Bundestag
14.05.2013
Pressestatement zur aktuellen Sitzungswoche
Dagmar Enkelmann zur Eurokrise, einer aktuellen Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung und zu Regierungserklärungen zur Bundeswehr und zur Suche nach einem atomaren Endlager
Es wird Zeit, dass die Sitzungsperiode des Bundestages zu Ende geht. Der Wahlkampf ist ausgebrochen. Dankbar werden alle Fettnäpfchen kommentiert und die alten Klamotten aus der Kiste geholt. Davon wendet sich der Wähler mit Schaudern ab und hofft, dass diese Zeit bald vorbei ist. Wie gehabt - es gibt keine Sitzungswoche ohne das Thema Eurorettung und erneut mit hektischem Aktionismus und kosmetischen Korrekturen. Es bestätigt sich: Die wirkliche Eurorettung hat bis heute nicht stattgefunden. So hatte bereits im Oktober 2012 der EU-Gipfel beschlossen, bis Ende letzten Jahres einen Rechtsrahmen für eine europäische Bankenaufsicht zu schaffen. Das ist bis heute nicht umgesetzt. Nun soll es im Sommer 2014 soweit sein... [mehr];
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE vom 15. - 17. Mai 2013]
03.05.2013
Beratung Fraktionsvorsitzendenkonferenz in Norderstedt
[Schweriner Erklärung der Fraktionsvorsitzendenkonferenz];
[Erklärung zu Schleswig-Holstein und Lage der Kommunalfinanzen];
24.04.2013
Mündliche Frage zur Strompreisbremse
Nachdem ihre Dringende Mündliche Frage zu den am Wochenende gescheiterten Verhandlungen um die Strompreisbremse vom Bundestagspräsidenten abgelehnt worden war, nutzte Dagmar Enkelmann die Befragung der Bundesregierung am Mittwoch, um Bundesumweltminister Altmaier zu fragen, was die Bundesregierung tun will, um den nächsten drastischen Anstieg der Strompreise zu verhindern?
23.04.2013
Pressestatement zur Sitzungswoche
Dagmar Enkelmann zum Maiaufruf des DGB, zu Mindestlöhnen, Steueroasen und dem Fall Hoeneß, zu den Debatten um ein NPD-Verbot sowie zur Rekommunalisierung
Die Sitzungswoche ist vom kommenden 1. Mai geprägt - der Aufruf des DGB spricht „Guter Arbeit, Sicherer Rente und Sozialem Europa“. Anlass genug, um im Bundestag über Forderungen nach einem gesetzlichen Mindestlohn und verbesserten Arbeitsbedingungen zu beschließen. Dazu stehen am Donnerstag der Mindestlohn-Gesetzentwurf des Bundesrates, ein Antrag der SPD sowie eine Beschlussempfehlung zu einem Mindestlohn-Antrag der LINKEN in der Kernzeit auf der Tagesordnung... [mehr];
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE vom 24.-26.04.]
16.04.2013
Besuch des Schweizer Botschafters in der Fraktion
16.04.2013
Pressestatement von Dagmar Enkelmann zur Sitzungswoche
Dagmar Enkelmann zu Zypern-„Rettung“, Frauenquote, der Wohnsituation von Studierenden und kostenlosem Girokonto für jedermann
Erneut bestimmen die Begriffe Banken“rettung“ und Eurokrise die Sitzungswoche - der Bundestag entscheidet über die Finanzhilfen für Zypern. Seitdem die Unterstützung der EU für das Land im ersten Anlauf gescheitert war, erlebe ich bei meinen Gesprächen und Veranstaltungen im Wahlkreis eine gesteigerte Aufmerksamkeit für die Eurokrise. Der versuchte Zugriff auf die Konten der Kleinsparer hat die Bürgerinnen und Bürger verunsichert. Auch wenn jetzt Sparguthaben von bis zu 100 000 Euro europaweit garantiert sein sollen, fragen sich die Leute zu recht, ob man sich darauf verlassen kann.... [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE vom 17.-19. April 2013]
16.04.2013
Debatte mit RLS-Stipendiatinnen und -stipendiaten
15.04.2013
Gespräch mit Bundestags-Praktikanten
Vom 8. bis 19. April 2013 absolvierten Lena Schwanbeck, sie lernt im Einstein-Gymnasium im Neuenhagen, sowie Jonathan Kelch vom Marie-Curie-Gymnasium in Hohen Neuendorf, ein Praktikum bei der Verwaltung des Bundestages. In dieser Zeit trafen sie auch Dagmar Enkelmann in ihrem Büro zu einem lockeren Plausch.
09.04.2013
Dagmar Enkelmann bei Freunden der Miniaturbücher
Der Raum in der Gaststätte „Zur Alten Oder“ in Frankfurt/Oder konnte die mehr als 60 Gäste kaum fassen, die zum 21. „Treffen mit Autoren der Roten Feder“ am 9. April gekommen waren. Diesmal hatten nicht nur Frankfurter, sondern auch Berliner Liebhaber der Miniaturbücher den Weg gefunden.
Anlass war die Veröffentlichung des 40. Miniaturbuches von Erik Rohrbach unter dem Titel. „Das Menschliche bleibt“, zu dem Dr. Dagmar Enkelmann, Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung und 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, das Vorwort verfasst hatte.
In ihrer Laudatio rief Dagmar Enkelmann dazu auf, Bücher voller Wahrhaftigkeit zu schreiben, Erinnerungen zu bewahren und das Lebenswerk einer Generation zu erhalten. Wie Erik Rohrbach wehrte sie sich gegen den Zeitgeist, der von „verordneter Freundschaft“ spricht. Für sie sei die russische Gastfreundschaft „keine Legende“.
26.03.2013
Apfel-Baumpatin für einen "Hasenkopf"
Zur Patin für einen Baum der seltenen Apfelsort "Hasenkopf" wurde Dagmar Enkelmann am Dienstag bei ihrem - erneuten - Besuch des Pomologischen Gartens Döllingen bei Bad Liebenwerda.
Trotz eisigen Winds ließen es sich Dagmar Enkelmann und Andrea Opitz vom Schaugarten nicht nehmen, die 79. Baumpatenschaft vor Ort zu beschließen. Seit 2004 werden in Döllingen diese Patenschaften vergeben und beurkundet. Der "Hasenkopf" gilt als uralte Sorte, ist saftig und schmeckt angenehm säuerlich. Der Geruch soll an den einer Ananas erinnert. Dagmar Enkelmann erinnerte sich, dass sie zu Kinderzeiten diesen Apfel oft aß und hatte beim Besuch des Pomologischen Gartens 2012 den Wunsch geäußert, über genau diese Sorte eine Patenschaft zu übernehmen.
[Pomologischer Schau- und Lehrgarten Döllingen]
21.03.2013
Equal Pay Day - "Wir sind nicht die Schafe der Nation!"
Bis zum 21. März 2013 müssen Frauen in der Bundesrepublik arbeiten, um den gleichen Jahreslohn zu erhalten, den männliche Beschäftigte allein fürs Jahr 2012 bekommen haben. DIE LINKE und viele Frauen- und Berufsverbände fordern, mit der Schlechterstellung der Frauen müsse endlich Schluss sein. So verdienen in der Bundesrepublik gegenwärtig z.B. 35- bis 44-jährige Frauen bei gleicher Ausbildung und gleicher Arbeit 24 Prozent weniger als Männer. Schwerpunkt des diesjährigen Equal Pay Day ist die gerechte Bezahlung in Pflegeberufen.
20.03.2013
Debatte mit Studenten der Uni Sussex
25 Studenten von Universität Sussex (Großbritannien), die im 4. Semester Politikwissenschaft studieren, besuchten im Rahmen einer mehrtägigen Studienreise am 20. März auch den Bundestag. Dagmar Enkelmann ließ es sich nicht nehmen, auch in diesem Jahr mit der Gruppe aus Sussex ein ausführliches Gespräch zu absolvieren. Die Studentinnen und Studenten erhielten nicht nur Einblicke in die aktuelle politische Lage sowohl Deutschlands als auch Europas. Mit Dagmar Enkelmann diskutierten sie über Themen wie die Finanzkrise in Zypern, die Agenda 2010 und die kommenden Wahlen in Deutschland. Zur Sprache kam auch das britische Modell des Mindestlohnes, das von der LINKEN schon länger als vorbildlich für Deutschland angesehen wird.
19.03.2013
Pressestatement zur aktuellen Sitzungswoche
Dagmar Enkelmann zu Strompreisen, sicheren Spareinlagen, der Auszahlung von Ghetto-Renten und einer Bundesfinanzpolizei
Nicht nur angesichts der schneereichen Wetterlage ist das Thema Strompreise auch in dieser Sitzungswoche brandheiß. Viele Bürgerinnen und Bürger sind ob ihrer Energierechnungen beunruhigt. Die Bundesregierung ergeht sich bisher nur in gegenseitigen Schuldzuweisungen der Minister Rösler und Altmaier. Deren Konzepte gegen die steigenden Strompreise sind bestenfalls hilflos zu nennen. Offenbar hegen sie die Hoffnung, dass das dicke Ende für die meisten Haushalte erst nach der Wahl kommt.
DIE LINKE lässt hier nicht locker. Fakt ist: Der reine Strompreis macht nur noch etwa 25 Prozent des aktuellen Preisniveaus aus, der weitaus größere Teil sind Steuern, Abgaben und Umlagen. DIE LINKE fordert als Sofortmaßnahme in ihrem aktuellen Antrag eine deutliche Senkung der Stromsteuer auf 0,5 Cent je Kilowattstunde. Das bedeutete für den Bundeshaushalt Mindereinnahmen von 2,2 Milliarden Euro. Diese ließen sich leicht refinanzieren, würden die immer großzügigeren Industrie-Rabatte beim Strompreis zusammengestrichen. Diese Vergünstigungen summieren sich 2013 schon auf 16 Milliarden Euro. 2000 Unternehmen sollen davon profitieren, dem Missbrauch ist Tür und Tor geöffnet. Die Folgen dessen tragen die privaten Verbraucher, kleinere Unternehmen, aber auch die Haushalte von Bund und Kommunen. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der Linken vom 20.-23. März 2013]
19.03.2013
Interview mit ARD zur FDP und zum NPD-Verbot
18.03.2013
Gespräch mit Strausberger Besuchergruppe
Mit einer Besuchergruppe aus dem Strausberger Bildungs- und Sozialwerk, deren Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen einen Integrationskurs absolvieren, hatte die Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann ein anregendes Gespräch im Paul-Löbe-Haus des Bundestages. Die Besucherinnen und Besucher stammen u.a. aus Ägypten, Brasilien, Syrien, Thailand, Russland, Vietnam, China, Afghanistan, Iran und Kasachstan und möchten gern in Deutschland einen Arbeitsplatz finden. Kritisch zur Sprache kamen u.a. die Aufenthalts- und Arbeitsrechte in Deutschland, darunter die Residenzpflicht. Dagmar Enkelmann berichtete ihrerseits über ihre Tätigkeit als Abgeordnete, z.B. welche Aufgaben sie in einer Sitzungswoche zu bewältigen hat.
06.03.2013
Im Wortlaut: Reale Gleichstellung in weiter Ferne
Zu einer Sternstunde der Politik hätte der 12. Dezember 2012 werden können. Am Abend tagte der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag in Berlin. Als Punkt 6 der Tagesordnung stand das Jahressteuergesetz 2013 an. Auf dem Tisch lag ein sechzehnseitiger Antrag der beiden Vertreter der LINKEN zur steuerlichen Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften. In unzählige Paragrafen des Einkommensteuerrechts sollte nach dem Wort "Ehegatten" nunmehr auch das Wort "Lebenspartner" eingefügt werden.
Was so trocken daherkommt, barg und birgt politische Sprengkraft. Seit es 2001 die eingetragene Lebenspartnerschaft gibt, legt sich insbesondere die Union bei der steuerlichen Gleichstellung quer. Bei der Abstimmung zu später Stunde hatte Schwarz-Gelb aber das Nachsehen: Mit 19 zu 12 überstimmten die rot-rot-grünen Vertreter im Vermittlungsausschuss die von Union und FDP. Erst mit ihrer Mehrheit im Bundestag konnten die Koalitionäre Mitte Januar die Niederlage im Vermittlungsausschuss ausbügeln und die steuerliche Gleichstellung vorerst stoppen. Die Sternstunde fiel aus....
04.03.2013
Besuch bei der Bundesagentur für Arbeit

Es ist schon Tradition, dass VertreterInnen der Fraktionsvorsitzendenkonferenz der LINKEN die Spitze der Bundesagentur für Arbeit treffen. Zehn Jahre nach dem Start der Hartz-IV-Reform, von der LINKEN von Anfang an bekämpft, ging es im Gespräch u.a. um die Sicht der Agentur auf die Ergebnisse der Reform.
Wenige Tage zuvor hatte Vorstand Heinrich Alt eine Reform der Reform gefordert, dabei allerdings insbesondere Intransparenz und Bürokratie kritisiert. Aus Sicht der LINKEN darf man aber dabei nicht stehenbleiben. Immer noch gibt es mehr als 3 Millionen Arbeitslose, arbeitssuchend sind darüber hinaus noch einmal mindestens 1 Million und die so genannte "Stille Reserve" umfasst etwa 560 000 Menschen.
Angesprochen wurde auch das Anwachsen prekärer Beschäftigungsverhältnisse. Was nützt es, wenn jemand zwar de facto Arbeit hat, von dieser aber nicht leben kann, d.h. mit Sozialleistungen aufstocken muss. Diese Probleme sind auch in der Bundesagentur nicht unbekannt. Ihre Appelle allerdings in Richtung Gesetzgeber blieben bislang ungehört.
F.-J. Weise und seine Kollegen stellten aktuelle Projekte vor, informierten über Studienergebnisse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und erläuterten Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit. Trotz Kontroversen, z.B. zum Verständnis öffentlich geförderter Beschäftigung, war es erneut ein informatives Gespräch, das seine Fortsetzung finden wird.
02.03.2013
Dagmar Enkelmann auf VertreterInnenversammlung LINKE Brandenburg
DIE LINKE. Brandenburg hat am Sonnabend die Landesliste für die Bundestagswahl im Herbst aufgestellt. Die VertreterInnenversammlung in Potsdam wählte Diana Golze zur Spitzenkandidatin der insgesamt 10-köpfigen Liste. Ihre Kandidatur war zuvor von Dagmar Enkelmann unterstützt worden. »Diana ist Spitze« und »bodenständig«, lobte Dagmar Enkelmann.
Auf den weiteren Listenplätzen folgen Thomas Nord, Kirsten Tackmann, Harald Petzold, Birgit Wöllert, Norbert Müller, Sabine Stüber, Steffen Kühne, Jutta Vogel und Matthias Mnich.
01.03.2013
Namentliche Abstimmungen: Anerkennung Kindererziehungszeiten und Abschaffung Rente erst ab 67
28.02.2013
Im Wortlaut - Dagmar Enkelmann zum Reichstagsbrand
Im Wortlaut - Die Fraktion in den Medien:
Dagmar Enkelmann: Am Ende brannte die ganze Welt
"...dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen", schrieb Heinrich Heine. In Abwandlung könnte man sagen: Dort, wo Parlamente angezündet werden, stirbt am Ende die Demokratie. Schon am Tag nach dem Brand setzte Reichspräsident Paul von Hindenburg auf Empfehlung des Kabinetts mit einer Notverordnung wesentliche Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft. Auch wenn die Debatte um die Frage, wer den Reichstag angezündet hat, auch 80 Jahre später noch Historiker und Politiker in Atem hält, ist ohne jeden Zweifel aber klar, wer den Brand genutzt hat, um eine zwölfjährige Schreckensherrschaft zu errichten, Millionen Menschen in den Tod zu treiben und nicht nur das eigene Volk an den Rand des Untergangs zu bringen. Am Anfang brannte der Reichstag, am Ende die ganze Welt. [mehr...]
26.02.2013
Pressestatement zur aktuellen Sitzungswoche
Dagmar Enkelmann zu Mindestlöhnen, Wohnen und Mieten, der solidarischen Rente und zur Ablösung staatlicher Leistungen für die Kirchen
Zu gesetzlichen Mindestlöhnen hat DIE LINKE in dieser Woche eine Aktuelle Stunde beantragt. Diese wird am Donnerstagnachmittag auf der Tagesordnung stehen. Kurz danach will der Bundesrat am Freitag einen Gesetzentwurf beschließen, der einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn von 8.50 Euro fordert. Dieser wird dann an den Bundestag überwiesen – eine neue Chance für ein längst fälliges Stück soziale Gerechtigkeit.
Um die Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn ranken sich inzwischen Legenden. Fakt ist: Zuerst stand sie im Wahlprogramm der Linkspartei/PDS für die Bundestagswahl 2005. Als erste Gewerkschaft griff dann die NGG die Initiative auf, im Jahr 2007 dann stimmte der DGB-Kongress zu. Im Sommer 2009 ergab sich im Bundestag sogar eine rechnerische Mehrheit von SPD, Grünen und LINKER für einen Mindestlohn. Die Sozialdemokraten aber wollten aus Koalitionsräson nicht gegen die Union stimmen. Mittlerweile sieht sich aber auch die Union durch den politischen Druck partiell zum Einlenken gezwungen. Nun plädiert sie – wie z.B. in der Zeitarbeit gültig - für branchenbezogene Lohnuntergrenzen. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 27.02-01.03.2013]
26.02.2013
Interview für N-TV und RTL
Ein ausführliches Interview gab Dagmar Enkelmann heute dem Fernsehjournalisten Manfred Bleskin in ihrem Bundestags-Büro. Zu sehen sein wird der Mitschnitt demnächst in der Gesprächs-Reihe "Bleskin trifft...." auf N-TV. Darüber hinaus befragte Bleskin die Abgeordnete für RTL auch aktuell zu ihrer Position zum Wahlausgang in Italien.
20.02.2013
Fragen zur Wasserprivatisierung von Dagmar Enkelmann
Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE):
Herr Staatssekretär, Sie reden von Transparenz und sauberen Verfahren. Wir reden aber über die Privatisierung eines öffentlichen Guts. Erfahrungen, was die Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge betrifft, haben wir in den letzten Jahren zuhauf gemacht. Deswegen lautet meine Frage: Hat die Bundesregierung die Folgen einer möglichen Privatisierung – einschließlich die der Wasserversorgung – tatsächlich geprüft, um schon jetzt sagen zu können, dass sie dieser Konzessionsrichtlinie zustimmt, und wie stehen Sie zu der Europäischen Bürgerinitiative und den mehr als einer Million Menschen – ich hoffe, dass es noch mehr werden –, die sich gegen eine Privatisierung der Wasserversorgung aussprechen? (S. 27 423, Plenarprotokoll 17/221)
[Auszug aus Plenarprotokoll 17/221, Fragestunde des Bundestages]
19.02.2013
Treffen mit mongolischer Delegation
Mit einer Delegation aus der Volksrepublik Mongolei traf sich Dagmar Enkelmann am Dienstagabend im Bundestag. An deren Spitze standen Tserendash Tsolmon (Foto: r.), Vorsitzender des Ausschusses für Sicherheit und Auswärtige Politik des Großen Volkskhurals, sowie Oktyabri Baasankhuu, Abgeordneter des Volkskhurals. An dem Gespräch nahm auch der Botschafter der Mongolei in der Bundesrepublik, Baldorj Davaadorj (l.), teil. Es ging sowohl um die weitere Zusammenarbeit im Rahmen der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe sowie mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
19.02.2013
Pressestatement zur aktuellen Sitzungswoche
Dagmar Enkelmann zum Mali-Einsatz der Bundeswehr, zum „Pferdefleisch“-Skandal und linken Anträgen zu Werkverträgen, öffentlicher Beschäftigung und Hartz-IV-Sanktionen
Nach dem Kabinettsbeschluss am Dienstag befasst sich der Bundestag am Mittwoch bereits in erster Lesung mit Anträgen zum Mali-Einsatz der Bundeswehr. Die Bundesregierung will zwei Mandate vorlegen, eines für die EU-Ausbildungsmission sowie eines für logistische Unterstützung. Während die anderen Oppositionsparteien SPD und Grüne bereits Zustimmung zum Mali-Mandat signalisieren, bleibt DIE LINKE bei ihrer Auffassung, dass militärische Mittel Konflikte dieser Art nicht lösen können. Zudem besteht die Gefahr, dass mit dem militärischen Eingreifen lokale zu regionalen Konflikten eskalieren.
Die von Deutschland ausgehende militärische Gewalt thematisiert auch die von der LINKEN beantragte Aktuelle Stunde. Es geht um die anhaltenden Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien. Deren Stopp hat DIE LINKE bereits in Anträgen gefordert. Es ist skandalös: Die Bundesregierung sorgt dafür, dass arabische Staaten immer mehr zu einem Umschlagplatz von Waffen und Rüstungsgütern werden. Diese kommen dann auch gegen die Zivilbevölkerung zum Einsatz. Rüstungsexporte werden dabei national kaum kontrolliert und sind parlamentarischen Entscheidungen entzogen. Als Abgeordnete erfahren wir mit dem Rüstungsexportbericht praktisch erst anderthalb Jahre später, wohin und in welchem Umfang Waffen und Kriegsgerät gingen. In einem Schreiben an die Parlamentarischen Geschäftsführer von SPD und Grünen habe ich jetzt vorgeschlagen, einen gemeinsamen Antrag zu erarbeiten, um die freizügige Genehmigungspraxis für Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien zu beenden. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 20.-22. Februar]
31.01.2013
Aktion "Rote Hände" im Bundestag
Gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten wandte sich Dagmar Enkelmann am Donnerstag auch im Bundestag. Die Kinderkommission hatte die Abgeordneten dazu aufgerufen, ins Paul-Löbe-Haus zu kommen und mit roten Händeabdrücken dagegen zu protestieren, dass auf der Welt noch immer 250 000 Kindersoldaten im Einsatz sind.
Der eigentliche "Red Hand Day" ist der 12. Februar. Die gesammelten Händeabdrücke der Abgeordneten sollen dann der UN-Sonderbeauftragten für Kinder und bewaffnete Konflikte, Leila Zerrougui, als Ausdruck der Solidarität des Bundestages übergeben werden.
29.01.2013
LINKE gegen Kampfdrohnen
Dagmar Enkelmann zu Rüstungsexporten, Altersvorsorge, Beschäftigtendatenschutz und den neuen Mehrheiten im Bundesrat
In dieser Sitzungswoche befasst sich der Bundestag mit den Plänen des Verteidigungsministers, die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen aufzurüsten. DIE LINKE hat dazu eine Aktuelle Stunde beantragt, die am Donnerstag stattfinden wird. Wir lehnen diese Kampfdrohnen ab. Mit ihrem Einsatz würde erneut an der Rüstungsspirale gedreht. Konflikte drohen schneller zu eskalieren. Die Hemmschwelle für kriegerische Einsätze sinkt, weil die Drohnen unbemannt sind.
In der Kernzeit am Donnerstag debattiert der Bundestag einen Antrag der LINKEN zum Stopp von Rüstungsexporten sowie den Rüstungsexportbericht 2011 der Bundesregierung. Die Koalition hat diesen Bericht übrigens, was eher selten der Fall ist, in dem von der LINKEN bestimmten Punkt der Tagesordnung untergebracht. Die Fakten sind klar: Zu verzeichnen ist eine deutliche Zunahme deutscher Exporte von Kriegsgerät. Sie stiegen von 1,34 Mrd. Euro 2009 auf 2,12 Mrd. Euro 2010. Zu den größten Empfängerländern gehören u.a. die Vereinigten Arabischen Emirate, der Irak und Algerien. Die Art und Weise, wie die Exporte genehmigt werden, ist völlig intransparent. In ihrem Antrag fordert DIE LINKE einen völligen Stopp von Rüstungsexporten, zuallererst derjenigen in Krisengebiete. Zugleich muss eine Konversion der davon betroffenen Unternehmen konzipiert werden. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 30.01.-01.01.2013]
28.01.2013
Heym-Lesung und Neujahrsempfang der Fraktion DIE LINKE
22.01.2013
Gemeinsame Sitzung von Bundestag und Nationalversammlung
Eine gemeinsame Sitzung von Bundestag und der französischen Nationalversammlung war am Dienstag der Höhepunkt der Feierlichkeiten in Berlin zum 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Élysée-Vertrages. (Foto: Dagmar Enkelmann)
"Wir brauchen ein demokratisches, ein soziales, ein ökologisch nachhaltiges, ein solidarisches und ein friedliches Europa der Bevölkerungen. Dafür müssen wir streiten", appellierte der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Gregor Gysi, in seiner Rede bei dieser gemeinsamen Sitzung. Zuvor hatten die Vorsitzenden André Chassaigne und Gregor Gysi eine gemeinsame Erklärung der französischen und bundesdeutschen Linksfraktionen unterzeichnet. [mehr...]
21.01.2013
Dagmar Enkelmann auf der Grünen Woche
19.01.2013
Vor der Wahl ist nach der Wahl
Einen Tag vor der wichtigen Landtagswahl in Niedersachsen habe ich mich nach Schleswig-Holstein aufgemacht, um dort gemeinsam mit meiner Kollegin Cornelia Möhring erste Termine in Vorbereitung der Kommunalwahlen wahrzunehmen. In Wedel gab es zunächst ein Treffen mit der Arbeitslosenselbsthilfe. Ich habe da engagierte Menschen kennengelernt, die sich nicht einschüchtern lassen und trotz mancher Rückschläge für Hilfesuchende da sind. Sie berichteten über die Situation von Langzeitarbeitslosen in Wedel, über Obdachlosigkeit, große Unterstützung aus der Bevölkerung und Kampf mit den Behörden.
Bei einem zweiten Termin informierten wir uns bei kommunalpolitisch Interessierten und Engagierten über deren Themen und tauschten Erfahrungen aus. Von besonderem Interesse waren Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung, der Bürgerhaushalt, soziale Schwerpunkte kommunalpolitischer Arbeit und der Umgang mit unsinnigen Investitionsentscheidungen.
"Krönender" Abschluss dieses Tages war ein Spiel der 1. Regionalliga Basketball zwischen den Holstein Hoppers Pinneberg und dem SSV Lok Bernau, das Bernau nach einem spannenden Spiel leider verloren hat.
15.01.2013
Geordneter Rückbau beim BER
Dagmar Enkelmann zur Fraktionsklausur der LINKEN, zum Jahreswirtschaftbericht, privaten Krankenversicherungen und dem Flughafen BER
Die Klausur der Fraktion DIE LINKE in Hannover war vom Landtags-Wahlkampf in Niedersachsen geprägt. Das ging zu Lasten der Beratungen, dennoch nahm die Fraktion vier wichtige Positionspapiere an – zu Wohnen und Mieten, zur Riesterrente, zur Schaffung einer Bundesfinanzpolizei sowie zur sozialen Absicherung von Selbständigen und Freiberuflern.
Beim Thema Wohnen und Miete startete die Fraktion die parlamentarische Umsetzung unter anderem mit ihrem Antrag zu einer Aktuellen Stunde in dieser Sitzungswoche. Wohnen ist für DIE LINKE eine Grundrecht, das im Grundgesetz zu verankern ist. Wir fordern gerade bei Neuvermietungen eine deutliche Deckelung der Mieterhöhungen. Die Modernisierungsumlage ist auf maximal 5 Prozent zu begrenzen. Dringend muss es eine Offensive beim sozialen Wohnungsbau geben. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN von 16.-17.01. 2013]
10.01.2013
Klausur der Fraktion DIE LINKE in Hannover
17.12.2012
Spende an Gesundheitszentrum der Jenny De la Torre-Stiftung
Am heutigen Montagvormittag übergaben die Abgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann und Dr. Gesine Lötzsch gemeinsam die traditionelle Spende der Fraktion DIE LINKE an das Gesundheitszentrum der Jenny De la Torre-Stiftung in Berlin. Die Freude war groß - veranstaltete das Gesundheitszentrum doch am selben Tag seine Weihnachtsfeier für die Obdachlosen, die hier das ganze Jahr über kostenlose medizinische Behandlung und psychologische Beratung erhalten können. In der Suppenküche der Einrichtung gibt es warme Mahlzeiten und in der Kleiderkammer saubere Sachen. Seit seiner Gründung 2006 ist das Gesundheitszentrum bundesweit zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Bedürftige geworden.
14.12.2012
Keine Kompensation für steigende Strompreise?
Von Dr. Dagmar Enkelmann
„Generell ist bezahlbare Energie für alle Haushalte und Unternehmen eines der zentralen Ziele im Energiekonzept der Bundesregierung.“ Dieser Satz stammt aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Mündliche Frage von mir in dieser Woche.
„Welche Kompensationen“, hatte ich gefragt, „plant die Bundesregierung angesichts der Anfang 2013 in Kraft tretenden massiven Strompreiserhöhungen für private Haushalte ähnlich der für das Jahr 2013 durch die Bundesregierung gewährten Kompensationen der Belastungen durch Stromkosten für energieintensive Unternehmen?“
Die Antwort hat mich nicht wirklich überrascht. Wolkige Worte über „bezahlbare Energie“, aber kein einziges Wort über Kompensationen für private Haushalte. Dabei rechnet die Bundesregierung selbst damit, dass ein Vier-Personen-Haushalt 2013 etwa 300 Euro mehr für Energie – Strom, Gas, Wärme – zu zahlen haben wird. In meiner Heimatstadt Bernau kostet der Strom vom örtlichen Versorger ca. 100 Euro im Jahr mehr. Anderswo ist der Aufschlag noch höher. [mehr...];
[Antwort des Wirtschaftsministeriums auf Mündliche Frage]
11.12.2012
Schäuble macht Frauen Strich durch die Rechnung
Dagmar Enkelmann zur Beschneidungsdebatte, zu Bundeswehreinsätzen, dem Mietrechtsänderungsgesetz und der Alterssicherung von Frauen
Weihnachtsstimmung wird in dieser Woche im Bundestag kaum aufkommen. Die Tagesordnung ist voll mit spannenden Themen wie der Entscheidung über die Beschneidung männlicher Personen. DIE LINKE hatte dazu auf der vergangenen Fraktionssitzung mehrere Sachverständige und Betroffene angehört, die zum Teil sehr offen über die Problematik sprachen. Dennoch gehen die Positionen zum Thema Beschneidung auch in unserer Fraktion quer durch die Reihen. Das ist eine besondere Gewissensentscheidung. Insofern ist nicht nachvollziehbar, warum die SPD im Plenum auf namentliche Abstimmungen besteht. Die Abgeordneten werden so unnötig unter Druck gesetzt.... [mehr];
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE vom 12.-14.12.2012]
02.12.2012
Dagmar Enkelmann auf Landesparteitag der LINKEN
»Wir haben Glaubwürdigkeit verloren«, bedauerte die Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann in ihrer Rede auf dem Landesparteitag der LINKEN Brandenburg am Sonntag in Frankfurt/Oder. Als Beispiele nannte sie dabei ein konsequentes Nachtflugverbot am künftigen Großflughafen in Schönefeld. Die LINKE sei dafür. Aber wenn es so sei, warum unterstützte sie das Volksbegehren für ein Flugverbot von 22 bis 6 Uhr nicht, wollte Dagmar Enkelmann wissen. Sie wünschte sich mehr Selbstbewusstsein, plädierte für „mehr Mut zum Widerspruch“ - gerade auch wegen der Erfolge in der Regierung, die DIE LINKE ja durchaus vorzuweisen hat, jedoch müsse es weitergehen - und es sei noch Luft nach oben!
28.11.2012
Enkelmann: Griechenland-Abstimmung verschieben
Die Linke will am Donnerstag im Bundestag eine Geschäftsordnungsdebatte über das Griechenland-Rettungspaket anzetteln, falls die Regierung dabei bleibt, sofort über die neuen EU-Vereinbarungen zu Griechenland abstimmen zu lassen. Damit soll erreicht werden, dass der Bundestag erst am 13. Dezember endgültig entscheidet. Das kündigte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion, Dagmar Enkelmann, gegenüber der "Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagausgabe) an.
Der 13. Dezember ist nach den Vereinbarungen der Euro-Finanzminister der Tag, an dem über die Auszahlung der nächsten Kredittranchen entschieden werden soll. Er fällt in die letzte Sitzungswoche des Bundestages in diesem Jahr. "Außer dem Ehrgeiz von Angela Merkel, dass Deutschland als erstes Land entscheiden soll, um Druck auf die anderen ausüben zu können, gibt es keinerlei sachlichen Grund für die Eile", sagte Enkelmann. Im Gegenteil stehe erst am 13. Dezember fest, ob das Schuldenrückkaufprogramm greife und der IWF die Rettungsmaßnahmen mittrage.
Die Abgeordneten des Bundestages bräuchten zudem mehr Zeit, um das Paket zu prüfen. Viele Fragen seien ungeklärt, etwa die Auswirkungen auf den Haushalt. "Niemand kann das schon jetzt verantwortlich entscheiden". Mit ihrem Antrag wolle die Linke auch SPD und Grüne dazu bringen, klar Farbe zu bekennen, ob ihre Kritik an dem von der Regierung eingeschlagenen Tempo ernst gemeint sei oder nicht, sagte die Linken-Politikerin. Auch in den Koalitionsfraktionen gebe es deswegen große Bedenken, so dass sie reelle Chancen sehe, dass es am Donnerstag nicht zu einer Abstimmung komme.
Die Linke hatte am Dienstag bereits erklärt, dass sie dem Rettungspaket nicht zustimmen werde, weil es gegenüber der griechischen Bevölkerung unsozial sei und keine Wachstumsimpulse für die griechische Wirtschaft beinhalte. (ots)
25.11.2012
Fahnenaktion 2012 - Gegen Gewalt gegen Frauen
Mit der Fahnenaktion von Terre de Femmes im Berliner Bundestagsbüro (Bild mitte) sowie in ihren Wahlkreisbüros in Strausberg (l.) und Bernau (r.) beteiligt sich Dr. Dagmar Enkelmann am diesjährigen Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Organisationen, Verbände und Parteien fordern am 25. November z.B. ein Aufenthaltsrecht von Opfern von Zwangsprostitution. Die Rechtslage in Deutschland bietet nur wenig Opferschutz und ignoriert die persönliche Notlage und erlittene Traumata der betroffenen Frauen. Am 16. Oktober 2012 startete Terre de Femme die diesjährige Kampagne mit einer Unterschriftenaktion für ein Aufenthaltsrecht von Opfern der Zwangsprostitution.
[Terre de Femme] ; [zur Unterschriftenaktion]
27.11.2012
LINKE will Strompreis-Moratorium
Dagmar Enkelmann zu Konjunkturprogrammen, Strompreisen und zum Verkauf der TLG-Wohnungen
Links wirkt! Nachdem DIE LINKE kürzlich eine Abwrackprämie für alte, energiefressende Kühlschränke und Waschmaschinen forderte, wurde der Vorschlag letzte Woche von Bundesumweltminister Altmaier erhört. Diese Art Resonanz wünschten wir uns auch in Sachen Konjunkturprogramm für die Bundesrepublik. Die aktuellen Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung sind deutlich nach unten korrigiert worden.
Hier gilt es, rechtzeitig gegenzusteuern, unter anderem mit dem von der LINKEN jetzt in Elgersburg beschlossenen Sofortprogramm. Dieses umfasst u.a. einen gesetzlichen Mindestlohn von 10 Euro, die Eindämmung von Leih- und Werkverträgen, eine sozial gerechte Reform der Einkommenssteuer, ein Bundesprogramm „Solarzellen auf Behördendächer“ sowie - wie erwähnt - die Abwrackprämie für Stromfresser im Haushalt... [mehr]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 28.-30. November 2012]
17.11.2012
Enkelmann verlangt von Göring-Eckardt Amtsverzicht
Amt der Bundestagsvizepräsidentin: Linke fordert Göring-Eckardt zu Verzicht auf
Die Linke fordert die grüne Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt auf, ihr Amt als Bundestagsvizepräsidentin niederzulegen.
Die parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion, Dagmar Enkelmann, sagte der Süddeutschen Zeitung (Samstagsausgabe): "Spitzenkandidaturen und die gebotene Neutralität einer Parlamentspräsidentin vertragen einander nicht." (mehr...)
09.11.2012
Dagmar Enkelmann bei Gesprächsreihe MIT-MENSCHEN
Märkische Allgemeine vom 12.11.2012: Dagmar Enkelmann (Die Linke) talkte am Jahrestag des Mauerfalls in der Alten Aula BLANKENFELDE
Im Rahmen der Gesprächsreihe „Mit-Menschen“ sprach Linken-Politikerin Dagmar Enkelmann über ihre Erinnerungen an den Mauerfall und ihren künftigen Posten als Chefin der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Dass es ausgerechnet der 9. November war, an dem Dagmar Enkelmann, Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag, zum Gespräch nach Blankenfelde kam, sei eigentlich Zufall gewesen, gestand „Talkmaster“ Bernd Heimberger. Die Frage, wie Enkelmann als Sozialistin an jenem Schicksalstag den Mauerfall erlebt habe, drängte sich als Einstiegsfrage jedoch auf. Fassungslos habe sie als damalige Doktorandin an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften in Berlin am Fernseher verfolgt, wie Günter Schabowski die neue Reiseregelung bekannt gab, berichtete Enkelmann: „Ich konnte es erst gar nicht glauben!“ ...
06.11.2012
Die Koalition als Flohzirkus
Dagmar Enkelmann zum Koalitionsgipfel, Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende, Großverdiener Steinbrück und Bonn-Berlin-Umzug
Der Berg kreißte und gebar ein Mäuslein – anders sind die Ergebnisse des Koalitionsausschusses nicht zu bewerten. Die Medien sprechen von einem „Kuhhandel“. Für mich ist eher ein Flohzirkus unterwegs, der als großer Auftritt verkauft werden soll. Klar ist auch: Nach diesem Wochenende ist von dieser Koalition nichts mehr zu erwarten. Verteilt wurden Durchhalteprämien, die bei genauerem Hinsehen das öffentliche Interesse nicht wert sind.
Das Betreuungsgeld wurde der FDP mit einem „Bonus“ von 15 Euro für Bildungssparen oder Riesterrente schmackhaft gemacht – erneut ein Geschenk für Banken und Versicherungen. Wirklich Benachteiligten wird dabei weder mit dem Betreuungsgeld noch mit dem „Bonus“ geholfen. Denn diese Zahlungen werden auf ALG II oder Sozialgeld angerechnet. Bezieher dieser Leistungen bekommen keinen Euro zusätzlich.
Die Abschaffung der Praxisgebühr ist ganz eindeutig ein Erfolg der LINKEN. Sie hatte regelmäßig entsprechende Anträge in den Bundestag eingebracht, die von der FDP, aber auch von der SPD ebenso regelmäßig abgelehnt wurden. Hartnäckigkeit zahlt sich in der Politik aus.
Bei der so genannten „Lebensleistungsrente“ liegen die Hürden viel zu hoch. Die dazu notwendigen 40 Beitragsjahre und das Vorhandensein privater Vorsorge beschränken den Empfängerkreis auf etwa 2 Prozent aller Rentnerinnen und Rentner. Der dann gewährte Zuschlag von 10 bis 15 Euro, um den die Rente über die Grundsicherung von derzeit 688 Euro angehoben werden soll, ist geradezu lächerlich. Das ist eine Ohrfeige für alle Betroffenen. Wer sich ernsthaft um die Rente von Geringverdienern sorgt, sollte schnellstens einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn einführen sowie eine existenzsichernde Mindestrente. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE vom 7.-9.11.2012]
06.11.2012
Debatte mit ägyptischen und deutschen Jugendlichen
Interessante Einblicke in die Zeit vor und nach der Wende in der DDR, in das Leben und die politischen Entscheidungen damals, erhielten ägyptische und deutsche Jugendliche, Studierende und Wissenschaftler am Dienstag bei einem Gespräch mit Dagmar Enkelmann (MdB, DIE LINKE) sowie dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Rainer Eppelmann. Beide Politiker waren vom Verein "Bürger Europas" e.V. um das Gespräch gebeten worden. Der Verein organisiert u.a. diesen deutsch-ägyptischen Jugendaustausch, bei dem die Gruppe sich eine Woche lang mit dem Leben im Land vertraut macht.
05.11.2012
Treffen mit jungen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern
Auch in diesem Jahr erleben junge Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter - im Rahmen von "Politik konkret" - eine Sitzungswoche lang hautnah die Arbeit der Fraktion DIE LINKE. Vom 5. bis zum 9. November begleiten sie Abgeordnete, nehmen an Beratungen der Arbeitskreise teil und lernen die Arbeit der Ausschüsse kennen.
Am Abend des ersten Tages, am Montag, hatten sie ein ausführliches Einführungsgespräch mit der 1. Parlamentarischen Geschäftsführerin der Fraktion. Dr. Dagmar Enkelmann. Amzweiten Tag besuchten sie unter anderem die Fraktionssitzung... [mehr]
02.11.2012
Spende für Jugendfilmclub "Olga Benario"
Eine Spende des Vereins der Fraktion DIE LINKE übergab Dagmar Enkelmann am Freitag an den Jugendfilmclub "Olga Benario" in Frankfurt/Oder. Der JFC beging an diesem Tag sein 35. Gründungsjubiläum. Er bietet heute ein breites Spektrum für junge Kinoliebhaber an - vom "Spatzen-" bis zum "Kinderwagen"-Kino sowie Foren mit Filmschaffenden der DEFA. (foto+rechte MAGDA G.)
25.10.2012
Sanduhren an Bundestagsfraktionen übergeben
Dagmar Enkelmann gehörte heute früh zu den Mitgliedern der Rechtsstellungskommission des Bundestages, denen vor der Sitzung der Kommission eine symbolische Sanduhr übergeben wurde. Wie in der Vorwoche wollten die Organisationen Campact.de, LobbyControl und Transparency International mit ihrer Aktion auf die Forderung nach Transparenz bei den Nebeneinkünften aufmerksam machen. Die Geduld der Öffentlichkeit bei dieser Frage sei nicht endlos, betonten sie bei der Übergabe, zu der neben Dagmar Enkelmann nur Vertreterinnen und Vertreter der Oppositionsfraktionen gekommen waren. In ihrem kurzen Statement erklärte Dagmar Enkelmann, dass DIE LINKE nach wie vor die Offenlegung der Nebeneinkünfte auf Euro und Cent verlange.
23.10.2012
Sozialversichert vom ersten Euro an
Dagmar Enkelmann zu Praxisgebühr, Rentenbeiträgen, Minijobs, Arbeitnehmerrechten und Finanzierung von Frauenhäusern
Sozialpolitische Themen stehen im Zentrum dieser Sitzungswoche, so die Rentenbeiträge, die Zukunft der Minijobs sowie die Praxisgebühr. Offenbar will die Koalition einige Streitthemen vor dem geplanten Koalitionsgipfel am 4. November „abräumen“. Die Opposition nutzt das, um ihrerseits Druck auf die Regierung aufzubauen.
So gibt es gegenwärtig ein richtiges Tauziehen um das Thema Praxisgebühr. Seit fast zehn Sitzungswochen schmort ein Antrag der LINKEN auf Abschaffung der Praxisgebühr in den Ausschüssen und wird dort von der Koalition blockiert. Die Geschäftsordnung des Bundestages schreibt vor, dass eine Fraktion nach zehn Wochen Nichtbehandlung eines Antrags einen Zwischenbericht einfordern kann, der im Plenum des Bundestages debattiert werden muss. Zur Sicherheit haben wir einen weiteren Praxisgebühr-Antrag in petto, den wir ersatzweise zur ersten Lesung in dieser Woche einbringen, im Plenum debattieren und auch sofort abstimmen würden... [mehr...]
23.10.2012
LINKE gegen deutliche Vergrößerung des Bundestages
Im ihrem heutigen Statement für die ARD zu den morgigen Gesprächen zur Wahlrechtsreform sprach sich Dagmar Enkelmann gegen die von den anderen Fraktionen favorisierte Lösung aus, die zu einer deutlichen Vergrößerung des Bundestages bis auf möglicherweise 700 Abgeordnete führen kann.
"Dass die Überhangmandate auf Bundesebene vollständig ausgeglichen werden sollen, ist gut und richtig. Allerdings entstehen bei dem gegenwärtig von den anderen Fraktionen bevorzugten Modell mehr Überhangmandate, weil dort die Verrechnung mit den Listenmandaten lediglich auf der Landesebene vorgenommen wird. Das kann, abhängig vom Wahlergebnis, eine Vergrößerung des Bundestages auf bis zu 700 Mitglieder bedeuten," erläuterte Dagmar Enkelmann. "Ein größerer Bundestag bedeutet aber nicht automatisch mehr Demokratie", betont sie. DIE LINKE hat dagegen vorgeschlagen, auf der Bundesebene eine Verrechnung der Direktmandate mit den Listenmandaten der Parteien vorzunehmen. "Daher fallen seltener Überhang- wie auch entsprechende Ausgleichsmandate an. Damit wird eine deutliche Vergrößerung des Parlaments verhindert", so Dagmar Enkelmann weiter.
Als Grund, errungene Direktmandate allein auf der Landesebene zu verrechnen, führen die anderen Fraktionen die Wahrung des regionalen Proporzes an. "Dessen Wahrung ist allerdings keine Forderung des Bundesverfassungsgerichts," erklärt Dagmar Enkelmann. Das wahre Motiv, warum insbesondere die großen Fraktionen CDU/CSU und SPD die Verrechnung nur auf Landesebene bevorzugen, sieht sie eher darin, dass gerade die großen Parteien von einer wachsenden Zahl der Mandate profitieren würden. "Ich habe allerdings meine Zweifel, dass der Bundestag mit 700 Abgeordneten funktionsfähiger sein wird", kritisiert sie.
Das Problem sei offenbar auch den anderen Fraktionen bewusst. In einem zweiten Reformschritt, so Dagmar Enkelmann weiter, soll deswegen in der nächsten Legislaturperiode die Zahl der Abgeordneten "gedeckelt" werden. Erreicht werden solle das durch eine Vergrößerung der Wahlkreise und eine entsprechende Verringerung der Anzahl der Direktmandate. Angesichts der enormen Größe ihres eigenen Wahlkreises Barnim II/Märkisch-Oderland, der schon jetzt die Gegend von der östlichen Berliner Stadtgrenze bis zur polnischen Grenze umfasst, sieht Dagmar Enkelmann aber bei einer weiteren Flächenvergrößerung "erhebliche Probleme, um die mit den Direktmandaten ja gewollte Präsenz der Abgeordneten vor Ort bei den Bürgerinnen und Bürgern überhaupt noch zu sichern."
19.10.2012
Gespräch mit Schweizer Besuchergruppe
Mit einem freundlichen „Hallo“ begrüßte die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann am Freitag im Reichstag eine Besuchergruppe aus der Schweiz, die aus der Region um den Ort Eptingen rund 50 Kilometer südlich von Basel kamen. Eingangs erläuterte Dagmar Enkelmann ihre Tätigkeit im Bundestag sowie ihre Sichten auf die aktuelle Politik in Deutschland. Sie sprach besonders das Thema Transparenz und Offenlegung der Nebeneinkünfte und -tätigkeiten von Abgeordneten an. Das spielt, so bestätigten ihre Besucherinnen und Besucher, auch in der Schweizer Politik eine große Rolle. Zustimmung fanden auch Dagmar Enkelmanns Ausführungen zu einer fairen Steuerverteilung und das Heranziehen der „Superreichen“ für die Staatsausgaben. Ihrerseits interessierten sich die Schweizer Gäste im Besonderen für das Lohngefälle zwischen Ost und West.
18.10.2012
Appell zu echter Transparenz bei Nebeneinkünften
Einen von 63 516 Bürgerinnen und Bürgern unterschriebenen Appell zu echter Transparenz bei den Nebeneinkünften der Abgeordneten hat Dagmar Enkelmann am Donnerstagmorgen vor der Sitzung der Rechtstellungskommission des Ältestenrats entgegengenommen. Die Aktion in der Nähe des Paul-Löbe-Hauses war von den Organisationen Campact, LobbyControl sowie Transparency International initiiert worden. Die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE betonte dabei ihre Hoffnung, dass die anderen Fraktionen nach den Worten der letzten Tage nun endlich Taten für mehr Transparenz folgen ließen. Die Bürgerinnen und Bürger hätten einen Anspruch darauf zu erfahren, für wen und wieviel ein Abgeordneter als "öffentliche Person" neben seinem Mandat tätig sei. DIE LINKE werde in der Sitzung weiterhin auf der Offenlegung auf "Heller und Pfennig" bestehen.
Zuvor hatten am selben Ort Mitglieder der Rechtstellungskommission aus anderen Fraktionen ihren Willen betont, bei der heutigen Sitzung zu einer Neuregelung bei den Nebeneinkünften und -tätigkeiten zu kommen.
16.10.2012
Bewegung bei Transparenz in Sachen Nebeneinkünften und -tätigkeiten
Dr. Dagmar Enkelmann zu Nebeneinkünften, zum Antisemitismusbericht, zur Euro-Krise, zu Renten und Dispozinsen
Die politischen Debatten kehren in den parlamentarischen Raum zurück. Der Bundestags-Wahlkampf ist eröffnet, die Kandidaten laufen sich warm, positionieren sich und werden angezählt. Das Übliche eben. Inwieweit das die Wählerinnen und Wähler beeindruckt oder sie sich abwenden, werden wir sehen.
Ein wichtiges Thema in dieser Woche ist der Antisemitismusbericht, der im Auftrag des Bundestages von unabhängigen Experten erstellt, Anfang 2012 vorgestellt wurde und am Mittwoch im Plenum debattiert wird. Die Feststellungen des Berichts sind erschreckend: Bei 20 Prozent der Bevölkerung sei latenter Antisemitismus festzustellen. Dieser ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Debatte des Berichts ist dabei das eine, er muss aber auch Konsequenzen haben. Dafür wird sich DIE LINKE einsetzen.
Zum Europäischen Rat am 18. und 19. Oktober gibt die Bundeskanzlerin am Donnerstag im Plenum eine Regierungserklärung ab. Gerade beim Thema Griechenland beginnt sich bei der Bundesregierung ein wenig Vernunft durchzusetzen. Die Kritik der LINKEN findet zunehmend Gehör, z.B. am „Kaputtsparen“, das der ganzen EU schadet, oder an der Aufforderung, Griechenland aus der Eurozone zu werfen. Ein Wegbrechen des Landes würde einen Dominoeffekt auslösen. Dessen Folgen wären auch für die Bundesrepublik katastrophal. Es reicht aber nicht, Griechenland allein die Zahlungsfristen zu verlängern. Notwendig ist vor allem, wie es DIE LINKE verlangt ein Konjunkturprogramm für Griechenland, die Stärkung der Binnenkaufkraft im Lande sowie ein gerechte Bewältigung der Krisenlasten durch eine europaweite Vermögensabgabe... [Ganzes Statement];
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE vom 17.-19.10. 2012]
05.10.2012
Linke Politikerin informiert sich über Eisen-Spree
Fraktionsgeschäftsführerin Enkelmann will Debatte im Bundestag anstoßen / Gespräch mit Bürgermeister
Bericht und Foto von René Wappler (Lausitzer Rundschau vom 5.10.2012)
Nägel mit Köpfen will die Parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag bei der Debatte um die eisenhaltige Spree in der Spremberger Region machen: Dies hat sie am gestrigen Donnerstag bei einem Besuch in Spremberg versichert. "Wir haben bereits bei einer Veranstaltung in Burg im Spreewald über dieses Problem beraten", sagte sie.
"Im Bund ist das Thema mittlerweile angekommen – und wir werden dafür sorgen, dass sich auch die Bundesregierung dessen annimmt." Der Spremberger Bürgermeister Klaus-Peter Schulze (CDU), den Dagmar Enkelmann während ihres Aufenthaltes in Spremberg ebenfalls besuchte, wolle ihr die nötigen Zahlen und Daten zuliefern, um dem Problem substanziell begegnen zu können. "Es ist gut, dass auch der Naturschutzbund immer wieder nachbohrt, wenn es um die eisenhaltige Spree geht", erklärte die Geschäftsführerin der Linksfraktion.
Am Nachmittag stellte sie sich in der Spremberger Innenstadt den Fragen und Anregungen der Bürger. Auch dort kam dieses Thema nach ihren Worten zur Sprache – neben der aktuellen Debatte um mögliche Altersarmut, den GEZ-Gebühren und Bildungsfragen.
Dagmar Enkelmann war auf Einladung der Landtagsabgeordneten Birgit Wöllert nach Spremberg gereist. "Allerdings handelt es sich keineswegs um meinen ersten Besuch hier", merkte sie an.
25.09.2012
Gute Argumente für Vermögensteuer
Dr. Dagmar Enkelmann zum Armuts- und Reichtumsbericht, zum Mietrechtsänderungsgesetz, zu Strompreisen und zum Rentenbeitrag
Der jetzt bekannt gewordene Entwurf des Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung schlägt hohe Wellen. Dass es diese Berichte in dieser Form alle vier Jahre gibt, geht übrigens auf eine Initiative der PDS-Gruppe im Bundestag Mitte der 1990er Jahre zurück. Erst wenn beide Seiten - arm und reich - betrachtet werden, wird das ganze Dilemma der Gesellschaft deutlich. So ist trotz Finanzkrise das private Vermögen gewachsen auf inzwischen 10 Billionen Euro, dabei allein zwischen 2007 und 2012 um 1,4 Billionen Euro. Demgegenüber ging das öffentliche Vermögen deutlich zurück, in den letzten 20 Jahren um 800 Milliarden Euro.
Eine ungleiche Vermögensverteilung konstatiert der Armuts- und Reichtumsbericht auch zwischen Ost und West. So beträgt das durchschnittliche Haushaltvermögen an Geld und Immobilien im Westen 132 000 Euro, im Ost nur 55 000 Euro. Die Schere bei Vermögen und Einkommen öffnet sich immer weiter. 40 Prozent der Vollzeitbeschäftigten verdienten so wenig oder hatten so geringe Steigerungen, dass sie wegen der Inflation sinkende Reallöhne hinnehmen mussten. Es gibt zudem einen dramatischen Anstieg der prekären Beschäftigung. Jeder vierte Erwerbstätige muss sich mit Minijobs, Leiharbeit oder befristeten Stellen über Wasser halten. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE vom 26.-28.09.2012]
21.09.2012
Dagmar Enkelmann in Ludwigshafen
17.09.2012
Dagmar Enkelmann als Spiegel-TV-Kritikerin
Als erste Politikerin war ich am Montag nach Hamburg eingeladen, um als Gastkritikerin die aktuelle Sendung von "Spiegel TV" vom Sonntag zu bewerten. Das Fernsehmagazin hatte sich ab 22.30 Uhr in einer Sondersendung der "Akte Bernsteinzimmer" angenommen. Davor lief ein Spielfilm zum gleichen Thema, in dem es allerdings vor allem um Action und nicht um den historischen Bezug, also den Umgang mit Nazi-Beutekunst, ging. Wenigstens das hat Spiegel TV dann geradegerückt. Ansonsten hatte ich das Gefühl eines Sommerlochthemas. Gibt es für ein politisches Magazin derzeit nicht gewichtigere Themen. Ich meine damit nicht die Dame Wulff und ihren Psychotrip, sondern Altersarmut, Spekulation mit Nahrungsmitteln, Rüstungsexporte in Krisengebiete, Entmachtung der Parlamente im Interesse der Finanzlobby... ?
[Link zur Sendung "Akte Bernsteinzimmer" vom 16.09.2012]
10.09.2012
"Wir müssen mehr daraus machen" - Kolumne von Dagmar Enkelmann
Der Bundestag kommt zu seiner ersten Plenarwoche nach der Sommerpause zusammen. Im Mittelpunkt stehen das für Mittwoch erwartete Urteil des Bundesverfassungsgericht zu ESM und Fiskalpakt sowie der Haushaltsberatungen für 2013. Für Dagmar Enkelmann steht fest: "Der Bundestagswahlkampf hat längst begonnen. Die Regierung entdeckt plötzlich ihr soziales Herz." Jetzt muss DIE LINKE "ihre Arbeit konzentrieren und wirkliche Schwerpunkte setzen", fordert Enkelmann in ihrer aktuellen Kolumne. [...mehr]
09.09.2012
Tag der Ein- und Ausblicke im Bundestag
05.09.2012
Enkelmann: Bundesregierung bricht Versprechen bei Solarförderung
Märkische Oderzeitung, 5. September 2012: Obwohl im ausgehandelten Kompromiss über die künftige Förderung der Solarenergie eine Sonderrolle für Konversionsflächen vorgesehen ist, will die Bundesregierung die Photovoltaik auf ehemaligen Militärflächen derzeit nicht unterstützen. Das geht aus einer Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Katherina Reiche auf eine Anfrage der Brandenburger Linkspolitikerin Dagmar Enkelmann hervor. Die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Linken im Bundestag Enkelmann sprach in diesem Zusammenhang gegenüber der Märkischen Oderzeitung von einem gebrochenen Versprechen des Bundesumweltminister Peter Altmaier.
[Antwort der Bundesregierung auf Anfrage]
28.08.2012
Sommertour: Unterwegs in Rangsdorf
Von Gudrun Schneck RANGSDORF
Bei der Forderung nach ausreichend Schallschutz steht die Partei Die Linke voll hinter den Betroffenen. Beim Volksbegehren für ein konsequentes Nachtflugverbot kann man aber nicht auf sie zählen. Ganz so unverblümt haben das die Bundestagsabgeordneten Thomas Nord und Dagmar Enkelmann sowie Landtagsabgeordnete Kornelia Wehlan am Dienstagabend freilich nicht ausgedrückt. Sie sprachen in der Aula der Rangsdorfer Oberschule zum Thema Großflughafen... [ganzer Beitrag in der MAZ vom 30.08.2012]
27.08.2012
Sommertour: Unterwegs im Landkreis Elbe-Elster
Problem der Altanschließer im Blick
DÖLLINGEN Die Linken-Bundestagsabgeordneten Dagmar Enkelmann und Sabine Stüber haben am Montag die Region Elsterwerda besucht. Sie wurden von der Landtagsabgeordneten Carolin Steinmetzer-Mann begleitet.
Die drei Abgeordneten interessierten sich bei ihrer Rundreise vor allem für die Probleme der Region, heißt es in einer Mitteilung des Bürgerbüros von Carolin Steinmetzer-Mann. Das Problem der Altanschließer habe ganz oben auf der Tagesordnung gestanden.
Der erste Programmpunkt war ein Besuch beim WAV Elsterwerda. Dagmar Enkelmann und Carolin Steinmetzer-Mann diskutierten mit dem Geschäftsführer, Maik Hauptvogel, die gravierende Situation der Altanschließer in der Region Elsterwerda. Carolin Steinmetzer-Mann sagte nach dem Besuch: "Mir ist die Situation der Altanschließer bekannt. Es war uns daher heute besonders wichtig, das Thema für die Menschen in der Region anzusprechen, da die Linken die Altanschließerregelung im KAG ablehnen und gegen diese gesetzliche Regelung gestimmt haben. Diese gesetzliche Grundlage wurde mit den Stimmen von SPD und CDU gefasst."
Im Anschluss besuchten Dagmar Enkelmann, Sabine Stüber und Carolin Steinmetzer-Mann den Pomologischen Garten in Döllingen. Die Mitarbeiterin des Naturhauses Bad Liebenwerda, Andrea Opitz, zeigte den drei Links-Politikerinnen das Gelände und stellte ihnen die in der Region vom Naturpark hergestellten Produkte vor. Es wurden Naturschutzprobleme und der Weg zur Biosphäre diskutiert. (Quelle: Lausitzer Rundschau); Fotos: Bürgerbüro
24.08.2012
Sommertour: Waldschule Briesetal sucht zwei FÖJ-Interessenten
Bei der Waldschule Briesetal bei Birkenwerder (Landkreis Oberhavel) waren die Bundestagsabgeordneten Diana Golze und Dagmar Enkelmann (beide DIE LINKE) am heutigen Freitag im Rahmen ihrer laufenden Sommertour zu Besuch.
Die Abgeordneten waren sehr angetan von dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie des Trägervereins der Waldschule. Während des Besuchs wurden sie mit dem Problem konfrontiert, dass die beiden bereits bewilligten Stellen für das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) in der Waldschule bisher nicht besetzt werden konnten. Das gefährde die künftige Arbeit der Einrichtung. Deshalb habe man ein großes Interesse, noch junge Leute für diese – bezahlten und sozialversicherten – FÖJ-Stellen zu finden.
In jedem Jahr sind die Brandenburger Bundestagsabgeordneten der Fraktion DIE LINKE mehrere Tage im Land unterwegs, vor allem in den Landkreisen, in denen DIE LINKE keinen Bundestagsabgeordneten stellt. Enkelmann war am Donnerstag ebenfalls in Oberhavel in Hohen Neuendorf unterwegs, am Montag tourt sie in Elbe-Elster.
18.07.2012
Bürgerhaushalt auf Bundesebene? - Dagmar Enkelmann in der Serie: "Was ist systemrelevant?"
Dagmar Enkelmann, 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, über die Rolle von Demokratie und Parlamentarismus
Am Ende wollte es keiner gewesen sein: Union und SPD ruderten in diesem Frühjahr von den von ihnen maßgeblich initiierten Änderungen beim Rederecht im Bundestag zurück. Ein Maulkorb für kritische Abgeordnete, so genannte Abweichler, und das Aus für mündliche Erklärungen zur Abstimmung? Das alles sei nie geplant gewesen, hieß es plötzlich.
Tatsächlich aber hatte man unredliche Geschäfte mit der Geschäftsordnung vor. Wäre es nach Union, SPD und FDP gegangen, hätte der Parlamentspräsident künftig erst höflich alle Fraktionen, die betroffenen eingeschlossen, fragen müssen, bevor er Abgeordneten das Wort erteilt, deren Ansicht von der der Fraktionsmehrheit abweicht. Die freie Rede - ein Kern des "Systems" Parlament - war ernsthaft gefährdet.
Dass dieses Ansinnen rasch zu Fall kam, war auch der schnellen Intervention von Verbänden, wie Lobbycontrol, Mehr Demokratie oder abgeordnetenwatch.de, sowie vieler Bürgerinnen und Bürger zu verdanken, die auch mich mit Mails und Briefen eindeckten. So wurden Öffentlichkeit und Medien politisch mobilisiert und die "kritische Masse" erreicht... [mehr...]
23.08.2012
Sommertour: Bürgerinitiative Autobahn 10 Nord in Bergfelde
Im Rahmen ihrer Sommertour besuchten die beiden Bundestagsabgeordneten Dagmar Enkelmann und Kirsten Tackmann den Heideplan.
Vogelgezwitscher, gepflegte Gärten, spielende Kinder und selten mal ein Auto vorbei – idyllisch. So ist der erste Eindruck, den man als Besucher vom nördlichen Bergfelde erhält. Lediglich die vielen Plakate und rot-weißen Schleifen irritieren. Nach kurzem Hinsehen erkennt man sofort: Hier regt sich Protest gegen die geplanten Tank- und Rastanlagen am geplanten Standort „Briesetal“. Würde der Standort realisiert, müssten 170.000 m² Wald abgeholzt werden und eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete nördlich von Berlin wäre zerstört. Um den Protest der Bürger zu unterstützen, ins Gespräch zu kommen und um sich ein Bild vor Ort machen zu können, besuchten die Bundestagsabgeordneten Dagmar Enkelmann und Kirsten Tackmann (beide DIE LINKE) am Donnerstag, den 23.08., den Ortsteil Bergfelde. Eine gemeinsame Radtour führte zunächst einer Autobahnbrücke, von der man einen guten Blick auf das bedrohte Waldgebiet hat. Außerdem wurde hier deutlich, wie hoch schon jetzt die Lärmbelastung ist.... [mehr]
05.07.2012
Fairwohnen in Schwedt
Auch in Schwedt hat die Nachricht von der Gründung der Genossenschaft Fairwohnen die Runde gemacht, selbst wenn es in dieser Stadt in Brandenburg keine TLG-Wohnungen gibt. Der Mieterverein hatte mich nun gebeten, in einer von ihm organisierten Veranstaltung dazu zu informieren und auch weitere Fragen zu Wohnen und Mieten zu beantworten. Habe ich natürlich gern gemacht, erst recht vor so einem interessierten Publikum, wie ich es dort vorfand. Der Raum im Schwedter Frauenzentrum war gut gefüllt. Unsere Idee der Genossenschaft wurde ausdrücklich begrüßt und durchaus als Beispiel für eine realistische Alternative zur Privatisierung öffentlichen Wohnraums verstanden. Neben Fairwohnen interessierten sich die Gäste auch für das vom Bundeskabinett bereits beschlossene Mietrechtsänderungsgesetz. Insbesondere die Neuregelung, dass künftig in den ersten drei Monaten einer Sanierung keine Mietminderung erfolgen soll, hat viel Unmut hervorgerufen. Der Mieterverein regte eine Unterschriftensammlung an und einige erklärten sich sofort bereit, diese zu unterstützen.
29.06.2012
Erklärung von Dagmar Enkelmann zur Abstimmung Fiskalpakt
Erklärung nach § 31 GO zu dem von den Fraktionen der CDU/CSU und FDP eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zu dem Vertrag vom 2. März 2012 über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion:
Ich kann dem Gesetz zu dem Vertrag vom 2. März 2012 über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der Wirtschafts- und Währungsunion, dem so genannten Fiskalpakt, nicht zustimmen.
Die Unterzeichnerstaaten sollen durch den Vertrag zu einer dauerhaften Politik der Ausgabenkürzung und Austerität verpflichtet werden. Dazu müssen sie Schuldenbremsen - vorzugsweise in ihren Verfassungen - einrichten und Staatsschulden über 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um jährlich fünf Prozent abbauen.
Die aufgelaufenen Staatsschulden gehen nicht auf laxe Haushaltsführung und überhöhte Sozialausgaben zurück, sondern auf fehlende Regulierung der Finanzmärkte, die Abhängigkeit der Staatsfinanzen von den Finanzmärkten, die Leistungsbilanzüberschüsse innerhalb des Euroraumes und die Bankenrettungspakete ab 2007. [mehr...]
[Namentliche Abstimmung über ESM - Gesamtergebnis]
[Namentliche Abstimmung über Fiskalpakt - Gesamtergebnis]
03.07.2012
Vorstand der Linksfraktion traf sich zur Sommerklausur in Eisleben
Die letzte Sitzungswoche war ein wahrer Marathon, der am Freitag gegen 22 Uhr endete. Wie verabredet fanden wir uns am Sonntagnachmittag in Eisleben ein. Neben einigen angenehmen, teambildenden Maßnahmen, wie einer Weinverkostung auf dem Weingut Born und einem nächtlichen Stadtrundgang haben wir die Zeit genutzt, uns mit den Schwerpunkten der Arbeit im bevorstehenden Wahljahr zu befassen, die Verbesserung der dazu notwendigen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu diskutieren und uns kritisch mit unserer eigenen Arbeit als Vorstand auseinanderzusetzen. Zu allen Tagesordnungspunkten war mindestens die bzw. der Vorsitzende der LINKEN dabei.
Nicht immer konnte man in den letzten Monaten davon sprechen, dass eine konstruktive Arbeitsatmosphäre in Partei oder Fraktion vorherrscht. Diese Klausur hat gezeigt, es geht auch anders. Wenn wir auf der Fraktionsklausur im September erreichen, dass unsere Ergebnisse von der Fraktion mitgetragen werden, ist mir um die nächste Bundestagswahl nicht mehr bange.
29.06.2012
Dagmar Enkelmann beantragte Absetzung Fiskalpakt und ESM von Tagesordnung
Für die Fraktion DIE LINKE beantragte Dagmar Enkelmann als 1. Parlamentarische Geschäftsführerin am Freitagabend die Absetzung des TOP 50 - Beratungen und Beschlüsse zum Fiskalpakt und zum ESM - von der Tagesordnung des Bundestages.
Bei den Entscheidungen gehe es, betonte sie, um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunft Europas. Beschlossen werden sollen dauerhafte Eingriffe in die demokratische Haushaltshoheit der EU-Länder. Die Kompetenzen von Parlamenten und Regierungen sollen dauerhaft beschnitten werden. Die Staaten hätten immer weniger Einfluss auf die Gestaltung des Sozialstaates. Das ist für DIE LINKE nicht zu akzeptieren. Auch werde das Parlamentsrecht "mit Füßen getreten". Mit der Gipfelerklärung werde der im Bundestag noch nicht einmal beschlossene ESM-Vertrag "gravierend" geändert. "Das ist Arroganz der Macht", kritisierte Dagmar Enkelmann. Man wisse bereits jetzt, dass der ESM-Vertrag bald Makulatur sein werde. Eine verantwortungsbewusste Entscheidung der Abgeordneten sei nicht möglich, wenn "das jetzt durchgezockt" werde. Das sei mit der Linken nicht zu machen.
In der folgenden Abstimmung votierte nur die Fraktion DIE LINKE für die Absetzung, alle anderen Fraktionen stimmten dagegen.
29.06.2012
Interview zu Fiskalpakt und ESM bei Phoenix
Abgesehen davon, dass DIE LINKE Fiskalpakt und ESM grundsätzlich ablehne, sprach sich Dagmar Enkelmann im PHOENIX-Interview angesichts der aktuellen Korrekturen am ESM, ohne dass das Parlament an diesen beteiligt wurde, für eine Verschiebung der für heute abend geplanten Abstimmungen aus. „Es wäre gut, nicht zu entscheiden“, betonte sie. Ob und wie Banken direkt Gelder aus dem ESM erhalten können, das müsste erst genau anhand der Unterlagen geprüft werden.
Auf Nachfrage erklärte Dagmar Enkelmann erneut, dass DIE LINKE eine Verfassungsklage gegen den Fiskalpakt einreichen wird, weil die europäische Schuldenbremse das nationale Recht in einer nicht mehr verfassungskonformen Weise einschränke. Dies müsse in Karlsruhe überprüft werden. DIE LINKE befürchte durch den Fiskalpakt auch massive Sozialkürzungen, wie sie derzeit z.B. in Griechenland zu erleben sind.
In der nach dem Interview folgenden Sitzung beschloss die Fraktion DIE LINKE, eine Verschiebung der Abstimmung über den dauerhaften europäischen
Rettungsschirm ESM und den Fiskalpakt zu beantragen.
27.06.2012
Enkelmann bei Anti-CCS-Demo vor dem Bundesrat
Stunden früher als sonst begann am Mittwoch in Berlin die traditionelle Demonstration von Bürgerinitiativen und Umweltverbänden gegen CCS-Gesetz der Bundesregierung. Grund für den zeitigeren Start: Bereits um 14 Uhr kam die für CCS zuständige Arbeitsgruppe des Vermittlungausschusses zusammen, bei der Dagmar Enkelmann ebenfalls Mitglied ist.
Über die bei den Beratungen der AG erzielte Einigung informierte Dagmar Enkelmann dann, dass es grundsätzlich bei einem Speichergesetz bleibe. "Ein CCS-Verbotsgesetz wurde nicht ernsthaft geprüft, obwohl dieses EU-konform sein und auch das Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik beenden würde", betonte sie. [mehr...]
26.06.2012
Fiskalpakt-Stimmen für ´nen Appel und `n Ei verkauft
Statement von Dagmar Enkelmann vor den Medien am 26. Juni 2012
Zentrales Thema in dieser Woche sind der Fiskalpakt und der ESM. Es gibt zunehmenden Handlungsbedarf, immer mehr Länder müssen die Euro-Rettungsschirme nutzen. Dafür haben EU und Bundesregierung nach wie vor keine nachhaltigen Lösungen. Die Verpflichtung im Fiskalpakt, die strukturelle Neuverschuldung auf 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken, wird europaweit zu erheblichen Sozialkürzungen in den Haushalten führen. Deren Umfang kann bis zu 500 Milliarden Euro erreichen. Die Folge sind nicht nur soziale Verwerfungen, sondern auch fehlende Investitionskraft. Damit zeichnet sich eine wirtschaftliche und soziale Abwärtsspirale ab.
Der Fiskalpakt konterkariert ganz eindeutig die von der Bundesregierung verkündete Wachstums“initiative“, die zuerst ein Wachstums“pakt“ war und dann zu einem Wachstums“paket“ schrumpfte. Neues Geld soll für die „Initiative“ nicht in die Hand genommen werden. Ausreichen soll die Absichtserklärung, die bisher in der EU-Förderperiode bis 2013 nicht abgerufenen Gelder „umzuwidmen“. Wie das Fördervolumen in der neuen Periode ab 2014 aussieht, darauf konnte die Bundesregierung bisher keine Antwort geben. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 27.-29. Juni 2012]
17.06.2012
Fest der Linken: Talk mit Tino Eisbrenner
Mit dem Musiker Tino Eisbrenner saß Dagmar Enkelmann am Sonntagmittag beim "Fest der Linken" auf der "Roten Couch". Vor dessen Auftritt befragte Enkelmann den ehemaligen Frontmann der Band "Jessica" in einem kurzweiligen Talk über Kunst und Politik - nicht zum ersten Mal. Eisbrenner war schon bei Enkelmanns "Offenen Worten" in Bernau zu Gast gewesen.
Anfang der 1990er Jahre hatte Eisbrenner als Manager auf dem bekannten Kulturzentrum "Pfefferberg" in Berlin-Prenzlauer Berg gearbeitet. Darauf zurückkommend löcherte Enkelmann ihn auch mit der Frage, wie er denn die jüngsten Debatten um den Kulturkonzern BMW Guggenheim Lab in Berlin werte. Guggenheim hatte just an diesem Wochenende im Pfefferberg unter Polizeischutz starten müssen. Für Eisbrenner war der Pfefferberg, erinnerte er sich, immer ein alternatives Projekt gewesen - für die Kultur und das Leben im Kiez. Jetzt sehe er die deutliche Gefahr, dass dies mit kommerziellen Gedanken unter die Räder komme.
Eisbrenner und Enkelmann unterhielten ihr Publikum weiter mit Künstler-Geschichten von früher und heute, wie die Band "Jessica" einst für die Einheitsgage von 475,60 DDR-Mark auftrat oder wie nach der Wende Plattenfirmen dem Sänger das Ostimage austreiben wollte. Eisbrenner räumte erneut mit der Legende auf, der bekannte "Jessica"-Song "Ich beobachte Dich" spiele auf die Staatssicherheit an. Dieser Eindruck sei nur entstanden, weil "Jessica" einmal im Reigen der zehn besten DDR-Gruppen bei einem großen Festival auftreten sollte und der Band bedeutet wurde, die das Ereignis absichernden MfS-Leute würden den Song möglicherweise in den falschen Hals bekommen. Das Problem war nur: Das Lied war bis dato das einzig bekannte der Band gewesen. Am Ende schrieben Eisbrenner und die Band für den Auftritt dann einen neuen Song: "Bring mir die Sonne", der dann der zweite Hit wurde.
Beide Stücke brachte Eisbrenner im Anschluss an den Talk bei seinem Auftritt in akustischen Versionen, nur von seinem langjährigen Gitarristen Andre Drechsler begleitet. Zwar hatte Eisbrenner im Talk vorher bekannt, er sei ein "Schnulzenfan", der Stücke dieser Art von Phil Collins, Nil Young und Bob Dylan möge - im Konzert griff er dann lieber auf Songs von Sting ("Bring on the Night" und "Fragile") sowie Paul Simon ("The Boy in the Bubble") zurück.
16.06.2012
Fest der Linken: Dagmar Enkelmann bei Stefan-Heym-Lesung
Ein emotionaler Höhepunkt des Festes der Linken war am Samstagabend die szenische Lesung "Stefan Heym - einer, der nie schwieg". Diese war von der Rosa Luxemburg Stiftung (RLS) und der Fraktion DIE LINKE im Bundestag organisiert worden. Im Palais der Kulturbrauerei las Dagmar Enkelmann u.a. zusammen dem Schauspieler Peter Sodann, der ehemaligen Bundespräsidenten-Kandidatin Beate Klarsfeld, dem RLS-Vorsitzenden Heinz Vietze sowie einer Reihe weiterer Bundestagsabgeordneter der LINKEN aus Romanen, Kolumnen von und Interviews mit Stefan Heym. Die szenische Lesung stelle, so der Ausblick von Luc Jochimsen, den Auftakt zu einer Vielzahl von Veranstaltungen dar, mit denen der 100. Todestag des jüdischen Schriftstellers und unbeugsamen Publizisten im Jahr 2013 gewürdigt werden soll.
Entsprechend erinnerte die Lesung an biografische Wendepunkte Heyms, warum er z.B. 1933 in die Tschechoslowakei ging, Anfang der 1950er Jahre der US-Regierung seine militärischen Auszeichnungen zurückgab oder 1994 für die PDS in den Bundestag einzog. Viele Äußerungen Heyms, das zeigte die Lesung, sind von fast erschreckender Aktualität. So las Dagmar Enkelmann aus einem Gespräch Heyms mit den Autorin Regina General, veröffentlicht im Band "Querköpfe" 1994, in dem Heym weitsichtig das Erstarken rechtsextremer Gruppen in den neuen Ländern voraussagte. Der Kapitalismus sei, sagte Heym 1994, "gegenüber dem der 70er Jahre mächtiger geworden. Er hat sich voller gefressen und ist wahrscheinlich auch viel rabiater geworden. Wie er sich über die vielen Tragödien der Vereinigung hinwegsetzt, ist schon ziemlich beispiellos". Das erinnere ihn, fährt Heym fort, "schon sehr an das, was in den späten 20er Jahren geschehen ist und dann zu den bösen Folgen in der Hitlerzeit geführt hat. Wenn sich Perspektiven verflüchtigen, gibt es immer auch eine Tendenz nach rechts, eine Art dumpfe Erinnerung."
15.06.2012
Dagmar Enkelmann in "Heute"-Sendung
13.06.2012
Bei CCS-Gegnern vor der Sitzung des Vermittlungsausschusses
Traditionell protestierten Bürgerinitiativen und Umweltverbände erneut vor dem Bundesrat gegen das CCS-Gesetz der Bundesregierung - und ebenso traditionell traf sich Dagmar Enkelmann vor Sitzungsbeginn mit den Demonstrantinnen und Demonstranten.
13.06.2012
Treffen mit der Delegation des russischen Föderationsrates
Eine Delegation des russischen Föderationsrates konnte Dr. Dagmar Enkelmann, Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung, am Mittwoch im Bundestag begrüßen. Die Delegation war zu einem Arbeitsbesuch nach Deutschland gekommen, um Organisation und Arbeit des Ausschusses für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung kennenzulernen. An der Spitze der Delegation stand Oleg Panteleev, Erster stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Geschäftsordnung und parlamentarische Tätigkeit des russischen Föderationsrates. Beim Treffen gab es einen interessanten Meinungsaustausch zu dem in Russland aktuellen Thema Wahlprüfung. Mitglieder der russischen Delegation stellten viele Fragen an Dagmar Enkelmann und an andere Abgeordnete zur Immunität, zur Zulassung der Parteien zu Wahlen, zur Bearbeitung der Petitionen, zum Stimmrecht u.a. Während des Gesprächs betonte Albert Kazharow, Mitglied des Ausschusses und Vertreter der Region Kabardino-Balkarien, dass die Erfahrungen des Ausschusses für den russischen Föderationsrat sehr nützlich sein können. Abschließend bedankte sich Oleg Panteleev für das Treffen und lud Dagmar Enkelmann zum Besuch nach Moskau ein.
12.06.2012
Aktionismus bei der Finanzkrise
Statement von Dagmar Enkelmann vor den Medien am 12. Juni 2012
Noch zwei Sitzungswochen verbleiben. Abzusehen ist, dass das Parlament mit vielen ungelösten Problemen in die Sommerpause geht. Beim Umgang mit der Finanzkrise herrscht Aktionismus. SPD und Grüne haben bisher lediglich einen Sturm im Wasserglas entfacht. Tatsächlich aber geben sie sich weitgehend mit Absichtserklärungen zufrieden z.B. beim Wachstumspaket.
Für DIE LINKE steht fest: Alle Bemühungen um Wachstum werden durch die Schuldenbremse im Fiskalpakt konterkariert. Zum Beispiel hat Griechenland bisher mögliche Subventionen, so für den Agrarbereich, in Höhe von 20 Milliarden Euro gar nicht abgerufen. Das läge, so die Bundesregierung, an fehlenden Projekten – ich sage: Das Problem ist aber eher die ungenügende Möglichkeit Griechenlands zur Kofinanzierung der Vorhaben. Wie soll das unter den Bedingungen der Schuldenbremse und des Fiskalpaktes funktionieren, wenn diese Länder in ihren Haushalten rigide kürzen müssen? Die Bundesregierung verspricht hier zwar, sich in der EU für neue Förderprogramme einzusetzen. Das Ergebnis dessen ist aber offen.
Schnell beigegeben haben SPD und Grüne auch bei der Forderung, Bildungsausgaben aus den für die Schuldenbremse zu berücksichtigenden Investitionen herauszunehmen und diese damit nicht dem Kürzungsdiktat zu unterwerfen. DIE LINKE fordert nach wie vor ein umfassendes Konjunkturprogramm und eine wirksame Unterstützung öffentlicher Investitionen. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE vom 13.-15.6. 2012]
12.06.2012
Studie zur Brandenburger Energiepolitik debattiert
Eine Studie von Prof. Dieter Klein von der Rosa Luxemburg Stiftung zur Brandenburger Energiepolitik stand am Dienstag im Mittelpunkt einer Runde von Abgeordneten und Experten, zu der Dagmar Enkelmann in den Bundestag eingeladen hatte.
Auf 95 Seiten analysiert Dieter Klein die energetische Entwicklung des Landes weg von der Braunkohle, die Handlungen der politischen Akteure und fragt u.a., welche Möglichkeiten eine Energiewende in einem Bundesland und welche Bedeutung das für den von der LINKEN angestrebten sozialökologischen Umbau hat. Dagmar Enkelmann, die seit vielen Jahren in der Brandenburger Energiepolitik "zu Hause" ist, wies darauf hin, dass sich im Zuge z.B. einer Kommunalisierung oft ganz praktische Fragen stellen. So habe die Stadt Bernau - auf Initiative der LINKEN hin - ihren Stadtwerken zwar jetzt die Konzessionen für die Stromleitungen übertragen, nun aber folgten extrem schwierige Verhandlungen mit den alten Eigentümern. Die über einstündige Debatte drehte sich auch um die Frage, wie das rot-rot regierte Brandenburg energiepolitisch stärker eine Vorreiterrolle einnehmen kann und wie DIE LINKE und ihre Bundestagsfraktion dazu beitragen können.
[Studie von Dieter Klein: "Widersprüche in der Brandenburger Energiewende"]
25.05.2012
Mit dem "Eulenspiegel" im Reichstag
Eine Ihrer Lieblingszeitschriften hatte Dagmar Enkelmann am Freitag mit ins Plenum genommen: die aktuelle Ausgabe des Satiremagazins „Eulenspiegel“. Der nahm – wie DIE LINKE an diesem Tag im Plenum – das Desaster um den Flughafen BER aufs Korn. So wie Wowereit und Platzeck auf dem Titelbild das Problem Fluglärm „wegtanzen“, wollte auch die Koalition leichter Hand über Pleiten, Pech und Pannen hinwegsehen. Zu wenig oder gar kein Lärmschutz für zehntausende Bürgerinnen und Bürger, ausufernde Kosten, drohendes Chaos im Flugverkehr? Konkrete Antworten dazu gab es von der Regierungskoalition nicht zu hören. DIE LINKE forderte klar, nicht nur am BER endlich mit der Geringschätzung der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger Schluss zu machen, sondern generell die gesetzlichen Lärm-Grenzwerte zu senken, ein bundesweites Nachtflugverbot von 22-6 Uhr einzuführen und den Kurzstrecken-Luftverkehr zu beschränken. Und für den Fall, dass die Aufklärung beim BER weiter so schleppend vorangeht, brachte der LINKEN-Abgeordnete Herbert Behrens vorsorglich einen Untersuchungsausschuss ins Gespräch. [Foto: Schwarz]
[Rede von Gregor Gysi in der BER-Debatte]
25.05.2012
Fehlinformation des ND
Leserbrief von Dagmar Enkelmann zum ND-Beitrag: Bundestag debattiert BER-Pleite, ND vom 25. Mai, Seite 9
"Das bedarf einer Richtigstellung! DIE LINKE – nicht wie von ND gemeldet: Die Grünen – hat für die Kernzeit im Bundestag eine Debatte zum Flughafen Berlin-Brandenburg beantragt. Anlass war die Beantwortung einer Großen Anfrage unserer Fraktion zum Thema Lärmschutz am neuen Flughafen. Dazu hat die Fraktion einen Entschließungsantrag erarbeitet, in dem sie u.a. umfassende Aufklärung über die Ursachen der erneuten Verschiebung der Eröffnung sowie Konsequenzen der Bundesregierung fordert. Der Bund als dritter Anteilseigner darf, nach Auffassung der LINKEN, nicht außen vorbleiben. In Sachen Flughafen ist auch auf Bundesebene das letzte Wort noch lange nicht gesprochen. Dass es in dieser Sitzungswoche Thema im Bundestag war, ist ein Verdienst der LINKEN."
Dr. Dagmar Enkelmann, MdB Erste Parlamentarische Geschäftsführerin Fraktion DIE LINKE
22.05.2012
LINKE für mehr Lärmschutz an Flughäfen
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 22. Mai 2012
Am Donnerstag wird Peter Altmaier als neuer Bundesumweltminister vereidigt. Eines bringt er mit: Bedingungslose Loyalität zur Kanzlerin. Umweltpolitisches Engagement und Kompetenz in Sachen Energiepolitik sind bei Altmaier aber nicht erkennbar, auch wenn ein langjähriger Parlamentarischer Geschäftsführer wie er in allen Themen zu Hause ist. Fraglich aber, ob das für ein Ministeramt reicht. Keine Zweifel habe ich, dass DIE LINKE auch den neuen Minister kritisch begleiten wird. Der Fiskalpakt und die Eurokrise begleiten uns auch in dieser Woche. Die Kanzlerin hat für Donnerstag die Fraktionsvorsitzenden des Bundestages zum Gespräch eingeladen. Unsere Position in der Eurokrise ist klar: Ohne Wachstum, ohne ein Konjunkturpaket und Investitionsprogramme wird es kein Ende der Krise geben. Die Wahlen in Frankreich und Griechenland haben uns in dieser Position bestärkt. Dieser öffentlichen Debatte kann sich auch die Kanzlerin nicht verschließen. Allerdings gibt sie nur ungern klein bei. So bleibt abzuwarten, inwieweit die Bundesregierung ihren Kurs ändert. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 23.-25. Mai 2012]
16.05.2012
Statement zur Entlassung Röttgens
Zur Entlassung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen gab Dagmar Enkelmann namens der Fraktion DIE LINKE am Mittwochnachmittag gegenüber ARD und ZDF ein kurzes Statement ab. Für Dagmar Enkelmann ist die Entlassung von Röttgen folgerichtig, er habe sich bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen "verzockt". Es habe aber schon vorher gute Gründe gegeben, den Minister aus dem Dienst zu entlassen. Röttgen stehe für eine Umweltpolitik, die "eher rückwärtsgerichtet" ist. "Die Energiewende war nie wirklich sein Herzensthema", betonte die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin. Bei der Kürzung der Solarförderung habe er deutliche Fehler gemacht wie auch beim Atomthema.
10.05.2012
Wirtschaftsjunior aus Cottbus bei Dagmar Enkelmann
Eine gute Tradition setzte Dagmar Enkelmann in dieser Sitzungswoche fort: Im Rahmen des jährlichen Know-How-Transfers der Wirtschaftsjunioren hatte die Abgeordnete Herrn Peter Jähne zu Gast, Geschäftsführer der Orgaplan GmbH in Cottbus. Die Firma rüstet vor allem in Ostbrandenburg Unternehmen und Einrichtungen mit Büromöbeln und -technik aus. Herr Jähne begleitete Frau Enkelmann u.a. bei Pressegesprächen und der Sitzung der Fraktion DIE LINKE und konnte erleben, wie der zuständige Staatssekretär sich im Verkehrsausschuss zum BER-Desaster äußerte. Für die Zeit nach der parlamentarischen Sommerpause ist bereits eine Gegenbesuch von Dagmar Enkelmann bei Orgaplan vereinbart.[Orgaplan Cottbus]
07.05.2012
Laienspielschar mit Herzblut - Buchpräsentation mit Dagmar Enkelmann
Neues Buch im Bundestag präsentiert: »Spontaneität war das Gebot der Stunde. Drei Abgeordnete der ersten und einzigen frei gewählten DDR-Volkskammerberichten«
Schwärmen Politiker der CDU, der SPD und der LINKEN unisono von ihrer schönsten und spannendsten Zeit als Abgeordnete, kann es nur um ein ganz bestimmtes Parlament gehen – die am 18. März 1990 gewählte Volkskammer der DDR, die erste frei gewählte dieses Landes und die letzte zugleich. Nur knapp sechs Monate Zeit waren dieser Volkskammer beschieden, aber sie hat das Leben derjenigen, die in oder mit ihre zu tun hatten, von Grund auf verändert. Das wurde am Montagabend bei der Buchpräsentation des Mitteldeutschen Verlages im Mauer-Mahnmal des Bundestages rasch deutlich zu spüren. Moderiert von Verlagschef Roman Pliske hatten sich die drei Abgeordneten, die ihre Volkskammererlebnisse der ebenfalls anwesenden Autorin Nicole Glocke erzählt hatten, zusammengefunden - neben Dagmar Enkelmann Rolf Schwanitz, für die SPD noch heute im Bundestag, sowie Burkhard Schneeweiß, damals CDU, heute im Ruhestand. Ergänzt wurde die Runde von Peter Jochen Winters, von 1977 bis 1990 FAZ-Korrespondent in der DDR. [mehr...]
08.05.2012
Fiskalpakt muss aufgeschnürt werden
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber den Medien am 8. Mai 2012
Mit dem Wahlausgang bin ich sehr zufrieden – in Thüringen. Die Kandidatinnen und Kandidaten der LINKEN setzten sich in den Stichwahlen in drei Landkreisen und bei Oberbürgermeister- und Bürgermeisterwahlen durch. Darin zeigt sich eine Stärke der LINKEN – die Kommunalpolitik. Die Partei ist erfolgreich, wo sie nah an den Bürgerinnen und Bürgern ist, deren Probleme kennt und sich um Lösungen bemüht. Der Wahlausgang in Schleswig-Holstein dagegen, mit dem DIE LINKE nicht wieder in den Landtag einzieht, ist aber enttäuschend.
Zufrieden bin ich mit dem Ausgang der Wahlen in Frankreich und Griechenland. DIE LINKE hat von Anfang an gesagt, dass die von der EU aufgespannten Rettungsschirme vor allem Banken und Versicherungen retten, nicht aber die nationalen Volkswirtschaften. Die Sparorgien und die europäische Schuldenbremse haben die sozialen Spannungen verschärft. Tatsächlich wird auch gar nicht gespart, sondern zu Lasten der Schwächsten in der Gesellschaft gekürzt.
Der LINKEN reicht eine Ergänzung des Fiskalpakts nicht aus, dieser muss noch einmal aufgeschnürt werden. Wie sich dazu jetzt SPD und Grüne verhalten werden, wird spannend. Sie waren beim Fiskalpakt schon auf der „Ja-Sager“-Straße. Die gestrige Anhörung zum Fiskalpakt im Haushaltsausschuss bestätigte das. Die Kanzlerin will den Fiskalpakt am 25. Mai im Bundestag beschließen lassen und zuvor auf die Opposition zugehen. An einem Kuhhandel wird sich DIE LINKE jedenfalls nicht beteiligen. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE 9.-11. Mai 2012]
07.05.2012
Dagmar Enkelmann mit Nordheim-Besuchergruppe
Zum 20. Gründungsjubiläum des Nordheimbundes in Strausberg konnte Dagmar Enkelmann sich ein Bild von der engen Zusammenarbeit der Vereine in Debno und Strausberg machen. Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Polen und Deutschen, vor allem in der Grenzregion, liegen der Abgeordneten schon immer am Herzen. Dem Wunsch der polnischen Seite, den Deutschen Bundestag zu besichtigen kam Dagmar Enkelmann gern nach. Beim Treffen wurden viele Themen angesprochen, darunter die Arbeitsweise der LINKEN Fraktion, die deutsche Gesetzgebung sowie die letzten Wahlergebnisse in Schleswig-Holstein. Für ihr Engagement wurde sie zum Abschluss mit einer Plakette geehrt.
27.04.2012
Glückwunsch an Saaldiener Hermann Rost
26.04.2012
Girls Day bei Dagmar Enkelmann im Bundestag
Schon traditionell lud Dagmar Enkelmann Mädchen am 26. April zum 'Girls Day' in den Bundestag ein, um einen Einblick in ihre politische Arbeit wie die des Bundestages zu ermöglichen. Dagmar Enkelmann traf ihre fünf Besucherinnen im Abgeordnetenrestaurant im Reichstag. Die Politikerin interessierte sich für die Berufswünsche der Mädchen, die von Webdesign über Psychologie bis hin zum einer Karriere im Frauenfußball reichen. Ihrerseits wurde Dagmar gefragt, wie man denn Politikerin wird. An dem Tag verfolgten die Fünf noch eine Plenardebatte von der Besuchertribüne aus und erfuhren einiges über die Arbeitsweise des Bundestages und seiner Fraktionen.
[Cindy Dümatz war dabei]
24.04.2012
Rechtspopulismus auf dem Vormarsch
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber den Medien am 24.04. 2012
Zunächst möchte ich mich bei Ihnen, den Medien, als „vierte Gewalt“ bedanken. Als jüngst das Rederecht der Abgeordneten im Bundestag eingeschränkt werden sollte, sind Sie Ihrer Verantwortung gerecht geworden. Dank des öffentlichen Drucks, der durch Ihre Veröffentlichungen entstand, sind die von Union, SPD und FDP schon mit Mehrheit im Ausschuss beschlossenen Änderungen der Geschäftsordnung von den Fraktionsspitzen kassiert worden. Besonders die SPD spielt eine unrühmliche Rolle. Erst stimmte sie im Ausschuss für die Einschränkungen. Als diese in die öffentliche Kritik gerieten, wollte die SPD plötzlich nichts mehr davon wissen. Nun wird am Donnerstagabend im Plenum nur noch über eine Änderung der Geschäftsordnung abgestimmt, mit der die Rechte der kommunalen Spitzenverbände bei der Gesetzgebung gestärkt werden. Die Verbände müssen nun verbindlich angehört werden, wenn Gesetzesvorhaben in ihre kommunalen Belange eingreifen. Dafür hatte sich Die LINKE seit Jahren eingesetzt und auch einen eigenen Antrag eingebracht. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 25.-27. April 2012]
20.04.2012
Dagmar Enkelmann auf Wahlkampftour in Schleswig-Holstein
29.03.2012
Dagmar Enkelmann zu geplanten Änderungen beim Rederecht
Dagmar Enkelmann zu geplanten Änderungen der Geschäftsordnung des Bundestages: Mit SPD-Stimmen wurde Recht einer mündlichen Erklärung beschnitten. Diese sollen grundsätzlich künftig schriftlich erfolgen.
29.03.2012
Kurzintervention von Dagmar Enkelmann zu Angriffen gegen Rosa Luxemburg Stiftung
Auszug aus Plenarprotokoll 17/172, S. 20 294; TOP 6
Vizepräsident Dr. h. c. Wolfgang Thierse: Das Wort zu einer Kurzintervention erteile ich Dagmar Enkelmann.
Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE): Vielen Dank, Herr Präsident. – Sehr geehrter Kollege Koeppen, als stellvertretende Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung kann ich sehr wohl einschätzen, über welches Know-how und welche wissenschaftliche Kompetenz die Rosa-Luxemburg-Stiftung verfügt. Dazu gehört unter anderem die genannte Energiestudie, die ich Ihnen nur wärmstens empfehlen kann, um Ihre Kompetenz möglicherweise weiter zu verbessern... [mehr]; [Gesamtes Plenarprotokoll 17/172];
[Kurzintervention in der Mediathek des Bundestages]
28.03.2012
Dagmar Enkelmann unterstützt Erklärung gegen Solarkürzungen
Dagmar Enkelmann unterstützt die am Donnerstag veröffentlichte Gemeinsame Erklärung der Bundestagsabgeordneten aus Brandenburg gegen drastische Kürzungen bei der Solarförderung und wird das entsprechende Gesetz im Bundestag ablehnen.
[Wortlaut der Gemeinsamen Erklärung]
[Gesamtergebnis Abstimmung zur Drs. 17/8877 und 17/5192]
[Namentliches Ergebnis Abstimmung zur Drs. 17/8877 und 17/5192]
27.03.2012
DIE LINKE muss sich Herausforderungen stellen
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 27. März 2012
Die Landtagswahl im Saarland ist – verglichen mit den Wahlergebnissen davor im Westen und in Berlin – für DIE LINKE gut gelaufen. Im Vergleich aber zur letzten Wahl im Saarland hat DIE LINKE rund ein Drittel ihrer Wählerinnen und Wähler verloren. Als Erklärung dafür reicht mir nicht, die Piraten seien so stark geworden. Wir müssen uns schon über Ursachen Gedanken machen, die u.a. bei uns selbst liegen. Die kommenden Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen stellen große Herausforderungen für DIE LINKE dar, auch mit Blick auf 2013 und die Bundestagswahlen.
Die Finanzkrise ist das zentrale Thema in dieser Sitzungswoche. Am heutigen Dienstag einigten sich Regierungsfraktionen sowie SPD und Grüne auf Änderungen im so genannten Stabilisierungsmechanismusgesetz (StabMechG), mit dem u.a. die Beteiligungsrechte des Parlaments bei Entscheidungen zum EFSF geregelt werden. Das war notwendig geworden, weil das Bundesverfassungsgericht das so genannte „9er Gremium“ für größtenteils verfassungswidrig erklärt hatte. Für uns ist u.a. entscheidend, dass das Haushaltsrecht in den Händen des ganzen Parlaments bleibt und es zudem ein Rückholrecht für Entscheidungen gibt, die möglicherweise in anderen Gremien getroffen wurden. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE vom 28.-30. März 2012]
23.03.2012
Was war da los Dagmar Enkelmann...?
Dagmar Enkelmann über die Wahl des Bundespräsidenten, eine disziplinierte Delegationsleiterin und einen wahrhaften Renner...
[alles weitere im Link zur Website der Linksfaktion]
20.03.2012
DIE LINKE begrüßt die IPS-Stipendiaten 2012
Am Dienstag, den 20. März 2012, wurden die diesjährigen IPS-Stipendiaten von der Fraktion DIE LINKE am Anfang der Sitzung begrüßt. Der Deutsche Bundestag vergibt jährlich etwa 120 Stipendien an junge, sich für die Politik interessierende Menschen aus aktuell 28 Ländern. Das fünfmonatige Praktikum dauert von 1. März bis 31. Juli jeden Jahres. 2012 sind bei der LINKEN 15 Stipendiaten u.a. aus Aserbaidschan, Kasachstan, Belarus, Israel, der Tschechischen Republik, Armenien, Mazedonien und Frankreich tätig. Am Ende des Begrüßung wurde ein Gruppenfoto „geschossen“.
Weitere Infos zum Internationalen Parlaments-Stipendium (IPS)
20.03.2012
Probleme der Kommunen nicht zu Lasten der Beschäftigten lösen
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 20. März 2012
Mancher der Präsidenten“macher“ wird sich noch über diese oder jene Haltung von Joachim Gauck wundern. Einen Vorgeschmack darauf gab der neugewählte Präsident mit seiner Ansicht, er sei gegen ein NPD-Verbot. Seine Begründungen dafür überzeugen nicht.
Da zeigte sich die Kandidatin der LINKEN, Beate Klarsfeld, als wirkliche Alternative zu Joachim Gauck. Mit den 126 Stimmen der Bundesversammlung für Beate Klarsfeld kann DIE LINKE durchaus zufrieden sein. Die anfangs schwierige Suche nach einer Kandidatin kam so zu einem guten Ende. Die Fraktion DIE LINKE wird jetzt erneut den Antrag stellen, Beate Klarsfeld mit dem Bundesverdienstkreuz zu ehren. Auch wenn der Antrag zunächst an den Bundesaußenminister geht, hoffen wir, dass auch der neue Bundespräsident zur Souveränität und Größe findet, sich dieser Auszeichnung für Klarsfeld nicht zu verschließen.
Für die laufende Sitzungswoche beantragte die Fraktion DIE LINKE eine Aktuelle Stunde zur Tarifauseinandersetzung im Öffentlichen Dienst. Wir sind für einen „kräftigen Schluck aus der Lohnpulle“, allein schon wegen der steigenden Lebenshaltungskosten, den nach oben gehenden Preisen für Energie, Kraftstoff oder den Nahverkehr. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der Linken vom 21.-23. März 2012]
18.03.2012
Beate Klarsfeld bei Wahlfrauen und -männern der LINKEN
08.03.2012
LINKE stellt erste Frauenfraktion in der Geschichte
Für DIE LINKE stehen am heutigen 8. März nicht nur ausschließlich Frauen am Rednerpult des Bundestages, die gesamte parlamentarische Arbeit des Tages wird von den weiblichen MdB geschultert - die Männer machen an dem Tag landesweit ein Praktikum in sogenannten Frauenberufen. "Wir sind die erste reine Frauenfraktion in der Geschichte der Bundesrepublik", sagte die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, Yvonne Ploetz, in ihrer Rede in Plenum.
[weitere Infos auf www.linksfraktion.de]
07.03.2012
Gespräch mit Studenten der Uni Sussex
Bereits zum 7. Mal traf sich Dagmar Enkelmann mit Studenten der Uni Sussex, die sich - organisiert von Dr. Dan Hough, Associate Professor of Politics - mehrere Tage in der Bundesrepublik aufhalten. Die Fragen der Studentinnen und Studenten drehten sich dieses Mal besonders um die Finanzkrise und was DIE LINKE gegen diese tun würde, wenn sie an der Regierung wäre. Viel Interesse zeigten die jungen Leute auch an geschichtlichen Themen, z.B. wie es sich in der DDR lebte und was aus dieser Zeit bewahrenswert sei. Wenn sie überhaupt auf eine Zeit "nostalgisch" zurückblicke, so Dagmar Enkelmann, dann sei dies die Wendezeit mit ihren "Runden Tischen" und dem großen demokratischen Engagement der Bürger.
06.03.2012
Joachim Gauck stellt sich bei Fraktion DIE LINKE vor
Der Kandidat von CDU, SPD, FDP und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten, Joachim Gauck, hat am Dienstagnachmittag zum 2. Mal die Fraktion DIE LINKE besucht. Das Gespräch mit den Abgeordneten in nichtöffentlicher Sitzung dauerte ca. eine Stunde. DIE LINKE hat als ihre Kandidatin Beate Klarsfeld nominiert. Am 18. März soll die Bundesversammlung ein neues Staatsoberhaupt wählen.
06.03.2012
Frauen wollen nicht mehr "bitte, bitte" machen
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 07. März 2012
Heute hat sich die Fraktion DIE LINKE wichtige Gäste eingeladen. Es sind Frau Prof. Hildegard Sünderhauf von der Evangelischen Hochschule Nürnberg sowie Frau Dr. Friederike Wapler von der Uni Göttingen. Das Sorgerecht hat die Koalition auf die Tagesordnung gesetzt und DIE LINKE will dazu den Sachverstand der beiden Expertinnen nutzen, z.B. hinsichtlich des Umgangsrechts von Vätern mit ihren Kindern. Auch der Bundespräsidenten-Kandidat von Union, FDP, SPD und Grünen, Joachim Gauck, ist zu Gast. Es gehört zu den demokratischen Gepflogenheiten, Kandidaten Gelegenheit zu geben, sich vorzustellen und sie anzuhören, auch wenn Herr Gauck bereits vor fast zwei Jahren in derselben Rolle in unserer Fraktion war. Andere Fraktionen gehen deutlich anders mit den zur Wahl stehenden Kandidaten um. So haben die CDU/CSU-, FDP- und SPD-Fraktion es abgelehnt, unsere Kandidatin Beate Klarsfeld anzuhören. Nur die Grünen haben sie eingeladen, in die Fraktion zu kommen. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 07.-09.03.2012]
01.03.2012
Beate Klarsfeld bei der Fraktion DIE LINKE
Die Kandidatin der LINKEN bei der Wahl des Bundespräsidenten am 18. März, Beate Klarsfeld, stellt sich am 1. März der Bundestagsfraktion der LINKEN vor. [Weitere Infos auf www.linksfraktion.de]
28.02.2012
Kanzlerin hat ihren Laden nicht im Griff
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 28. Februar 2012
Die Sondersitzung des Bundestages am Montag zum Griechenland-II-Paket hinterließ bei mir viel Unbehagen. DIE LINKE stimmte am Ende als einzige Fraktion geschlossen gegen die Regierungsvorlage. Zuvor hatte auch Peer Steinbrück für die SPD gute Argumente dagegen vorgetragen. Am Ende stimmten SPD und Grüne mehrheitlich aber zu. Zum ersten Mal bei einer Abstimmung zur Finanzkrise wurde die so genannte Kanzlermehrheit von 311 Stimmen verfehlt. Merkel hat ihren Laden offenbar nicht mehr im Griff. Das betrifft das Verhältnis zum Koalitionspartner FDP, aber vor allem die eigenen Reihen, wenn selbst Kabinettsmitglieder wie der Innenminister zur Ordnung gerufen werden müssen. DIE LINKE hatte als erste Fraktion zum Griechenland-II-Paket namentliche Abstimmung verlangt, dann sprangen Grüne und SPD auf den Zug auf. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 29.02.-02.03.2012]
22.02.2012
Dagmar Enkelmann beim Politischen Aschermittwoch in Ingolstadt
19.02.2012
Landesparteitag der LINKEN Brandenburg
Am Sonntag beteiligte sich Dagmar Enkelmann an den Beratungen der ersten Tagung des 3. Parteitages des Landesverbandes DIE LINKE. Brandenburg in Blossin
[Ergebnisse des Landesparteitages]
17.02.2012
Dagmar Enkelmann zu den Ergebnissen des Workshops "Rechtsextremismus" auf dem 2. Parlamentariertag
In unserem Workshop gab es einen interessanten, informativen Gedankenaustausch zu aktuellen Entwicklungen des Rechtsextremismus in Europa, insbesondere in Deutschland. Teilnehmer berichteten mit sehr bewegenden Worten von eigenen Erfahrungen mit alltäglichem Rassismus. Am Beginn gab es Statements von Petra Pau, Bodo Ramelow und André Hahn.
DIE LINKE thematisiert den Rechtsextremismus und seine Gefahr für die Demokratie nicht erst seit dem Aufdecken der so genannten Zwickauer Terrorzelle. Deutlich wird von uns seit langem auf wesentliche gesellschaftliche Hintergründe aufmerksam gemacht. Im Workshop ging es u.a. um die Frage, inwieweit sich die gegenwärtige Krise auf rechtsextreme Bewegungen in Europa auswirkt. Für Griechenland und Ungarn z.B. wurden deutliche Hinweise auf ein Erstarken antidemokratischer, rassistischer, rechtspopulistischer Kräfte ausgemacht. Für uns ist die Auseinandersetzung vor allem eine zutiefst soziale Frage und eine Frage der Stärkung der Demokratie. Der Kampf gegen Rechtsextremismus muss mit der weiteren Förderung eines gesellschaftlichen Klimas der Toleranz und Weltoffenheit einhergehen.
Einig waren wir uns, dass es keine Aufgabe von "Fachleuten" ist, sondern fachübergreifend, unterschiedliche Ebenen unseres politischen Handelns erfassend als Querschnittsaufgabe verstanden werden muss. Wir sind uns der besonderen Verantwortung der Linken bewusst, wenn es darum geht, gesellschaftliche Zusammenhänge herzustellen, Netzwerke und antifaschistische Initiativen zu unterstützen, alle Möglichkeiten des Widerstandes zu nutzen und eine Kriminalisierung zivilen Ungehorsams zurückzuweisen. Wir brauchen eine Schärfung der Sensibilität gegen rechtes Gedankengut, gegen Alltagsrassismus und Fremdenfeindlichkeit - auch in den eigenen Reihen.
Die jetzt eingesetzten Parlamentarischen Untersuchungsausschüsse bieten eine Reihe von Möglichkeiten, das Thema in die öffentliche Debatte zu bringen. Wir sind uns allerdings auch deren Grenzen bewusst. Deswegen muss die parlamentarische Arbeit auch hier mit außerparlamentarischem Engagement verbunden werden.
Im Verlauf der Diskussion wurde deutlich, dass es eine Fülle von Material zum Thema von den Fraktionen, der Rosa Luxemburg Stiftung, dem Parteivorstand und den kommunalpolitischen Foren gibt. Dieses sollte auf einer entsprechenden Datenbank vernetzt werden.
Ein weiterer Vorschlag wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops begrüßt: den 20. Jahrestag des rechtsextremistischen Überfalls auf das Asylbewerberheim in Rostock-Lichtenhagen zum Anlass für eine antifaschistische Aktion zu nehmen.
[Kieler Erklärung der Parlamentarier der LINKEN]
14.02.2012
Enkelmann für mehr Einfluss der Kommunen auf Gesetze
Für mehr Einfluss der Kommunen auf die Gesetzgebung auf Bundesebene setzt sich Dagmar Enkelmann heute in einem Beitrag der "Saarbrücker Zeitung" ein. Bei vielen Gesetzen zeigte sich erst später, "dass sie mit heißer Nadel gestrickt sind", betont sie in dem Blatt. Eine stärkere Einbindung der Kommunen könne dies verhindern.
Wie die Zeitung weiter berichtet, hat der Geschäftsordnungsausschuss des Bundestages, in dem Enkelmann Mitglied ist, jetzt beschlossen, Städten und Gemeinden mehr Einfluss auf das Gesetzgebungsverfahren einzuräumen. Die Vertreter der kommunalen Spitzenverbände sollten in nicht-öffentlichen und öffentlichen Anhörungen der Ausschüsse zu Wort kommen müssen, wenn wesentliche Belange der Kommunen berührt sind, besonders wenn erhebliche finanzielle Folgen drohen.
Zum weiteren Hintergrund: Die Fraktion DIE LINKE hatte Anträge zum Ausbau kommunaler Mitwirkungsrechte in der 16. und - aktuell - in der 17. Wahlperiode eingebracht. Der laufende Antrag (Drs. 17/1142) muss noch abschließend im Plenum des Bundestages beraten werden.
[Saarbrücker Zeitung: "Städte sollen mehr Einfluss auf Gesetze bekommen"];
[Antrag der Fraktion DIE LINKE "Verbindliches Mitwirkungsrecht..." Drs. 17/1142]
[Antrag der Fraktion DIE LINKE "Verbindliches Mitwirkungsrecht..." Drs. 16/358]
10.02.2012
Gespräch mit Besuchergruppe aus Märkisch-Oderland
Eine Besuchergruppe aus allen Teilen des Landkreises Märkisch-Oderland absolvierte am 09. und 10. Februar 2012 eine traditionelle zweitägige Tour durch das politische Berlin, zu der Bundestagsabgeordnete Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis einladen dürfen. Am Freitagnachmittag stand Dagmar Enkelmann selbst im Reichstag ihren Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort. Vor allem die jungen Leute der Oberschule Letschin und der SPI-Einrichtung in Bad Freienwalde hätten ihr "viele Löcher in den Bauch gefragt", bekannte Dagmar Enkelmann hinterher.
Zu Beginn hatte sie es nicht nehmen lassen, Frau Ingeborg Müller aus der Gruppe zu ihrem Geburtstag zu gratulieren. Nach einem kurzem Statement durch Dagmar Enkelmann wurde die Zeit dann für reichliche Fragen genutzt - „ Warum soll ich wählen gehen?“, „Kann man Griechenland aus der EU entlassen“, „Was wird mit dem Euro?“ oder auch „ Wie wird man Politiker“...?
08.02.2012
LINKE lehnt Novelle Kreislaufwirtschaftsgesetz ab - CCS vertagt
Am Mittwochabend hat - wie erwartet – der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag die Beratung zum CCS-Gesetz erneut vertagt. Angenommen wurde die Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes mit zwei Gegenstimmen – diese kamen allein von den beiden Mitgliedern der LINKEN im Vermittlungsausschuss, Dagmar Enkelmann und Ulrich Maurer.
DIE LINKE kritisiert an der Novelle vor allem die Privilegierung privater Entsorger. Abfallentsorgung ist eine Aufgabe öffentlicher Daseinsvorsorge, betonte Dagmar Enkelmann, außerdem aber auch ein lukratives Geschäft, das sich Kommunen nicht entgehen lassen sollten.
Vor Beginn der Sitzung war Dagmar Enkelmann wieder freundlich von Aktivistinnen und Aktivisten der Bürgerinitiativen gegen CCS aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und aus Umweltverbänden begrüßt worden. Diese machten sich erneut – wie bei vorangegangenen Sitzungen - trotz der Kälte vor dem Bundesratsgebäude lautstark bemerkbar.
Für Aufmerksamkeit hatte unter den Initiativen auch ein aktueller Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) gesorgt, der der CCS-Technologie politisch und wirtschaftlich keine Zukunft attestierte.
[DIW-Bericht: CCS-Technologie ein Fehlschlag – Umdenken in der Energiewende notwendig]
07.02.2012
Gespräch mit Bundestagspraktikantin

Regelmäßig schauen Praktikantinnen, die im Parlamentsassistenzdienst der Bundestagsverwaltung tätig sind, zum Abschluss bei der Parlamentarischen Geschäftsführerin der LINKEN vorbei zum Gespräch, an diesem Dienstag Lina Oehler.
07.02.2012
Griechenland: Spardiktate schaffen sozialen Brennpunkt
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 7. Februar 2012
Nette Überraschungen gibt es auch für Abgeordnete. So erhielt ich just am gestrigen Tag, an dem sich Fatah und Hamas in Palästina über die Bildung einer Übergangsregierung einigten, ein Autogrammfoto vom palästinensischen Präsidenten Abbas – eine schöne Nachwirkung der Delegationsreise linker Politikerinnen und Politiker Mitte Januar nach Israel und in die palästinensischen Gebiete.
Im Bundestag bleibt die Finanz- und Wirtschaftskrise das zentrale Thema. Sie findet sich allerdings nicht auf dessen Tagesordnung wieder. Die Ankündigungen zum Fiskalpakt und die Absicht, die Griechenland-Hilfen möglicherweise auf einer Sondersitzung im Februar zu behandeln, reichen bei weitem nicht aus. Beim Problem Griechenland reagiert die Bundesregierung vor allem mit Panikattacken und Kopflosigkeit. Es gibt Irritationen darüber, ob es nun ein Ultimatum gegeben hat oder nicht. Jeden Tag wird „eine neue Sau durchs Dorf getrieben“. Auch der jüngste Vorschlag zur Einrichtung eines Sonderkontos hat mit Solidarität gegenüber Griechenland wenig zu tun und bedeutet die Entmündigung des Landes. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 08.-10. Februar 2012]
01.02.2012
Baden-Württemberg-Tour 3. Tag
Trotz Kälte fand im Zentrum von Heidelberg ein Infostand statt. Eine Reihe von Bürgern nutzte die Gelegenheit, mit der Bundestagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es u.a. um die Finanzkrise, die Europapolitik der LINKEN, Afghanistan und das Thema Rente. Ein großer Stapel „klar“ und viele „claras“ wechselten ihren Besitzer.
Im Anschluss besuchte Dagmar Enkelmann das Flüchtlingsheim Heidelberg und unterstützte die Aktion des Jugendverbandes solid „Geld statt Gutscheine“. Am Abend diskutierte Dagmar Enkelmann gemeinsam mit Stadträtin Hilde Stolz (Bunte Linke) über Fragen von Wohnen, Miete und Konversation. Enkelmann konnte dabei sowohl auf Aktivitäten der Bundestagsfraktion als auch auf eigene Erfahrungen als Kommunalpolitikerin verweisen.
31.01.2012
Baden-Württemberg-Tour - 2. Tag
Der zweite Tag ihrer Baden-Württemberg-Tour begann für Dagmar Enkelmann mit einem Gespräch beim Geschäftsführer der kommunalen Gesundheitszentren gGmbH, Herrn Burger. Er erläuterte den Aufbau und die Geschäftsfelder der GmbH. Beide waren sich einig, dass ein flächendeckendes Gesundheitsangebot auch im ländlichen Raum eine Sache der öffentlichen Daseinsvorsorge sein muss.
In Sinsheim besuchte Dagmar Enkelmann anschließend das größte Flüchtlingswohnheim Baden-Württembergs. Derzeit leben dort ca. 320 Asylbewerber und Asylbewerberinnen. Demnächst kommen weitere 80 hinzu. Die gesetzlichen Grundlagen sehen in Baden-Württemberg pro Asylbewerber mindestens 4,5 qm vor (einem Schäferhund stehen nach Tierschutzgesetz ca. 6 qm zu). Trotz aller Bemühungen der Heimleitung, insbesondere der Sozialarbeiter, hält Dagmar Enkelmann die vorgefundenen Bedingungen für menschenunwürdig. Sie war übrigens die erste Bundestagsabgeordnete, die das Heim besichtigt hat.
Bei einer abendlichen Veranstaltung in Mosbach informierte Dagmar Enkelmann über Ziele linker Politik und die Arbeit im Bundestag.
[Beitrag in der Rhein-Neckar-Zeitung];
[Schwetzinger Zeitung - Für starke Kliniken in öffentlicher Hand]
30.01.2012
Baden-Württemberg-Tour: Neujahrsempfang LINKE Weinheim
DIE LINKE Weinheim hatte zu ihrem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen und als Gast Dagmar Enkelmann gebeten, am ersten Tag ihrer Baden-Württemberg-Tour eine Rede zu halten. Carsten Labudda, Kreisrat, informierte zunächst über aktuelle kommunalpolitische Themen und formulierte die Aufgaben für 2012. Dagmar Enkelmann schlug dann den Bogen von der Kommunal- zur Bundespolitik.
24.01.2012
Bundesrepublik wird eine Art Merkel-Monarchie
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber den Medien am 24. Januar 2012
Die Finanz- und Wirtschaftskrise steht in dieser Woche erneut im Zentrum des Bundestages. Abschließend beraten wird das 2. Finanzmarktstabilisierungsgesetz. Mit diesem legt die Regierung den Bankenrettungsfonds von 2008 de facto neu auf. Der Hintergrund ist: Im Herbst 2011 hatte die EU die Banken einem Stresstest unterworfen. In dessen Ergebnis verlangt die Bankenaufsicht, dass die Kreditinstitute ihr Eigenkapital um rund 100 Milliarden Euro aufzustocken haben, darunter die deutschen Banken um 13,1 Milliarden Euro. Dazu will die Regierung den Banken in den nächsten fünf Jahren erneut mit öffentlichen Geldern unter die Arme greifen – wie beim ersten Fonds mit einem Garantierahmen von 400 Milliarden und Kreditermächtigungen von 80 Milliarden Euro. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 25.-27. Januar 2012]
23.01.2012
Widerstand gegen Neonazis verdient Unterstützung und keine Kriminalisierung
Die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, Dagmar Enkelmann, erklärt zur Forderung der Staatsanwaltschaft Dresden an den Bundestag, eine Strafverfolgung gegen die Abgeordnete Caren Lay im Zusammenhang mit deren Protest gegen den Neonazi-Aufmarsch in Dresden zu ermöglichen:
"Der Bundestag hat im November einstimmig beschlossen, dass alle Abgeordneten sich gefordert sehen ‚zu handeln – überall dort, wo Rechtsextremisten versuchen, gesellschaftlichen Boden zu gewinnen.‘ Darüber hinaus heißt es in dem Beschluss: ‚Wir müssen gerade jetzt alle demokratischen Gruppen stärken, die sich gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus engagieren. Wir werden prüfen, wo dem Hindernisse entgegenstehen. Wir brauchen eine gesellschaftliche Atmosphäre, die ermutigt, gegen politischen Extremismus und Gewalt das Wort zu erheben. Rechtsextremistischen Gruppen und ihrem Umfeld muss der gesellschaftliche und finanzielle Boden entzogen werden.'
Im Geiste dieses Antrags sollte der Bundestag ein Zeichen setzen, und eine Strafverfolgung gegen Caren Lay wegen deren Widerstands gegen den Neonazi-Aufmarsch nicht zulassen. Es ist ein Unding, dass die sächsischen Behörden alles versuchen, um Neonazis den Weg freizumachen. Gerade weil es höchst wahrscheinlich ist, dass auch Unterstützer der Neonazi-Terrorzelle bei den Dresdner Neonazi-Märschen dabei waren und sind, ist gewaltfreier Protest und Widerstand unabdingbar. Deshalb darf der Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung des Bundestages dem Drängen der Dresdner Staatsanwaltschaft auf keinen Fall nachgeben und muss an Caren Lays Immunität festhalten."
23.01.2012
Neujahrsempfang der Fraktion DIE LINKE
Ins Cafe Moskau in Berlin-Mitte hatte die Fraktion DIE LINKE 2012 zum Neujahrsempfang geladen - und hunderte Gäste aus Politik, Gesellschaft und Kultur kamen, unter ihnen die Autorin Martina Rellin (Bild links) im Gespräch mit Dagmar Enkelmann. Als Tino Eisbrenner auf der Bühne den Jessica-Hit "Ich beobachte Dich" zum Besten gab, machte Dagmar Enkelmann ziemlich eindeutig klar, was sie und DIE LINKE - in Anspielung auf die aktuell bekannt gewordene Bespitzelung von 27 MdB durch den Verfassungsschutz - von solchen Praktiken halten. (Fotos: Schwarz)
20.01.2012
Dagmar Enkelmann beantragte Herbeizitierung der Arbeitsministerin
Am Freitag debattierte der Bundestag erneut das Thema Mindestlohn, darunter einen Antrag der LINKEN ("Mehrheitswillen respektieren - Gesetzlicher Mindestlohn jetzt" - Drs. 17/8026). Im ersten Beitrag der Debatte wiederholte der CDU-Abgeordnete Peter Weiß die bekannte ablehnende Haltung der Regierung zu einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn - im offensichtlichen Widerspruch allerdings zur aktuellen Diskussionen in der Union selbst, wo sich nach Medieninformationen inzwischen eine Arbeitsgruppe mit einem Vorschlag zu einem gesetzlichen Mindestlohn beschäftigen soll.
Angesichts der Wichtigkeit des Themas für Millionen Beschäftigte und der sichtbaren Uneinigkeit in der Regierungskoalition forderte Dr. Dagmar Enkelmann dann für die Fraktion DIE LINKE die Anwesenheit der zuständigen Arbeitsministerin, Ursula von der Leyen. Bis dato war die Regierung nur durch den Parlamentarischen Staatssekretär Ralf Brauksiepe vertreten.
Das Ansinnen, die Ministerin herbeizuzitieren, lehnte die Unionsfraktion nach ersten Irritationen ab. Trotz sichtbarer Mehrheit einer zustimmenden Opposition entschied das Tagungspräsidium, die Mehrheit per Hammelsprung festzustellen. Der ergab 138 "Ja"-Stimmen für und 190 "Nein"-Stimmen gegen den Antrag, die Ministerin musste - dank Koalitionsmehrheit - nicht kommen. Naja, Freitag Nachmittag hatte sie wahrscheinlich Wichtigeres zu tun.
[Antrag der LINKEN "Mehrheitswillen respektieren - Gesetzlicher Mindestlohn jetzt]
17.01.2012
LINKE muss in die Gänge kommen
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber den Medien am 17. Januar 2012
Ins Jahr 2012 ist DIE LINKE traditionsgemäß mit der Klausur ihrer Bundestagsfraktion und dem politischen Jahresauftakt von Fraktion und Partei – diesmal im Kino „Kosmos“ in Berlin – gestartet. DIE LINKE muss jetzt in die Gänge kommen und die richtigen Schwerpunkte setzen, nicht mehr jedes Thema besetzen.
Grünes Licht gaben in der vergangenen Woche die Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktionen dem Untersuchungsausschuss zum rechtsextremen Terror. DIE LINKE und Bündnis 90/Die Grünen waren von Anfang an für einen solchen Ausschuss, während sich die SPD eine Zeit lang zierte. Die Unionsfraktion, die den Ausschuss zunächst verhindern wollte, treibt diesen jetzt ebenfalls voran. Unsere Auffassung, dass nur ein Untersuchungsausschuss mit seinem juristischen „Druck“ die Ursachen für rechtsextremen Terror aufklären kann, hat sich durchgesetzt.
Dennoch gibt es im Detail noch Probleme, so zur Frage des Untersuchungsgegenstandes. DIE LINKE ist dafür, den Gegenstand möglichst weit zu fassen. Es gilt, auch die gesellschaftlichen Hintergründe zu erfassen, die rechtsextreme Einstellungen begünstigen. Zu untersuchen sind auch die Verbindungen der rechtsextremen Szene ins Ausland. Andere Fraktionen, wie die der SPD, wollen dagegen den Gegenstand auf die Arbeit der Sicherheitsbehörden beschränken. [mehr...];
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 18.-20. Januar 2012]
16.01.2012
Dagmar Enkelmann beim Politischen Jahresauftakt der LINKEN
03.01.2012
MOZ zu CCS: Vattenfall will klagen
Berlin (MOZ) Nachdem der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat bislang vergebens über ein CCS-Gesetz beraten hat, soll nun eine Arbeitsgruppe helfen. In der Zwischenzeit hat Vattenfall das Handtuch beim Demonstrationskraftwerk geworfen und denkt darüber nach, vor Gericht zu ziehen.... [mehr...]
14.12.2011
Enkelmann in CCS-Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschusses
Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat sich heute zum Thema CCS erneut vertagt und für die weitere Behandlung eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Unter Hinweis auf das beim Verfassungsgericht anhängige Verfahren zu den Rechten der LINKEN wurde der Abgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann ein Platz in der Gruppe eingeräumt. Da sie erklärte Gegnerin des CCS-Gesetzes der Bundesregierung ist und auch einer Kompromisslösung in Bezug auf Industrieemissionen ablehnend gegenüber steht, ist diese Entscheidung sicher manchem ein Dorn im Auge.
13.12.2011
Regierung in Erklärungsnöten
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 13. Dezember 2011
Keine Sitzungswoche vergeht derzeit ohne Regierungserklärung und in der letzten vor der Weihnachtspause gibt es sogar drei – zur Finanzkrise, zum Afghanistan-Abzug und zum Klimaschutzgipfel in Durban. Offenbar befindet sich die Regierung bei vielen Fragen in Erklärungsnöten. Aufklärung erwarten wir von der Bundeskanzlerin zu den EU-Gipfelbeschlüssen. Bisher gab es die Informationen über das, was von Merkel und Sarkozy maßgeblich verabredet wurde, nur über die Medien. Ausdrücklich unterstützt die Fraktion Die LINKE die Haltung des Bundestagspräsidenten, dass die EU-Beschlüsse zu Schuldenbremse, automatischen Sanktionen und schnellerem Aufbau des ESM parlamentarisch entschieden werden müssen.
Politisch lehnt DIE LINKE die Übertragung des angeblich erfolgreichen deutschen Konzepts einer strafbewehrten Schuldenbremse auf die EU-Ebene ab. Dahinter steht der Glaube, die Finanz- sei in erster Linie eine Schuldenkrise. Das ist falsch. Krisenverursacher sind vor allem die deregulierten Finanzakteure mit ihren Spekulationen, ihrer Zockerei und Geldgier. Die Börse hat die Hoheit über die Politik errungen. Die EU setzt nicht auf wirtschaftliche und soziale Kooperation, auf Mindeststandards, sondern auf einen Dumping-Wettbewerb, der immer neue „Spar“pakete hervorbringt. Dazu kommt die ungerechte Steuerpolitik in vielen Ländern der EU. So kann die Schuldenbremse nicht funktionieren und werden die Staatsfinanzen nicht in Ordnung kommen, es wird aber für soziale Ausgrenzung und Deformationen gesorgt. Die politische Lage der EU wird instabiler werden. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 14.-16.12. 2011]
10.12.2011
LINKE beriet in Elgersburg
An zwei Tagen berieten im Thüringischen Elgersburg die Fraktionsvorsitzendenkonferenz, die Landesvorsitzenden und der Geschäftsführende Parteivorstand der LINKEN über die Bilanz des zurückliegenden Jahres und die politischen Schwerpunkte für 2012. In einer gemeinsamen Erklärung gegen Rechtsextremismus forderten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer öffentliche Aufklärung über die Hintergründe der rechtsextremen Mordserie, die Rolle des Verfassungsschutzes und verlangten erneut die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die NPD. Zivilgesellschaftlichen Initiativen, die sich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit engagieren, wurde weitere Unterstützung zugesagt.
Große Einigkeit herrschte über die zentralen politischen Themen, mit denen wir uns im kommenden Jahr in die öffentliche Debatte einbringen wollen: Auswirkungen der Finanzkrise auf das Leben der Menschen und Antworten der LINKEN darauf, Stärkung demokratischer Beteiligung an grundlegenden gesellschaftlichen Entscheidungen, Eckpunkte eines sozial-ökologischen Umbaus sowie Konzepte zu einer friedlichen Konfliktlösung in der Welt.
Die Auseinandersetzung um eine mögliche Mitgliederbefragung zur Wahl der Parteivorsitzenden konnte in Elgersburg nicht abgeschlossen werden.
07.12.2011
Besuch in der Grundschule Schulzendorf
Bei ihrem Besuch in der Grundschule Schulzendorf am Mittwoch machte sich Dagmar Enkelmann u.a. mit den dortigen musikalischen Projekten vertraut. Während der Sommertour war die Abgeordnete zum ersten Mal in der Schule gewesen und ihr das Versprechen abgenommen worden, noch einmal vorbeizusehen - dieses wurde nun eingelöst. Foto: Enkelmann
01.12.2011
Gespräch mit angehenden Erzieherinnen und Erziehern
Mit angehenden Erzieherinnen und Erziehern für Kindergärten, die gegenwärtig bei der Brandenburger AGUS/GADAT-Bildungsgruppe eine Ausbildung u.a. in Bernau absolvieren, traf sich Dagmar Enkelmann am Donnerstag im Fraktionssaal der LINKEN im Reichstagsgebäude.
Die Besucherinnen und Besucher hatten zuvor auf der Tribüne eine Stunde lang die Debatte im Plenum verfolgt und hatten entsprechend viele Fragen zum Sitzungsablauf, der dort geltenden "Etikette" oder den Abstimmungsverfahren. Intensiv diskutierten Dagmar Enkelmann und die Gäste auch über Probleme bei der Bildungsförderung und die Wirksamkeit linker Politik.
29.11.2011
Rechtsextreme Gefahr wird verharmlost
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 28. November 2011
Vergangene Woche verabschiedete der Bundestag eine gemeinsame Erklärung aller Fraktionen zum Rechtsextremismus. Das war ein wichtiges Zeichen, dass alle demokratischen Kräfte zusammenstehen - auch wenn der Erklärung im Hintergrund erhebliche Auseinandersetzungen vorausgegangen waren. Ich erwarte nicht, dass der Unvereinbarkeitsbeschluss der Union gegenüber der LINKEN jetzt aufgehoben wird – was ich aber erwarte, sind endlich Taten gegen den Rechtsextremismus.
Es reicht nicht aus, allein die Kürzungen bei den Mitteln gegen Rechtsextremismus zurückzunehmen. Die Frage ist auch: Stimmt bei Polizei und Sicherheitsbehörden der Maßstab, mit denen rechtsextreme Gewalt bewertet wird? Das wird in dieser Sitzungswoche anhand der Großen Anfrage der LINKEN zu den Opfern rechtsextremer Gewalt seit 1990 zu debattieren sein. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 30.11.-2.12.2011]
26.11.2011
Enkelmann auf Kreisparteitag der LINKEN Teltow-Fläming
LINKE braucht Glaubwürdigkeitsoffensive
Auszüge aus der Rede von Dr. Dagmar Enkelmann, 1. Parlamentarischen Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE., auf Kreisparteitag der LINKEN Teltow-Fläming am 26. November 2011 in Luckenwalde
„…Wir erleben politisch bewegte Zeiten: Eurokrise, Wirtschaftskrise, Gesellschaftskrise. Die vielfach aufgespannten Rettungsschirme funktionieren nicht, nützen jedoch den Banken und Spekulanten. Dies alles wird mit Steuergeldern unterstützt, eine Regulierung der Finanzmärkte findet jedoch nicht statt. Die Beteiligung der privaten Gläubiger, der Banken, der Versicherer - all der Profiteure der Spekulationen also - ist weiterhin kein Thema… Die Politik hat das Primat über die Wirtschaft verloren, die Demokratie hat vor den Banken kapituliert. Wir brauchen kein Europa der Banken, wir brauchen ein Europa der Menschen und für die Menschen. Das heißt: Eine gemeinsame europäische Politik, nicht zuerst und allein eine Finanzpolitik, sondern vor allem auch eine gemeinsame Sozialpolitik. Statt wirtschaftlichem Gegeneinander muss Europa ein solidarisches Miteinander sein und dafür steht DIE LINKE! [mehr...]
25.11.2011
Enkelmann beteiligt sich am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
Mit der Fahnenaktion von Terre de Femmes an ihrem Berliner und an ihren Wahlkreisbüros in Bernau (Bild mitte) und Strausberg (links) beteiligt sich Dr. Dagmar Enkelmann am Freitag am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Organisationen, Verbände und Parteien warnen am diesjährigen 25. November z.B. vor einer Verharmlosung familiärer Gewalt. Nach einer aktuellen Studie ist jede vierte Frau im Alter von 16 bis 85 Jahren im Verlauf ihres Lebens mindestens einmal körperlicher oder sexueller Übergriffe durch einen Beziehungspartner ausgesetzt, Frauen mit Behinderungen fast doppelt so häufig.
22.11.2011
CCS-Resolutionen an Enkelmann übergeben
Einen gut 380 Seiten starken Ordner mit CCS-Resolutionen europäischer Bürgerinitiativen nahm Dagmar Enkelmann gestern vor der abendlichen Sitzung des Vermittlungsausschusses vor dem Bundesrat in Berlin entgegen (Bild links). In einer wahren Fleißarbeit hatten die Bürgerinitativen gegen CCS und Kohleverstromung bundesweit - ohne den Anspruch auf Vollständigkeit - Resolutionen und Stellungnahmen gegen CCS gesammelt und für jedes der 32 Mitglieder des Vermittlungsausschusses einen dicken Ordner zusammengestellt, die dann bei der Sitzung "auf den Tisch" kamen. Das CCS-Gesetz der Bundesregierung stand am Dienstag - wie schon zwei Wochen zuvor - als einer von drei Punkten auf der Tagesordnung des Ausschusses.
Dagmar Enkelmann bestärkte bei der Übergabe die Bürgerinitiativen in ihrem Protest und Widerstand. Das sorge für Aufmerksamkeit und werde von der Politikern im Ausschuss wahr genommen.
Schon am Nachmittag waren die 32 Ordner von Helga und Rolf Zeissig aus Salzwedel in der Poststelle des Bunderates "angeliefert" worden (Bild mitte), damit diese rechtzeitig vor der Sitzung verteilt werden konnten, wie im Bild ganz rechts zu sehen.
08.11.2011
Enkelmann bei CCS-Protest vor Vermittlungsausschuss
Vor dem Bundesrat in der Leipziger Strasse in Berlin protestierten am Dienstag Bürgerinitiativen und Umweltorganisationen gegen die unterirdische CO2-Speicherung. Am Abend stand als eines von drei Gesetzen auch das CCS-Gesetz der Bundesregierung auf der Tagesordnung der Sitzung des Vermittlungsausschusses von Bundesrat und Bundestag. Zuvor war das Gesetz im Bundesrat gescheitert.
Dagmar Enkelmann, die für DIE LINKE Mitglied im Vermittlungsausschuss ist, nahm vor Sitzungsbeginn von Christfried Lenz einen Appell der Bürgerinitiativen gegen CO2-Verpressung und Kohleverstromung an den Bundesrat und Bundespräsidenten entgegen. Die Zahl der bundesweiten Unterstützer des Appells reicht inzwischen, so Christfried Lenz von der BI aus der Altmark, alles in allem an die Hunderttausend heran. Dagmar Enkelmann sagte zu, den Appell in der Sitzung zur Sprache zu bringen und bekräftigte ihre Position, bei CCS auch keinen Kompromissvorschlag zu unterstützen, der z.B. die Speicherung von Industrieemissionen ermöglicht.
08.11.2011
Demokratische Unkultur überall beenden
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 8. November 2011
Ihren Parteitag hat DIE LINKE erfolgreich hinter sich gebracht, die von CDU und FDP werfen ihre Schatten voraus. Dabei passiert Erstaunliches. Auch den Regierungsparteien dämmert, dass der Umgang bei der „Eurorettung“ zutiefst undemokratisch ist.
Zunächst stoppte das Bundesverfassungsgericht mit einer einstweiligen Anordnung das so genannte „9er Gremium“ des Haushaltsausschusses. Damit bestätigte das Gericht die Bedenken der LINKEN gegen dieses Geheimgremium. Dessen Beschlüsse hätten tief ins Haushalts- und Parlamentsrecht eingegriffen. Bis das Gericht im Hauptsacheverfahren entscheidet, bleiben die Beschlüsse zur „Eurorettung“ eine Sache des ganzen Bundestages.
Auch die ins Gespräch gebrachten Volksabstimmungen zum Eurokrisenmechanismus entsprechen uralten Forderungen der LINKEN. Wenn jetzt überall nach bundesweiten Volksentscheiden gerufen wird, sollte im Bundestag endlich fraktionsübergreifend die entsprechende Änderung des Grundgesetzes auf den Weg gebracht werden. Das würde eine echte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ermöglichen.
Demokratische Unkultur gibt es zur Genüge im Bundestag. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 8.-11. November 2011]
26.10.2011
Gespräch mit Schülerpraktikanten des Bundestages
25.10.2011
LINKEs Programm muss linke Politik werden
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 25. Oktober 2011
Der Parteitag der LINKEN in Erfurt ist gut überstanden. 97 Prozent Zustimmung zum Parteiprogramm zeigen vor allem die Kompromissbereitschaft der Delegierten und den Kompromisscharakter des Papiers. Das Programm schärft das Profil der LINKEN als Oppositionskraft. Zur Veränderung der Gesellschaft ist praktische Politik notwendig, die Vermittlung linker Angebote, die beim Wähler ankommen müssen. Da besteht Nachholbedarf. Die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift, sagte schon Karl Marx.
In der Finanzkrise gab es in der letzten Woche trotz aller Gipfelhektik wenig Bewegung. Der Schuldenschnitt für Griechenland – den DIE LINKE seit Monaten fordert – ist noch immer nicht entschieden. Unklar ist auch, wie der Finanz“hebel“ für den EFSF funktionieren soll. Verblüfft bin ich immer wieder, wie stark selbst die Tagesordnung des Bundestages von den Öffnungszeiten der Börse bestimmt wird – bis dann und dann müsse eine Entscheidung her, heißt es. Das war schon bei der Bankenrettung 2008 so und ist jetzt wieder zu beobachten. [mehr...]
22.10.2011
Dagmar Enkelmann auf Erfurter Parteitag der LINKEN
Dagmar Enkelmann auf dem Programm-Parteitag der LINKEN in Erfurt, links von ihr u.a. die Brandenburger Landtagsabgeordnete Bettina Fortunato und die Berliner Staatssekretärin Kerstin Liebich (Foto: Thier)
18.10.2011
Reset-Knopf drücken und EU neu starten
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 18. Oktober 2010
Die jetzige ist eine nicht unwichtige Woche für DIE LINKE, vor allem wegen des Programmparteitages in Erfurt. Ich bin überzeugt, dass DIE LINKE dort ein Programm verabschieden wird, mit dem wir alle leben können.
Die so genannte „Eurokrise“ steht im Zentrum auch dieser Sitzungswoche des Bundestages. Seit Wochen wird hier an Symptomen herumgedoktert, gibt es Aktionismus ohne nachhaltige Wirkung. Eine Analyse der Ursachen findet nicht statt. Dazu müsste es auch tiefer gehen. Mit Interesse habe ich dabei das vorsichtige Eingeständnis des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel im „Spiegel“ gelesen, dass es bei den Finanzmärkten politische Fehlentscheidungen gegeben habe und Oskar Lafontaine in einigen Punkten recht gehabt hatte. Insofern ist die SPD schon ein Stück weiter als die Bundesregierung. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 19.-21.10.2011]
29.09.2011
Dagmar Enkelmann stimmte gegen Euro-Rettungsschirm
Zur Abstimmung am heutigen Donnerstag über den Euro-Rettungsschirm erklärt Dr. Dagmar Enkelmann:
"Ich habe gegen die Gesetze zum Euro-Rettungsschirm gestimmt, weil sie die Probleme Griechenlands wie die ganze Finanzkrise auf dem Rücken von Beschäftigten, Rentnern und Steuerzahlern lösen wollen. Eine unsoziale 'Spar'politik geht Hand in Hand mit einem unverantwortlichen Schuldenmachen. Verursacher und Profiteure der Krise - Banken, Spekulanten und Vermögende - werden nicht nur nicht zur Kasse gebeten, ihre Gewinne werden ihnen durch die öffentliche Hand noch garantiert. Nach wie vor fehlen eine strikte Regulierung der Finanzmärkte und eine Finanztransaktionssteuer. Schließlich reichen die Beteiligungsrechte des Bundestages nicht aus. Weiterhin bestimmen Bundesregierung und Regierungsfraktionen darüber, wann Euro-Hilfen eilbedürftig und vertraulich zu behandeln sind. Der Bundestag wird de facto entmachtet."
22.09.2011
Fraktion DIE LINKE mit Gästen beim Papstbesuch
Zum heutigen Papstbesuch im Bundestag hat die Fraktion DIE LINKE die Möglichkeit genutzt, Gäste einzuladen, die die Rede von der Besuchertribüne verfolgen können.
Unter den Gästen der LINKEN sind Aiman A. Mayzek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, der Auschwitz-Überlebende Hermann Höllenreiner als Vertreter der Sinti und Roma, Prof. Walter Homolka, Exekutivdirektor des Abraham Geiger Kollegs, Georg Grädler, Sprecher der Mitarbeiterseite der Zentralen Kommission zur Ordnung des Arbeitsvertragsrechtes im kirchlichen Dienst, Georg Güttner-Mayer vom Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen der Gewerkschaft ver.di sowie Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Landtag Thüringen.
Dagmar Enkelmann wird die Rede des Papstes im Plenarsaal des Bundestages verfolgen und dabei eine rote Aids-Schleife tragen.
20.09.2011
Für DIE LINKE wichtig: BAföG, Bildung und Beteiligungsrechte
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 20. September 2011
Ein wichtiges Ereignis begeht der Bundestag in dieser Woche: 40 Jahre Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG). Leider sieht die Bundesregierung hier keinen Anlass zu einer Regierungserklärung oder Ähnlichem. Dafür gebe es aber Gründe genug. Trotz der BAföG-Reform 2010 erhalten weniger als ein Drittel der Studierenden die staatliche Unterstützung. Die Zuschüsse decken gerade einmal 15 Prozent der Kosten, viele Studierende müssen nebenbei arbeiten. Das verlängert die Studienzeiten und sorgt dafür, dass viel zu wenig Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien an die Hochschulen kommen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. DIE LINKE ist für eine sofortige Erhöhung der Bedarfssätze um 10 Prozent sowie deren automatische Anpassung an die steigenden Lebenshaltungskosten. DIE LINKE will den Kreis der BAföG-Berechtigten erweitern, u.a. für Schülerinnen und Schüler in der Oberstufe oder in Berufsfachschulen. Der Antrag der LINKEN zu diesem Thema (Drs. 17/6372) steht am Freitag auf der Tagesordnung. [mehr...]
19.09.2011
Treffen mit dem Vorstand der Deutschen Bahn AG
Beim traditionellen Parlamentarischen Abend der Fraktion DIE LINKE mit dem Vorstand der Deutschen Bahn AG ging es am 19. September 2011 in Berlin u.a. um die Themen Stuttgart 21, die Qualitätsoffensive der Bahn, die Entwicklung der Bahn in der Fläche, die Anbindung des Nahverkehrs, um die Ausstattung des rollenden Materials wie auch Probleme bei dessen Beschaffung sowie den Sanierungsbedarf von Schienen und Gleisen. Ein Börsengang der DB seit derzeit kein Thema, hieß es weiter. Vom DB-Vorstandchef Rüdiger Grube wurde die Zusammenkunft mit der LINKEN gelobt. Sie sei sehr inhaltsreich im Vergleich zu anderen parlamentarischen Abenden.
13.09.2011
Billig bauen kommt oft teurer
Enkelmann (DIE LINKE) bei Trebbiner Dachbau-Firma Schaldach & Schröter
Um den Umgang mit öffentlichen Aufträgen ging es am Dienstag beim Besuch der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) bei der Trebbiner Dachbau-Firma Schaldach& Schröter. Einer der Geschäftsführer des Unternehmens, Markus Schaldach, hatte im Frühjahr am Know-how-Transfer der Wirtschaftsjunioren mit dem Bundestag teilgenommen und eine Woche lang im Büro von Dagmar Enkelmann die politische Alltagsarbeit einer Abgeordneten kennengelernt. Enkelmann schaut dann anschließend ihrerseits beim Wirtschaftsjunioren vorbei.
Beim Gegenbesuch am Dienstag waren sich Abgeordnete und Unternehmer schnell einig, dass die öffentliche Hand bei Ausschreibungen nicht kopflos zum billigsten Angebot greifen dürfe, wie das noch viel zu häufig geschehe. Dieses "Sparen" ende nicht selten z. B. im Falle der Insolvenz des Unternehmens dazu, dass mehr, als zuvor veranschlagt, gezahlt werden muss. So würden Bauten für die Kommunen regelmäßig deutlich teurer, als das angeblich billige Angebot anfangs vorgetäuscht habe. Dagmar Enkelmann und Markus Schaldach konnten da, auf reichhaltige Erfahrungen zurückgreifend, einiges aus dem Nähkästchen plaudern.
Der Unternehmer lobte die Vergabepraxis der Stadt Trebbin, die grundsätzlich so gestaltet ist, dass Firmen aus der Gemeinde Trebbin bei der Ausschreibung aufgefordert werden und damit die Aufträge in der Kommune bleiben. Bei Vergaben in ihrer Heimatstadt Bernau, über die sie als Mitglied im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung mit befinde, werde u.a. darauf geachtet, in kleinen Losen zu vergeben, so Enkelmann. Damit könnten regionale Anbieter eher zum Zuge kommen. Die Abgeordnete verwies darauf, dass mit dem vorgeschlagenen Vergabegesetz in Brandenburg künftig bei öffentlichen Aufträgen ein Mindestlohn vorgeschrieben sei. Auch weil in seiner Branche der Tariflohn höher ist als der landesgesetzlich vorgeschriebene, nütze ihm diese Regelung nicht so viel, sagte Schaldach. Er plädierte - um Dumpingangebote bei öffentlichen Ausschreibungen zu verhindern - dafür, das billigste und das teuerste Angebot einfach zu streichen. Diese Regelung hätte es schon einmal in den 90er Jahren gegeben und sei dann abgeschafft worden.
Die gegenwärtig 25 Beschäftigten von Schaldach & Schröter haben sich mit ihrer Qualitätsarbeit über die Jahre einen guten Ruf erworben. Die Firma hat u.a. an der Sanierung der bekannten Treptowers in Berlin mitgewirkt. Viel Wert lege er, so der Geschäftsführer, auf regelmäßige Weiterbildung. Gegenwärtig habe die Firma zwei Auszubildende.
Zum Abschluss besuchte Enkelmann im nahen Thyrow die Firma Grädler Fördertechnik, wo durch Schaldach & Schröter gerade ein Haus gedeckt wird.
04.09.2011
Enkelmann beim "Tag der Ein- und Ausblicke" im Bundestag
Am neugestalteten, ganz in rot gehaltenen Fraktionsstand der LINKEN im Reichstag herrschte am Sonntag beim „Tag der Ein- und Ausblicke“ des Bundestages voller Betrieb.
Ein großer, selbstverständlich roter Elefant, für den die LINKE noch aufs Namenssuche ist, war der Blickfang für die Besucherinnen und Besucher und sorgte für ein stetes Kommen und Gehen. Man konnte sich an einen Demokratie-Quiz beteiligen, Infomaterial mitnehmen und vor allem mit den Politikerinnen und Politikern der LINKEN ins Gespräch kommen.
Bei Dagmar Enkelmann ging es den ganzen Vormittag nahezu pausenlos querbeet durch die Themen - um die aktuelle Eurokrise, um die Wahlchancen der LINKEN in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, um die Wertschöpfungsabgabe, um ihre Fraktionsarbeit als Parlamentarische Geschäftsführerin oder um den vollständigen Umzug des Verteidigungsministeriums von Bonn nach Berlin. Den hatte der Verteidigungsminister am Wochenende im Zuge der Bundeswehrreform ins Gespräch gebracht . Dagmar Enkelmann fordert den Umzug schon lange und kennt im ehemaligen NVA- und heutigen Bundeswehr-Standort Strausberg, in dem auch eins ihrer Wahlkreis-Büros beheimatet ist, genügend Immobilien, in denen die Beamten des Ministeriums unterkommen könnten.
29.08.2011
Klausur der Fraktion DIE LINKE in Rostock am 26. und 27. August

Zentrale Themen der Klausur der Fraktion DIE LINKE am 26./27. August in Rostock waren die internationale Finanzkrise, Altersarmut, Schulbildung, die solidarische Bürgerinnen und Bürgerversicherung sowie das rote Projekt für den sozial-ökologischen Umbau. Dagmar Enkelmann äußerte sich über die Ergebnisse u.a. in zwei Interviews:
[Interview der Woche - "Menschen erwarten Antworten von links"]
23.08.2011
Sommertour: Enkelmann für Nachtflugverbot am BBI von 22 bis 6 Uhr
Dagmar Enkelmann kam während der Sommertour der linken Bundestagsabgeordneten durch Brandenburg am Dienstagnachmittag auch nach Schulzendorf. Dort unterstützte sie die Forderung nach einem strikten Flugverbot zwischen 22 und sechs Uhr am neuen Großflughafen. Beim Treffen mit Bürgermeistern der kommunalen Schutzgemeinschaft der Flughafen-Nachbarn Schutzgemeinschaft war auch in anderen Punkten die Übereinstimmung groß. Mit ihren Forderungen nach Lärmschutz für die Bürger rannten die Kommunalpolitiker „scheunengroße Türen“ ein, wie Enkelmann es selbst ausdrückte.
23.08.2011
Fraktion DIE LINKE für geordnetes Verfahren bei Euro-Rettung
Bei ihrem Statement gegenüber den Medien berichtete Dagmar Enkelmann am Dienstagvormittag im Reichstag über die Ergebnisse des Treffens des Bundestagspräsidenten mit den Parlamentarischen Geschäftsführern über das Verfahren für den Euro-Rettungsschirm.
22.08.2011
Sommertour - Treffen im Wasserwerk und mit Obstbauern
Am Montagnachmittag war Dagmar Enkelmann im Rahmen ihrer Sommertour 2011 im Gespräch mit dem Wasser- und Abwasserzweckverband Werder (WAZV) (Bild l.) sowie den Obstbauern in Glindow [mehr...]
22.08.2011
Auftakt Sommertour der Landesgruppe Brandenburg der Fraktion DIE LINKE
Beim Auftaktpressegespräch zur traditionellen Sommertour der Landesgruppe Brandenburg der Fraktion DIE LINKE am Montag in Potsdam drückte Dagmar Enkelmann auch ihren Unmut über den Zustand der Partei DIE LINKE aus. "Wir springen derzeit über jeden Stock und nutzen Nebenthemen, um uns so richtig zu zerfetzen, um uns wie die Kesselflicker zu streiten", sagte die parlamentarische Geschäftsführerin inm Bundestag, Dagmar Enkelmann am Montag in Potsdam. "Die Themen, die eigentlich wichtig sind, gehen dabei
einfach nur den Bach herunter." Hintergrund sind der innerparteiliche Streit über die Bewertung des Mauerbaus und ein Glückwunschtelegramm der Parteivorsitzenden an den kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro zu dessen 85. Geburtstag. Enkelmann forderte ihre Partei auf, sich wieder auf Inhalte zu konzentrieren. Vor allem müsse man sich jetzt mit den Auswirkungen der Finanzkrise für die Menschen und deren Lohnsituation beschäftigen. (Quelle: dpa)
05.07.2011
Eurokrise, Rüstungsexporte, steigende Mieten und sinkende Renten füllen Sommerloch
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 5. Juli 2011
Ein politisches Sommerloch droht 2011 nicht, schon wegen der Steuerdebatte. Die Kritik der Bundesländer daran kann ich verstehen. Die Folgen der Eurokrise sind noch offen, die Länder werden durch die Schuldenbremse geknebelt und vor allem die Kommunen haben strukturelle Finanzdefizite. Diese Probleme wurden bisher durch das Konjunkturpaket II überdeckt. Dieses ist aber Ende 2011 vorbei. Um z.B. einen Absturz der kommunalen Finanzen zu verhindern, fordert DIE LINKE eine nachhaltige Gemeindefinanzreform. Sie sagt auch seit langem „Ja“ zu einer Steuerentlastung für mittlere Einkommen, die vom „Mittelstandsbauch“ betroffen sind. Das muss aber sozial gerecht gegenfinanziert werden, u.a. durch einen höheren Spitzensteuersatz, durch eine Millionärs- und eine Bankenabgabe...[mehr]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 6.-8. Juli 2011]
03.07.2011
Dagmar Enkelmann: Meine Australienfahne packe ich nicht weg
Seit dem 26. Juni regiert für drei Wochen Königin (Frauen)-Fußball. Die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE kommentieren auf www.linksfraktion.de und www.facebook.de/linksfraktion jedes der Spiele - unmittelbar nach Abpfiff, Dagmar Enkelmann das Spiel Australien-Äquatorialguinea am 3. Juli:
Von wegen: Frauenfußball sieht aus wie Zeitlupe! So etwas kann sich nur ein Mann ausgedacht haben. Dieses Spiel hatte von Anfang an Tempo und spannend war es bis zum Schluss. Tor 1 bereits in der 8. Minute für Australien. Am Ende dann verdiente 3:2 fuer die Aussies. Beide Gegentore entstammten gravierenden Abwehrfehlern.
Einige Besonderheiten seien noch erwähnt: Ein Handspiel nach einem Pfostenschuss blieb ungeahndet. Und: Wie mit viel Charme ein Foul weggelächelt werden sollte, habe ich bei den Männern noch nicht gesehen, Torschützin Anonman (Äquatorialguinea) tat jedenfalls sehr unschuldig. Meine Australienfahne packe ich also noch nicht weg.
30.06.2011
Dagmar Enkelmann bei DRK-Blutspende
Knapp 100 Liter Blut spendeten Bundestagsabgeordnete sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Donnerstag bei der bereits 18. Aktion des DRK am Reichstag. Dabei wurden Vertreter aller Fraktionen zur Ader gelassen – auch Dagmar Enkelmann, die vor den Plenumsberatungen beim Spendendienst vorbeikam.
Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende tagesaktuell auf dem Termin geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen! Termine und Infos zur DRK-Blutspende unter www.blutspende.de oder über das kostenlose Infotelefon 0800 11 949 11.
[Audio-Statement des DRK zum Blutspenden mit Dagmar Enkelmann]
28.06.2011
LINKE zu Atom-Ausstieg, Bankenabgabe, Wahlrecht und Daten-Skandal
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 28. Juni 2011
In dieser Woche entscheidet der Bundestag über den Atomausstieg und die Energiewende. Formal hat die Koalition die Fristen eingehalten. Dennoch: Zu den 700 Seiten Gesetzestexten, Verordnungen und anderen Vorlagen kamen zu Wochenbeginn nochmals mehr als 60 Seiten Änderungsanträge von der Koalition hinzu. Das ist ein Verfahren im Schweinsgalopp. Eine gründliche Prüfung und eine Auswertung der Anhörungen sind unmöglich. Politikfolgenabschätzung findet nicht statt, so zu den Folgen für Mieterinnen und Mieter und für die Strompreise.
Die deutliche Zustimmung des grünen Parteitags am Wochenende zur Atomgesetznovelle ist nicht verwunderlich – im Kern ist es eine Zustimmung zum rot-grünen Atomkompromiss. Die Atomnovelle der Koalition bietet jetzt – im Gegenteil – sogar noch Verbesserungen. Es gibt feste Daten für die Abschaltung der AKW und bundesweit soll nach einem Atom-Endlager gesucht werden.[mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN 29. Juni - 2. Juli 2011]
07.06.2011
Jugend und Parlament 2011
Schon als ich das erste Mal von diesem Planspiel hörte, kam mir sofort der Gedanke: „Da muss ich mitmachen!“ Schließlich bekommt man als Jugendlicher nicht jeden Tag die Chance geboten, den stressigen Alltag eines Abgeordneten hautnah zu erleben. Also nutzte ich die Gunst der Stunde und bewarb mich bei der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann um einen Platz.
[mehr...]
07.06.2011
Atomausstieg unumkehrbar machen, Rüstungsexporte verbieten
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 6. Juni 2011
Die Debatte um den Atomausstieg dominiert diese Sitzungswoche. Die Bundesregierung hat dazu am Montag ein umfangreiches Paket beschlossen. Dazu gehören Novellen des Atom- und des Energiewirtschaftsgesetzes, Verordnungsentwürfe z.B. zur Vergabe öffentlicher Aufträge und ein Erfahrungsbericht zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz sowie Eckpunkte zur Energieeffizienz. Dies durchzuarbeiten, erfordert längere Zeit. Aus meiner Sicht ist es nicht notwendig, alle Vorhaben schon am 8. Juli – dem letztmöglichen Termin – vor der Sommerpause im Bundesrat zu beschließen. Die Koalition aber drängt darauf, das „Paket“ kurzatmig durchs Parlament zu bringen.... [mehr]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 8.-10. Juni 2011]
31.05.2011
Gespräch bei der Agentur für Arbeit Berlin-Brandenburg
Im Rahmen ihrer regelmäßigen Kontakte zu den Arbeitsagenturen traf die Landesgruppe Brandenburg der Fraktion DIE LINKE am Dienstag mit Margrit Hauptmann-Koop von der Direktion der Agentur Berlin-Brandenburg zusammen. Während es bei der Beschäftigung Älterer positive Entwicklungen zu verzeichnen gebe, sind bei jüngeren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern keine Fortschritte zu spüren, bilanzierte Dagmar Enkelmann nach dem anderthalbstündigen Gespräch. Gerade die Förderung der Beschäftigung Alleinerziehender stelle in Brandenburg eine Möglichkeit dar, um dem allseits beklagten Mangel an Fachkräften zu begegnen.
[Hintergrund DIE LINKE - tatsächliche Arbeitslosigkeit im Mai 2011]
30.05.2011
Besuchergruppe der Polizeigewerkschaft aus Barnim
Mit Polizeigewerkschafterinnen- und gewerkschaftern aus dem Barnim, die zusammen mit Angehörigen zum Besuch in den Bundestag gekommen waren, diskutierte Dagmar Enkelmann am Montag mehr als anderthalb Stunden im Fraktionssaal der LINKEN. Besonders interessierte die Polizistinnen und Polizisten die Position von Dagmar Enkelmann zur anstehenden Polizeireform in Brandenburg, zum Umgang der Linken mit dem so genannten "autonomen Block", zur geplanten Kennzeichnungspflicht sowie zum Einfluss von Lobbyisten auf die Politik. Einig war man sich u.a darin, dass der Rechtsstaat Strafttaten, die bei Demonstrationen begangen werden, konsequent verfolgen müsse. Einige der Probleme konnten in der Zeit nicht zu Ende debattiert werden, weshalb man sich zu einem weiteren Gespräch vereinbarte.
24.05.2011
Gegen Krankenkassen-Chaos und die Rente ab 67, für Rekommunalisierung
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Medien am 24. Mai 2011
Die Bürgerschaftswahl in Bremen ging wie vorausgesagt aus: Rot-Grün hat eine klare Mehrheit. DIE LINKE ist wieder in der Bürgerschaft vertreten, die FDP nicht. Beides ist gut so. Dennoch: Das Ergebnis der LINKEN ist nicht berauschend. Die Wählerinnen und Wähler haben – mit Hilfe des Bremer Wahlsystems – die Landesliste der LINKEN durcheinandergewirbelt. Das Ergebnis wirft, das muss man so klar sagen, für DIE LINKE einen dunklen Schatten auf die kommenden Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin.
Für DIE LINKE ist es jetzt wichtig, ihre Themen zu setzen, ihre politischen Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten und den Finger in die Wunden zu legen. In der Sitzungswoche hat DIE LINKE u.a. eine Aktuelle Stunde zu den Krankenkassen-Pleiten und ihren Folgen für die Versicherten auf die Tagesordnung gesetzt. Gegenwärtig sehen sich die Bürgerinnen und Bürger dem „Fluch der bösen Tat“ ausgesetzt. Bei der rot-schwarzen Gesundheitsreform war der Zusatzbeitrag zwar noch gedeckelt, aber der Weg für den Gesundheitsfonds und für Insolvenzen von Krankenkassen wurde freigemacht. Schon damals fragte DIE LINKE, was in dem Fall mit den Versicherten passiert und von wem die Arztrechnungen beglichen werden. [mehr...]
13.05.2011
Volle Transparenz erfordert Offenlegung aller Nebeneinkünfte
Autorbeitrag von Dr. Dagmar Enkelmann
Die Nebeneinkünfte von Abgeordneten bewegen nicht erst in den letzten Tagen die Öffentlichkeit. Im Oktober 2005 war die Regelung in Kraft getreten, dass Bundestagsabgeordnete sämtliche Zusatzverdienste, die brutto 1000 Euro im Monat oder 10 000 Euro im Jahr übersteigen, anzugeben haben. Veröffentlicht wurden bisher die Einkünfte in drei Stufen: 1000-3500 Euro, 3500-7000 Euro oder darüber.
Schon diese, auf öffentlichen Druck hin beschlossene Regelung war einer Reihe von Abgeordneten ein Dorn im Auge. Sie zogen gegen die Offenlegungspflichten vor Gericht und dort einen kürzeren.
Ein gravierender Schwachpunkt der bisherigen Regelung ist, dass es ab der 3. Stufe – 7000 Euro monatlich – keine weiteren Einkommensstufen gab. Das schützt gerade die Großverdiener bei den Nebeneinkünften. Wer für Vorträge z.B. fünfstellige Summen einstreicht, steht nach außen hin mit 7000 Euro da. [mehr...]
[Presseerklärung des Vorsitzenden der Rechtstellungskommission]
10.05.2011
Atomausstieg unumkehrbar machen - Energiewende kommunalisieren
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber der Presse am 10. Mai 2011
Das eigentlich Spannende in dieser Sitzungswoche sind wohl die Personalfragen – und zwar der FDP. Der LINKEN gibt das Zeit, an ihren politischen Konzepten zu arbeiten.
Gerade beim Thema Atomausstieg ist DIE LINKE dabei, ihr Profil zu schärfen. Eine ihrer zentralen Antworten, um soziale Energiepreise zu sichern und die Macht der Energiekonzerne zu brechen, ist die Rekommunalisierung der Energiewirtschaft. Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der Partei DIE LINKE, die letzte Woche in Bremen tagte, setzt sich dafür ein, dass sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene der für eine erfolgreiche Rekommunalisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge erforderliche Rechtsrahmen geschaffen wird. Bei vielen Kommunalpolitikern auch der LINKEN gibt es bei diesem Thema noch Unsicherheiten, fragen sie sich, ob z.B. die Übernahme der Energieversorgung in Eigenregie bezahlbar ist. In meiner Heimatstadt Bernau hat sich DIE LINKE - gegen einige Bedenken – mit ihrem Vorschlag durchgesetzt, die Konzessionen nicht an den Regionalversorger – eine Konzerntochter – sondern an die Stadtwerke zu vergeben. Dafür hatte ich mich als Vorsitzende der Stadtfraktion persönlich stark gemacht. [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der Fraktion DIE LINKE vom 11.-13.05]
14.04.2011
Girl's Day der politischen Art im Bundestag
Zu den jungen Mädchen, die am Girl‘s Day in der Fraktion DIE LINKE einen erlebnisreichen Tag verlebten, gehörten auch sechs Schülerinnen aus der Grundschule Schönow, die von Dagmar Enkelmann eingeladen worden waren.
Los ging es am 14. April mit einem Treffen bei der Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau, dann folgte ein Reichstagsrundgang. Dagmar Enkelmann traf ihre sechs Schülerinnen anschließend zu einem ausgiebigen Gespräch im Abgeordnetenrestaurant des Reichstages, wo ansonsten vor allem politische Prominenz sich ein Stelldichein gibt. Danach verfolgten die Schönowerinnen von der Besuchertribüne aus die Plenumsdebatte und statteten dem Paul-Löbe-Haus, in dem die Ausschüsse tagen, eine Visite ab. Mit einem Rundgang über die Reichstagskuppel endete des Girl’s Day der politischen Art.
[Podcast von Dagmar Enkelmann zum Girl's Day];
[Dank des Berliner Wirtschaftsministers Harald Wolf]
12.04.2011
LINKE setzt Atom-Ausstieg konkret um
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber der Presse am 11. April 2011
Seit Tagen spricht die Bundesregierung davon, möglicherweise Soldaten zu einem humanitären Einsatz nach Libyen zu entsenden. Es hat den Anschein, dass der drohende EUFOR-Einsatz genutzt werden soll für eine Kurskorrektur bei Libyen. Denn die deutsche Enthaltung im Sicherheitsrat war, das wird in den Auseinandersetzungen immer deutlicher, vor allem den Wahlkämpfen geschuldet und politisch nicht fundiert. DIE LINKE lehnt eine Entsendung der Bundeswehr nach Libyen generell ab. [mehr...]
05.04.2011
LINKE braucht Offensive im öffentlichen Diskurs
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Presse am 5. April 2011
Die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben die politische Landschaft verändert. Besonders die Abstimmung in Baden-Württemberg war eine über die Zukunftsfähigkeit des Landes – so wie es die Bundeskanzlerin im September 2009 in der Haushaltsdebatte angekündigt hatte. Die Landtagswahl werde „die Befragung der Bürger über die Zukunft Baden-Württembergs, über Stuttgart 21 und viele andere Projekte sein, die für die Zukunft dieses Landes wichtig sind“, hatte Merkel getönt. Dass die Abstimmung ganz anders, als von ihr erhofft, ausging, hat sie zu der Zeit bestimmt nicht geahnt. [mehr...]
22.03.2011
Atompolitik und Krieg in Libyen bestimmen die Debatte
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Presse am 22.03.2011
Die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt lösen bei mir gemischte Gefühle aus. Erleichtert bin ich, dass die NPD - dank auch der Gegenwehr der demokratischen Parteien - den Einzug in den Landtag nicht geschafft hat.
Zu denken muss aber geben, dass die NPD ca. 46 000 Stimmen erhielt und das vor allem von männlichen Erstwählern oder solchen unter 30 Jahren. Mein Mitleid mit der FDP, die nicht mehr im Landtag ist, hält sich in Grenzen. Mich erstaunt, dass die Landesvorsitzende der FDP, Pieper, in dieser Lage alle ihre Ämter behalten und offenbar keine politische Verantwortung für das schlechte Abschneiden übernehmen will.
Das Ergebnis für DIE LINKE in Sachsen-Anhalt ist mit 23,7 Prozent nicht überragend, aber zufriedenstellend. Dass die Wählerinnen und Wähler die Kräfteverhältnisse zwischen CDU, der LINKEN und der SPD im Grunde bestätigt haben, bekräftigt den Eindruck, dass in Sachsen-Anhalt keine wirkliche Wechselstimmung erkennbar war. [mehr...]
17.03.2011
Atom-Ausstieg bis Ende des Jahrzehnts viel zu lang
Erklärung von Dagmar Enkelmann nach § 31 GO zur heutigen Abstimmung über den Entschließungsantrag der Fraktion der SPD zur Regierungserklärung der Bundeskanzlerin zur aktuellen Lage in Japan (Drs. 17/5049) zur Einzelabstimmung Punkt 3:
Ich werde mich beim Punkt 3 der Stimme enthalten.
Der Atomkompromiss der rot-grünen Bundesregierung war die gesetzliche Garantie für die Energiekonzerne, Atomkraftwerke Jahrzehnte weiter betreiben zu können. Die Laufzeitverlängerung der Bundesregierung hat gezeigt, dass auch diese, mit der Atomwirtschaft vereinbarte Regelung zurückgenommen und somit das Ausstiegsszenario umkehrbar gemacht werden konnte. Ein konsequenter Ausstieg aus der Atomkraft war das nicht.
Dieser ist alternativlos. Der Ausstiegszeitraum bis zum Ende des Jahrzehnts ist viel zu lang. So ist u.a. nach Angaben des Präsidenten des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, ein kompletter Ausstieg aus der Atomenergie bereits deutlich früher umsetzbar. Es ist möglich, den Atomausstieg schneller als bis zum Ende dieses Jahrzehnt zu vollziehen, ohne dass es zu einem vermehrten Einsatz fossiler Energien und einen unsozialen Anstieg der Strompreise kommt.
Dr. Dagmar Enkelmann
16.03.2011
Treffen mit Besuchergruppe aus Märkisch-Oderland
Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann nahmen 50 Bürgerinnen und Bürger aus Märkisch-Oderland Mitte März an einer politischen Bildungsfahrt teil - mit dem Ziel Berlin, zu den Stätten der Macht und der Demokratie, aber auch der Erinnerung und des Innehaltens.
Los ging es am ersten Tag mit einem Einführungsvortrag im Bundespresseamt über die Informationspolitik der Bundesregierung, dann wurden im Bundesrat Abläufe in der Länderkammer erläutert, aber auch die Historie des Hauses und dessen Architektur. Im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors entwickelte sich so manch belebendes Gespräch zwischen fachkundiger Führung und der Besuchergruppe. Auch das Gespräch in der Rosa-Luxemburg-Stiftung war sehr informativ und für viele völliges Neuland. Aufgaben der Stiftung und der Umfang ihrer Mittel verblüffte schon. Nach Stadtrundfahrt mit dem Schwerpunkt Regierungsviertel kam der Höhepunkt: der Besuch des Bundestages. Nach einer etwas eintönigen Fragestunde, die von der Besuchertribüne verfolgt werden konnte, kam eine schwungvolle Stunde mit Dagmar Enkelmann. Die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE berichtete über Ihre Arbeit und blieb bei den anschließenden Fragen keine Antwort schuldig. B.S.
15.03.2011
Debatte mit jungen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern
Einen Schnelldurchlauf in parlamentarischer Arbeit legte Dagmar Enkelmann am Dienstag bei einem Treffen mit 15 jungen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern zurück. Wie schon in den Jahren zuvor hatte die Fraktion unter dem Überschrift "LINKE Politik konkret" junge Leute aus Gewerkschaften für drei Tage in den Bundestag eingeladen.
"Ihr seid in einer politisch besonders spannenden Woche gekommen", begann die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin ihre Erläuterungen und schilderte dann, wie wegen der Natur- und der folgenden Nuklearkatastrophe in Japan sowie den Auseinandersetzungen im arabischen Raum die gesamte vorbereitete Tagesordnung des Bundestages über den Haufen geworfen wurde. Dagmar Enkelmann gab Einblicke in den verwickelten parlamentarischen Alltag wie auch in den "Instrumentenkasten", mit dem sich insbesondere die Abgeordneten der Opposition politisch Gehör verschaffen wollen.
Jeder der 76 Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE habe da verständlicherweise auch seine Interessen. Verglichen mit großen Fraktionen, die über mehr als 200 Abgeordnete verfügten, sei DIE LINKE aber - um öffentlich wahr genommen zu werden - gezwungen, sich auf Schwerpunkte in der politischen Arbeit zu konzentrieren. Dazu werde gegenwärtig in der Fraktion, so Dagmar Enkelmann, eine intensive Debatte geführt. "Die Fraktion hat nicht die Aufgabe, sich über Halbsätze oder Kommas zu streiten, sondern sie hat die Regierung vor sich her zu treiben", betonte sie dazu.
Die jungen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter interessierten sich auch für die Zusammenarbeit der Fraktion mit ihren Organisationen. "Das Verhältnis von Gewerkschaften und der LINKEN normalisiert sich immer mehr", berichtete Dagmar Enkelmann. Viele Abgeordnete der LINKEN seien ja selbst Gewerkschaftsmitglieder. Ein weiteres Anzeichen: Jüngst beim Parlamentariertag der LINKEN in Magdeburg sei der DGB-Vorsitzende Michael Sommer zum ersten Mal bei einer öffentlichen Veranstaltung der LINKEN als Redner aufgetreten, habe dort die parteipolitische Neutralität des DGB betont und seinerseits das Angebot zur Normalisierung des Verhältnisses bekräftigt.
15.03.2011
Schicksal Japans geht uns nah und fordert die Politik heraus
Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Presse am 15. März 2011
Auch wenn es geografisch weit entfernt liegt, geht nicht nur mir das Schicksal Japans sehr nahe und die Naturkatastrophe nicht mehr aus dem Kopf. Es sind die Ärmsten der Armen, deren Zuhause von Erdbeben und Tsunami zerstört wurde. Über Jahre wird Unterstützung zum Wiederaufbau, die auch von Deutschland kommen muss, nötig sein. DIE LINKE fordert ein umfassendes, über mehrere Jahre angelegtes Hilfspaket der EU.
Der Ausnahmezustand in Japan bedeutet auch für die deutsche Politik einen Ausnahmezustand. Im Bundestag wurde die Tagesordnung kurzfristig geändert. Statt der geplanten Debatte zur Präimplantationsdiagnostik, die nun voraussichtlich im April stattfindet, gibt es am Donnerstagvormittag eine Regierungserklärung der Bundeskanzlerin zur Lage in Japan und zur Atompolitik.[mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN in der Sitzungwoche vom 14.-18. März]
09.03.2011
Besuch von der Uni Sussex
Bereits zum 6. Mal, seit sie wieder Bundestagsabgeordnete ist, traf sich Dagmar Enkelmann mit einer Studentengruppe der britischen Uni Sussex zur politischen Debatte. Das Gespräch, wie stets vom Dozenten Dr. Dan Hough geleitet, spann diesmal einen weiten Bogen von den demokratischen Wende-Erfahrungen Enkelmanns bis zur heutigen Politikverdrossenheit, die ihre Ursache auch darin habe, dass die Bürgerinnen und Bürger sich nicht wirklich beteiligt werden oder sich beteiligen können. In den anderthalb Stunden ging es auch um die Rolle der LINKEN im Politikbetrieb, um die Aufgaben einer Parlamentarischen Geschäftsführerin oder die Schwierigkeit, aus der Opposition heraus die Verhältnisse zu verändern.
Nach dem Gespräch holte die Gruppe ihren Besuch auf der Reichstagskuppel nach, der am Vortag wegen dem Strom"blackout" im Bundestag ausgefallen war.
27.02.2011
1. Parlamentariertag der LINKEN
Zu ihrem 1. Parlamentariertag hatten sich rund 220 Abgeordnete der LINKEN, unter ihnen Dr. Dagmar Enkelmann, am Samstag und Sonntag in Magdeburg getroffen und sich auf die bevorstehenden Landtags- und Kommunalwahlen dieses Jahres eingestimmt. Zugleich wurde die Programmdebatte fortgesetzt.
Der Parlamentariertag verabschiedete eine Lybien-Erklärung, in der DIE LINKE fordert, die Gewalt und das Morden in Libyen sofort zu beenden. Der Wille der Bevölkerung nach einem Leben in Würde, in Freiheit, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit dürfe nicht länger mit brutaler Repression und Gewalt unterdrückt werden. Alle Staaten seien aufgefordert, jegliche Waffenlieferungen und finanzielle Hilfen für das alte Regime in Libyen zu beenden. DIE LINKE weist auch alle Überlegungen innerhalb der NATO- und EU-Staaten zurück, in Libyen militärisch zu intervenieren.
26.02.2011
Täve Schur zum 80. Geburtstag
23.02.2011
Fachgespräch "Photovoltaik und Lärmschutz an Bundesfernstraßen"
Ein 2. Fachgespräch zum Thema "Photovoltaik und Lärmschutz an Bundesfernstraßen", zu dem Dr. Dagmar Enkelmann Mitglieder des Bundestages sowie rund 20 Vertreterinnen und Vertreter interessierter Firmen, aus dem Verkehrsministerium und Behörden sowie dem Wissenschaftlichen Dienst (WD) des Bundestages eingeladen hatte, fand am 23. Februar 2011 im Jakob-Kaiser-Haus statt.
Eine wesentliche Grundlage der Beratung und der weiteren Arbeit zu dem Thema ist die im Auftrag von Dagmar Enkelmann erstellte Ausarbeitung des WD unter dem Titel "Photovoltaik an Lärmschutzwänden" vom September 2010. Die Ausarbeitung ist unter dem untenstehenden Link abrufbar.
Wichtiger Hinweis: Ein Ausdruck oder Download ist ausschließlich zu persönlichen Verwendung möglich. Alle darüber hinausgehenden Verwendungen, insbesondere eine kommerzielle Nutzung und Verbreitung, sind grundsätzlich nicht gestattet und bedürfen der schriftlichen Genehmigung durch den Leiter der Abteilung W (Wissenschaft und Außenbeziehungen) des Bundestages. Entsprechende Anfragen sind dorthin zu richten.
[Ausarbeitung "Photovoltaik an Lärmschutzwänden" des WD]
22.02.2011
LINKE will Hartz IV-Reform vorm Verfassungsgericht sehen
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Presse am 22. Februar 2011
Mir ist da auch ein Stein vom Herzen gefallen: Mit 6,4 Prozent der Wählerstimmen wurde in Hamburg die gute Arbeit der dortigen Linksfraktion mit Dora Heyenn an der Spitze anerkannt. Ich bin froh, dass DIE LINKE ihre Arbeit in der Bürgerschaft fortsetzen kann. Die SPD hat dank der Schwäche der CDU und des CDU-Spitzenkandidaten einen Durchmarsch hingelegt. Das Beispiel Brandenburg, in dem die SPD lange Zeit unangefochten regierte, zeigt aber: Alleinregierung ist Mist. Zu schnell verliert man den Boden unter den Füßen, wird selbstherrlich. Die LINKE kann das Hamburger Ergebnis nutzen, um motiviert und zuversichtlich die nächsten Wahlen im Westen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz anzugehen. [mehr...]
11.02.2011
Gratulation an erste Platzmeisterin des Bundestages
Brigitte Rubbel ist seit kurzem die erste Platzmeisterin in der Geschichte des Bundestages. Zur Übernahme dieser Aufgabe gratulierte ihr am Freitag Dr. Dagmar Enkelmann, 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE. (Foto l.) Brigitte Rubbel, die in eine bisherige Männerdomäne eintrat, ist seit gut 20 Jahren in der Bundestagsverwaltung tätig und hat sich die letzten zweieinhalb Jahre auf die neue Funktion vorbereitet. Als Platzmeisterin ist für etwa 50 Kolleginnen und Kollegen des Plenar- und Ausschussassistenzdienstes zuständig, die maßgeblich mit dafür sorgen, dass die Arbeit im Bundestag reibungslos funktioniert. Als Platzmeisterin gibt Brigitte Rubbel im Wortsinne auch den Ton an – sie löst den Gongschlag aus, wenn der Präsident des Bundestages an Sitzungstagen morgens den Plenarsaal betritt.
09.02.2011
Gregor Gysi und Dagmar Enkelmann zum Scheitern der Hartz-IV-Vermittlung
Hartz IV-Parteien einigen sich nicht / CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne wollten nie eine verfassungskonforme Lösung / DIE LINKE störte sie bei ihren Deals / Millionen Menschen werden in verfassungsrechtlicher Unklarheit belassen - gesamtes Audio-Statement
08.02.2011
Hartz-IV-Basar zu Lasten Benachteiligter und Ausgegrenzter
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Presse am 8. Februar 2011
Vor einem Jahr – genau am 9. Februar 2010 – verkündete das Bundesverfassungsgericht sein Urteil zum Hartz-IV-Gesetz und setzte der Regierung die Frist, bis Ende 2010 eine verfassungskonforme Neuregelung zu beschließen. Wer jetzt behauptet, es sei zu wenig Zeit gewesen, der lügt. So war seit langem klar, dass der Bundesrat, in dem Schwarz-Gelb seit der Wahl in Nordrhein-Westfalen keine Mehrheit mehr besitzt, die Hartz-IV-Vorlage der Regierung ablehnen würde. Aber erst kurz vor ultimo, am 17. Dezember 2010, trat der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag zum ersten Mal zu Hartz IV zusammen.
In die dann eingerichtete formellen Arbeitsgruppe musste sich DIE LINKE erst mit Hilfe des Bundesverfassungsgerichts einklagen. Am 7. Januar saß DIE LINKE in der Arbeitsgruppe erstmals mit am Tisch und konnte ihre Forderungen und Unterlagen einbringen – bereits am 19. Januar aber kam der „Rauswurf“ der LINKEN. Die Regierung beschloss unter Billigung von SPD und Grünen statt der formellen eine informelle Arbeitsgruppe einzusetzen. Offenbar hat DIE LINKE die Hartz-IV-Kungelrunde massiv gestört. Seit sie nicht mehr direkt mitwirkt, ist z.B. die Forderung nach neu zu berechnenden eigenständigen Regelsätzen für Kinder und Jugendliche völlig von der Bildfläche verschwunden. Auch zeigt sich, dass die SPD von Anfang an auf einen faulen Kompromiss aus war und den Einwand der Regierung, ein höherer Regelsatz vertrage sich nicht mit der Haushaltkonsolidierung, sofort akzeptierte.... [mehr...]
07.02.2011
Audio-Statement von Dagmar Enkelmann zu Hartz-IV-Verhandlungen
25.01.2011
LINKE streitet gegen Hartz IV, Afghanistan-Einsatz und um Bundeswehr, Pflege und Gesundheit
LINKE streitet gegen Hartz IV und Afghanistan-Einsatz, um Bundeswehr, Gesundheit und Pflege Statement von Dagmar Enkelmann gegenüber Presse am 25. Januar 2011 DIE LINKE stört die Kreise von Regierung, SPD und Grünen. Nachdem die Teilnahme der LINKEN an der Hartz-IV-Arbeitsgruppe selbst durch Mehrheitsbeschluss des Vermittlungsausschusses nicht verhindert werden konnte, weil DIE LINKE gegen den Ausschluss beim Bundesverfassungsgericht Klage eingereicht hat und erst daraufhin eingeladen wurde, etablierte sich jetzt eine „informelle“ Spitzenrunde – unter Ausschluss der LINKEN. Dass DIE LINKE so undemokratisch ausgebremst wurde, ist ein Zeugnis für ihre gute Arbeit... [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 26.-28. Januar 2011]
18.01.2011
Regierung in Erklärungsnöten
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Presse am 18. Januar 2010
Eine schwere „Altlast“ aus 2010 beschäftigt auch DIE LINKE seit Jahresbeginn: Die Reform der Hartz-IV-Gesetze, die durch den Entscheid des Bundesverfassungsgerichts im Februar vergangenen Jahres notwendig geworden war. Diese Reform war im Dezember im Bundesrat vorerst gescheitert – damit sind die seit Jahresbeginn ergehenden Hartz-IV-Bescheide klar verfassungswidrig.
DIE LINKE sollte dann bei den fälligen Verhandlungen in einer Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschusses von Bundesrat und Bundestag – wie seit Jahren üblich – außen vor bleiben. Da hatten die Regierungsparteien wie auch SPD und Grüne die Rechnung aber ohne DIE LINKE und das Bundesverfassungsgericht gemacht. Auf die Klage der LINKEN gegen ihren Ausschluss aus der Hartz-IV-Arbeitsgruppe und die vom Gericht angedrohte Einstweilige Verfügung lenkte die Koalition prompt ein und ließ für dieses Mal die Mitsprache der LINKEN zu. Um das grundsätzlich verfassungsrechtlich zu klären, hält DIE LINKE ihre Klage übrigens aufrecht. [mehr...]
30.11.2010
"Blockierte Demokratie"
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber der Presse am 30. November 2010
Das Superwahljahr 2011 wirft seine Schatten voraus. Das politische Klima wird rauer, die Parteien bringen sich in Stellung. Dazu lieferten schon die Haushaltberatungen vergangene Woche einen Vorgeschmack. Nach dem Koalitionsbruch in Hamburg sind die politischen Fronten - bis auf die schwarzgelbgrüne Enklave im Saarland – jetzt wieder klar. Man muss damit rechnen, dass ab Januar nicht mehr regiert, sondern nur noch Wahlkampf betrieben wird. Deutschland ist auf dem Weg in eine „blockierte Demokratie“.
Zudem werden die parlamentarischen Themen durch „äußere“ Einflüsse überlagert wie die anhaltenden Warnungen vor terroristischen Aktionen, die nicht bewältigte Eurokrise sowie die Enthüllungen der Internetplattform Wikileaks. Wie sich diese auf die Außenpolitik der Bundesrepublik und das Verhältnis zu den USA auswirken, dazu hat DIE LINKE dringliche Fragen an die Bundesregierung gerichtet... [mehr...]
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN vom 1.-3. Dezember 2010]
23.12.2010
Bundestag-Workshop im März für junge Medienmacher
Bürger, Parlament, Medien – Partizipation zwischen Facebook und Parteibuch
Bundestags-Workshop für junge Medienmacher zwischen 16 und 20 Jahren vom 21. bis 25. März 2011
Der Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland mittlerweile zum achten Mal 40 junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Workshop nach Berlin ein. Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. [mehr...]
26.11.2010
LINKE zückt die Rote Karte
Union und FDP haben den Bundeshaushalt 2011 durchgebracht. Unmittelbar vor der Abstimmung protestierte DIE LINKE gemeinsam mit mehreren hunderten Bürgerinnen und Bürgern gegen das "Sparpaket". Der Haushalt 2011 ist grob sozial ungerecht, kritisiert Gregor Gysi. Zur Rettung privater Banken und des Euros konnten in Wochenfrist Milliarden zur Verfügung gestellt werden. Um die Staatsschulden wieder abzubauen, kürzt die Bundesregierung Sozialleistungen. Welchen Schuldanteil haben die alleinerziehende Hartz IV-Empfängerin und ihr Kind? Keinen! Banken, Bestverdienende und Vermögende werden nicht mit einem einzigen Euro herangezogen. Zu mehr sozialer Gerechtigkeit gehört, dass die Stärkeren mehr zahlen.. [mehr...]
25.11.2010
Enkelmann zeigt Flagge am UN-Tag
Auch 2010 zeigte Dagmar Enkelmann an ihren Büros in Strausberg (l.), im Bundestag (m.) sowie in Bernau (r.) Flagge anlässlich des Internationalen Tages der Vereinten Nationen gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen am 25. November.
11.11.2010
Treffen mit Vorstand der Deutschen Bahn AG im "Bahntower"
09.11.2010
Herbst der unangenehmen Entscheidungen
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Presse am 9. November 2010
Die schwarz-gelbe Atompolitik beschäftigt den Bundestag auch in dieser Woche. Vier Fraktionen haben Aktuelle Stunden zum Castor-Transport nach Gorleben beantragt. DIE LINKE will vor allem den fehlenden Rückhalt der Bundesregierung bei ihrer Atompolitik in der Bevölkerung thematisieren.
Bei den Protesten geht es um mehr als den Castortransport. Es geht um Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit von Politik generell. Die Bürgerinnen und Bürger fordern echte Teilhabe an den Entscheidungen ein. Früher oder später wird auch in Gorleben kein Weg an einer Schlichtung oder an einem Dialog auf Augenhöhe vorbeiführen. Bei dem durch den Bundestag gedrückten Atomgesetz sind Minderheitenrechte mit Füßen getreten worden. So wurde eine Sondersitzung des Umweltausschusses von der Koalitionsmehrheit nach zwei Stunden mit dem Argument abgebrochen, mehr Sitzungszeit sei nicht genehmigt. Das ist hanebüchen.
Soviel steht fest: Eine ausreichende Beratung der Atomgesetze hat es nicht gegeben. Zwar ist die harsche Kritik des Bundestagspräsidenten am Gesetzgebungsverfahren berechtigt – nur, er selbst hätte es in der Hand gehabt, den Minderheitenrechten Geltung zu verschaffen. An der von SPD und Grünen angekündigten Normenkontrollklage gegen die AKW-Laufzeitverlängerung wird sich DIE LINKE auf jeden Fall beteiligen.[mehr...]
06.11.2010
Dagmar Enkelmann in "La Stampa", Italien
[Beitrag in "La Stampa" zur Verschärfung der Verhaltensregeln für Abgeordnete]
26.10.2010
Ein Jahr Schwarz-Gelb: Klientelpolitik und soziale Kälte
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Presse am 26. Oktober 2010
Nach einem Jahr schwarz-gelber Bundesregierung gibt es nichts zu feiern, weder für die Opposition noch für die Bürgerinnen und Bürger. Das Markenzeichen dieser Regierung ist der Streit. Und sie betreibt eine bisher nicht gekannte Klientelpolitik. Es begann mit der Steuerermäßigung fürs Hotelgewerbe und setzt sich aktuell mit dem Ökosteuernachlass für energieintensive Unternehmen fort, der durch eine höhere Tabaksteuer bezahlt werden soll. Den Konzerninteressen verpflichtet zeigen sich Union und FDP bei der Laufzeitverlängerung für AKW. Diese sichert den vier großen Stromversorgern Zusatzgewinne von ca. 50 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren. Bei der Behandlung der entsprechenden Gesetzesvorlagen drohte die Koalition sich zu verzocken. Nur mit Tricks und Täuschungen hielt sie in der Woche das Atomgesetz auf der Tagesordnung des Bundestages. [mehr...]
05.10.2010
Baustopp für Stuttgart 21, mehr Gerechtigkeit bei Steuern und Integration
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber der Presse am 5. Oktober 2010
Die Auseinandersetzung um Stuttgart 21 bestimmt in dieser Woche den Bundestag. Die Bundesregierung erklärt zwar, Stuttgart 21 sei ein Projekt des Landes Baden-Württemberg und der Deutschen Bahn AG - das entspricht aber nicht den Tatsachen.
So stellt ein Bericht des Bundesrechnungshofs vom Oktober 2008 unmissverständlich fest, dass der Bund mit 2.553 Milliarden Euro die „Hauptlast“ der Finanzierung trägt. Zudem ist der großdimensionierte Aus- und Neubau der Bahnstrecke von Augsburg über Ulm nach Stuttgart als Projekt des vordringlichen Bedarfs seit 1993 im Schienenwegeausbaugesetz enthalten. Auch Rot-Grün bestätigte bei der Überarbeitung des Gesetzes im Jahr 2004 dieses Ausbauvorhaben und sagte damit auch „Ja“ zu „Stuttgart 21“.
Spätestens 2009 hätte der Bedarfsplan – wie gesetzlich vorgeschrieben – erneuert werden müssen. Dies ist, trotz vieler Aufforderungen seitens der LINKEN, aber bis heute ausgeblieben. Eine Aufgabe auf Bundesebene ist deswegen, den überholten Planungsstand zu „Stuttgart 21“ im Gesetz zu beseitigen. Dazu prüft DIE LINKE parlamentarische Initiativen. Zunächst kommt es darauf, einen dauerhaften Baustopp in Stuttgart zu erreichen, indem im Bundeshaushalt 2011 die entsprechenden Mittel gesperrt werden. Dazu bringt DIE LINKE jetzt im Rahmen der Haushaltsdebatte den Antrag ein, im entsprechenden Einzelplan 12 die Ausgaben für die Neu- und Ausbaustrecke Stuttgart-Ulm-Augsburg, für die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm sowie für Stuttgart 21 zu sperren... [mehr]
02.10.2010
Dagmar Enkelmann bei "Power to the People" in Berlin
Der doppelsinnige Konferenz-Titel fand viel Beifall: »Power to the People« (Alle Macht/Energie dem Volke). Den Untertitel »Neue Energie für linke Alternativen« werden viele so gelesen haben: Linke Ideen brauchen einen neuen Schub an Popularität. Wolfgang Methling (LINKE), Ex-Umweltminister in Mecklenburg-Vorpommern, erinnerte daran, dass die Partei schon mal ganz vorn war: 2002 hatte er erstmals das Ziel verkündet, die Bundesrepublik solle sich bis 2050 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen versorgen. Methling erinnerte auch an seine damalige Warnung, die Praxis werde die zögerliche Politik überholen. Seitdem erlebten die Erneuerbaren einen Boom. Selbst der Umwelt-Sachverständigenrat der Bundesregierung bekennt sich nun zum 100-Prozent-Ziel.
Wo einst vorn war, ist jetzt Mainstream – und die LINKE hängt mittlerweile zurück. Im Entwurf ihres Parteiprogramms sei nur nebulös davon die Rede, mittelfristig müsse der »gesamte Energiebedarf aus regenerativen Quellen gedeckt werden«. Das sei »unzureichend«, kritisierte Methling. Noch immer sei das Thema nicht Chefsache. Das wird ab und zu gemildert, wenn sich die Parteispitzen – wie 2007 oder jüngst auf Hamburger Energiekonferenzen – persönlich der linken Power annehmen. Diese Signale halte sie für wichtig, sagte Dagmar Enkelmann, Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion. Doch sei das Thema in der Partei nach wie vor eine Sache weniger Öko-Lobbyisten... [mehr]
01.10.2010
Stuttgart 21 gehört auf die Tagesordnung!

- Während der Rede Foto: F. Schwarz
Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE):
Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Die Fraktion Die Linke wird dem Aufsetzungsantrag, also dem Antrag auf Änderung der Tagesordnung, zustimmen.
(Volker Kauder (CDU/CSU): Große Überraschung!) Wer die Bilder aus Stuttgart gesehen hat, den darf das nicht kaltlassen. (Beifall bei der LINKEN, der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Herr Kollege van Essen, wir beide mögen uns sehr; (Zurufe aus dem ganzen Haus: Oh!)
aber das, was Sie hier vorgetragen haben, war mehr als peinlich. Es gehörte nicht in diese Debatte. [mehr...]
28.09.2010
Im Herbst entscheidet sich, welchen Kurs dieses Land geht
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann gegenüber Presse am 28. September 2010
CSU-Chef Seehofer kündigte an: „Jetzt wird regiert“. Die Bundeskanzlerin spricht von einem „Herbst der Entscheidungen“ – ja, es geht im Herbst um Entscheidungen, vor allem um die, wohin geht diese Bundesrepublik, hat der Sozialstaat eine Zukunft, ist der soziale Friede in Gefahr und wie ist es um die demokratische Verfasstheit unseres Landes bestellt? Einen Vorgeschmack darauf liefert der schwarz-gelbe Atomdeal, der mit den Chefs der großen Energiekonzerne ausgeheckt wurde – bei ausgebremstem Umweltminister und am Parlament vorbei. Der Bundestag soll offenbar nur noch eine Abnickmaschine sein. In Sachen Demokratie ist Gefahr im Verzug. Auch daraus erklärt sich der heftige Widerstand gegen die AKW-Laufzeitverlängerung. DIE LINKE fordert: Raus aus der Atomenergie – rein in die Erneuerbaren. DIE LINKE fordert: Raus aus den Hinterzimmergesprächen mit Lobbyisten – rein in eine öffentliche Debatte. Ein bundesweiter Volksentscheid über den Atomausstieg wäre dazu eine gute Sache. [mehr...]
23.09.2010
Dagmar Enkelmann bei Preisverleihung des "Bul le mérite"

Ende September 2010 zeichnete der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) in Berlin mit dem Orden "Bul de mérite" Frauen und Männer des öffentlichen Lebens aus, die sich in besonderer und oft in ganz unterschiedlicher Weise um die Innere Sicherheit verdient gemacht haben. Die Ordensträgerin in diesem Jahr ist die ehemalige Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig.
12.09.2010
Tag der Ein- und Ausblicke 2010 im Bundestag
Wie jedes Jahr stellte sich Dr. Dagmar Enkelmann am Tag der Ein- und Ausblicke des Bundestages, einem Sonntagvormittag, den Besucherinnen und Besuchern - gab Autogramme, schrieb Widmungen in ihr Buch oder stand dem Bundestags-TV Rede und Antwort. 2010 zeigte sich der Tag der Offenen Tür des Bundestages besonders international: Gäste aus Finnland, Spanien und China schauten am Stand der Fraktion DIE LINKE auf der Fraktionsebene des Reichstages vorbei. Bis zum Nachmittag hatten bereits mehr als 16 000 Berliner und Touristen das Parlament besucht.
02.09.2010
Regierung hat kein Ausbaukonzept für Biomasse
Enkelmann (DIE LINKE): Erneuerbare Energien sind nur Feigenblatt in Atomdebatte
„Nicht erst mit den jüngsten Gutachten ist klar: Erneuerbare Energien wie Biomasse dienen der Regierung nur als Feigenblatt für eine konzernfreundliche Atompolitik. So gibt es zur Nutzung von Biomasse in Bioraffinerien weder verlässliche Zahlen noch wirksame Förderkonzepte“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) anlässlich der aktuellen Debatten ums Energiekonzept der Regierung. Die Abgeordnete hatte eine Kleine Anfrage zu Bioraffinerien gestellt, auf die die Bundesregierung kürzlich geantwortet hatte. [mehr...]
01.09.2010
Debatte mit Politikkurs Schiller-Gymnasium zu 20 Jahren Einheit

Eine intensive Debatte über 20 Jahre Einheit, das Leben in der DDR und linke Politik hatte Dagmar Enkelmann am Mittwoch mit Schülerinnen und Schülern des Politikkurses des Schiller-Gymnasiums in Berlin.
Die Jugendlichen, allesamt nach der Fall der Mauer geboren, hatte sich zuvor auf der Website von Dagmar Enkelmann kundig gemacht, alte Podcasts und TV-Sendungen mit ihr gesehen. Entsprechend gezielt kamen auf ihre Fragen: Wie kann sich ein ehemaliges SED-Mitglied heute glaubwürdig für Demokratie einsetzen? Wäre sie heute – mit dem Wissen der vergangenen 20 Jahre – noch immer für die Vereinigung? Streckenweise geriet die Stunde in eine historische Befragung darüber, wie denn die DDR „wirklich“, was an dieser gerecht und was ungerecht gewesen war. Da verging die vorgesehene eine Stunde wie im Fluge.
31.08.2010
Spende der Fraktion DIE LINKE an Friedensfahrtmuseum
Kleinmühlingen (msm). Es war wieder so Tag, wie ihn sich Horst Schäfer sicher täglich wünscht. Und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Denn mit Dr. Dagmar Enkelmann (Die Linke) stattete nicht nur eine Bundestagsabgeordnete, sondern auch radsportbegeisterte Dame dem Museum ‚Course de la Paix“ wieder einen Besuch ab. Und sie reiste nicht mit leeren Händen aus der Bundeshauptstadt an: Gleich nach ihrer Ankunft übergab sie einen Spendenscheck ihrer Partei in Höhe von 720 Euro, den Horst Schäfer und Heinz Schultz dankend entgegennahmen...
(aus "Generalanzeiger", Schönebeck, Ausgabe 35/10),
23.08.2010
Gespräch mit Berliner DEMETER-Bäckerei Weichardt
Nachdem Dagmar Enkelmann bereits im April 2008 die DEMETER-Bäckerei Weichardt in der Berliner Mehlitzstraße besucht hatte, kam es endlich an einem verregneten Augusttag zu dem schon lange geplanten Gegenbesuch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der verschiedenen Backstuben der Weichardts.
Ein Teil der Belegschaft musste kurzfristig absagen, weil die Getreideernte vom Acker musste, also Ernteeinsatz war.
Beim Gespräch im Bundestag ging es weniger direkt um Ernährungs- und Lebensweise, im übertragenen Sinne allerdings auch. Dagmar Enkelmann berichtete von ihrer und der Arbeit der Linksfraktion, reminiszierte das zurückliegende Parlamentsjahr und machte mit den politischen Vorhaben des kommenden bekannt. Gemeinsam bedauerte man, dass Politik meist sehr kurzatmig daherkommt und zu wenig Zeit zum gründlicheren Nachdenken bleibe.
Ganz so fern sind sich beide Berufe im Übrigen nicht. Die Politikerin und die Bäckerinnen und Bäcker wollen, dass jedes Kind an jedem Morgen mit einem Frühstück im Bauch zur Schule oder in die Kita geht. Die eine versucht das mit ihrer Politik im Bundestag, die anderen tun es mit ihrer allmorgentlichen Schulbrötchenspende.
[Archiv]
15.07.2010
Tag 4 - Enkelmann und Landesgruppe Brandenburg auf Sommertour
Am letzten Tag der Sommertour machte Dagmar Enkelmann im Süden Brandenburgs Station, im Landkreis Elbe-Elster. Es begann mit einen Infostand der LINKEN auf dem Marktplatz in Herzberg. In der Stadt besuchte Dagmar Enkelmann dann - gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Caro Steinmetzer (DIE LINKE) - eine so genannte Produktionsschule. Diese kümmert sich um benachteiligte Jugendliche und wird - dank auch des Einsatzes der LINKEN - voraussichtlich ab September weitergeführt werden können, dann nur unter dem Namen Produktionswerkstatt. Am Nachmittag sprach Dagmar Enkelmann mit der Geschäftsführung der Wohnungsbaugesellschaft Elsteraue mbH Herzberg. Der Tag klang mit einem Redaktionsgespräch in Finsterwalde sowie einer Diskussionsrunde mit kommunalen Abgeordneten der LINKEN im Kreismuseum Finsterwalde aus.
14.07.2010
Tag 3: Enkelmann und Landesgruppe Brandenburg auf Sommertour
Ein Höhepunkt des 3. Tages der Sommertour war der Besuch von Dagmar Enkelmann im Institut für Getreideverarbeitung Potsdam. Zur selben Zeit, als die Bundesminister Röttgen und Brüderle in Berlin Eckpunkte für ein CCS-Gesetz vorstellten, wurde die Abgeordnete im Institut mit einer Alternative zur unterirdischen Verpressung von CO2 bekannt gemacht – der Umwandlung des Treibhausgases in Bioreaktoren in Biomasse mit Hilfe so genannter Mikroaalgen.
Am Abend diskutierte Dagmar Enkelmann dann - zusammen auch mit dem Landtagsabgeordneten Andreas Bernig (DIE LINKE) - bei der Bürgerinitiative „AG Lärmschutz Jetzt“ in Michendorf bei Potsdam ein weiteres interessantes Technologie-Projekt: Die Kombination von Photovoltaik-Anlagen mit Lärmschutzmaßnahmen an der Autobahn A 10. Dabei sollen die zusätzlichen Einnahmen aus der Solarstromerzeugung nach den Vorstellungen der BI vor allem dazu dienen, weitere Lärmschutzmaßnahmen zu finanzieren. Dagmar Enkelmann wird das Vorhaben mit ihren Möglichkeiten als Bundestagsabgeordnete weiter unterstützen.
Am Vormittag hatte Dagmar Enkelmann bei der Kindertagesstätte "Freche Früchtchen" in Saarmund, die sich aktuell erweitern will, sowie beim Landwirtschaftsunternehmen Agro Saarmund e.G. in Nuthetal vorbeigeschaut. Der Betrieb bewirtschaftet 4000 Hektar, mästet Rinder und verkauft seine Erzeugnisse selbst in drei eigenen Läden in der Region. Am Nachmittag gab es zudem noch ein Treffen von Enkelmann mit kommunalen Abgeordneten der LINKEN in einem Mehrgenerationenhaus im Nuthetaler Ortsteil Bergholz- Rehbrücke.
Fast den ganzen Tag wurde Dagmar Enkelmann von Rolf Kutzmutz, Potsdamer Stadtverordneter der LINKEN, sowie Ute Hustig, Bürgermeisterkandidatin der LINKEN für die Gemeinde Nuthetal, begleitet.
[PE von Dagmar Enkelmann zu Bioreaktoren] ;
[Photovoltaik und Lärmschutz - Kurzkonzept für A 10]
13.07.2010
Tag 2: Enkelmann und Landesgruppe Brandenburg auf Sommertour
Der zweite Tag der Sommertour begann für Dagmar Enkelmann mit einer ausführlichen Informationsfahrt durch den ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberoser Heide. Dort soll nach einem Masterplan in den den nächsten Jahren u.a. eine internationale Naturausstellung zum Thema "Mensch und Biodiversität" entstehen. Es schloß sich ein Gespräch mit dem Förderverein Märkischer Wald in Gräbendorf an, bei dem es insbesondere um die Zukunft der Jugendfreiwilligendienste ging, die durch die Verkürzung des Wehr- und damit auch des Zivildienstes stark gefährdert sind. Den Abschluß des Tages bildete eine Visite des Radiosenders KW (www.sender-kw.de), der Dagmar Enkelmann auch live zur Tour und zu den Auswirkungen der schwarz-gelben Politik befragte.
12.07.2010
Tag 1: Enkelmann und Landesgruppe Brandenburg auf Sommertour
Am Montag startete die diesjährige traditionelle Sommertour der Brandenburger Landesgruppe der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Nach der Auftakt-Pressekonferenz in Potsdam sprach Dagmar Enkelmann in Luckenwalde (Landkreis Teltow-Fläming) mit Kommunalpolitikern und Landwirten und stattete der Kindertagesstätte "Nuthewichtel" einen Besuch ab. Der Tag klang mit einem Bürgerforum in Luckenwalde aus, das Enkelmann zusammen mit Kirsten Tackmann (MdB, DIE LINKE) und der Landtagsabgeordneten Konni Wehlan (DIE LINKE) bestritt (Fotos: F. Thier). Dabei übergaben Dagmar Enkelmann und Kirsten Tackmann eine Spende des Vereins der Fraktion DIE LINKE an den Förderverein Naturpark "Baruther Urstromtal". Damit wird die Organisation eines Konzertes in der Zossener Dreifaltigkeitskirche mit dem Liedermacher Hannes Wader im November dieses Jahres unterstützt. [mehr zum Auftakt im ND]
[Enkelmann in Kita Woltersdorf]
08.07.2010
Polnische Kinder und Jugendliche zu Gast im Bundestag
Kurzfristig hatten sich polnische Kinder und Jugendliche aus der Nähe von Krakau, die unter den Jahrhundert-Hochwassern in ihrer Region gelitten haben, zu einem Besuch des Bundestag angesagt - und bekamen auch eine Gelegenheit zu einem kurzweiligen Gespräch mit Dagmar Enkelmann und einem anschließenden Besuch der Reichtagskuppel. Möglich wurde dies dank der guten Kontakte des Wintersportvereins Bad Freienwalde, der den Aufenthalt der jungen Polen organisierte und auch über den direkten Draht zur Abgeordneten verfügt: Enkelmann ist Fördermitglied des Vereins. [www.wsv1923.de]
06.07.2010
Neustart der Opposition?
Pressestatement von Dagmar Enkelmann zur Sitzungswoche von 5.-9. Juli 2010
Die schwarz-gelbe Koalition ist in schwierigem Fahrwasser. Bei der Bundespräsidentenwahl kam sie noch mit einem blauen Auge davon. Diese Wahl hat den Zustand der Regierung offenbart. Die Kanzlerin hat ihre Koalition nicht mehr im Griff. Die Politik des Aussitzens reicht nicht mehr. Es fehlen verbindende Themen. Jeder macht, was er will.
Diese Situation müsste die Opposition glücklich machen, aber ihr Bild zeigt sich nicht viel besser. Sicher gibt es keine Koalition in der Opposition, aber zu ihren Kernaufgaben gehört es, die Regierung vor sich herzutreiben und Themen zu setzen. Diese liegen quasi auf der Straße: die kommenden Haushaltsberatungen, Verschuldung und Schuldenabbau, die Gesundheits- und Steuerpolitik, Friedenspolitik und die Rolle der Bundeswehr sowie die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme. [mehr...]
04.07.2010
Enkelmann schaute nach dem Wetter(museum)
Nach anstrengenden Sitzungs- und Wahltagen nutzte die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, MdB Dr. Dagmar Enkelmann, den Sonntag für einen Ausflug nach Lindenberg südöstlich vom Scharmützelsee, um sich erstmalig über den Forschungsstandort und das dortige Wettermuseum zu informieren. Insofern wurde es auch zu einem kleinen Arbeitsausflug. Die Bundestagsabgeordnete, die im Übrigen mit einem Meteorologen verheiratet ist, folgte aufmerksam den vielen historischen Daten zur meteorologischen Forschung in Lindenberg, Fragen galten aber auch den Erfahrungen im Museum mit der Diskussion zum Klimawandel. Bei einem kurzen Überblick über die verschiedensten heutigen Messsysteme des Observatoriums des Deutschen Wetterdienstes wurde schließlich auch die Frage der Vulkanasche vom Eyjafjallajökull diskutiert. Hier gibt es derzeit auch im zuständigen Fachausschuss des Bundestages eine vertiefte inhaltliche Auseinandersetzung. Nicht nur am Rande ging es auch um die Frage der Kulturförderung und die Arbeitsmöglichkeiten kleiner Museen.
[www.wettermuseum.de]
29.06.2010
Schönwetterpolitik und kleinkariert
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann zur Sitzungswoche vom 28. Juni – 2. Juli 2010
Als die Wahl zum Bundespräsidenten am Mittwoch vorbei war, werden viele froh gewesen sein – vor allem die Kanzlerin, dass sie doch noch ihren Kandidaten mit Ach und Krach durchbrachte. Mit Gauck war SPD und Grünen ein Coup gelungen, die schwarz-gelbe Koalition wurde weiter beschädigt. Gaucks Verbalattacken vor der Wahl gegen DIE LINKE konnte man aber schwerlich als Werbung um die Stimmen linker Wahlfrauen und -männer interpretieren. Entsprechend fiel das Ergebnis aus. Die Chance, einen Bundespräsidenten Wulff zu verhindern, ist von SPD und Grünen weit vor dem Wahltag vergeben worden. Selbstherrlich hatten sie Gauck nominiert und DIE LINKE nur als selbstverständlichen Stimmenlieferanten betrachtet.
Bei weiteren Themen übt sich Schwarz-Gelb in Schönwetterpolitik. Abweichend von der vereinbarten Tagesordnung setzte die Koalition in dieser Woche eine Regierungserklärung von Wirtschaftsminister Brüderle durch. Mit der Konjunktur gehe es bergauf, heißt es. Zwar legte von Januar bis März 2010 – verglichen mit 2009 - das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,6 % zu, das bedeutet aber auch: Zum Vergleich zu 2008 steht beim BIP noch immer ein Minus von 5,3 % zu Buche. Das Wirtschaftsniveau von vor der Krise ist lange noch nicht erreicht... [mehr...]
29.06.2010
Frage von Enkelmann an Präsidenten-Kandidaten Gauck
Der Kandidat von SPD und Bündnis 90/Die Grünen, Joachim Gauck, hat sich heute in der Bundestagsfraktion DIE LINKE vorgestellt. Eine der Fragen der linken Abgeordneten an den Kandidaten kam von Dagmar Enkelmann: In seinem Eingangsstatement habe er, Gauck, die rhetorische Bemerkung gemacht: Was ist, wenn Unerwartetes eintreffe? Sie, Dagmar Enkelmann, vermute, dass er also durchaus auf die Stimmen der LINKEN hoffe. Aber er solle doch bitte erklären, wieso er, der von der LINKEN sagt, sie sei überflüssig, nicht regierungsfähig und in der europäischen Demokratie nicht angekommen - weshalb er von dieser LINKEN Stimmen haben wolle. Seine Antwort darauf war mehr als dürftig.
17.06.2010
"BLUT & JUNG" vor dem Reichstag
Die schon traditionelle Blutspende konnte Dagmar Enkelmann an diesem Donnerstag, bevor um 9 Uhr die Beratungen im Plenum begannen, im DRK-Zelt leisten, der vor dem Eingang Ost des Reichstages parkte. Dieser war Teil einer vom Deutschen Jugendrotkreuz und der DRK-Blutspendedienste veranstalteten bundesweiten Aktionswoche unter dem Titel "BLUT + JUNG".
15.06.2010
Regierung ohne Teamgeist, SPD ohne Kurswechsel
Statement von Dagmar Enkelmann auf Pressekonferenz am 15. Juni 2010
Für dieses Land steht gegenwärtig eine Nichtregierung auf dem Platz. Es fehlen Teamgeist, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Visionen. Vor allem fehlt eine Trainerin, die die Mannschaft auf Linie bringt. Ein Eigentor nach dem andern wird geschossen und gäbe es für die zahlreichen Fouls Rote Karten, würde kaum noch jemand auf dem Feld stehen.
Eine solche Situation knapp acht Monate nach der Regierungsbildung ist in der Geschichte der Bundesrepublik einmalig – und der Spielausgang ist offen. Bei der kommenden Bundespräsidentenwahl muss die Koalition zunächst die eigene Mehrheit zustande bringen. Was, wenn nicht? Für diesen Fall lässt sich Präsidentschaftskandidat Wulff mit seinem Amt als Ministerpräsident ein Hintertürchen offen. Sollte – wider Erwarten - die Mehrheit für Wulff in der Bundesversammlung nicht da sein, kann die Kanzlerin eigentlich einpacken.
[mehr...]
08.06.2010
Präsidenten-Amt und Sozialstaat beschädigt
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann auf Pressekonferenz am 08. Juni 2010
F ast ist das politische Erdbeben, das der Rücktritt von Horst Köhler ausgelöst hat, schon wieder vergessen. Letztlich ist der ehemalige Bundespräsident über die Wahrheit gestolpert. Beim Krieg in Afghanistan geht es um strategische wirtschaftliche Optionen, worauf DIE LINKE immer wieder hingewiesen hat.
Schon 2006 hat der damalige Verteidigungsminister Jung offen davon gesprochen, dass die Bundeswehr künftig auch wirtschaftlichen Interessen wie Sicherung von Ressourcen und Energie zu dienen hat. Das ist von denen, die die Bundeswehr nach Afghanistan schickten, immer geleugnet worden. Rot-Grün sprach lieber davon, dass Deutschlands Sicherheit am Hindukusch verteidigt werde. Deswegen ist Köhler auch von dort heftigst attackiert worden, denn das Lügengebäude um den wahren Grund des Afghanistankriegs drohte einzustürzen. [mehr...]
04.06.2010
Vom Bundestag in die "Walkmühle" und zurück
Bei Sonnenschein besuchte die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) am 4. Juni das „Umfeld- und Gesundheitszentrum Walkmühle 2“ in Woltersdorf im Landkreis Teltow-Fläming. Die Visite war auch ein Gegenbesuch, hatte sich doch Jörg Kräker, der Geschäftsführer der LUBA Gmbh Luckenwalde, die die „Walkmühle 2“ betreut, anlässlich des Know-how-Transfers der Wirtschaftsjunioren vom 3. bis 7. Mai im Bundestagsbüro von Dagmar Enkelmann Einblicke in die Parlamentsarbeit geholt. [mehr...]
06.06.2010
Enkelmann: Auf eigenen Kandidaten verzichten
18.05.2010
Erfolge für LINKE, Regierung kopflos
Statement von Dagmar Enkelmann auf Pressekonferenz am 18. Mai 2010
DIE LINKE hat zwei gute Wochen erlebt. Mit dem Einzug in den Landtag von Nordrhein-Westfalen ist in der Bundesrepublik das Fünf-Parteien-System politische Realität. Darauf müssen sich die anderen Parteien endlich einstellen. Mit ihrem 10-Punkte-Dringlichkeitsprogramm hat DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen eine gute Grundlage für Sondierungsgespräche geschaffen. Es gibt deutliche Schnittmengen zu SPD und Grünen, u.a. bei Forderungen nach mehr öffentlichen Investitionen, einem Vergabegesetz, der Novellierung des Landespersonalvertretungsgesetzes, der Förderung von Sozial- und Arbeitslosenberatung, einem Sozialticket oder der Abschaffung von Studiengebühren. Der Ball liegt jetzt bei den beiden möglichen Koalitionspartnern... [mehr...]
21.05.2010
Gespräch mit Schülerpraktikanten
Sehr geehrte Frau Dr. Enkelmann,
ich möchte mich auf diesem Weg ganz herzlich dafür bedanken, dass Sie mit "meinen" Praktikanten vom Bernauer Barnim-Gymnasium, Benjamin Fink und Hans-Ulrich Peters, heute früh ein Gespräch geführt haben. Dieses Gespräch hat den jungen Herren viel Freude bereitet, und sie haben eine Menge interessante Dinge erfahren. Ganz sicher war dies ein Höhepunkt ihres Praktikums. Darüber hinaus ist dies ein grandioser Weg Jugendliche für Politik zu begeistern, die ja nun mal von Menschen gemacht wird. Am letzten Dienstag hatte ein dritter Praktikant sein Gespräch bei MdB Liebich, dies war ebenfalls eine sehr gute Unterhaltung. Bereits schon zweimal waren Praktikantinnen des Referates ZT 4 zum Gespräch bei der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Petra Pau, die ihre Wahlkreisabgeordnete ist.
Mit freundlichen Grüßen
Sven Ullrich, Deutscher Bundestag, Amtsinspektor, Referat ZT 4
15.05.2010
Parteitag der LINKEN in Rostock
04.05.2010
LINKE lehnt Blankoscheck über 22 Milliarden ab
Statement von Dagmar Enkelmann auf Pressekonferenz am 04. Mai 2010
Eine Woche vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen liegen bei den Regierenden die Nerven blank. Hektisches Agieren wird bestimmt von der Frage: Was kann man den Wählerinnen und Wählern jetzt noch zumuten? Manches aber duldet keinen Aufschub, ist schon viel zu lange verzögert worden – wie die Hilfe für Griechenland.
Bei ihrer Regierungserklärung am 25. März im Bundestag redete sich Merkel noch darauf hinaus, bislang sei Griechenland „nicht zahlungsunfähig geworden.“ Auch seien “düstere Vorhersagen über die Entwicklung in anderen Ländern nicht Realität geworden.“ Merkel erklärte, schnelle Hilfe mache noch keinen „guten Europäer“. Nun muss plötzlich superschnell im Schweinsgalopp geholfen werden. da drängt sich die Frage auf: Ist Frau Merkel jetzt keine „gute Europäerin“ ?
Tatsache ist: Die Stabilität des Euro und der EU hat durch das Zögern in den letzten Wochen erheblichen Schaden genommen. Zocker und Spekulanten, die auf einen Bankrott Griechenlands wetteten, erlebten eine Blütezeit. Zeitgleich mit der Regierungserklärung der Kanzlerin debattierte der Bundestag im März 2010 auch einen Antrag der LINKEN „Eurozone reformieren – Staatsbankrotte verhindern“, (Drs. 17/1058). In dem Antrag fordert DIE LINKE, das Verbot gegenseitiger finanzieller Hilfen der EU-Länder aufzuheben sowie eine Euro-Anleihe aufzulegen. Dann wäre Griechenland nicht privaten Gläubigern ausgeliefert. Desweiteren soll der Europäischen Zentralbank gestattet werden, Staatsschulden zu kaufen sowie „Wertpapiere“ wie handelbare Kreditversicherungen (CDS) zu verbieten. Damit hätte man schon im März handeln können – die Regierung übte sich aber in Beschwichtigung, steckte den Kopf in den Sand, hoffte, es werde schon nicht so schlimm werden. Nun regieren Hektik und Panik... [mehr...]
Antrag LINKE zu Finanzverantwortungsgebühr
Antrag LINKE zu Griechenland-Hilfe
Ergebnisse der namentlichen Abstimmungen:
Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP - Währungsunion-Finanzstabilitätsgesetz-WFStG; (Drs. 17/1544, 17/1561 und 17/1562)
Entschließungsantrag LINKE zu Finanzverantwortung-Gebühr
Entschließungsantrag LINKE zu Griechenland-Hilfe
20.04.2010
LINKE für Gute Arbeit - nicht nur in Nordrhein-Westfalen
Statement von Dagmar Enkelmann auf Pressekonferenz am 20. April 2010
Nach der Osterpause beginnt der Endspurt für die Wahl in Nordrhein-Westfalen. Die Fraktion DIE LINKE hat dafür mit ihrer Klausur in Düsseldorf die Weichen gestellt.
Klar ist: Ohne DIE LINKE wird es keine Abwahl Rüttgers und keinen Politikwechsel in Nordrhein-Westfalen geben. Dazu darf sich die SPD nicht wieder in die „Ypsilanti“-Falle treiben lassen. Freudsche Versprecher wie jüngst von SPD-Chef Siegmar Gabriel, der ungewollt vom Wahlziel „Rot-rot-grün“ sprach, zeigen, dass die SPD den Konflikt um ihr Verhältnis zur LINKEN nach wie vor verdrängt. Das sollte sie jetzt endlich offensiv angehen.
Zwar nahm die Arbeitslosigkeit in der Krise nicht so zu wie zunächst befürchtet – das jetzt allenthalben beschworene Beschäftigungswunder ist aber genau besehen keines. Zum einen befinden sich nach wie vor hunderttausende Beschäftigte in Kurzarbeit. Die entsprechende Regelung will die Bundesregierung erneut verlängern. Das ist nicht verkehrt, schiebt aber die Frage, was mit den Beschäftigten nach dem Auslaufen der Kurzarbeit passiert, erneut auf die lange Bank. Zudem befindet sich die prekäre Beschäftigung auf dem Vormarsch. So ist bereits jeder zweite Arbeitsvertrag, der in Deutschland neu abgeschlossen wird, befristet...
[mehr...]
22.04.2010
Girlsday 2010 bei der LINKEN
Die Suche nach Beruf und Arbeitsplatz wird immer schwerer. Es fällt gerade Mädchen nicht leicht, sich in männerdominierten Berufen durch zusetzen. Der „Girls Day“ bietet daher eine hervorragende Möglichkeit, gerade Mädchen Berufsfelder näher zu bringen. Auch die Fraktion DIE LINKE im Bundestag hatte zum 22. April zehn Mädchen zum „Girls Day“ (www.girls-day.de) eingeladen. Zwei der Teilnehmerinnen, Rica Eller und Nancy Bünger kamen dabei aus dem Barnimer Wahlkreis von Dagmar Enkelmann und waren von ihr eingeladen worden...
19.04.2010
Vergessene Wahrheiten übers Plattmachen
Dagmar Enkelmann bei Anhörung der Fraktion DIE LINKE zu 20 Jahren Treuhandanstalt
Eine Herzensangelegenheit sei es für sie, die Anhörung der Fraktion „DIE LINKE“ zu 20 Jahren Treuhandanstalt an Vormittag zu leiten, bekannte Dagmar Enkelmann am Montag, als sie die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Bundestag begrüßte. Gekommen waren auch Hans Modrow, ehemaliger Ministerpräsident der DDR, Prof. Christa Luft, Wirtschaftsministerin im Modrow-Kabinett, Dr. Heinrich Bonnenberg, ehemaliger Direktor der Treuhand, Ex-Betriebsrat Gerhard Jüttemann sowie Carsten Preuß, Initiator der Bundestagspetition gegen die Seenprivatisierung.
Als Abgeordnete der Volkskammer und später des Bundestages hatte und hat Dagmar Enkelmann nicht nur parlamentarisch mit der Treuhand und ihren Nachfolgeeinrichtungen wie der BVVG zu tun. Mit vielen Mitstreitern – wie Gerhard Jüttemann - verbinden sie auch ganz persönliche Erinnerungen. Eine davon schilderte Dagmar Enkelmann: Im September 1993 hatte der Betriebsrat des Kaliwerks Bischofferode – mit Jüttemann an der Spitze – um ein Treffen mit Bundestagsabgeordneten im damals noch nicht umgebauten Reichstag gebeten.
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26.03.2010
Änderungen beim Sponsorig?
23.03.2010
Lebendigkeit und Lähmung
Statement von Dagmar Enkelmann auf der Pressekonferenz am 23. März 2010
Für großes Aufsehen sorgte der am Wochenende vorgelegte Programmentwurf der LINKEN. Über diesen wird in der Partei, aber auch in der Öffentlichkeit sicher heftigst debattiert werden. Fest steht: es war eine schwere Geburt, aber nun ist das Kind endlich da. Wie jedes Kind so ist auch der Entwurf noch nicht perfekt, aber ich bin froh, dass es ihn gibt. Und fest steht auch: Noch keinen Programmentwurf hat die LINKE so verabschiedet, wie er vorgestellt wurde...
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22.03.2010
Union bricht Zusage bei Ost-Renten
Von Dr. Dagmar Enkelmann
Zehn Punkte zur deutschen Einheit verabschiedete die CDU zu Wochenbeginn. Einer der Punkte verspricht ein einheitliches Rentenrecht in Ost und West – beileibe nicht zum ersten Mal. Das steht schon im
Koalitionsvertrag von Union und FDP, in diesem mit einem kleinen, aber
entscheidenden Zusatz: „Noch in dieser Legislaturperiode“ wolle man das
einheitliche Rentenrecht...
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19.03.2010
Spende der Fraktion DIE LINKE an Mehr Demokratie e.V.

Eine Spende von 500 Euro aus den Mitteln des Vereins der Fraktion DIE LINKE überreichte Dagmar Enkelmann dem Sprecher des Bundesvorstandes der Vereins Mehr Demokratie e.v., Michael Efler, am Freitag in Berlin.
18.03.2010
Die letzte Volkskammer - ein Wimpernschlag der Geschichte?
Von Dr. Dagmar Enkelmann
Als „Laienschauspieler“ verspottet, als „letztes Aufgebot der untergehenden DDR“ hämisch beobachtet, so nahm die am 18. März gewählte Volkskammer mit der Konstituierung am 5. April 1990 ihre Arbeit auf. Viele hatten wie ich keinerlei parlamentarische Erfahrung. Aber wir stürzten uns mit großem Eifer in die Arbeit. Geprägt durch die Wendezeit mit ihren Runden Tischen, offenen Diskussionsforen, Demonstrationen wollten wir unseren Teil zur Gestaltung der DDR leisten. Das Ergebnis der Volkskammerwahl hat dabei allerdings eines klargestellt: viel Zeit würde nicht bleiben, denn der Zug rollte in Richtung Wiedervereinigung. Eine Mehrheit der DDR-Bürger hat genau dieses Ziel gewählt. Offen war aber, wie sich diese Vereinigung vollziehen sollte...
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[Bleibende Maßstäbe für Demokratie - Presseerklärung zum Jubiläum]
[Interview zu 20 Jahren Volkskammer]
15.03.2010
Vorhaben der Fraktion DIE LINKE auf kommunalpolitischem Gebiet
Schwerpunktvorhaben der Bundestagsfraktion auf kommunalpolitischem Gebiet für die 17. Wahlperiode; Beschluss vom 15. März 2010
Die Fraktion DIE LINKE will Kommunalpolitik wieder stärker in den Fokus der politischen Auseinandersetzungen rücken. Kommunale Selbstverwaltung darf nicht weiter ausgehöhlt werden. Städte, Gemeinden und Landkreise müssen für eine an den Interessen der Bürgerinnen und Bürger orientierte Politik wieder Handlungs- und Gestaltungsspielräume erhalten. Gerade in Zeiten der Krise sind Bürgerinnen und Bürger auf ein gut funktionierendes Netz an öffentlichen Dienstleistungen angewiesen. Ein Großteil dieser öffentlichen Leistungen, die für das tägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger von grundlegender Bedeutung sind, werden von Städten, Gemeinden und Landkreisen erbracht...
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11.03.2010
Dagmar Enkelmann empfängt Studenten aus England
Dozent Dan Hough aus dem englischen Sussex besuchte mit seinen Studenten am 11. März die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, Dagmar Enkelmann.
Aufgrund dessen, dass die Studenten in ihrer Heimat deutsche Politik studieren, findet dieses Treffen mittlerweile jedes Jahr einmal mit Abgeordneten aller Fraktionen statt. Zunächst stellte Frau Enkelmann kurz die Ziele der Fraktion DIE LINKE und sich selbst vor. Danach bekamen die Studenten die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Thema war um Beispiel die Emanzipation der Frauen, denn es war aufgefallen, dass nur DIE LINKE und die Grünen Fraktionen mit einer Frauenquote von mindestens 50 Prozent sind. Außerdem wurden viele Fragen zur Neustrukturierung des Sozialstaats gestellt. Besonders das Thema Mindestlohn war für die englischen Studentinnen und Studenten sehr verständlich, da DIE LINKE diesen nach englischen Vorbild einführen will. Leider hatten beide Seiten nur etwas mehr als eine Stunde Zeit, obwohl es noch mehr Bedarf für Fragen gab. Dan Hough bedankte sich zunächst persönlich und später auch nochmal postalisch im Namen seiner Studenten für die offenen Worte und die ausführlichen Antworten von Dagmar Enkelmann.
09.03.2010
Direkte Demokratie stärkt das Grundgesetz - Interview der Woche
Dagmar Enkelmann, 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, erläutert, was es für sie heißt, Verantwortung zu übernehmen, wie Gesetze von Anfang an verfassungskonform geschrieben werden können, warum der Kauf von Steuer-CD keine dauerhafte Lösung ist und wie die CDU ohne Sponsoren Parteiarbeit machen kann.
In der Politik müssen mitunter unpopuläre Entscheidungen getroffen werden: Die griechische Regierung hat dem Land in der vergangenen Woche schmerzhafte Einsparungen auferlegt, um den Staatshaushalt wieder auf Kurs zu bringen. Vor zwei Wochen hat die Mehrheit von Union, SPD und FDP im Bundestag den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan verlängert, obwohl mehr als Zweidrittel der Deutschen dagegen sind. DIE LINKE sieht sich immer wieder dem Vorwurf ausgesetzt, keine Verantwortung übernehmen zu wollen...
06.03.2010
Bundestag gedenkt auf Initiative der LINKEN dem 65. Jahrestag der Befreiung
Frankfurt/Oder. Der Bundestag wird auf Initiative der Fraktion DIE LINKE am 7. Mai 2010 des Endes des Zweiten Weltkrieges vor 65 Jahren gedenken. Das berichtet die Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) in ihrer heutigen Ausgabe.
Da der 8. Mai als Tag des Kriegsendes in diesem Jahr auf einen Sonnabend falle, werde dieses Datum bereits am Tag zuvor mit "einer kurzen Ansprachevor dem Eintritt in die Tagesordnung gewürdigt", teilte Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) der 1. Parlamentarischen Geschäftsführerin der Linksfraktion, Dagmar Enkelmann, mit. Bisher war ein entsprechendes Gedenken im Parlament nicht vorgesehen. Auf Anregung der Linksfraktion sei das Präsidium des Deutschen Bundestages "einvernehmlich" zu dieser Entscheidung gekommen, sagte Enkelmann dem Blatt. Sie zeigte sich erfreut: "Damit wird auch das vielfältige antifaschistische Engagement gestärkt, wie es gerade erst wieder in Dresden Flagge gegen das Auftrumpfen von Neonazis gezeigt hat." (nach ots)
03.03.2010
Fachgespräch zum EnLAG und zur Uckermarkleitung
Zu einem Fachgespräch zum Thema Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) hatte Dagmar Enkelmann für den 3. März 2010 in den Bundestag geladen.
Seit langem unterstützt die Abgeordnete Bürgerinnen und Bürger im Barnim und in der Uckermark, die sich u.a. in der Bürgerinititiave (BI) "Biosphäre unter Strom - Keine Freileitung durchs Reservat" zusammengetan haben. Ziel der BI ist es, die vom Energiekonzern Vattenfall geplante neue Höchstspannungsleitung, die aus der Uckermark bis in die Nähe Berlins führen soll, wenigstens in Teilen als Erdkabel verlegen zu lassen, um die Belastungen für Anwohner und Natur möglichst gering zu halten.
Die Chancen dies zu erreichen, sind nach der Verabschiedung des EnLAG noch durch die Große Koalition gesunken, sind aber besonders auf Landesebene dennoch vorhanden, wie das Fachgespräch zeigte. An diesem nahmen neben Dagmar Enkelmann u.a. Experten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, Vertreter der BI sowie der Brandenburger Landtagsabgeordnete der LINKEN, Michael Luthardt, und der Vorsitzende des BUND Brandenburg, Burkhard Voß teil.
[Beitrag im "Handelsblatt" zum EnLAG]
03.03.2010
Lücke im Gesetz und Ehrenkodex
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann auf der Pressekonferenz am 02. März 2010
Eine spannende Woche liegt vor uns. Erneut stellt sich die Frage: „Regiert hier eigentlich noch jemand?“ In der schwarz-gelben Koalition dominiert der Streit. Das wird auch bis zu den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen so weitergehen. Was danach kommt, wissen nur die Götter. Gut, dass es eine Opposition gibt. Diese treibt die Regierung an. Daran hat DIE LINKE einen großen Anteil hat.
Zum Thema Sponsoring und Spendenpraxis der Parteien hat DIE LINKE eine Aktuelle Stunde beantragt. Offenbar existiert hier nicht nur eine Lücke im Gesetz, sondern auch im Ehrenkodex vieler Politiker und ihrer Parteien. Wir erleben eine Amerikanisierung der Politik, des Wahlkampfes und der Parteienfinanzierung. Das zieht einen immensen Schaden für die Demokratie nach sich, verstärkt den Vertrauensverlust in die Politik und die Politiker. Das betrifft alle Parteien gleichermaßen, unabhängig davon, ob sie sich in rechtlichen Grauzonen bewegen oder nicht. Deswegen fordert DIE LINKE eine klare Regelung, was Sponsoring ist und wie weit es gehen darf. Was auf diese Weise an die Parteien fließt, muss transparent offen gelegt werden – wie bei den Parteispenden... [mehr...]
26.02.2010
Fraktion DIE LINKE erinnert an Kunduz-Opfer
„In der Rede zum Afghanistan-Einsatz hat die Fraktion DIE LINKE auf die vielen zivilen Opfer des von der Bundeswehr angeordneten Bombardements in Kunduz aufmerksam gemacht. Die Namen der Opfer, ihr Alter und auch ihren Berufsstand haben Mitglieder der Fraktion auf Schildern im Plenum des Bundestages gezeigt. Dafür ist die Fraktion DIE LINKE von der Sitzung des Bundestages ausgeschlossen worden.“
Dr. Dagmar Enkelmann
[Presseerklärung von Dagmar Enkelmann]
23.02.2010
Kosmetik reicht bei Hartz IV nicht aus
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann bei Pressekonferenz am 23.02.2010
"Bei mir müssen Sie nicht bezahlen, ich bin unbezahlbar, aber nicht käuflich.“ Im Ernst: Die Vorgänge um die nordrhein-westfälische CDU bestärken, wie schon die Mövenpick-Spende an die FDP, bei den Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl: In diesem Land ist Politik käuflich. Das schadet der Demokratie. Offenkundig sind die Regeln, wie Parteien mit Sponsoring umgehen können, unzureichend. Dass Politiker sich für Gespräche bezahlen lassen, ist generell zu verbieten.
Auch die Hartz-IV-Debatte, wie sie von Westerwelle und Co. geführt wird, verletzt Grundregeln von Anstand und Würde. FDP-Chef Westerwelle bedient billigstes Stammtischniveau, ohne ein tragfähiges eigenes Konzept vorzulegen. Offenkundig ist er gewillt, die FDP auf einen neuen Kurs zu bringen und nimmt Anleihen beim österreichischen Rechtspopulisten Haider. Das ist eine wirklich gefährliche Entwicklung. Von der gesamten Bundesregierung gibt es im Bundestag zu der anstehenden Sozialstaats-Debatte nicht ein Körnchen Initiative.
Nur dank der Anträge der LINKEN und der Grünen steht Hartz IV in dieser Woche auf der Tagesordnung. DIE LINKE hält sich dabei strikt an das Urteil des Bundesverfassungsgericht, dass jedem Menschen in der Bundesrepublik ein menschenwürdiges Existenzminimum und ein Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft zusteht. Gemessen daran reichen kosmetische Korrekturen bei Hartz IV nicht aus.
Der Antrag der LINKEN geht denn auch deutlich darüber hinaus. Wir wollen eine sanktionsfreie, bedarfsdeckende Mindestsicherung. In dieser Wahlperiode soll dazu der Regelsatz auf 500 Euro steigen. Und damit auch jeder, der arbeitet, menschenwürdig leben kann, strebt DIE LINKE im selben Zeitraum 10 Euro Mindestlohn an. Um Altersarmut zu verhindern, müssen die Rentenbeiträge für ALG-II-Bezieher deutlich steigen, desgleichen das Schonvermögen auf 20 000 Euro. Arbeit will die LINKE mit einem umfassenden Investitions- und Beschäftigungsprogramm schaffen. Auch dazu hat die Fraktion bereits Anträge vorgelegt.
In dieser Woche entscheidet der Bundestag über die Aufstockung des Afghanistan-Mandats. Dabei ziehe ich durchaus den Hut vor den Sozialdemokraten – in den Niederlanden. Dort meint es die sozialdemokratische Partei Ernst mit dem Ausstieg aus dem Krieg, hierzulande bleibt die SPD gefangen in der Kriegslogik. Laut der muss man erst mehr Soldaten und das noch mit einem militärischen Freibrief nach Afghanistan senden, mehr Opfer gerade unter der Zivilbevölkerung in Kauf nehmen, um dann – irgendwann – abziehen zu können. Das Gegenteil aber ist nötig: Ein Abzug der Bundeswehr ohne Wenn und Aber bis Ende 2010, wie ihn DIE LINKE fordert.
[Parlamentarische Initiativen der LINKEN in der Sitzungswoche]
29.01.2010
Außer Spesen nichts gewesen - Dagmar Enkelmann zu 100 Tagen Schwarz-Gelb
28.01.2010
Ausstellung "Politik ungeschminkt"
Vom 29. Januar bis 28. Februar 2010 ist im Kunst-Raum des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses (MELH) des Bundestages die Ausstellung „Politik ungeschminkt“ mit Aufnahmen von Angelika und Bernd Kohlmeier zu sehen.
Die beiden Fotografen begleiteten 2009 16 Abgeordnete des Bundestages in deren Wahlkreisen, um sie bei ihrer Arbeit zu beobachten und zu porträtieren. Auf diesen Reisen quer durch Deutschland entstanden im Vor- und Umfeld der offiziellen Termine Reportagefotos und Porträts. 48 großformatige Aufnahmen aus diesen Serien werden nun erstmalig im Kunst-Raum des Deutschen Bundestages gezeigt. Dagmar Enkelmann ist eine der porträtierten Bundestagsabgeordneten und war bei der Eröffnung der Ausstellung am 28. Januar durch Bundestagpräsident Dr. Norbert Lammert mit dabei.
Am kommenden 30. Januar 2010 führen die beiden Fotografen persönlich in einer Langen Nacht im Kunst-Raum um 20 Uhr sowie um Mitternacht durch die Ausstellung. Das MELH steht am Schiffbauerdamm gegenüber dem Reichstagsgebäude. Geöffnet ist die Ausstellung - mit Ausnahme des langen Samstags am 30. Januar - von Dienstag bis Sonntag von 11–17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
28.01.2010
Blutspende-Aktion im Bundestag
27.01.2010
Holocaust-Gedenkstunde des Bundestages
Zu den Ehrengästen der Fraktion DIE LINKE bei der Gedenkstunde des Bundestages für die Opfer des Nationalsozialismus gehörte Mirjam Ohringer, Widerstandskämpferin gegen die deutschen Besatzer in Amsterdam und die Vorsitzende des Internationalen Mauthausen Komitees. Nach der Gedenkstunde im Plenum des Bundestages traf Dagmar Enkelmann u.a. mit Mirjam Ohringer im Reichstag zusammen (Foto r.). Dass der 27. Januar, der Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, zum Gedenktag erklärt wurde, geht auf eine Initiative der einstigen PDS-Gruppe im Bundestag zurück.
Dagmar Enkelmann hatte zur Gedenkstunde aus ihrem Wahlkreis Frau Lolita Klemm aus Strausberg eingeladen. Frau Klemm engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Ortsgruppe Strausberg der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) gegen das Vergessen.
26.01.2010
Pressestatement von Dagmar Enkelmann und Jan van Aken
Vor der Sitzung der Fraktion DIE LINKE am 26. Januar 2010 gaben Dagmar Enkelmann und Jan van Aken gegenüber den Medien Pressestatements ab, Dagmar Enkelmann zu Thema Leiharbeit, zu dem DIE LINKE für den Donnerstag eine Bundestagsdebatte beantragt hat. Jan van Aken bewertete die "neue" Afghanistan-Strategie der Bundesregierung.
[Audio]
25.01.2010
Neujahrsempfang der Fraktion DIE LINKE
16.01.2010
Dagmar Enkelmann auf der Grünen Woche
Vom 15. bis 24. Januar präsentiert wird DIE LINKE nun bereits zum 3. Mal mit einem eigenen Stand auf der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau, der Grünen Woche. DIE LINKE setzt sich ein für faire Löhne für die Milchbauern, für faire Preise im Supermarkt, für gentechnikfreie Fütterung und für Verbraucherinformation statt Verbrauchertäuschung.
Am 16. Januar stattete Dagmar Enkelmann dem Stand der LINKEN einen Besuch ab und sprach mehrere Stunden mit interessierten Besucherinnen und Besuchern, natürlich blieb auch Zeit für ein Schwätzchen mit ihrer Brandenburger Abgeordnetenkollegin der LINKEN, Diana Golze. (Foto)
Den Stand der LINKEN finden Sie im Messegelände am Berliner Funkturm zwischen den Hallen 6.2a (Bio-Halle) und 6.2b (Verbraucherschutzhalle), geöffnet ist die Grüne Woche werktags von 10 bis 18 Uhr, freitags bis sonntags 10 bis 20 Uhr.
[Interview mit Kirsten Tackmann, landwirtschaftliche Sprecherin der LINKEN]
[Interview mit Caren Lay, verbraucherpolitische Sprecherin der LINKEN]
11.01.2010
Jahresauftakt und Fraktionsklausur der LINKEN

In einer sehr emotionalen Rede schwor der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi DIE LINKE darauf ein, auch 2010 ihrer Rolle als die gesellschaftliche Opposition der Bundesrepublik gerecht zu werden - innerhalb und außerhalb des Parlaments. "Wir haben eine schwarz-gelbe Regierung. Das ist eine radikalere Variante des Neo-Liberalismus", ermahnt Gysi die rund 700 Anwesenden beim Politischen Jahresauftakt in Berlin.
Die Mitglieder der Bundestagsfraktion fordert Gysi auf, im weiteren Vereinigungsprozess der LINKEN weiter voranzugehen: "Wenn wir in der Bundestagsfraktion keine Vereinigung hinbekommen, kann es in der Partei keine Vereinigung geben. Es gibt eine Fülle von Gemeinsamkeiten aller Mitglieder der Partei. Die stellen wir in den Vordergrund."
Nach dem Jahresauftakt beriet die Fraktion u.a. den Stand des 10-Punkte-Sofortprogamms sowie die kommenden Haushaltsberatungen im Januar. "Mit Volldampf setzt DIE LINKE 2010 ihren Oppositionskurs fort. Im Januar wird DIE LINKE bei den Beratungen zum Bundeshaushalt deutlich machen, dass es soziale und finanzierbare Alternativen zu schwarz-gelben Steuergeschenken auf Pump gibt," erklärt die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, Dagmar Enkelmann, anlässlich der Klausurtagung.
[PE von Dagmar Enkelmann zur Klausur]
15.12.2009
Kanzlerin muss aus der Deckung kommen
Statement von Dagmar Enkelmann auf Pressekonferenz am 15. Dezember 2009
Eine lückenlose Aufklärung der Kunduz-Affäre hat die Kanzlerin versprochen. DIE LINKE nimmt sie beim Wort. Angela Merkel muss endlich aus der Deckung kommen. Bis jetzt gibt es nur Aufklärungsverhinderungsbemühungen.
Zum einen geht es darum aufzudecken, wie Öffentlichkeit und Parlament von der Politik informiert - besser gesagt – nicht informiert wurden. Zum anderen könnte der Strategiewechsel beim Bundeswehreinsatz in Afghanistan, der den Auftrag zum Töten und die Inkaufnahme ziviler Opfer offenbar als akzeptabel einstufte, schon im April 2009 erfolgt sein.
Eine umfassende Aufklärung all dessen wird der in einen Untersuchungsausschuss gewandelte Verteidigungsausschuss nicht leisten können. DIE LINKE fordert deswegen einen regulären Untersuchungsausschuss. Leider folgen ihr da die beiden anderen Oppositionsfraktionen noch nicht. Klar ist aber: Das Bombardement von Kunduz ist nicht durch das Mandat gedeckt und aus meiner Sicht sogar verfassungswidrig. Es fragt sich, auf welcher Grundlage die Mehrheit des Bundestages Anfang Dezember das ISAF-Mandat verlängert hat. Diese Frage müsse sich alle die stellen, die dem zugestimmt haben.
Aus der Deckung muss die Kanzlerin auch beim Klimagipfel in Kopenhagen kommen...
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08.12.2009
In Berlin: Zum 12. und letzten Mal "Brett'l, Talk & Prosa"
Zum 12. und letzten Mal gab es am 8. Dezember 2009 das politische Kabarettprogramm "Brett'l, Talk & Prosa" von und mit dem Strausberger SeniOrenbrett'l und Dagmar Enkelmann. Die finale Vorstellung, zu der die Grundorganisation Fennpfuhl der LINKEN geladen hatten, fand vor gut 70 Gästen am Berliner Anton-Saefkow-Platz statt. Auch vier Monate nach der Premiere wirkte das Programm aktuell wie eh und je. Das Brett'l glänzte erneut mit schwarzem Humor, nahm die latente Altersfeindlichkeit der Gesellschaft gekonnt auf die Schippe. Als besondere Einlage wurden die Fragen beim Talk mit Dagmar Enkelmann diesmal gesungen. Dabei ging es natürlich nicht mehr um die Wahlziele der LINKEN, sondern um ihren Start in die neue Wahlperiode des Bundestages. Die Begeisterung auf der Bühne übertrug sich auch aufs Publikum, das zum Schluß mehrere "Vorhänge" lang klatschte. Bei soviel Erfolg steckte bei den Mitwirkenden am Ende auch manche Träne im Knopfloch.
04.12.2009
Elgersburger Runde beriet über künftige Aufgaben
Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz der Partei DIE LINKE, deren Mitglied Dr. Dagmar Enkelmann in ihrer Funktion als Erste Parlamentarische Geschäftsführerin ist, diskutierte in ihrer traditionellen Elgersburger Runde gemeinsam mit den Landesvorsitzenden Schlussfolgerungen aus dem Wahljahr 2009. Die Bilanz kann sich sehen lassen: eine auf 76 Abgeordnete angewachsene Bundestagsfraktion, die gestärkte Gruppe im Europäischen Parlament und eine neue Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein. All das erfordert eine bessere Koordinierung und eine schnellere Abstimmung. Das betrifft u.a. die Zusammenarbeit der fachpolitischen SprecherInnen, die künftig angebunden an die Arbeitskreise der Bundestagsfraktion organisiert werden.
Ausführlich wurde über die Situation in der Partei, den Stand des Parteiaufbaus, Ost-West-Differenzen, die Programmdebatte und die Geschlechterfrage beraten. Zum neuen Vorsitzenden der Fraktionsvorsitzendenkonferenz wurde der Bremer Peter Erlanson gewählt.
Die Tagungsstätte „Hotel am Wald“ Elgersburg liegt übrigens im Thüringer Wald und ist durchaus auch für einen Urlaub zu empfehlen.
[Infos zum Hotel...]
01.12.2009
Nicht Wachstum, sondern Staatsverschuldung wird beschleunigt
Statement von Dagmar Enkelmann auf Pressekonferenz am 1. Dezember 2009
Die Regierung steckt in der Krise und musste die schnellste Kabinettsumbildung aller Zeiten nach einer Wahl vornehmen. Die Opposition dagegen hat sich schon gesammelt und zeigt, dass sie gemeinsam und schlagkräftig agieren kann. Dies soll sich nach dem Willen der LINKEN fortsetzen, so in einer gemeinsamen Normenkontrollklage vor dem Bundesverfassungsgericht, um die Staatsfreiheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu sichern sowie in der Aufklärung der Kunduz-Affäre.
DIE LINKE setzt sich dafür ein, die Vorgänge vor und nach dem Bombardement durch einen ordentlichen Untersuchungsausschuss aufklären zu lassen. Der Verteidigungsausschuss kann nur eingeschränkt die militärischen Aspekte untersuchen. Ein Großteil politischer Verantwortung bleibt so außen vor, auch die Frage, was das Kanzleramt und Auswärtiges Amt wussten. Ein normaler Untersuchungsausschuss tagt zudem öffentlich – und dass ist gerade beim Thema Afghanistan, das immer mehr Menschen bewegt, wichtig. Vor diesem Hintergrund sieht sich DIE LINKE auch in ihrer klaren Haltung bestätigt, dass die Bundeswehr in Afghanistan nichts zu suchen hat...
25.11.2009
Werden die Steuerausfälle von Ländern und Kommunen durch den Bund kompensiert?
Mündliche Frage von Dagmar Enkelmann in der Fragestunde des Bundestages:
Welche Belastungen bringt die von der Bundesregierungnach der Klausurtagung in Meseberg angekündigte steuerliche Entlastung von 20 Milliarden Euro für 2010 und 2011 jeweils für die Haushalte von Bund, Ländern und Kommunen, und auf welche Weise will die Bundesregierung die steuerlichen Mindereinnahmen insbesondere für finanzschwache Länder sowie für die Kommunen kompensieren?
25.11.2009
Fraktion DIE LINKE verurteilt Gewalt gegen Frauen
Die Fraktion DIE LINKE im Bundestag bekennt: NEIN zur Gewalt gegen Frauen. Wie in jedem Jahr beteiligt sich das Frauenplenum an der Fahnenaktion von Terre des Femmes. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt gegen Frauen verabschiedete die Fraktion eine Erklärung:
[weiter ...]
24.11.2009
Opel geht uns alle an
Betriebsräte des Autobauers in der Fraktion DIE LINKE
Eine große solidarische Unterstützung durch die MdB der LINKEN erfuhren Opel-Betriebsräte aus Bochum, Kaiserslautern und Eisenach am Dienstag auf der Fraktionssitzung. Einig war man sich, dass ein tragfähiges Konzept von General Motors die Sicherung aller Opel-Standorte beinhalten muss. Rainer Einenkel, Betriebsratsvorsitzender des Werkes in Bochum, verwies auf die große Verunsicherung der Beschäftigten und forderte klare Aussagen der Bundesregierung über mögliche Bürgschaften. Die Kollegen machten auch darauf aufmerksam, dass von möglichen Werksschließungen bzw. Umstrukturierungen auch sehr viele kleine und mittelständische Unternehmen betroffen wären. Der Tenor in der Fraktion: Opel geht uns alle an.
24.11.2009
Jeden Tag eine Regierungs-Baustelle mehr
Presse-Statement von Dagmar Enkelmann am 24. November 2009
Die Arbeit im Bundestag nimmt Fahrt auf, die Bundesregierung aber kommt offenkundig nicht zu Potte. Das einzig greifbare Ergebnis ihrer Klausur in Meseberg war offensichtlich der Beschluss, den Haushalt schnell einzubringen – das allerdings ist im November das Mindeste, was man erwarten kann. Ansonsten ist es eine Regierung der offenen Baustellen – ob es das Bildungsdesaster, die Milliarden-Defizite der Sozialkassen oder die Zukunft der Jobcenter und von Opel betrifft. Diese Koalition braucht dringend einen Moderator, der hilft, die Prioritäten zu erkennen.
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09.11.2009
Eine Fraktionssitzung der besonderen Art
Die Fraktion DIE LINKE hatte zu ihrer Sitzung am 9. November 2009 mehrere Gäste eingeladen. So stellten Vertreter von Greenpeace ihre Kampagne anlässlich der Klimakonferenz von Kopenhagen vor und forderten von uns, dass wir uns energisch auch künftig für die Reduzierung von CO2-Emissionen einsetzen. Gleichzeitig dankten sie uns für unsere bisherige Arbeit auf diesem Gebiet.
Und auch Brandenburg war mit der Fraktionsvorsitzenden Kerstin Kaiser und dem Finanzminister Helmuth Markov zu Gast, die über den Koalitionsvertrag informierten und viele Fragen der Abgeordneten beantworteten. Neben deutlicher Kritik an einigen Passagen, wie dem Bekenntnis zum Lissabon-Vertrag, der Energiefrage und der Personalentwicklung, gab es aber auch viel Mutmachendes verbunden mit der Hoffnung, dass ein Politikwechsel in Brandenburg auf den Weg gebracht werden könnte. Dass die Fraktion sich dafür sehr lange Zeit genommen hat, war gut und hat auch dazu geführt, Unkenntnisse und Vorurteile abzubauen. Nun kommt es darauf an, einen schnellen Draht zueinander zu behalten, um mögliche Konflikte schnell ausräumen zu können.
10.10.2009
Wiederwahl als 1. Parlamentarische Geschäftsführerin
Bei der ersten Klausur der neuen Fraktion DIE LINKE im Bundestag wurde Dagmar Enkelmann mit 91 Prozent der Stimmen als 1. Parlamentarische Geschäftsführerin wieder gewählt. Bei dem Treffen bestimmten die 76 Abgeordneten Gregor Gysi zum neuen, vorerst alleinigen Fraktionvorsitzenden. Gewählt wurden auch die weiteren Mitglieder des Fraktionsvorstandes.
Beschlossen wurde auch ein 10-Punkte-Sofortprogramm, mit dem DIE LINKE in die neue Wahlperiode startet. Der Abzug aus Afghanistan, Gute Arbeit, soziale Sicherheit, armutsfeste Alterssicherung, die gerechte Finanzierung der Krise, die Verteididung der Grundrechte und die Durchsetzung der Energiewende werden Schwerpunkte für DIE LINKE in den kommenden Wochen und Monaten sein.
[Audio-Statement von Dagmar Enkelmann zur Klausur]
08.10.2009
Treffen mit Spitze der Berliner S-Bahn
Überfüllte Züge, schlechter Service und jede Menge unzufriedene Fahrgäste – diese Erlebnisse des Schienenstrangs kennt Dagmar Enkelmann als regelmäßige Nutzerin der S-Bahn Berlin auch aus eigener Anschauung zur Genüge. Bereits im Sommer dieses Jahres hatte sie sich deswegen schriftlich an den S-Bahn-Aufsichtsratschef Hermann Graf von den Schulenburg gewandt – noch bevor mit gebrochener Radscheibe und ungeprüften Bremszylindern das ganz große S-Bahn-Chaos ausbrach und bis zu 70 Prozent des S-Bahn-Verkehrs nicht mehr stattfand.
Am Donnerstag traf sich Dagmar Enkelmann – an ihrer Seite auch die verkehrspolitische Sprecherin der Brandenburger Landtagsfraktion der LINKEN, Anita Tack – mit dem S-Bahn-Aufsichtsratschef in Berlin zu einem Gespräch. Enkelmann betonte, angesichts der von Schwarz-Gelb aktuelle ins Spiel gebrachten Bahnprivatisierung, dass DIE LINKE einen Verkauf der DB weiterhin konsequent ablehnt. Graf von der Schulenburg bestritt seinerseits, dass überzogene Gewinnerwartungen seitens des „Mutter“-Konzerns DB zu dem Desaster beigetragen hätten. Für die S-Bahn, erklärte er, komme es jetzt darauf an, den bis 2017 laufenden Verkehrsvertrag mit den Länder Berlin und Brandenburg bestmöglich zu erfüllen, um den entstandenen Imageschaden auszubügeln.
Deutlich wurde in dem Gespräch auch, dass die Zusammenarbeit von Bahn, Bahnindustrie und der öffentlichen Hand als Nahverkehrsbesteller zu verbessern ist, um Qualität und Sicherheit des Schienenverkehrs zu erhöhen.
27.09.2009
Impressionen vom Wahlabend
04.09.2009
Wahlkampfauftakt der LINKEN Brandenburg
Am 4. September startete die Brandenburger LINKE mit einer Kundgebung auf dem Neustädtischen Markt in Brandenburg/Havel in die heiße Wahlkampfphase. Prominenter Gast war Gregor Gysi.
Dagmar Enkelmann ging in ihrer Rede u.a. auf die jüngste Bemerkung des SPD-Kanzlerkandidaten Steinmeier ein, er würde sich nicht mit den Stimmen der LINKEN zum Kanzler wählen lassen. Sie frage sich, wie Steinmeier auf die "Schnapsidee" komme, DIE LINKE würde ihn überhaupt wählen.
17.07.2009
Dagmar Enkelmann auf VolksLesen.tv
VolksLesen.tv ist eine Website für Menschen, die Bücher lieben. In der Woche vom 13. - 17. Juli 1009 lasen Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE. Zu ihnen gehörte auch Dagmar Enkelmann.
06.07.2009
Dank für die Aktivitäten im Rahmen "Zivilcourage vereint"
Liebe Abgeordnete, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
wir möchten uns im Namen der elf Jugendlichen, denen Ihr eine unvergessliche Studienreise ermöglicht hab, herzlich für Eure Unterstützung bedanken. Etliche Bilder und einige Tagebucheinträge könnt Ihr Euch auf unserer Website ansehen:
www.zivilcourage-vereint.de/oesterreich%20tagebuch1.htm
Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine Nachveranstaltung geben, auf der der Film, den die beiden jungen Künstler Rio und Daniel über die Reise gedreht haben, zu sehen sein wird.
Fotos in hoher Qualität könnt Ihr gern bei uns anfordern.
Mit solidarischen Grüßen
Tinko
02.07.2009
Dankschreiben für "Jugend und Parlament"
Sehr geehrte Frau Enkelmann,
hiermit möchte ich mich noch einmal recht herzlich für die Möglichkeit der Teilnahme an „Jugend und Parlament“ bei Ihnen bedanken.
Die Erfahrungen, die ich zusammen mit den anderen Teilnehmern aus ganz Deutschland sammeln konnte, zählen garantiert zu den prägendsten Erlebnissen in meinem bisherigen politischen Engagement und werden mir immer in Erinnerung bleiben.
Ich kann nur jedem empfehlen, wenn sich ihm diese einzigartige Möglichkeit bietet, sie zu ergreifen.
„Jugend und Parlament“ ist mehr als nur eine Veranstaltung im weiteren Sinne. Sie vermittelt einen so tiefgehenden Eindruck von den Vorgängen im politischen Alltag, dass man es nicht verstehen kann, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
„Jugend und Parlament“ ist nicht dazu gedacht, der Jugend zu zeigen wie "schön es doch ein Politiker hat" und sie dazu anzuhalten, dieselbe Laufbahn zu wählen.
„Jugend und Parlament“ ist ein wirklich realistischer Einblick, wo man auch wirklich merkt, wie schwer die Arbeit eines Parlamentariers ist und welche Probleme auf der Tagesordnung sind.
Nach den zwar anstrengenden, aber doch auch wirklich sehr interessanten vier Tagen als „Abgeordneter im Deutschen Bundestag“ bleibt mir nur zu sagen: "Es hat sehr viel Spaß gemacht, bietet wirklich neue Perspektiven und ist alle Anstrengungen mehr als wert".
Und nochmals dafür vielen Dank, Frau Enkelmann!
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Knospe
[weitere Infos zu Jugend und Parlament...]
30.06.2009
LINKE verschob politisches Koordinatensystem
Statement von Dagmar Enkelmann bei Pressekonferenz am 30. Juni 2009
Die 16. Legislaturperiode des Bundestages neigt sich zum Ende. Für die Fraktion DIE LINKE waren die Jahre seit 2005 ganz besondere: Gestartet war sie noch als Fraktion zweier Parteien – der WASG und der Linkspartei/PDS, in gewissem Sinne also als „Dame ohne Unterleib“...
30.06.2009
Pressemitteilung der Parlamentarischen Geschäftsführung
DIE LINKE. vom 01.07. bis 03.07.2009 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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26.06.2009
Eröffnung des Wahlquartiers in Potsdam
18.06.2009
Bluten für einen guten Zweck
Bereits zum 14. Mal zapfte der DRK-Blutspendedienst Abgeordneten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Deutschen Bundestages, der MdB und der Fraktionen in aller Öffentlichkeit Blut ab. Wieder mit dabei und kurz vor 8 Uhr eine der ersten Dagmar Enkelmann. Aber auch zufällig vorbeikommende Touristen beteiligten sich an der fast schon traditionellen Aktion. Bisher kamen so 1940 Blutkonserven zusammen. Erwartet wurde am Donnerstag der 1000. Liter Blut.
18.06.2009
Dagmar Enkelmann gegen CCS-Gesetz der Bundesregierung
Zu den abschließenden Beratungen des so genannten CCS-Gesetzes zur unterirdischen Speicherung von CO2 im Bundestag hat Dagmar Enkelmann einen Entschließungsantrag der Fraktion DIE LINKE mitinitiiert.
16.06.2009
Schutzschirm für Sozialkassen
Statement von Dagmar Enkelmann auf Pressekonferenz am 16. Juni 2009
Die Krise und das Krisenmanagement der Regierung sind nach wie vor das Thema. Redete die Große Koalition in den letzten Monaten die Probleme eher klein, ist jetzt Konfusion angesagt. Der Wirtschaftsminister rechnet 2010 mit 4,6 Millionen Arbeitslosen - der Arbeitsminister jedoch lobt sich und vor allem das Kurzarbeitergeld. Offenbar leben die Minister in verschiedenen Welten. Der Frage, was nach der Kurzarbeit kommt und welche Vorsorge für die Beschäftigten getroffen wird, stellt sich die Bundesregierung erst gar nicht.
Als rasche Maßnahme schlägt die Die LINKE hier u.a. vor, das ALG I - befristet für die Zeit der Wirtschaftskrise - auf 24 Monate zu verlängern. Damit soll verhindert werden, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerinnen in Hartz IV fallen und der Weg zurück in Beschäftigung ungleich schwerer wird.
16.06.2009
Staatsgarantie für Sozialversicherungen, Verlängerung ALG I und IHK-Beiträge
Pressemitteilung der Parlamentarischen Geschäftsführung
DIE LINKE vom 17.06. bis 19.06.2009 im Plenum: Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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15.06.2009
Dagmar Enkelmann empfängt internationale Gäste
Mitte Juni besuchte Juan Carlos Marsán, Koordinator für Europa in der Abteilung Internationale Beziehungen im Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Kubas, Deutschland und traf sich mit Vertretern politischer Parteien und Organisationen u. a. im Deutschen Bundestag mit Dr. Dagmar Enkelmann und Dr. Diether Dehm.
15.06.2009
Parlament statt Schulbank
Über 300 Jugendliche nahmen wieder Mitte Juni die Plätze der Abgeordneten im Plenum ein - die Teilnehmer des Planspiels "Jugend und Parlament". An vier Tagen spielten sie fiktive Gesetzgebungsverfahren an Originalschauplätzen im Reichstagsgebäude und im Paul-Löbe Haus durch.
Mehr zu diesem alljährlichen Planspiel, zu dem man sich bei „seiner“ oder „seinem“ Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises bewerben kann unter www.bundestag.de/aktuell/archiv/2008/20638300_kw23_jugend_parlament/index.html
Bevor vier der diesjährigen Teilnehmer aus der Linksfraktion zum politischen Rollenspiel aufbrachen, besuchten sie deren 1. Parlamentarische Geschäftsführerin und nahmen an einer Beratung der „echten“ Arbeitskreisleiter/innen teil.
v.l.n.r.: Dominik Rabe aus Schönow (Brdbg.), Alexander Knospe aus Ahrensfelde (Brdbg.), Dr. Dagmar Enkelmann, Christian Kroh aus Neukirchen (Sachsen-Anhalt) und Fritz R. Viertel aus Schöneiche (Brdbg.)
15.06.2009
Dagmar Enkelmann im "Interview der Woche"
Als in Brandenburg 2004 der Landtag neu gewählt wurde, waren Sie Spitzenkandidatin der damaligen PDS. Damals kam es zu heftigen Protesten gegen die neuen Hartz-IV-Gesetze. Hatten Sie damit gerechnet?
Ja, das war nicht überraschend. Denn schon bevor Hartz IV in Kraft trat, war klar: Diese »Reform« wird hunderttausenden Menschen Armut per Gesetz bringen. Und es war und ist ja eine Stärke der LINKEN, auf das zu sehen, was die Wählerinnen und Wähler wirklich bewegt. Die PDS und jetzt DIE LINKE sind Parteien für den Alltag, nicht für abgehobene Debatten oder Selbstbespiegelung.
26.05.2009
Ost-Renten, Kommunales Wahlrecht, Rehabilitierung Kriegsverräter
DIE LINKE. vom 27.05. bis 29.05.2009 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen
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23.05.2009
DIE LINKE bei der 13. Bundesversammlung
20.05.2009
LINKE: Verdachtskündigung noch vor Wahl abschaffen
Dagmar Enkelmann auf Betriebs- und Personalrätekonferenz: Gerade in der Krise gilt es, Rechte von Beschäftigten und Belegschaften zu stärken
Noch vor der Wahl im September wird die LINKE im Bundestag eine Gesetzesnovelle einbringen, um die so genannte Verdachtskündigung abzuschaffen. Das kündigte die 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion, Dr. Dagmar Enkelmann, am Mittwoch an. An diesem Tag waren im Bundestag rund 100 Belegschaftsvertreter, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter sowie Experten und Abgeordnete zu einer Betriebs- und Personalrätekonferenz für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zusammengekommen.
[mehr] [Abschlussstatement - Audio-Datei]
16.05.2009
Dagmar Enkelmann ist Spitzenkandidatin der Brandenburger LINKEN zur Bundestagswahl 2009
Enkelmann auf VertreterInnenversammlung in Blossin: Nur mit starker LINKEN im Bundestag wird es soziale Gerechtigkeit, mehr demokratische Teilhabe und friedliche Konfliktlösungen geben
Zur Spitzenkandidatin der LINKEN Brandenburg wurde Dagmar Enkelmann am Samstag (16.05.2009) bei der VertreterInnenversammlung in Blossin gewählt. Sie erhielt in geheimer Wahl 97,7 Prozent der Stimmen. Von 131 anwesenden Vertreterinnen und Vertretern gaben 130 ihre Stimme ab. 127 stimmen mit „Ja“, 1 mit „Nein“ und 2 enthielten sich der Stimme.
In einer emotionalen Rede hatte Dagmar Enkelmann zum Auftakt der Versammlung eine Bilanz von vier arbeitsreichen Jahren der LINKEN im Bundestag gezogen. Das „fünfblättrige Kleeblatt“ der Brandenburger Landesgruppe habe maßgeblich das Profil der LINKEN bestimmt, mit dafür gesorgt, dass gilt: „Links wirkt“. Gerade in einer Zeit, in der das Land in einer der schwersten Krisen stecke, die Menschen in sozialer Sorge leben, sei eine starke LINKE notwendiger denn je. „Die Maßnahmen von Union und SPD gegen die Krise sind nur halbherzig und reine Kosmetik“, betonte Dagmar Enkelmann. Die Regierung gebe sich mit Konjunkturpäckchen zufrieden, mache Versprechungen für Steuersenkungen – natürlich nach der Wahl – und übe sich vor allem in Selbstgerechtigkeit. „Diese Regierung ist Teil der Krise“, erklärte sie...
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[Rede auf der VertreterInnenversammlung]
[Weitere Infos zur VertreterInnenversammlung]
12.05.2009
LINKE will Grundgesetz stärken
Statement von Dagmar Enkelmann auf der Pressekonferenz am 12. Mai 2009
Auch fast 60 Jahre, nachdem das Grundgesetz der Bundesrepublik verkündet wurde, zeigt sich, dass es sich bewährt hat. Umso kritischer steht DIE LINKE den unablässigen Versuchen besonders von Innenminister Schäuble gegenüber, die verfassungsmäßigen Rechte der Bürgerinnen und Bürger einzuschränken oder ganz abzuschaffen. Die Entwertung des Asylrechts ist da nur ein unrühmliches Kapitel. Nicht nur einmal – so beim Luftsicherheitsgesetz, bei der Vorratsdatenspeicherung und der Online-Durchsuchung – wurde die Koalition erst durch das Bundesverfassungsgericht gestoppt. Die Demokratie stärkt man aber nicht, indem man sie abbaut...
12.05.2009
Kurzarbeitergeld, Kinderarmut, Krankenversicherung für Selbständige
DIE LINKE. vom 13.05. bis 14.05.2009 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
08.05.2009
Frauen sollen selbst bestimmen - Treffen mit Deutsch-Polnischem Frauenseminar
Über die Rolle der Frauen in der Politik ging es bei einem Gespräch von Dagmar Enkelmann mit einer Gruppe des 4. Deutsch-Polnischen Frauenseminars der URANIA Barnim am Freitag, 8. Mai 2009, im Bundestag. Zur Delegation gehörte auch die Vorsitzende der Demokratischen Frauenunion Polens, Renate Berent-Mieszczanowicz. Bei der Gleichstellung von Frauen und Männern habe es in den letzten Jahren zwar Fortschritte, aber keine grundlegenden Änderungen gegeben, betonte Dagmar Enkelmann. Besonders in Westdeutschland gebe es noch viel zu wenig Plätze zur Kinderbetreuung, damit Frauen Arbeit und Familie vereinbaren können. Frauen erhielten im Schnitt rund 20 Prozent weniger Lohn als Männer, auch weil sie viel stärker in Teilzeit und für Dumpinglöhne tätig sein müssen. Auch wenn Frauen die Mehrheit der Studierenden an den Hochschulen stellten, sind sie dann später in den Führungsetagen der Wirtschaft deutlich in der Minderheit...
[mehr..] Links: www.urania-barnim.de, www.dukrk.pl.
05.05.2009
Renten-Tollhaus der Großen Koalition
Statement von Dagmar Enkelmann auf der Pressekonferenz am 5. Mai 2009
In diesen Tagen erleben wir ein neues Stück aus dem Tollhaus der Großen Koalition. Fast jeder spürt nun, dass die Krise ihr Folgen hat. Inzwischen ist sie auch im Einzelhandel angekommen. Die Zahl der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter bewegt sich auf die 1,5 Millionen. Die Arbeitslosenzahlen werden deutlich nach oben steigen. Die Auswirkungen auf die Sozialkassen sind unabsehbar, so auch die auf die Rentenversicherung.
Jeder kann sich ausrechnen: Wenn die Rentenerhöhungen schon in den Jahren der Konjunktur nicht gerade sehr üppig ausgefallen sind und es in diesen Jahren Nullrunden gegeben hat – was soll dann in den Zeiten der Krise passieren?
[mehr..] [Audio-Datei]
04.05.2009
Erbschaftsteuer, Steuerhinterziehung, Stromtrassen
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche am 6./7. Mai mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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23.04.2009
Wie viele Gesetze gibt es? - Girlsday im Bundestag
Dies war so ziemlich die einzige Frage, die die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) uns, Anastasia und Sultan, zwei Bernauer Schülerinnen, nicht erschöpfend beantworten konnte. Wir hatten das Angebot angenommen, im Rahmen des Girls-Days am 23. April 2009 Einblick in die Arbeit der 1. Parlamentarischen Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE zu nehmen. Bereits der erste Tagesschwerpunkt, die Teilnahme an einer Bundestagsdebatte , war spannend. Immerhin ging es um den Berufsbildungsbericht 2009 der Bundesregierung und einem Antrag der LINKEN, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, gesetzliche und finanzielle Grundlagen für den Aufbau eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors als dauerhafte gesellschaftliche Einrichtung zu schaffen.
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21.04.2009
Nur die Gipfel haben Konjunktur
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann auf der Pressekonferenz am 21. April 2009
Der Arbeitsminister lud zum Job-Gipfel, wo er erneut davon redete, das Kurzarbeitergeld möglicherweise zu verlängern. Am Dienstag kam die Koalition zum Bad-Bank-Gipfel zusammen. Lange wollte die Koalition von solchen Bad Banks nichts wissen, nun will man dem Steuerzahler letztlich unkalkulierbare Risiken aufbürden.
20.04.2009
Pressemitteilung der Parlamentarischen Geschäftsführung
DIE LINKE. vom 22.03. bis 24.03.2009 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
28.03.2009
Zwanzigtausend in Berlin gegen die Krise
Mehr als 20 000 Menschen haben am Samstagnachmittag mit roten Fahnen und Sprechchören in Berlin-Mitte unter dem Motto „Wir zahlen nicht für Eure Krise!“ gegen die Finanz- und Wirtschaftspolitik der Bundesregierung demonstriert. Gewerkschaften, das globalisierungskritische Netzwerk Attac, Umwelt- und Sozialverbände sowie die Linkspartei waren als Veranstalter des Protestes vom starken Zustrom überrascht. Mit einer derartigen Resonanz hatten selbst sie nicht gerechnet. Erleichtert waren die Organisatoren über den weitgehendvom anfangs gewaltfreien Verlauf, zumal sich die Polizei noch am Vortag in dieser Hinsicht pessimistisch gezeigt hatte.
24.03.2009
Für Opel-Rettung gibt es eine politische Mehrheit
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann auf der Pressekonferenz am 24. März 2009
Opel und kein Ende – die ungeklärte Zukunft des Autobauers offenbart die Handlungsunfähigkeit der Regierung. Sie hockt wie das Kaninchen vor der Schlange: Bloß nicht zu früh bewegen! Schon vergangene Woche hat DIE LINKE beim Thema Opel nachgebohrt. In der Fragestunde des Bundestages blieb von den Verheißungen des Wirtschaftsministers so gut wie nichts übrig. Die Frage, ob Opel über die Patente verfügen kann, ist offen. Zu einer Staatsbeteiligung bzw. –bürgschaft sagt die Union „Nein“ und die SPD „Ja“. Die Staatssekretärin sprach davon, dass es Interessenten an Opel gebe – ja, und wo sind die?
20.03.2009
Dagmar Enkelmann stimmt Rettungsübernahmegesetz nicht zu
Erklärung von Dr. Dagmar Enkelmann nach § 31 GO zur Abstimmung über den Artikel 3 – Rettungsübernahmegesetz – innerhalb des Gesetzes zur weiteren Stabilisierung des Finanzmarktes (Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz - FMStG), Drucksache 16/12100:
Ich kann dem Rettungsübernahmegesetz, mit dem zeitweise Enteignungen zur Sicherung der Finanzmarktstabilität ermöglicht werden sollen, nicht zustimmen.
Zwar ist es ebenso begrüßenswert wie überfällig, dass sich die Große Koalition bei der Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise auf die grundgesetzlich mögliche Enteignung besinnt, das Rettungsübernahmegesetz dient jedoch erklärtermaßen einzig und allein dem Zweck, die Hypo Real Estate (HRE) vor dem Zusammenbruch zu retten. Nachdem bereits rund 100 Milliarden Euro an Geldern des Steuerzahlers für die HRE aufgewendet wurden und dieses Finanzinstitut zugleich nur noch ein Bruchteil dessen wert ist, läuft die Enteignung auf eine weitere Sozialisierung bereits eingetretener Verluste hinaus. Mit dem letzten Mittel der Enteignung will die Bundesregierung im Kern kaschieren, dass ihre vorausgegangenen Maßnahmen aufgrund fehlender Einfluss- und Mitspracherechte, zu geringer Kontrolle und Transparenz weitgehend erfolglos blieben und die seit langem drohende Insolvenz der HRE nur hinauszögerten. Mit Enteignungen im Sinne des Allgemeinwohls, wie vom Grundgesetz gewollt, hat das nichts zu tun.
Dr. Dagmar Enkelmann
17.03.2009
LINKE will umfassendes Anti-Krisen- und Zukunfts-Programm
Statement von Dr. Dagmar Enkelmann auf Pressekonferenz am 17. März 2009
Der Frühling kommt – die Krise bleibt. Immer offenkundiger wird: Das eigentliche Problem in der Krise ist die Bundesregierung selbst. Sie erweist sich zunehmend als handlungsunfähig, ergeht sich in purem Aktionismus wie der Abwrackprämie, die vor allem eine aufgelaufene Halde an Autos beseitigt. Dazu kommen „Trostpflästerchen“ wie der Kinderbonus von 100 Euro sowie einige Steuererleichterungen, die durchschnittlich oder gering Verdienenden wenig bringen. Und wenn die Kanzlerin jetzt die Menschen auffordert, Hoffnung und Optimismus zu haben, klingt das nach Geisterbeschwörung - ganz nach dem Motto: „So schlimm wird es nicht werden…"
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17.03.2009
Pressemitteilung der Parlamentarischen Geschäftsführung
DIE LINKE. vom 18.03. bis 20.03.2009 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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12.03.2009
Treffen mit Studentinnen und Studenten der Universität Sussex
Zum 3. Mal und damit schon in guter Tradition stehend gab es am Donnerstag ein Gespräch von Dr. Dagmar Enkelmann mit einer Studentengruppe der Universität Sussex. Begleitet von ihrem Dozenten Dr. Daniel Hough, Senior Lecturer in Politics, diskutierten die zwischen 19 und 21 Jahre jungen Studentinnen und Studenten mit der 1. Parlamentarischen Geschäftsführerin über die Entstehung der Partei DIE LINKE, ihr Verhältnis zur SPD und zur DDR; über die Chance, dass in der jetzigen Krise Alternativen zum bis dato vorherrschenden Neoliberalismus mehr denn je gefragt sind; darüber, wie die LINKE sich einen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan vorstellt und warum sie zwar den Lissabon-Vertrag ablehnt, dennoch aber keineswegs europafeindlich ist. Fast zwei Stunden ging es mit Fragen und Antworten hin und her. Die Gruppe aus Sussex zeigte sich dabei nicht nur bestens über die politischen Verhältnisse in Deutschland informiert, sie war mit Teilnehmern, die auch aus Italien, den USA oder von den Färöer-Inseln stammten, so international wie keine zuvor.
10.03.2009
3. Uckermarktour 2009
Die dritte Uckermarktour führte Dagmar Enkelmann am 10. März 2009 in die Gemeinde Pinnow. Hier stand ein Besuch in der Nammo Buck GmbH auf der Tagesordnung. Dieser Betrieb ist ein Teil des international tätigen nordischen Unternehmens Nammo AS mit Standorten in Norwegen, Finnland, Schweden und Deutschland. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entsorgung der verschiedensten Munitionsarten.
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07.03.2009
Frauen, Gesundheit, Jugend und Bildung
Das waren die Themen, die trotz oder gerade wegen eines kleinen Frühstücks am Vortag des 98. Internationalen Frauentages den Gästen auf der Seele lagen.
Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) hatte in ihr Berliner Bundestagsbüro aber vor allem geladen, um den Frauen aus Vereinen und Verbänden für ihren Einsatz und ihr Engagement zu danken.
Bei Sekt und einem kleinen Imbiss erzählten die Frauen aus Niederbarnim und Märkisch-Oderland von ihrer Arbeit in der Neuenhagener Arche, einer Stätte der Integration der Behinderten in die soziale Struktur des Ortes, von der Zunahme privater Schulen in Strausberg und der Sorge, dass Bildung nicht mehr für alle Kinder gleichberechtigt möglich ist. Sie berichteten von den Erfahrungen und Erlebnissen im Treff 23 auf dem Bernauer Kulturhof, der Arbeit als Mitglied der Werneuchener Stadtverordnetenversammlung und im DFD Seelow – die Zeit reichte nicht aus. Bei der sich anschließenden Führung bekamen die Gäste Einblicke in den Reichstag und andere Parlamentsgebäude, bestaunten die verschiedenen Architekturbeispiele und lernten einige Kunstobjekte des Bundestages kennen. Wenn auch die Glaskuppel wegen Reinigungsarbeiten nicht zugänglich war, so bot sich den Frauen von der Terrasse doch ein tolles Panorama auf ein etwas verregnetes Berlin.
03.03.2009
Aktuelle Krise ist eine des Systems
Statement von Dagmar Enkelmann bei der Pressekonferenz am 3. März 2009:
Bis heute hat die Bundesregierung die Dimension der aktuellen Krise nicht erkannt. Es ist nicht einfach nur eine konjunkturelle Krise, die quasi fast automatisch in den nächsten Aufschwung mündet. Es ist eine Systemkrise, die grundsätzliche Fragen aufwirft. So wird das gegenwärtige Modell kapitalistischen Wachstums in Frage gestellt. Das Verhältnis von Real- und Finanzwirtschaft steht völlig auf dem Kopf. Wie können die Auswirkungen der Globalisierung in einem regionalen oder nationalen Rahmen reguliert werden? Grundlegend stellt sich auch die Frage nach der Zukunft der öffentlichen Daseinvorsorge.
03.03.2009
Gesine Schwan in der Fraktion DIE LINKE
Gesine Schwan, die SPD-Kandidatin für das Bundespräsidentenamt, hat auf eigenen Wunsch am 3. März die Linksfraktion im Bundestag besucht und um Stimmen der LINKEN bei der Bundespräsidentenwahl am 23. Mai geworben.
Der Kandidatin seien Fragen zu ihrem Amtsverständnis, der Wirtschaftskrise und anderen Themen gestellt worden, sagte Gysi. "Sie hat das alles offen und ehrlich beantwortet", berichtete er. Schwan sei "eine sehr eigenständige Persönlichkeit, das spricht für sie". Über eine Unterstützung Schwans im zweiten oder dritten Wahlgang ist nach Gysis Darstellung noch nicht entschieden. Sollte es mehrere Wahlgänge geben, werde man sich zur "gegebenen Zeit" beraten. "Das Gespräch hat die Entscheidung aber erleichtert", meinte er. (aus süddeutsche.de vom 4.3.2009)
03.03.2009
Frauentag, Gleichstellung und Abwrackprämie
DIE LINKE. vom 04.03. bis 06.03.2009 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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28.02.2009
Auf dem Europa-Parteitag der LINKEN in Essen
Beim Europawahl-Parteitag der LINKEN in Essen gaben sich Vertreterinnen und Vertreter aus Bund, Land und Kommune ein Stelldichein. Auf dem Bild: Gerlinde Stobrawa (MdL), Michael Reimann (Vorsitzender des Kreisverbandes DIE LINKE in LDS und Bürgermeisterkandidat in Königs Wusterhausen) sowie Dagmar Enkelmann (MdB) v.l.n.r.
10.02.2009
Regierung auf Abruf
Statement von Dagmar Enkelmann bei der Pressekonferenz am 10. Februar 2009:
In der Regierung sind derzeit massive Auflösungserscheinungen zu beobachten. Prominentester Fall ist der überforderte Wirtschaftsminister Glos, der am Wochenende das Handtuch warf. Doch ganz ehrlich: War dieser amtsmüde Bayer nicht schon immer ein Minister auf Abruf? In Zeiten der Wirtschaftskrise ist eine solche Personalpolitik natürlich fatal. Doch auch andere Minister haben sich in den letzten Wochen nicht gerade mit Ruhm bekleckert, denkt man da beispielsweise an Umweltminister Gabriel, der sein eigenes Scheitern bei einem zentralen Projekt dieser Koalition bekannt gab: dem Umweltgesetzbuch. Zu allem Überdruss haben sich nun auch noch Arbeitsminister Scholz und Familienministerin van der Leyen auf Grund der Kinderregelsätze bei Hartz IV in den Haaren. Statt hier schnell Abhilfe zu schaffen und den Betroffenen das zu geben, was ihnen rechtlich zusteht, wird gnadenlos Wahlkampf betrieben...
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10.02.2009
Mehr Gerechtigkeit beim Konjunkturpaket, Bildungsförderung, Petitionsrecht
DIE LINKE. vom 12.02. bis 13.02.2009 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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06.02.2009
Kultur neu denken! Festakt zur Geburtsstunde unserer Demokratie – im Deutschen Nationaltheater Weimar
Wer an „Weimar“ denkt, an die Verfassung und die Weimarer Republik, denkt meist an ihren Verfall, ihr Scheitern und ihr Ende. DIE LINKE. im Bundestag und im Thüringer Landtag sowie die Rosa-Luxemburg-Stiftung gingen einen anderen Weg – zurück zum Anfang. An historischem Ort, wo auf den Tag genau vor 90 Jahren die erste Sitzung der gewählten deutschen Nationalversammlung stattfand, lasen Bundestags- und Landtagsabgeordnete, Künstler, Journalisten, Wissenschaftler, Studenten und Schüler. Auch Dagmar Enkelmann. Der Regisseur Franz Sodann rekonstruierte mit gelesenen Auszügen aus Parlamentsreden und Zitaten aus der Verfassung den Anfang der Weimarer Republik.
27.01.2009
Öko-Mäntelchen fürs Konjunkturpäckchen
Statement von Dagmar Enkelmann bei der Pressekonferenz am 27. Januar 2009:
Mit ihrem zweiten Konjunktur“päckchen“ wird die Bundesregierung dem Ausmaß der Finanz- und Wirtschaftskrise, die erst in den Anfängen die Realwirtschaft erreicht hat, in keiner Weise gerecht. Und mit der Zugabe der ab Juli geltenden Kfz-Steuerreform wird dem Konjunktur“päckchen“ lediglich ein ökologisches Mäntelchen umgehängt. Wenn man z.B. den Audi A 8 nimmt - und das ist ja ein Wagen einer größeren Klasse – wird derjenige, der dieses Auto versteuert, mit gerade mal neun Euro im Jahr zusätzlich belastet. Das wird dem Einzelnen garantiert nicht wehtun. Der schwere Geländewagen von Audi kostet bei der neuen Kfz-Steuer plus minus Null. Das ist nicht wirklich eine Belastung zu Gunsten der Umwelt.
26.01.2009
Besuch junger Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter bei der LINKEN
Eine wahre „Tour de Force“ durch die parlamentarische Arbeit, die Politik der LINKEN und ihr Leben als Berufspolitikerin absolvierte Dagmar Enkelmann am Montag. An diesem Tag starteten 20 junge Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus dem ganzen Bundesgebiet ein dreitägiges Seminar in der Fraktion DIE LINKE...
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17.01.2009
DIE LINKE auf der Grünen Woche 2009
Am Wochenende besuchte die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der LINKEN, Dr. Dagmar Enkelmann, die weltgrößte Agrarmesse in Berlin. Zum zweiten Mal ist die LINKE dort mit einem eigenen Stand präsent.
Noch bis zum 25. Januar 2009 können Besucher zwischen der Halle 6.2a und 6.2b die LINKE besuchen und mit Vertretern der Bundestagsfraktion und aus den Landtagen über landwirtschaftliche und ökologische Themen diskutieren. Sie sind auch herzlich eingeladen, bei dem Ökoquiz mitzumachen oder sich auf dem Traditionstraktor fotografieren zu lassen. Schauen Sie doch vorbei!
20.01.2009
LINKE setzte sich in Hessen bei "Alle gegen eine" durch
Statement von Dagmar Enkelmann auf der Pressekonferenz am 20. Januar 2009:
Der Wiedereinzug in den Landtag Hessen ist ein guter Wahlauftakt der LINKEN im Jahr 2009. Denn dies gelang unter schwierigen Umständen. Der Wahlkampf verlief in weiten Teilen nach dem Motto „Alle gegen eine“. Dazu kam, dass die hessische LINKE – gerade mal ein halbes Jahr nach ihrer Gründung – 2008 politisch um die Tolerierung einer rot-grünen Minderheitsregierung rang. Da blieb wenig Zeit, den Zustrom neuer Mitglieder zu bewältigen, die Partei nach innen zu stabilisieren, sie programmatisch und personell zu entwickeln.
Das blieb nicht ohne Folgen. So verlor die LINKE in Hessen – verglichen mit allen Wahlen seit 2004 – mehr Stimmen an die sogenannte „Partei der Nichtwähler“, als sie von dort gewinnen konnte. Das Vertrauen dieser Bürgerinnen und Bürger zurückzugewinnen, wird schwierig...
13.01.2009
LINKE ist gut aufgestellt
Auf ihrer diesjährigen Klausurtagung befasste sich die Bundestagsfraktion DIE LINKE in Frankfurt/Main mit den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, den Beschlüssen der Bundesregierung für ein zweites Konjunkturpaket und erarbeitete selbst Vorschläge, wie die Folgen der Krise sozial gerecht bewältigt werden können. Die Fraktion übte Kritik an der Regierung, die sich intensiv um Rettungsschirme für Banken und große Unternehmen bemüht, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, kleine und mittelständische Unternehmen, Rentnerinnen und Rentner sowie sozial Benachteiligte im Regen stehen lässt. In einer FRANKFURTER ERKLÄRUNG bringt die Fraktion ihren Vorschlag eines neuen Gesellschaftsvertrages in die öffentliche Diskussion.
Gemeinsam mit dem Spitzenkandidaten der hessischen Landtagswahl Willi van Ooyen diskutierten die Abgeordneten über die Situation in Hessen und zeigten sich optimistisch, dass der Wiedereinzug in den Landtag gelingen wird.
Dr. Dagmar Enkelmann
13.12.2008
2. Tagung des 1. Landesparteitags DIE LINKE Brandenburg
Für Brandenburg: Zukunft sichern, Armut bekämpfen, Demokratie stärken - Original DIE LINKE
11.12.2008
Besuch bei der Zeitarbeitsfirma DIS AG in Potsdam
Die Niederlassung Potsdam der Zeitarbeitsfirma DIS AG besuchte Dagmar Enkelmann Mitte Dezember dieses Jahres. Der Kontakt zur DIS AG war über ein jedes Jahr stattfindendes Austauschprogramm der Wirtschaftsjunioren Deutschlands (WJD) entstanden, bei dem Mitglieder des Verbandes sich für eine Woche mit der Arbeit von Bundestagsabgeordneten vertraut machen. Bei Dagmar Enkelmann war Anfang Mai 2008 Frau Beatrice Machon, Leiterin Office & Management der DIS AG, zu Gast gewesen. Sie hatte dann ihrerseits die Abgeordnete zu einem Gegenbesuch eingeladen.
02.12.2008
Konjunktur"päckchen" - Regierung ist schon in Weihnachtsferien
Statement von Dagmar Enkelmann bei der Pressekonferenz am 2. Dezember 2008:
Den Bankrott der Bundesregierung hat die Bundeskanzlerin am Wochenende erklärt: Nur schlechte Nachrichten werde es im nächsten Jahr geben, so Merkels Prognose. Damit hat die Große Koalition nun amtlich zugegeben, die Finanzkrise auszusitzen und lieber die Hände in den Schoß zu legen.
[mehr ...]
26.11.2008
Empfang aus Anlass des 60. Geburtstages des Präsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Norbert Lammert
25.11.2008
Delegation aus Palästina in Fraktion
25.11.2008
Flagge zur Gewalt gegen Frauen...
... zeigte Dagmar Enkelmann auch dieses Jahr am 25. November mit der blauen Fahne an ihrem Berliner Bundestagsbüro. Auch in Bernau wurde die Fahne „gehisst“. Seit 2001 ruft TERRE DES FEMMES jährlich an diesem Tag dazu auf, die blaue Fahne mit der Aufschrift „frei leben – ohne gewalt“ öffentlich zu zeigen. Der internationale Tag geht zurück auf die Ermordung der Schwestern Mirabal am 25. November 1960. Die drei Frauen hatten sich gegen die dominikanische Diktatur engagiert und waren nach monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst umgebracht worden. [mehr...]
21.11.2008
Spende der Fraktion DIE LINKE an KarEn übergeben
Einen Spenden-Scheck von 5000 Euro übergaben die Bundestagsabgeordneten Gesine Lötzsch und Dagmar Enkelmann namens des Vereins der Fraktion DIE LINKE an "KarEn" für die Kuba-Hilfe.
Dank vieler Spenden sind für die Kuba-Hilfe nach dem verheerenden Wirbelsturm "Gustav" insgesamt 168 826 Euro zusammengekommen, die kubanischen Familien und dem Wiederaufbau im Land zu Gute kommen. So konnten bisher zwei Landschulen, Batalla del Jigüe in San Antonio de los Banos sowie "Melena" in Melena del Sur, instand gesetzt werden.
KarEn - Verein zur Förderung alternativer Energien in der Karibik e.V. - ist eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Berlin, gegründet 1992 mit dem Ziel, in den Ländern der Karibik zur Energiewende, zur Ablösung der fossilen Brennstoffe ohne den Irrweg der Kernenergie, beizutragen. (www.karen-berlin.de)
11.11.2008
Erbschaftssteuer, Rente und Deutsche Bahn: Regierung hält Bürger zum Narren
Statement von Dagmar Enkelmann bei der Pressekonferenz am 11. November 2008:
Um 11 Uhr 11 setzte sich bei uns in der Fraktion keiner eine Pappnase auf, denn bekanntlich gibt es genug Pappnasen in der Regierung! Die närrische Zeit in der Politik ist außerdem schon vor längerem ausgebrochen – nur sind es leider die Bürgerinnen und Bürger, die zum Narren gehalten werden. Dass es schon lange nicht mehr um ehrliche, sachliche Argumente geht, zeigten in den letzten Wochen mehrere Querschüsse der Bundesregierung.
11.11.2008
Pressemitteilung der Parlamentarischen Geschäftsführung
DIE LINKE. vom 12.11. bis 13.11.2008 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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17.10.2008
Erklärung von Dagmar Enkelmann zur Abstimmung über das Finanzpaket
Erklärung nach § 31 GO zur Abstimmung über das Gesetz zur Umsetzung eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung des Finanzmarktes (Finanzmarktstabilisierungsgesetz - FMStG), Drucksache 16/10600
Ich kann dem Finanzmarktstabilisierungsgesetz nicht zustimmen.
Zwar sind Maßnahmen der Bundesregierung, um das Vertrauen zwischen den Banken und Finanzinstituten wieder herzustellen, überfällig. Mit den vorgelegten Regelungen findet aber eine weitgehende Entmachtung des Parlaments statt. Ein Regieren per Rechtsverordnung ist für mich letztlich undemokratisch. Mit dem Gesetz werden in der Vergangenheit erzielte Gewinne großer Aktionäre gerettet, ohne aber die Verursacher der Finanzkrise angemessen an den Lasten zu beteiligen und zur Verantwortung zu ziehen. Mit einer Steuerpolitik zugunsten von Finanzinvestoren, mit der Zulassung u.a. von Hedge-Fonds und Kreditverbriefungen tragen die Große Koalition wie auch ihre rot-grüne Vorgängerregierung maßgeblich Mitschuld am Entstehen der gegenwärtigen tiefgreifenden Krise.
Mit dem Maßnahmepaket wird nicht ausreichend dafür gesorgt, die Spareinlagen und Einkommen der Bürgerinnen und Bürger zu sichern sowie die Liquidität und Auftragslage kleinerer und mittlerer Firmen zu verbessern. Ohne ein begleitendes Konjunkturprogramm, ohne deutliche Einkommenssteigerungen vor allem für Geringverdiener, Langzeitarbeitslose und Familien werden die finanzpolitischen Maßnahmen zu großen Teilen ins Leere laufen und nur einen steigenden Schuldenberg für spätere Generationen hinterlassen. Das Gesetz ist eine Rechnung mit vielen Unbekannten, insbesondere mit zusätzlichen und zukünftigen Belastungen für die Haushalte des Bundes, der Länder und der Kommunen. Dem kann und will ich nicht zustimmen.
Dr. Dagmar Enkelmann
14.10.2008
Finanzkrise - nur die Spitze des Eisbergs
Beim heute dem Bundestag vorgelegten 500-Milliarden-Rettungspaket wird immer offensichtlicher, dass hierzulande die Börse das politische Handeln diktiert. Vor drei Wochen noch erklärte der Bundesfinanzminister, Deutschland benötige so ein großes Rettungspaket wie die USA nicht - kaum aber stürzte der DAX in nie gekannter Weise in den Keller, schüttelte die Regierung ein Notprogramm aus dem Ärmel.
Für mich ist es zu einfach, die Schuld für die Finanzkrise der Gier der Manager und Anleger in die Schuhe zu schieben. Die vergangene rot-grüne wie auch die jetzige schwarz-rote Bundesregierung haben den deutschen Finanzmarkt kräftig dereguliert – mit der Steuerfreistellung von Veräußerungsgewinnen, mit der Zulassung von Hedge-Fonds, von Zweckgesellschaften und Kreditverkäufen. Man ignorierte auch unsere Warnungen vor überzogenen Managergehältern und deren Bezahlung durch Aktienoptionen. Bei denen sahnten die Manager um so mehr ab, je „schlanker“ das Unternehmen wurde, d.h. je weniger Beschäftigte es hatte.
Bei der Finanzkrise sehen wir noch immer nur die Spitze des Eisbergs. Längst haben die Probleme auf die Unternehmen übergegriffen, haben gerade kleine und mittelständische Unternehmen Schwierigkeiten, günstige Kredite zu bekommen. Unklar ist auch, wie sich die Spekulationsverluste auf die Altersvorsorge mit Lebensversicherungen, beruflichen Versorgungswerken oder Betriebsrenten auswirkt. Hier zeigt sich übrigens wie verhängnisvoll der Weg ist, die Altersvorsorge zu einem Teil zu privatisieren und den Risiken der Finanzmärkte zu überlassen.
Eines indes ist klar: Der von Steinbrück vorlegte Entwurf des Bundeshaushalts 2009 ist Makulatur – nicht nur wegen der Kosten des Rettungspakets. Auch der gestoppte Börsengang der Bahn mit den ausfallenden Erlösen für den Bund, die abflauende Wirtschaft mit in der Folge geringeren Steuereinnahmen werfen die bisherigen Berechnungen über den Haufen. Ich fordere die Bundesregierung auf, diesen Entwurf umgehend zurückzuziehen und einen neuen, realistischen vorzulegen.
Gemessen an diesen Problemen fehlt dem 500-Milliarden-Paket einiges. Der Krise ist nicht nur finanzpolitisch beizukommen: Wir brauchen ein wirksames Konjunkturprogramm von 30 Milliarden Euro jährlich und müssen die bisher – wie man nun sieht - im Wortsinne sträflich vernachlässigte Binnennachfrage ankurbeln. Dazu gehören gesetzlich garantierter Mindestlohn und ordentliche Tarifabschlüsse. Als Mindestforderung beantragt die LINKE in dieser Woche, dass das Kindergeld nicht mehr auf Hartz IV angerechnet wird. Es ist nicht einzusehen, warum gerade diese Familien nichts von der anstehenden Kindergelderhöhung haben sollen, während den Bankmanagern mit Milliarden aus der Patsche geholfen wird.
Dr. Dagmar Enkelmann
[Positionspapier der Fraktion DIE LINKE]
14.10.2008
Kommunalpolitische Debatte der Fraktion DIE LINKE
In der Kommunalpolitik ist DIE LINKE eine Macht, besonders in den neuen Ländern, aber zunehmend auch in den alten. Wie sich bei einem Arbeitsgespräch Mitte Oktober in der Bundestagsfraktion zeigte, verfügt DIE LINKE inzwischen über die ganze Palette kommunaler Spitzenpositionen: Landrätinnen und Landräte, haupt- und ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Beigeordnete und nicht zu vergessen die erste linke Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. Sie konnte sich in Schwerin gegen eine ganz große Koalition der anderen Parteien durchsetzen.
Dass solche Erfolge auch jede Menge Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger mit sich bringen, ist auch Dagmar Enkelmann bestens auch ihrer Arbeit als Bernauer Stadtverordnete bekannt. Schnell kann kommunale Macht in Ohnmacht umschlagen, wenn die finanzielle Decke so dünn ist, dass selbst gesetzlich vorgeschriebene Leistungen nur um den Preis neuer Schulden erfüllt werden können. Einig war man sich deswegen u.a. darin, dass die Kommunen rasch eine deutlich bessere Finanzausstattung brauchen. Debattiert wurde auch über den kommunalen Finanzausgleich und die Neuorganisation der Betreuung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsgemeinschaften bzw. Optionskommunen. Besonders bei letzterem hat DIE LINKE, wie sich zeigte, noch Diskussionsbedarf. Das Treffen mit den „kommunalen Spitzen“ wird deshalb nicht das letzte gewesen sein.
14.10.2008
"Banken-Rettung", Energie-Sozialtarife, Bildungsgipfel
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche vom 15.-17. Oktober 2008 mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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30.09.2008
Sondersitzung der Bundestagsfraktion DIE LINKE zur Finanzkrise
Üblich ist es nicht, dass Minister in Oppositionsfraktionen Rede und Antwort stehen. Die gegenwärtige Finanzkrise war heute Anlass für den Finanzminister Peer Steinbrück sich den Fragen der Fraktionen zu stellen. Im Tross des Ministers Bundesbankpräsident Axel Weber.
Für den „Normalbürger“ sei es „unfassbar“, was gegenwärtig auf dem Finanzmarkt passiert, stellte der Minister eingangs fest. Wer auch immer der „Normalbürger“ ist - es ist in der Tat kaum zu fassen, dass nun Milliarden Euro an Sicherung an private Banken fließen müssen, um bestehende Kredite, z.B. von Kommunen, so abzusichern, dass Verluste gering gehalten werden können. Dennoch bleibt: Die Finanzaufsicht hat versagt, Risikogeschäfte sind in den letzten Jahren getätigt worden, die sich jetzt als „faule“ Geschäfte erweisen. Und vor allem: Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert.
DIE LINKE fordert öffentliche Aufklärung, die zuständigen Manager sind zur Verantwortung zu ziehen, Transparenz und Kontrolle sind nachhaltig zu stärken. Mit dem Einsatz öffentlicher Steuermittel muss eine Beteiligung und damit ein Mitspracherecht verbunden werden. Von allen Seiten wurde appelliert, dass die Politik ihrer Verantwortung bewusst sein und Geschlossenheit zeigen müsse. Als DIE LINKE schon vor Monaten mehr Transparenz und Kontrolle sowie einen Sicherungsfonds für private Banken gefordert hat, wurde dies von Union und SPD abgelehnt. Wo war da die Verantwortung?
[Sondersitzung des Bundestages am 07. Oktober]
[Positionen und Anträge der Fraktion DIE LINKE zur Finanzmarktkrise]
24.09.2008
Stand der Deutschen Einheit - eher unbefriedigend
Der diesjährige Bericht zum Stand der Deutschen Einheit kommt, glaubt man dem zuständigen Minister Tiefensee, als wahrer Erfolgsbericht daher. Schaut man genau hin und auf die konkreten Zahlen, wird eines sehr deutlich: Bis heute gibt es im Osten keinen selbsttragenden Aufschwung. Im Gegenteil: Die Wirtschaftskraft der neuen Länder liegt erst bei 70 Prozent des Westens und das Wachstum Ost steht mit 2,2 Prozent im Jahr 2007 hinter dem in den alten Ländern mit 2,5 Prozent zurück. Damit klafft die Schere wieder auseinander.
Auch die ostdeutschen Ausgaben für Forschung und Entwicklung – eine wesentliche Grundlage für wirtschaftlichen Aufschwung – bleiben hinter denen des Westens deutlich zurück. Laut dem Bericht hat Ostdeutschland einen Anteil von weniger als 5 Prozent an den gesamten industriellen Forschungsaufwendungen in der Bundesrepublik. Da ist es kein Wunder, dass der Minister das Fehlen hochwertiger Dienstleistungsunternehmen beklagt.
Dass die Arbeitslosigkeit immer noch doppelt so hoch ist, fällt eher nebenbei. Dafür lobt sich die Regierung, dass 500 000 Menschen weniger arbeitslos sind. Wie viele davon in Teilzeitarbeit, Minijobs, Leiharbeit, so genannten Ein-Euro-Jobs oder in Niedriglohnbeschäftigung sind, blieb offen.
Auch zur Angleichung der Renten bzw. Alterseinkommen kamen in der Befragung der Bundesregierung am Mittwoch dieser Woche eher vage Aussagen. Die Anhebung des Rentenwerts Ost auf den des Westens wird offenbar auf den Sankt-Nimmerleinstag verschoben. DIE LINKE fordert, den Aufbau Ost endlich zur Chefsache zu machen. Und dass der Solidarpakt II im Jahr 2019 endgültig auslaufen soll, gehört für mich als erstes auf den Prüfstand.
Dr. Dagmar Enkelmann
23.09.2008
Finanzkrise, Pendlerpauschale und neue Länder...
... waren Themen der Pressekonferenz, die ich meiner Funktion als 1. Parlamentarische Geschäftsführerin in jeder Sitzungswoche des Bundestages durchführe.
Was hat die Finanzmarktkrise mit der Pendlerpauschale zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel – auf den zweiten zeigt sich: Bundeseigene Banken haben kein Problem damit, eben mal 300 Millionen Euro in die Wüste zu schicken. Auch die Landesbanken könnten dank ihrer risikobehafteten Geschäfte bis zu 15 Milliarden Euro verspielen, die mehrheitlich private IKB wird von der Bundesregierung mit 10 Milliarden Euro gestützt – für die Wiedereinführung der Pendlerpauschale und eine Entlastung von Millionen Bürgerinnen und Bürger ist aber angeblich kein Geld da.
20.09.2008
Mein Austauschjahr in den USA
Meinen Traum seit der 7. Klasse zu verwirklichen, bewarb ich mich 2007 für ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms des Deutschen Bundestages – ein Programm, bei dem jährlich an ca. 350 Schüler/innen sowie junge Berufstätige und Auszubildende als Austauschschüler in die USA gehen und dafür ein Stipendium erhalten. In der Zeitung hatte Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) dafür geworben. Einen Versuch war es wert, zumal meine Familie niemals in der Lage wäre, solch ein Projekt zu finanzieren. Umso aufgeregter war ich, als eine Einladung von Frau Enkelmann kam, und sie mir im Gespräch dann mitteilte, dass ich die Auserwählte in diesem Jahr wäre. …
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18.09.2008
Neue Ausstellung im Bundestag eröffnet
Im Durchgang zwischen Reichstag und Paul-Löbe-Haus befindet sich seit heute eine Ausstellung über die Geschichte des deutschen Parlamentarismus. Die vom Deutschen Historischen Museum Berlin zusammengestellte Exposition gebt einen kurzen Abriss von der 48’er Revolution bis in die Gegenwart. Besuchergruppen werden Gelegenheit haben, diese Ausstellung zu besichtigen.
Anmeldungen und weitere Informationen sind im Bernauer Wahlkreisbüro der Abgeordneten unter der Rufnummer 03338-459543 oder per Mail unter wkb-d.enkelmann@t-online.de erhältlich.
16.09.2008
Ampel steht auf Rot
Dagmar Enkelmann informierte über den Start in die Parlamentsarbeit nach der Sommerpause und die laufenden Haushaltsberatungen
Über die neuen Farbenspiele künftiger Koalitionen, die Haltung der LINKEN zum Bundeshaushalt 2009 und die kommende Bundestags-Abstimmung über die Pendlerpauschale informierte Dr. Dagmar Enkelmann am Dienstag, den 16. September 2008, die Hauptstadtmedien in ihrem wöchentlichen Pressegespräch.
10.09.2008
DIE LINKE in Klausur
München wurde für die diesjährige Herbstklausur der Bundestagsfraktion DIE LINKE nicht zufällig gewählt. Immerhin soll es nach der Landtagswahl am 28. September auch im bayrischen Landtag eine linke Fraktion geben. Sicher kein leichtes Unterfangen angesichts eines komplizierten Wahlverfahrens.
Dass die Stimmung im Land gut ist, davon konnte sich die Bundestagsfraktion bei einer Reihe öffentlicher Veranstaltungen überzeugen. Von "Kreuzzug" jedenfalls war nichts zu spüren. Eher von viel Interesse und Neugier auf DIE LINKE.
Während ihrer Klausur befasste sich die Fraktion mit der Wahlstrategie für das Jahr 2009 und den zentralen Themen wie Mindestlohn, Armutsbekämpfung, gerechtes Steuersystem, Angleichung der Lebensverhältnisse Ost-West sowie friedliche Konfliktlösung in Afghanistan.
Diese Themen glaubwürdig zu besetzen, ist erst recht nach den Personalveränderungen an der Spitze der SPD nötig, haben sich doch dort mit Müntefering und Steinmeier die Architekten der Agenda 2010, Befürworter der Rente ab 67 und des Kriegseinsatzes der Bundeswehr durchgesetzt.
Die Fraktion geht mit neuer Kraft und Optimismus in das letzte Jahr der laufenden Wahlperiode.
Dr. Dagmar Enkelmann
[Interview mit Inforadio Hessen zur Klausur]
14.08.2008
Delegation aus Jerusalem im Bundestag
Am 14. August 2008 konnte Dagmar Enkelmann bereits zum zweiten Mal eine Delegation der Stadtverwaltung Jerusalem im Deutschen Bundestag begrüßen. Die Gäste, die sich auf Einladung der Initiative "Deutsch-Israelische Projekte" mehrere Tage in Berlin aufhielten, absolvierten eine Führung im Reichstag und trafen sich mit Dagmar Enkelmann sowie Monika Knoche, der Leiterin des Arbeitskreises Internationales der Fraktion, im "Goldenen Saal" im Jakob-Kaiser-Haus des Bundestages zu einem Gespräch.
Dabei ging es u.a. um die Frage, warum die LINKE Linke heisst und was sie von den anderen bundesdeutschen Parteien unterscheidet, um das Verhältnis der LINKEN zu Israel, um die Entwicklung im Osten Deutschlands und vieles andere mehr. Monika Knoche betonte im Gespräch, dass es zu den Grundprinzipien der LINKEN gehört, ohne Wenn und Aber das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Sie dulde auch keine Form von Antisemitismus in den eigenen Reihen. Zugleich erkenne die LINKE aber auch an, dass das palästinensische Volk ein gleiches Recht wie das israelische habe, in Frieden und Sicherheit in ihrem Land leben zu können.
12.08.2008
Amüsant, informativ, gelungen
Für eine „Notvariante“ war der informative Stadtrundgang dann doch recht gelungen.
Eigentlich hatten die Prenzlauer Genossen eine Betriebsbesichtigung der Rosen-EisGmbH mit Dagmar Enkelmann geplant, leider jedoch ließ sich die nicht realisieren. Guter Rat war teuer.
Nicht so für die ideenreichen Genossen der Fraktion. Kurzerhand lud man Dagmar auf der Durchreise Richtung Anklam zu einem Stadtbummel mit Blick von oben auf Prenzlau ein. Nicht, dass wir der parlamentarischen Geschäftsführerin unserer Bundestagsfraktion ermöglichen wollten, auf Prenzlau herabzublicken. Nein. Sie sollte die Erfolge der Entwicklung der uckermärkischen Kreisstadt mit dem bestmöglichen Blickwinkel erleben können.
Dagmar Enkelmann, diplomierte Historikerin, hatte dann auch die Gelegenheit, unter Anleitung des Studienrates für Geschichte, Deutsch und Politische Bildung und gleichzeitig Fraktionsvorsitzender der LINKEN in der SVV Prenzlau, Jörg Dittberner, Einblicke in die Geschichte der Stadt, der Stadtentwicklung zu erhalten und historische Orte Prenzlaus zu besuchen.
Vertreter aus Schwedt – Thomas Tenner und Inge Kirsch –, aus Angermünde – Heiko Poppe und Irene Wolff-Molorciuc – und Prenzlau begleiteten die Bundestagsabgeordnete auf dem kulturhistorischen Stadtrundgang.
Die Führung ging vom Marktplatz zum Wahrzeichen der Stadt, der Bürgerkirche St. Marien, einer der bedeutendsten Vertreterinnen der norddeutschen Backsteingotik. Dort nahm am die 234 Stufen bis in die Türmerstube in Angriff. Der Ausblick entschädigte für die Strapazen, die aber alle Turmbesteiger problemlos meisterten.
Der historischen Stadtmauer folgend verweilten die Gäste an der Wasserpforte, ließen sich die Geschichte der Synagoge Prenzlaus erzählen und kamen schließlich – an der Philipp-Hackert-Büste, dem Dominikanerkloster, dem Steintorturm und dem Rathaus vorbei – zum Schützenhaus. Hier ließen sich die Gäste zur Mittagspause nieder und genossen heimische Kost. Für amüsante Unterhaltung sorgte auch die jüngste Teilnehmerin der Gruppe, Pauline Hildebrandt, Tochter des Stadtverordneten Mike Hildebrandr. Abwechselnd nahm sie Dagmar Enkelmann und Irene Wolff-Molorciuc in Beschlag, was zur Erheiterung aller beitrug.
Gestärkt lauschten die Gäste dann während der Führung durch das Dominikanerkloster den Worten des Klosterchefs Herrn Doetzer. Begleitet wurden die Gäste hier von Amtsleiter Dr. Blohm. Neben der ständigen historischen Ausstellung wurden die Stadtmodelle Prenzlaus und die Philipp-Hackert-Ausstellung besichtigt. Dagmar Enkelmann trug sich abschließend ins Besucherbuch des Klosters ein.
Auf dem Marktplatz endete dann gegen 15 Uhr die Tour. Dagmar zeigte sich sichtlich beeindruckt von den Höhepunkten des kleinen Rundgangs und versprach den Prenzlauer Genossen, gerne wieder in die Stadt zu kommen.
Den kleinen Umschlag mit Erinnerungen an Prenzlau vergaßen wir letztendlich doch zu übergeben. Irene Wolff-Molociuc übernahm die Aufgabe, Dagmar die kleinen Präsente zu überbringen.
Insgesamt einige gelungene Stunden, mal etwas Anderes eben.
Von Jörg Dittberner
06.07.2008
Bei der Talkshow "Anne Will", Sonntag, 21.45 Uhr

"Für die vielen zustimmenden Mails und Briefe, die ich zu meinem Auftritt in der Talksendung Anne Will am 6. Juli erhalten habe, möchte ich mich ausdrücklich bedanken."
Dr. Dagmar Enkelmann
03.07.2008
Auf Brandenburg-Tour 2008: Eichwalde
Um linke Kommunalpolitik, Straßenausbau und Ost-West-Probleme ging es am 3. Juli 2008 bei einem Bürgerforum in Eichwalde mit Dagmar Enkelmann. Die Bundestagsabgeordnete hatte die Gemeinde nahe bei Berlin innerhalb ihrer Brandenburg-Tour besucht.
Das abendliche Forum in der alten Feuerwehrwache fand bei etwa hundert Eichwaldern ein reges Interesse. Auch der derzeitige Bürgermeister Eichwaldes, Dr. Ekkehard Schulz, sowie Gemeindevertreter Alexander Helbig - beide mit dem Mandat der LINKEN - stellten sich den Fragen der Bürger.
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02.07.2008
Auf Brandenburg-Tour 2008: Prenzlau
Während der Sommertour der Brandenburger Bundestagsabgeordneten der Fraktion DIE LINKE Ende Juni machte Dagmar Enkelmann auch bei den Stadtwerken PrenzlauStation. Nicht zum ersten Mal besuchte sie das Unternehmen,kam diesmal aber nicht allein: Mit Dr. Uwe Klett (DIE LINKE)
Bürgermeister der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf in Märkisch-
Oderland, hatte Dagmar Enkelmann einen neugierigen Begleiter
an ihrer Seite, der auch seine Kommune in Märkisch-Oderland
energetisch umgestalten will.
25.06.2008
Jugend mit "Null Bock" auf die DDR?
Fast zwei Jahrzehnte ist das Ende der DDR her und noch immer schwankt das Bild dieses Staates zwischen Verklären und Aufklären. Für Letzteres will die bündnisgrüne Fraktion im Abgeordnetenhaus Berlin mit einer speziellen Veranstaltungsreihe zu " Alltag und Unrecht in der DDR" sorgen. Am 25. Juni 2008 ging es dabei um das Thema: "Null Bock auf DDR: Hippies, Punks, Skins - Jugendszene und Systemreaktion". Gäste auf dem Podium waren Dr. Dagmar Enkelmann für DIE LINKE, die Punkerin und Autorin Angela Kowalczyk, der Fotograf Harald Hauswald und der Organisator der Bluesmessen in der DDR, Ralf Hirsch. Moderiert wurde die Runde durch den Spiegel-Redakteur Peter Wensierski.
24.06.2008
Die Parlamentarische Geschäftsführung informiert:
Pressemitteilung der Parlamentarischen Geschäftsführung
DIE LINKE. vom 25.06. bis 27.06.2008 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
19.06.2008
Spendenrekord beim DRK-Blutspendetermin am Berliner Reichstag
Rotkreuz-Präsident Dr. Rudolf Seiters und der DRK-Blutspendedienst Ost bedanken sich bei 222 Blutspenderinnen und -spendern der traditionellen Blutspendeaktion am Reichstag
Berlin, den 19.06.2008 – Nur wenige Tage nach dem weltweit begangenen fünften Weltblutspendertag (14. Juni) bat Rotkreuz-Präsident Dr. Rudolf Seiters gemeinsam mit dem DRK-Blutspendedienst Ost am heutigen Donnerstag zur großen außerordentlichen Blutspendaktion am Reichstagsgebäude. „Blutspender sind Lebensretter“ lautete das Motto der Aktion. Insgesamt 222 Abgeordnete, Minister und Mitarbeiter im Bundestag erwiesen sich vor Ort als Lebensretter und stellten damit einen neuen Blutspenderekord an diesem Ort auf. Unter den ersten Gästen im DRK-Blutspendezelt auf dem Friedrich-Ebert-Platz war Franz Müntefering, Bundesminister und Vizekanzler a. D. Müntefering betonte die Wichtigkeit der Blutspende:
17.06.2008
Die Parlamentarische Geschäftsführung informiert
Pressemitteilung der Parlamentarischen Geschäftsführung
DIE LINKE. vom 18.06. bis 20.06.2008 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
15.06.2008
Dagmar Enkelmann und Corben Dallas beim Fest der LINKEN
Beim erstmals veranstalteten „Fest der LINKEN“ in der Kulturbrauerei Berlin Mitte Juni 2008 hatte Dagmar Enkelmann eine besondere Aufgabe: Sie moderierte am Sonntagnachmittag den Auftritt ihrer, wenn man dem Programmheft Glauben schenken darf, „Lieblingsband“. Diese nennt sich Corben Dallas, besteht aus vier jungen Musikern und zwei von ihnen besuchten das Fontane-Gymnasium in Strausberg. Auf derselben Schule hatte Dagmar Enkelmann schon ihr Abitur absolviert ,- „nur ein paar Jährchen früher“, wie sie selbstironisch auf der Soda-Bühne der Kulturbrauerei bemerkte.
Einen Hang zur ironischen Überhöhung darf man auch der Band nachsagen. Schließlich hat sie sich nach dem Weltretter Corben Dallas aus dem US-Actionfilm „Das fünfte Element“ benannt. Dass sie mit ihrer klar rockorientierten Musik und intelligenten deutschen Texten die Welt nicht retten können, ist ihnen natürlich klar, aber zum Nachdenken wollen sie die Hörer schon bringen. Und so geht es in dem Song „Berlin“, dem zentralen Stück ihrer gleichnamigen ersten CD, auch um die Schattenseiten der Großstadt. Damit wollte die Band, so der Sänger und Haupttexter Frank Ziebandt im Gespräch mit Dagmar Enkelmann, einen Gegenpunkt zu anderen fröhlich-unbedarften Berlinsongs setzen.
Dagmar Enkelmann hatte die junge Band im Frühjahr bei einem Berliner Jugendbandwettbewerb, bei dem sie in der Jury saß, kennen gelernt. Dort wurde Corben Dallas Publikumsliebling, trat in der Folge auch am 1. Juni beim Umweltfestival der Grünen Liga in Berlin und nunmehr beim Fest der LINKEN auf. Zwei Bandmitglieder gehen noch aufs Gymnasium, die beiden anderen sind in einer Ausbildung. Zum Schluss ihres einstündigen Auftritts in der Kulturbrauerei spielten sie „Vielen Dank“, hier eine Kostprobe aus dem Refrain:
„Es ist soweit gekommen, wir trauen uns nicht mehr vor die Tür,
weil Rundfunk und TV zu sehr die Panik in uns schüren.
Nichts ist mehr wie früher selbst das Essen macht uns krank.
Die Medienwelt ist schuld daran, ihr gebührt der Dank.“
Weitere Infos unter: www.corbendallas.de
04.06.2008
Dagmar Enkelmann lehnt die Bahnprivatisierung ab
[Antrag der Fraktion DIE LINKE]
[Ergebnis namentlicher Abstimmung]
03.06.2008
Die Parlamentarische Geschäftsführung informiert
Pressemitteilung der Parlamentarischen Geschäftsführung
DIE LINKE. vom 04.06. bis 06.06.2008 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
09.05.2008
Dagmar Enkelmann lehnt die von Union und SPD geplante Diätenerhöhung ab
[Rede am 9. Mai im Plenum, 1. Lesung des Bundesbesoldungs- und versorgungsanpassungsgesetzes]
06.05.2008
Antrag „UN-Biodiversitätsgipfel durch Vorreiterrolle beim Schutz der biologischen Vielfalt und fairen Nord-Süd-Ausgleich zum Erfolg führen“ und Antrag „Förderung der Alterssteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit fortführen“
Die Parlamentarische Geschäftsführung informiert:
DIE LINKE. vom 07.05.08 bis 09.05.2008 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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17.04.2008
Der Stein ist das Geheimnis des Brotes
Dagmar Enkelmann besuchte in Berlin-Wilmersdorf Bäcker- und Konditormeister Heinz Weichardt und seine Ehefrau Mucke, die 1977 die erste Vollkornbäckerei in Berlin und damit überhaupt die erste deutsche DEMETER-Bäckerei gegründet hatten.
Die bekennende Vegetarierin Enkelmann, die sich nicht nur als ehemalige Fachfrau für Landwirtschaft und Umweltschutz im Brandenburger Landtag für diese Produktionsweise interessiert, misst gesunder Ernährungs- und Lebensweise von jeher große Bedeutung zu.
Familie Weichardt schwärmte mit übersprudelnder Leidenschaft, Begeisterung, ja Liebe von ihren mit Hand hergestellten Broten, Zöpfen und Kuchen, und ist stolz darauf, dass bereits über 30 Azubis bei ihnen das alte Handwerk auf traditionelle Weise erlernt haben. Aber nicht nur Mädchen und Jungen direkt von der Schulbank kommen zu Weichardts, um Brot backen zu lernen. Zurzeit versucht eine japanische Hotelfachfrau für ihre künftigen deutschen Gäste dem Geheimnis der DEMETER-Bäckerei auf die Spur zu kommen.
Einfach ausgedrückt bedeutet DEMETER biologisch dynamischer Landbau nach streng festgelegten Anbaurichtlinien. DEMETER-Getreide für Weichardts kommt u. a. auch aus Brodowin und vom Gut Rädel in Brandenburg und wird auf Natursteinen aus den Sextener Dolomiten täglich direkt in der Bäckerei frisch und schonend vermahlen, für Heinz Weichardt ein Geheimnis ihrer Brotqualität.
Übrigens: Wer sich auch einmal von Weichardts verführen lassen will, findet die Backstube in der Mehl(itz)straße 7 in Berlin.
Noch mehr unter www.weichardt.de
08.04.2008
Aktuelle Stunde der Fraktion DIE LINKE zum Thema: „Schlussfolgerungen der Bundesregierung aus den Vorwürfen des Bundesrechnungshofs in Bezug auf die Beteiligung von Lobbyisten an der Gesetzgebung des Bundes“
Die Parlamentarische Geschäftsführung informiert:
DIE LINKE. vom 09.04.08 bis 11.04.2008 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
11.03.2008
Aktuelle Stunde der Fraktion DIE LINKE zum Thema: „Konsequenzen aus dem Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts für die weiteren Gesetzgebungsverfahren zum Mindestlohn“
Die Parlamentarische Geschäftsführung informiert:
DIE LINKE. vom 12.03.08 bis 14.03.2008 im Plenum:
Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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03.03.2008
Aktuelle Stunde der Fraktion DIE LINKE zum Thema: „Massenentlassungen bei deutschen DAX-Konzernen trotz Gewinnexplosion“
Die Parlamentarische Geschäftsführung informiert:
DIE LINKE. vom 05.03.08 bis 07.03.2008 im Plenum:Der Bundestag wird sich in der laufenden Sitzungswoche mit folgenden parlamentarischen Initiativen der Fraktion DIE LINKE beschäftigen:
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11.02.2008
Neujahrsempfang der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag
19.01.2008
Dagmar Enkelmann auf der Grünen Woche
Erstmals mit einem eigenen Stand - zwischen den Hallen 6.2a (Bio-Halle) und 6.2b (Verbraucherschutzhalle) gelegen - präsentiert sich die Fraktion DIE LINKE auf der Grünen Woche. Bis Messeende am 26. Januar sind alle Besucherinnen und Besucher am Stand der Linksfraktion herzlich willkommen. Jeden Tag stehen auch prominente Politiker der LINKEN für Gespräche und Debatten bereit. Den Auftakt dazu gab Dagmar Enkelmann am vergangenen Samstag.
Dagmar Enkelmann: GO-Debatte zum Griechenlandpaket










































































































































































































































































































