Veröffentlichungen

01.03.2010

Schlitzohren und Halunken - Von Ackermann bis Zumwinkel

Dagmar Enkelmann als Mitautorin an Buch des Eulenspiegel Verlags


Im von Peter Sodann herausgegebenen Buch "Schlitzohren und Halunken" schrieb auch Dagmar Enkelmann drei Beiträge. Mit Fakten, aber auch Satire werden Politiker und Firmenchefs, Lobbyisten und Promis aufs Korn genommen. Dagmar Enkelmann berichtet über "Mehdorns Pudel" alias Norbert Hansen, beschreibt den "Motzfaktor" des Thilo Sarrazin und erzählt die Geschichte von der "roten Schwan", die zweifach bei der Wahl zum Bundespräsidenten scheiterte und somit nicht dazu beitrug, dass sich die SPD "wie ein Phönix aus der Asche" erhob."
Neben den bereits genannten "Schlitzohren und Halunken" geht es auch um den "Totalversager", den "Hochwohlgeborenen", den "vorbestraften Reformer Dr.honoris causa", den "Jesus von Berlin" oder "Frau Roth, ihre Käppchen und eine Stadt voller Zwerge". Wer sich hinter diesen Pseudonymen versteckt soll der Leser aber selbst herausfinden...


Für diejenigen, die Interesse am "Almanach der Missetaten" haben: ISBN: 978-3-359-02247-3; Preis: 12,95€

05.09.2009

Das neue Buch: "Liebe auf den ersten Blick? ...und andere Geschichten"

Eigenverlag, 1. Auflage, Bernau 2009

Das Buch kann auch über die Wahlkreisbüros von Dagmar Enkelmann in Bernau (Bürgerzentrum, Berliner Str. 17, 16321 Bernau)und in Strausberg ("LinksTreff", Wallstr. 8, 15344 Strausberg) brieflich bestellt werden. Dagmar Enkelmann bittet für das Buch um eine Spende. Diese kann in Briefmarken an die Wahlkreisbüros in gesandt werden. Der Geldwert der Briefmarken wird dann von Frau Enkelmann in den Spendentopf eingezahlt.

Mit den Spenden werden Ferienfahrten von Kindern unterstützt, deren Familien Ferienaufenthalte ihrer Kindern nicht leisten können. Ein Spendenempfänger ist z.B. Frischluft Barnim e.V.

23.08.2008

Gast-Kolumne in der SRB-Zeitung vom 23.08.2008

Krieg bringt keinen Frieden

Von Dr. Dagmar Enkelmann
Ob Kosovo, Irak oder nun Südossetien- immer gilt: Krieg und militärische Gewalt haben solche Konflikte noch nie dauerhaft gelöst oder einer Lösung auch nur näher gebracht. Und immer dürfen die Völker mit ihren Opfern, Verlusten an Leib und Seelen, die machtpolitischen Ambitionen der Politiker ...

[mehr...]

23.08.2008

Kolumne im "Neuen Deutschland", Ausgabe vom 23. August 2008, Seite 1

 

Koalition mit Scheuklappen

Von Dagmar Enkelmann

 

Für SPD-Chef Kurt Beck ist die LINKE immer noch die »so genannte« – populistisch, fundamental oppositionell und eigentlich nicht koalitionsfähig. In der Realität allerdings geht das Gespenst der regierungstauglichen LINKEN um.

Kürzlich ließ ein SPD-Abgeordneter den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages penibel nachzählen, wie die Linksfraktion im Hohen Haus abgestimmt hat. Heraus kam: Seit Ende 2005 haben die Regierungsfraktionen mehr als 550 Anträge und Initiativen eingebracht, bei über der Hälfte dieser Vorlagen hat die LINKE zugestimmt oder sich der Stimme enthalten.

Für die Beck-SPD ist das ein augenscheinlich überraschendes Ergebnis. Wer sich aber schon länger ernsthaft mit der parlamentarischen Arbeit der PDS und jetzt der LINKEN auseinandersetzt, dem bestätigt die Fleißarbeit des Wissenschaftliches Dienstes nur die Grundhaltung der LINKEN: Wir lehnen Anträge und Initiativen anderer demokratischer Parteien nicht schon deswegen ab, weil deren Parteiname drauf steht.

Eine solche ideologische Scheuklappe wäre der LINKEN fremd. Für uns gehört es zum Grundverständnis eines respektvollen Umgangs der demokratischen Parteien miteinander, Vorschläge sachlich und fachlich zu prüfen. Wirkliche Demokratie, die bekanntlich Volksherrschaft bedeutet, lebt von Vielfalt und von einer lebendigen Debatte, bei der Abgeordnete sich eine eigene Position bewahren, weder gefügige Abnickmaschinen eines Regierungsapparats noch dessen Gegner aus purem Prinzip sind.

Leider lassen unsere politischen Kontrahenten eine solche Einstellung vermissen. So haben die Regierungsfraktionen von Union und SPD im Bundestag bisher sämtliche über 200 Anträge und Initiativen, die von der LINKEN eingebracht wurden, abgelehnt. Dazu gehörten Vorschläge für einen gesetzlichen Mindestlohn, für Energie-Sozialtarife, Heizkostenzuschüsse, höheres Kindergeld, deutlich mehr Hartz IV, steigendes Wohngeld, eine ermäßigte Mehrwertsteuer auf Medikamente und gegen Renten-Abschläge für Langzeitarbeitslose. Alle Anträge waren durch seriöse Finanzierungsvorschläge gestützt.

Die pauschale Ablehnung hinderte CDU und SPD aber nicht daran, die Anliegen der LINKEN später ungeniert aufzugreifen, um – wie bei Energie-Sozialtarifen oder Managergehältern – Ankündigungen in die Welt zu setzen oder – wie bei der Rente mit 67 – teilweise zurückzurudern oder aus der für Eltern beitragsfreien Kinderbetreuung einen kommenden Wahlkampfschlager zu machen.

Gegen Abschreiben hat die LINKE nichts. Sie wird aber dafür sorgen, dass Wählerinnen und Wähler nicht vergessen, wer unter Rot-Grün und Rot-Schwarz die Armen ärmer und die Reichen reicher machte und macht, und nun wortreich-populistisch die Folgen dieser Politik beklagt.

Mitte September kommt die nächste Stunde der parlamentarischen Wahrheit. Dann wird erneut der Antrag der LINKEN auf der Tagesordnung stehen, die Pendlerpauschale wieder in ihrer alten Form einzusetzen, um Millionen Bürgerinnen und Bürger kurzfristig und schnell angesichts hoher Spritkosten zu entlasten. Auf das Votum vor allem der CSU- und SPD-Abgeordneten darf man gespannt sein.

29.05.2008

Beitrag in prager frühling - Magazin für Freiheit und Sozialismus, Nr. 1, Mai 2008

gretchenfrage
Sag mir, wie hältst du es mit ... dem Prager Frühling?

1968 gab es nicht nur im Westen. Im Gegensatz zu den jungen, kapitalismusfrustrierten und revolutionshungrigen Studierenden im Westen formierte sich in Prag eine generationenübergreifende Reformbewegung. Tausende Menschen zeigten in ihrem Denken und Handeln, dass ein Sozialismus nicht ohne Demokratie und Transparenz möglich ist. Sie haben sich dafür stark gemacht, dem sozialistischen Alltag in der Tschechoslowakei wieder ein menschliches Antlitz zu geben. Bedenklich für die gesamte Geschichte des Realsozialismus ist allerdings, dass dieser Erneuerungsbewegung kein Raum gegeben und die junge Pflanze eines demokratischen Reformsozialismus mit Gewalt zertreten wurde.

24.01.2008

Beitrag im DISPUT vom Januar 2008

Dranbleiben, Schwerpunkte setzen, Gerechtigkeit einfordern

Von Dr. Dagmar Enkelmann

Der Aufschwung käme bei immer mehr Menschen an, hatte die Bundeskanzlerin kürzlich auf dem CDU-Parteitag in Hannover verkündet. Von der Bedeutung des Wortes „mehr“ muss Angela Merkel eine seltsame Auffassung haben. Denn trotz des Aufschwungs hält nur eine kleine Minderheit von 15 Prozent der Bürger die derzeitigen wirtschaftlichen Verhältnisse für gerecht. Das ergab eine repräsentative Erhebung zum Thema «Soziale Gerechtigkeit», deren Ergebnis die nun wirklich nicht linkslastige Bertelsmann-Stiftung Anfang Dezember veröffentlichte.
[mehr...]

Dagmar Enkelmann: Sommerinterview

11. Juni - Dagmar Enkelmann: Steuern für Reiche statt familienfeindlichem Sparskandal

Fraktion DIE LINKE: "Jeder muss sich wehren - Union und FDP sparen den Sozialstaat kaputt"
Aktueller Newsletter als PDF