidenten der Republik Kasachstan (KISI), die Filiale der Rosa-Luxemburg-Stiftung in der Russischen Förderation (RLS-RF) sowie das Fernost-Institutes der Russischen Akademie der Wissenschaften (IDW RAN). Unter den Gästen war der Botschafter Indiens in Kasachstan, ein Vertreter der Deutschen Botschaft sowie ein Vertreter des Shanghaier Instituts für Internationale Studien.

[Rede von Dagmar Enkelmann auf der Konferenz - deutsch]

[Rede von Dagmar Enkelmann auf der Konferent - russische Übersetzung]

29.05.2011

Enkelmann auf Fest der Linken 2011

Bei der Eröffnung auf der ND-Bühne am Sonntag
An Stand der Landtagsfraktion DIE LINKE Brandenburg
In Kittelschürze bei der Modenschau

In mehrfacher Funktion war Dagmar Enkelmann am Sonntag beim "Fest der LINKEN" 2011 präsent. So eröffnete sie - zusammen mit Bundesgeschäftsführerin Caren Lay und ND-Geschäftsführer Olaf Koppe - um halb zwölf das Tagesprogramm und wies als stellvertretende Vorsitzende der mitveranstaltenden Rosa-Luxemburg-Stiftung darauf hin, dass die rls mit Debatten zum Linksextremismus und zur sozialen Zukunft der Metropolen interessante Themen beisteuert.
Einen bisher einmaligen Auftritt hatte Dagmar Enkelmann am späten Nachmittag bei der "Zeitreise", einer Schau aus 40 Jahren DDR-Mode. Dr. Ute Scheffler vom ehemaligen Modeinstitut der DDR hatte, unterstützt von einem Aufruf im ND, Frauen- und Männerkleidung gesammelt, sortiert und hier zum ersten Mal öffentlich präsentiert. Die Schau sorgte beim Publikum für einige Aaahs und Ooohs.
Dagmar Enkelmann und ihre Fraktionskollegin Barbara Höll ließen sich nicht nur überzeugen, eine der berühmten und praktischen Kittelschürzen anzulegen, sondern erzählten jede Menge passender Mode-Geschichten auf ihrer Zeit vor 1990. So erinnerte sich Enkelmann daran, wie sie als Strausbergerin regelmäßig nach Berlin in die Karl-Marx-Allee zum Einkaufen fuhr, dass Röcke schon mal recht weit gekürzt wurden, damit es schick aussah, und Jeans selbstverständlich auch in der Schule getragen wurden. Modisch war die DDR - bei allen Engpässen bei den Stoffen - zumindest, was Schnitte und Kreativität betraf - auf der Höhe der Zeit, betonte Scheffler. 

[ND-Fotogalerie]

01.04.2011

Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung wertete Wahlen aus

Der Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung debattierte auf seiner Sitzung am 1. April u.a. den Ausgang der Wahlen im Jahr 2011. Die stellv. Vorsitzende, Dr. Dagmar Enkelmann, führte dazu u.a. aus : „Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde, mit den Landtagswahlen in diesem Jahr hat sich die politische Landschaft deutlich verändert. In Hamburg und in Baden-Württemberg kommt es zu einem Regierungswechsel. In Rheinland-Pfalz hat die SPD ihre Alleinregierung verloren. Die Grünen haben sich als bürgerliche Volkspartei im Westen etabliert. Die FDP im freien Fall. Im Bundesrat hat sich die rot-grüne Mehrheit gefestigt. Das heißt auch: Der Bundesrat erhält ein zunehmendes Gewicht in der politischen Auseinandersetzung und damit auch der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag. [mehr...]

12.03.2011

Tagung der Ökologischen Plattform

Ohne einen raschen Atomausstieg wird es keine wirkliche Energiewende und ein Ende der atomaren Gefahren geben, erklärte die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) am Samstag in Berlin. Die vermutliche Kernschmelze im japanischen AKW zeige erneut, dass Atomkraft prinzipiell nicht beherrschbar und die Forderung der LINKEN nach einem sofortigen Ausstieg unabdingbar sei. Das Aus für die Atomenergie gehöre bereits fest zum politischen Profil der LINKEN, betonte die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE in ihrer Rede auf einer Tagung der Ökologischen Plattform im Karl-Liebknecht-Haus... [mehr]

[Rede von Dagmar Enkelmann auf der Tagung]

13.11.2010

Dagmar Enkelmann zur Stellv. Vorsitzenden der RLS gewählt

Glückwünsche von Heinz Vietze, RLS-Vorsitzender
Der Vorstand der Stiftung, Fotos: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Mit Thomas Händel, ebenfalls stellv. RLS-Vorsitzender

Zur Stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstandes der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist Dr. Dagmar Enkelmann am Samstag gewählt worden. Bei der Wahl auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der RLS erhielt sie 45 von 48 abgegebenen Stimmen. Zuvor war Dagmar Enkelmann einstimmig als Mitglied in die Stiftung aufgenommen worden. Sie folgt auf Gesine Lötzsch, die den stellv. Vorsitz satzungsgemäß nach ihrer Wahl zur Bundesvorsitzenden der Linkspartei im Mai niedergelegt hatte.  [mehr...]

GO-Debatte auf Antrag von B90/GRÜNE
Das Sammeln von Informationen über Abgeordnete sowie deren Beobachtung und Überwachung durch Behörden war Thema einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung am Donnerstag, 17. Januar.

Newsletter Enkelmann - Ausgabe Mai 2013:

Aktueller Newsletter als PDF

Dr. Dagmar Enkelmann zur gescheiterten Strompreisbremse - Ausgabe 08/2013:

Dagmar Enkelmann: GO-Debatte zum Griechenlandpaket

Veranstaltungskalender
plenar-FOKUS