BARNIM
07.05.2013
Lesung gegen das Vergessen in der Bernauer Galerie
Aus Anlass des 80. Jahrestages der schändlichen Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz, dem heutigen Bebelplatz, lud die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) zu einer Lesung gegen das Vergessen in die Bernauer Galerie. Gemeinsam mit Felix Schwarzholz (Gymnasium Panketal), Franziska Hausding (BeSt Stadtmarketing Bernau GmbH), Prof. Jürgen Elsner (Panketal), Sylvia Pyrlik (Buchhändlerin) und Burckhard Ackermann (Ahrensfelde) las Enkelmann aus Novellen und Erzählungen sowie Gedichte von Erich Kästner, Ernst Gläser, Maxim Gorki, Ernst Busch und Egon Erwin Kisch.
In ihren einführenden Worten erinnerte die Leiterin der Galerie Judith Klage daran, mit welcher Vehemenz die Nationalsozialisten gegen die großen Werke der deutschen Kultur vorgingen. Mögen nie wieder Bücher brennen, denn schon Heinrich Heine sagte im Jahr 1817: „Das war ein Vorspiel nur. Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ – was sich einhundert Jahre später als traurige Wahrheit herausstellte.
Unter der Losung „Wider dem undeutschen Geist“ wurden 1933, organisiert von der deutschen Studentenschaft, Bücher von Schriftstellern und Wissenschaftlern verbrannt, deren Werke unbequem waren.
01.05.2013
Artistenmuseum Klosterfelde erhält einen Spendenscheck
Als ehemalige Vorsitzende des Fördervereins Internationales Artistenmuseum in Klosterfelde e.V. war es für Dagmar Enkelmann eine besondere Freude, den Spendenscheck des Fraktionsvereins Die Linke e.V. in Höhe von 400 Euro zu überreichen. Ein Betrag, der vor allem für den Druck der neuen Flyer genutzt werden kann, so der Gründer und Geschäftsführer des Artistenmuseums. Im Anschluss gab es eine kleine Sonderführung, in der Roland Weise Exponate über Artisten zeigte, die erst seit kurzem der Öffentlichkeit präsentiert werden.
30.04.2013
Fahrt in das Berliner Regierungsviertel
Eine Barnimer Besuchergruppe weilte auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann für zwei Tage im Berliner Regierungsviertel. Einer der Höhepunkte war der Besuch der Rosa-Luxemburg-Stiftung und die Begegnung mit Dagmar Enkelmann. Im Gespräch erläuterte sie die Schwerpunkte der LINKEN - nicht nur im Wahlkampf - Mindestlöhne, Renten- und Energiepolitik. Weitere Programmpunkte waren der Besuch des Presse- und Informationsamtes, der Vortrag im Plenarsaal des Bundestages,des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Bundeszentrale für politische Bildung.
19.04.2013
Übergabe Spendenscheck an Cuba Si
13.04.2013
Rathausfest in Panketal
12.04.2013
Stefan Heym-Lesung in Wandlitz
Anlässlich des 100. Geburtstages des großen Dichters und unbeirrbaren Demokraten Stefan Heym luden Dagmar Enkelmann und der Kreisverband DIE LINKE. Barnim zu einer Lesung, für deren Szenario der Schauspieler Franz Sodann in Kooperation von Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Bundestagsfraktion DIE LINKE verantwortlich zeichnet. Die Mitwirkenden bei der Lesung - Dagmar Enkelmann als Vorsitzende der RLS, die Schauspieler Peter und Franz Sodann, der Moderator Dr. Lutz Renner, der Student Dominik Rabe, die Mitarbeiterin der Tafel Bernau, Kerstin Greunke, das Vorstandsmitglied des FV Dorfkirche Klosterfelde, Armin Dudzinski sowie der Kreisvorsitzende der LINKEN im Barnim, Sebastian Walter, ließen dabei Biografie und Werk Stefan Heyms auf besondere Art lebendig werden.
11.04.2013
Treffen mit Seniorenverbänden in Bernau
Es ist schon gute Tradition: Einmal im Jahr trifft sich Dagmar Enkelmann in Bernau mit Vereinen und Organisationen, die sich den Interessen der älteren Mitbürger verschrieben haben. Bei der diesjährigen Zusammenkunft am 11. April in der Bernauer Stadthalle zog Dagmar Enkelmann einmal mehr Bilanz ihrer Arbeit im Bundestag und in der Stadtverordnetenversammlung. Akribisch vermittelte sie einen Eindruck ihrer Tätigkeit, legte ihre Positionen zur Familien- und Sozialpolitik, zu Bildung, zu den Einsätzen der Bundeswehr im Ausland sowie zur Bewältigung der Finanzkrise dar.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Rentenfragen, wo Dagmar Enkelmann einen grundlegenden Kurswechsel forderte. Es könne nicht sein, dass Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, im Alter nicht von ihrer Rente leben können.
Dazu müssen u.a. sämtliche Kürzungen aus der Rentenformel gestrichen werden. Nach dem Willen der LINKEN sollen in die gesetzliche Rente künftig alle Erwerbstätigen einzahlen - auch Selbständige, Beamte und Abgeordnete. Natürlich halte DIE LINKE an einer möglichst schnellen Angleichung der Ostrenten ans Westniveau fest.
Scharf kritisierte Enkelmann den aktuellen Kompromiss zu den so genannten Mütterrenten. Das vollmundige Versprechen, die vor 1992 geborenen Kinder rentenrechtlich besser anzuerkennen, sei nun von der Bundesregierung auf die Zeit nach der Bundestagswahl im Herbst geschoben worden. Ursprünglich war auch versprochen worden, für die vor 1992 geborenen Kinder statt einem dann drei Rentenpunkte anzurechnen. Jetzt will die Koalition auf nur zwei Rentenpunkte aufstocken und die dafür nötigen Milliarden aus der Rentenkasse selbst holen. Das sei blanke Wählertäuschung zu Lasten der Frauen, so Dagmar Enkelmann.
Abschließend übergab der Kreisvorsitzende des Seniorenverbandes, Joachim Klein, an Dagmar Enkelmann drei Forderungen für die Stadtverordneten, die Zustimmung fanden: Wiederzulassung des Drogeriemarktes in der Innenstadt, Schaffung des Generationsspielplatzes sowie Erhalt des Treff 23. Dagmar Enkelmann versicherte, dass die Anfragen auf den Weg gebracht und deren Abarbeitung kontrolliert wird.
11.04.2013
Besuch des Sportforums Bernau
Schon lange hatte sich Dagmar Enkelmann vorgenommen, die neue "kleine" Schwimmhalle im Bernauer Sportforum zu besuchen. Bei einem Gespräch mit Geschäftsführer Matthias Paul und anschließendem Rundgang erfuhr sie, dass allen Unkenrufen zum Trotz das Schwimmbad ausgebucht ist. Und dies nicht nur im Rahmen des Kurssystems. Das Schulschwimmen wird mit Unterstützung seitens der Stadtverwaltung durchgeführt. Die Kitas sind noch ein wenig zögerlich. Nun wird darüber nachgedacht, in welcher Form und zu welchen Zeiten man das Bad auch Familien zugänglich machen kann. Es gibt gute Ideen, die aber noch nicht spruchreif sind.
24.03.2013
Europa für alle, nicht nur den Stärksten
Helmut Scholz zu Gast bei den Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann
Europapolitik langweilig und unverständlich? Nicht so mit Helmut Scholz, Europaabgeordneter der LINKEN und am Sonntag im Bernauer Treff 23 Gast bei den "Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann".
Kenntnisreich erläuterte Helmut Scholz, Jahrgang 1954, den Staatenbund der 27, das Verhältnis zwischen EU-Rat, der Versammlung der Staats- oder Regierungschefs, der EU-Kommission, die die Entscheidungen des Rats gesetzlich umsetzen soll, sowie dem Europaparlament, das sich direkt den Interessen der Bürgerinnen und Bürger verpflichtet fühlt. Da es im EU-Parlament keine streng getrennte Regierungskoalition und Opposition gibt, sondern die Abgeordneten nach Ländern und Fraktionen geordnet sind, geschehe dort vieles überfraktionell im Konsens, was z.B. im Bundestag so nicht möglich ist.
Das Interesse für Internationales wurde Helmut Scholz praktisch ins Elternhaus gelegt. Sein Vater war lange Jahre Minister für Land- und Forstwirtschaft der DDR und, wie Scholz berichtete, auch Vorsitzender der deutsch-arabischen Gesellschaft in der DDR. Er selbst wollte dann Diplomat werden. Vor Studienbeginn in Moskau teilte man ihn fremdsprachlich für Chinesisch ein - so war sein Berufsweg vorgezeichnet. Der führte ihn in den 1980er Jahren an die DDR-Botschaft in Peking und später ins ZK der SED, Abteilung Internationale Beziehungen. Nach der Wende setzte sich Scholz dafür ein, dass PDS und später Linkspartei ihre internationalen Kontakte hoch hielten. Das mündete schließlich 2004 in der Gründung der Partei der Europäischen Linken.
Scharf kritisierte Scholz die Entwicklung der EU in den letzten Jahren. Ein europäischer Interessenausgleich aller Länder sei durch bilaterale Aushandlungen ersetzt worden, wo sich "am Ende der Stärkste" durchsetze. Positiv sehen Enkelmann und Scholz die Möglichkeiten, wie sie sich z.B. mit der Europäischen Bürgerinitiative bieten und forderten dazu auf, die aktuelle Petition zum Menschenrecht auf Wasser zu signieren.
Mit einer Überraschung wartete Helmut Scholz am Ende auf. Er werde wieder für die Bundesliste der LINKEN für die Wahl zum Europäischen Parlament 2014 kandidieren, kündigte er an. "Die Linke wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn sie die Kandidatur von Helmut Scholz nicht unterstützte", erklärte Enkelmann dazu. Gewählt wird das nächste europäische Parlament voraussichtlich im Mai 2014. Aus der Bundesrepublik können insgesamt 96 Abgeordnete nach Brüssel entsandt werden. Die Fünf-Prozent-Klausel gilt bei dieser Wahl nicht.
21.03.2013
Ist die Rente sicher - Debatte mit Matthias Birkwald
Der ehemalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm verkündete einmal, die Rente sei sicher. Inzwischen stellt sich den heutigen wie auch künftigen Rentnerinnen und Rentnern die Frage, ob das noch gilt. Um das zu klären, hatte die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) diese Woche zu einem rentenpolitischen Abend in den Treff 23 nach Bernau eingeladen und dazu ihren Fraktionskollegen und rentenpolitischen Sprecher der Fraktion, Matthias W. Birkwald mitgebracht.
Birkwald erläuterte dem aufmerksamen Publikum in einem Vortrag Grundlagen und Berechnungsweisen der Rente. Darüber hinaus stellte er das Konzept einer Solidarischen Rentenversicherung vor – das Konzept der LINKEN. Kern dessen ist u.a.: Die LINKE will das lebensstandardsichernde Rentenniveau wieder herstellen. Der LINKEN geht es darum, den Solidarausgleich zu stärken. Ziel ist weiter die Einführung einer solidarischen Mindestrente. Und nicht zuletzt soll all das gerecht finanziert werden, u.a. durch Einbeziehung aller Erwerbstätigen in die gesetzliche Rentenversicherung und schrittweise Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze. Nur so kann damit gerechnet werden, dass es auch in 30 Jahren eine sichere Rente geben wird. Ihr Konzept hat DIE LINKE in zahlreichen Gesetzesinitiativen im Bundestag eingebracht, die bisher an der Koalition und oftmals auch an SPD und den Grünen scheiterten.
Die Besucherinnen und Besucher interessierte u.a. die Anerkennung der Zeiten für ein Hochschulstudium, die Folgen der Rente erst mit 67 sowie die Angleichung der Ost- an Westrenten. Birkwald nahm Hinweise z.B. darauf, dass bei der Rentenberechnung von der Zahl der Arbeitnehmer auf eine Abführung auf Basis des Betriebsergebnisses umgestellt werden sollte, zur weiteren Klärung mit.
„Jeder Mensch hat nach einem langen Erwerbsleben das Recht auf eine Rente, mit der er in Würde alt werden kann. Dafür machen wir als LINKE uns stark!“ so das Fazit Dagmar Enkelmanns am Ende der Veranstaltung.
Wer sich mit dem Konzept der Solidarischen Rente der LINKEN auseinandersetzen möchte, kann dies unter http://www.matthias-w-birkwald.de nachlesen, oder sich auch direkt an das Bernauer Wahlkreisbüro von Dagmar Enkelmann, Berliner Str. 17, wenden. Abschließend sei noch das Buch zum Thema: „Armut im Alter“ empfohlen, das von Ch. Butterwegge, G. Bosbach und M. W. Birkwald herausgegeben wurde.
[Presseecho MOZ] ; [zur HP Matthias Birkwald]
09.03.2013
Infostand in Bernau
08.03.2013
"Gute Seiten - Schlechte Seiten" Lesung mit Lutz Stückrath
Zu einer Lesung mit dem Kabarettisten Lutz Stückrath hatten die LINKEN aus Anlass des Internationalen Frauentages in die Bernauer Galerie eingeladen. Wie Stückrath sich durch die Widrigkeiten des Alltags und von Hierarchien und Bürokratien kämpfte, sorgte in der Galerie für regelmäßige Lacher. Sei es das Bemühen um einen Hochzeitsstrauß an einem eiskalten Januar, ein Drehtag, wo er anstandshalber aber erfolglos das Honorar verweigerte, der Kessel Buntes oder auch als ihm beim Auftritt mit dem Fahrrad als einer der drei Dialektiker die Hose platzte. Zwar immer mit einem Zwinkern im Auge, kann er der heutigen Comedian-Lustigkeit nicht viel anfangen. Aus seiner linksorientierten Haltung machte Stückrath keinen Hehl und überreichte seiner Lieblingspolitikerin seinen Blumenstrauß. Allen, die nicht die Möglichkeit hatten, Lutz Stückrath an diesem Abend zu erleben, sei an dieser Stelle versichert, dass er in diesem Sommer noch zwei mal präsent sein wird.
08.03.2013
Zum Internationalen Frauentag ein Blumengruß
Traditionell überreichen die Bernauer LINKEN am 8. März, dem Internationalen Frauentag, einen Blumengruß. Dr. Dagmar Enkelmann besuchte die Seniorenresidenz "Regine Hildebrandt" und übergab auch der Geschäftsführerin Sabine Preußner eine Rose. Viel Zeit für ein Gespräch war ja nicht, aber ein erster Austausch zu neuen Ideen und Vorhaben musste sein. Auch die Vorsitzende des Heimbeirates, Gerda Kosmehl, konnte von einem neuen Projekt berichten - ein kleiner Lieferservice für die Seniorinnen und Senioren durch den Inhaber der EDEKA-Filiale Herrn Heinze, der mit Sicherheit zu mehr Lebensqualität beitragen wird. "Frau Enkelmann, ich hab Sie noch nie persönlich gesehen. Das ist aber schön," freute sich eine Patientin der gynäkologischen Station des Bernauer Krankenhauses. Überrascht waren auch Frauen, die im freitagnachmittäglichen Berufsverkehr vor dem S-Bahnhof eine Rose von Dagmar Enkelmann überreicht bekamen.
23.02.2013
Barnimer Kinder- und Jugendfestival 2013
Zum 7. Mal trafen sich Tänzerinnen und Tänzer zum Barnimer Kinder- und Jugendfestival in der Bernauer Mehrzweckhalle. Die Teilnehmer kommen überwiegend aus dem Barnim, aber auch aus Märkisch-Oderland, der Uckermark und Berlin. Die weiteste Anreise hatten die Mädchen und Jungen aus Trier. Im Bereich des Hip-Hop-Tanzes überreichte Dr. Dagmar Enkelmann die Pokale und Urkunden an die stolzen Gewinner - der Break Even-Hip-Hop-Gruppe aus Berlin. Den Fan-Pokal überreichte Dagmar Enkelmann der SG Schwanebeck 98-Shiny Swans I. Voller Spannung erlebte das zahlreich erschienene Publikum die Tänzerinnen von "Phönix" aus Schwedt mit ihrem "Men in Black"-Wettbewerbsbeitrag.
15.02.2013
Politischer Aschermittwoch der LINKEN Bernau
Pfeile flogen in Bernau
Linksfraktion der Stadt rief zum 4. Politischen Aschermittwoch, diesmal am Freitag
Die Pfeile sollten fliegen, versprach das Motto des bereits 4. Politischen Aschermittwochs der Stadtfraktion der LINKEN in der berlinnahen Stadt Bernau. Um jeder touristischen Verwechslung vorzubeugen, wurde am Freitagabend im bis zum letzten Stehplatz besetzten "Ofenhaus" nur amtsoffiziell von "Bernau bei Berlin" gesprochen.
Und die Pfeile flogen, besonders scharfe auf den seit gefühlt fünfzig Jahren amtierenden Bürgermeister der Stadt. Dessen Kabarettfigur namens Branzke (das "B" mehr als "P" lesen) führt inzwischen ein veritables Eigenleben. Mal doziert er vor den zu Statisten degradierten Stadtverordneten über eine gewichtige "Informationsvorlage", die der Frage nachgeht, wo wohl das Zentrum der Stadt sei. Mal gewährt er bei der ungeliebten Bürgerfragestunde nur knieenden Bittstellern ein kurze Audienz. Höhepunkt der Entblätterung war der Auftritt des jungen Sachkundigen Dominik Rabe, der den Songklassiker "Something Stupid" zur Hymne eines realitätsentrückten Politikers umfunktionierte. Da gab's zu recht eine spontan erklatschte Zugabe.
Über die Wirksamkeit von Satire konnte man am Freitagabend schon ins Grübeln kommen. Bei nicht wenigen Pfeilsalven drängte sich der nicht zufällige Eindruck auf, sie schon ein oder gar zwei Jahre zuvor auf der Bühne fliegen gesehen zu haben: Ewig scheinen die Geschichten um die Baustelle Bahnhof zu währen oder die absurden Debatten um den Parkplatz Marktplatz im Zentrum der Stadt. Dort präsentieren in Bernau nicht - wie in normalen Städten - Händler ihre Angebote, sondern Fahrzeuge ihr Blech. Köstlich auch die Gags um ein prestigeträchtiges, aber unnützes Parkhaus oder um eingezäunte Grundstücke, die angeblich für die Feuerwehr reserviert sind.
Im Vorjahr war es der kabarettistisch begabten Stadtfraktion gelungen, den ehemaligen Sprecher der "Aktuellen Kamera", Klaus Feldmann, für einen Auftritt zu gewinnen. Das war so überraschend, dass sich manche fragten: Ist er's oder ist er's nicht? Dieses Jahr hatte sich Feldmann ganz in seine Rolle als Sprecher satirischer Stadtnachrichten gefunden. Als Zugabe gab's von ihm noch Gedanken des "alten Fritzen" - Friedrichs des II. - zur Zeit, selbstironisch und mit bestem Timing.
Pfeile schoss auch Dagmar Enkelmann ab. Die Bundestagsabgeordnete und Chefin der Stadtfraktion fragte sich zum Beispiel, warum Josef Ratzinger zurücktrat. Hat er vielleicht bei Gott abgeschrieben? Wenn Steinbrück das Kanzlergehalt nicht reiche, könne er ja Sparkassendirektor werden - aber ob die ihn da nehmen würden? Schließlich sei der Ex-Finanzminister nicht als Rechenkünstler bekannt, habe es in seiner Amtszeit gar geschafft, die Aufnahme neuer Kredite zu verdoppeln.
2014 Jahr soll das linke Politkabarett in Bernau am 7. März steigen.
[Rede von Dagmar Enkelmann] ; [Video auf Bernau-Live] ; [Beitrag in der MOZ]
03.02.2013
Offene Worte über Bunker und Geschichte
Autor Paul Bergner zu Gast bei Dagmar Enkelmann
Eine Lektion ostdeutscher Geschichte erlebten die Gäste am Sonntag bei den „Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann“. Die Abgeordnete hatte zu ihrem Talk den Autoren und Dokumentaristen, Paul Bergner, in den Treff 23 nach Bernau eingeladen.
Mehr als 20 Jahre nach der Einheit pflegen selbst Ostdeutsche, die die DDR nicht in Bausch und Bogen verurteilen, eine entspannte, aber recht unterschiedliche Sicht auf die Vergangenheit, besonders wenn es um einst gut gehütete Geheimnisse wie die Waldsiedlung bei Bernau – Wohnort des SED-Politbüros – oder das rund 70 Objekte umfassende Bunkerbauprogramm der DDR ging.
Zu beiden Themen hat Bergner, Jg. 39, mehrere Bücher verfasst und an Filmen mitgewirkt. Dabei waren ihm, dem gelernten Mauer, der bald NVA-Offizier wurde, seine Insiderkenntnisse aus 25 Jahren Arbeit beim Ministerium für Staatssicherheit offensichtlich zu Nutze. Nach der Wende erlebte Bergner zunächst eine kleine Odyssee, war arbeitslos und fand dann eine Stelle als Gärtnergehilfe in der Waldsiedlung, wo einst Honecker, Stoph, Mielke und all die anderen Größen mit ihren Familien gewohnt hatten – in ziemlicher Bunkermentalität vom Volk und auch voneinander. [mehr...;
[Bericht in der MOZ, 03.03.2013]
26.01.2013
Eintopf für den guten Zweck
Beim samstäglichen Einkaufsbummel durch die Innenstadt kehrten viele Bernauerinnen und Bernauer auch auf einen Sprung in den Gasthof „Zum Zickenschulze“ ein. Dort konnten sie sich ab 12 Uhr bei einer „Eintopf-Matinee“ von vier prominenten Köchinnen und Köchen den Teller füllen lassen. Der Einladerin Dr. Dagmar Enkelmann (MdB, DIE LINKE) zur Seite standen dabei an der Suppen-Theke Karina Berg von der East-Side-Fun-Crew, Lutz Sachse von der SG Empor Niederbarmin sowie Jörg Düring vom SSV Lok Bernau.
Bereits zum 3. Mal fand die Suppenmatinee in Bernau statt und – wie es sich für eine solche Aktion gehört – diente sie erneut einem guten Zweck. Dagmar Enkelmann servierte eine rot-grüne Paprikasuppe, Karina Berg eine Kürbiscremesuppe, Lutz Sachse reichte Borschtsch und Jörg Düring eine Möhren-Ingwer-Suppe, die sich an diesem Vormittag als der Renner entpuppte. Für einen Obolus von fünf Euro konnten die Gäste von allem probieren. Vor allem geht auch ein großes Dankeschön an das Team um den Geschäftsführer des Gasthofs „Zum Zickenschulze“, Michael Baranek, der alle benötigten Zutaten kostenlos zur Verfügung stellte.
Am Ende konnte Dagmar Enkelmann einen Erlös von 170 Euro an Lutz Straube, den 2. Vorsitzenden des SV Rüdnitz/Lobetal 97 überreichen. Das Geld könne der Verein – bekannt durch seine vorbildliche Kinder- und Jugendarbeit sowie für den Behindertensport - gut gebrauchen, z.B. zur Vorbereitung des jährlichen Integrationssportfestes oder für die Ausstattung der Kinder und Jugendlichen, freute sich Lutz Straube.
Und hier für alle, die es selbst probieren wollen, die Rezepte:
Dagmar Enkelmann - Rot-Grüne-Paprikasuppe ; Karina Berg - Kürbiscremesuppe
Lutz Sachse - Borschtsch ; Jörg Düring - Möhren-Ingwer-Suppe
25.01.2013
Beim Neujahrsempfang der Stadt Werneuchen
23.01.2013
Zu Wohnungs- und Rentenpolitik bei LINKEN in Prenzlau
18.01.2013
Ausstellungseröffnung: Phantastische Gebilde
Das erwartet den Besucher, wenn er die neue Ausstellung im Wahlkreisbüro der Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann, die zur Eröffnung am vergangenen Freitag eingeladen hatte, anschaut: Unter dem Titel „GEMISCHTES – Kunst aus Schülerhand“ zeigen Schülerinnen und Schüler des Barnim-Gymnasiums Arbeiten und Fotos aus dem Kunstunterricht. Lina, Hanna und Lennart aus der 6. und 7. Klasse erzählten, wie so ein Bild entsteht – aus dem Gespräch über Maler, verschiedene Malstile und Materialien. In ganz lockerer Form erläuterten sie ihr Bild. So haben Lina und Hanna die Aufgabe, Kaffeeflecken mit der Feder künstlerisch zu gestalten, mit Bravour gemeistert. Zum einen entstand eine Parklandschaft, zum anderen könnte man eine Balletttänzerin erkennen – je nach Auge des Betrachters. Für Kunstlehrer Thomas Kentzler gibt es keine schlechten Noten, auch wenn das Thema offenbar verfehlt sein sollte. Irgendetwas haben sich die Schüler immer gedacht – und dies gilt es dann zu verteidigen. Lennart erzählte von seinem Bild – eine Bernauer Ortsansicht. In kräftigen Farben und in kubistischem Stil erscheinen die Ansichten und es braucht ein ganz klein wenig Phantasie, um Bernau wieder zu erkennen.
Die Ausstellung ist bis zum 9. April 2013 täglich außer Mittwochs in der Zeit von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
[Impressionen]
08.01.2013
Spendenscheck für Fußballerinnen von Blau-Weiß-Ladeburg
23.12.2012
Bernauer Tafelweihnacht 2012
Einen Tag vor Heiligabend kam der Weihnachtsmann bereits zu den Bernauer bedürftigen Kindern. Eingeladen zur Familienweihnachtsfeier hatte die Bernauer Tafel - und dies schon zum 8. Mal. Voller Aufregung verfolgten die Kinder und ihre Eltern das Programm. Die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung war in diesem Jahr so groß, dass so manches Kind mit zwei Paketen vom Weihnachtsmann bedacht werden konnte.
[Presseecho]
18.12.2012
21. Panketaler Gespräch "Leben mit der Rente"
18.12.2012
Sprechstunde unterm Weihnachtsbaum
Ob es regnet oder schneit, etwas wärmer oder sehr kalt ist – die letzte öffentliche Sprechstunde der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) findet immer im Dezember und unter dem Weihnachtsbaum auf dem Bernauer Marktplatz statt. So auch in diesem Jahr - bei strömendem kalten Regen. Und doch gab es eine Besonderheit. Katja Kipping, Parteivorsitzende der LINKEN und Fraktionskollegin löste mit ihrem Besuch in Bernau ihr Versprechen vom Sommer ein. In der Nähe des städtischen Weihnachtsbaumes fanden nicht wenige Bürgerinnen und Bürger den Stand, um bei Glühwein und Schmalzstullen ihre Anliegen vorzutragen oder auch einfach miteinander ins Gespräch zu kommen. [weitere Eindrücke]
03.12.2012
Praktikantin Dagmar Enkelmann in der Apotheke
Am Montag, dem 3. Dezember 2012 schauten die Kunden der Bernauer Brunnenapotheke etwas verwundert, als sie von der linken Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann begrüßt wurden. Pünktlich um 8 Uhr begann für die Abgeordnete die Schicht - ein Vorschlag des bundesweiten Vereins der „Freien Apothekerschaft“, bei dem sich Politikerinnen und Politiker einen Einblick in die wirtschaftliche Lage der Einrichtungen verschaffen sollen.
So erfuhr Dagmar Enkelmann z.B. etwas über das Verfahren des Blisterns. Dabei werden dem Patienten verschriebene Medikamente bereits in der Apotheke computergesteuert individuell verpackt – eine Arbeit, die durch die Krankenkassen nicht finanziert wird. Ebenso kamen die Auswirkungen von Rabatten zur Sprache. Wenn z.B. ein Medikament oder medizinisches Hilfsmittel nicht auf der Rabattliste enthalten ist, muss bei der Krankenkasse nachgefragt werden, wo es ein entsprechendes Angebot gibt. Für den Patienten wenig hilfreich, denn er benötigt die Hilfe sofort. Der Blick hinter die Kulissen zeigte, dass selbst Regularien und Vorschriften den Apotheken eine Fülle bürokratischer Aufgaben aufbürden.
Und trotzdem haben die Kolleginnen viel Freude an ihrer Arbeit, immer ein freundliches Lächeln und einen guten Rat für die Patientinnen und Patienten. „Ganz besonders fiel mir auf, wie viel Mühe sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Beratung ihrer Kunden geben.“, zieht Dagmar Enkelmann ihr Fazit. „Unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat jeder sein Spezialgebiet, zu dem beraten werden kann, sei es die Ernährung, erste Hilfe, Rückenschule usw.“
Für die Arbeit ihrer Fraktion DIE LINKE wird Dagmar Enkelmann viele Anregungen mitnehmen.
20.11.2012
Einreicher sagen DANKE
Dass den Bernauerinnen und Bernauern eben doch nicht egal ist, was in ihrer Stadt passiert, zeigt die überragende Beteiligung am Bürgerbegehren für einen Bürgerentscheid, bei dem 4.856 Unterschriften dem Bernauer Wahlleiter übergeben werden konnte. Die EinreicherInnen Dr. Gabriele Dittmann, Horst Werner und Dr. Dagmar Enkelmann danken auf diesem Wege vor allem den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die so manchen Feierabend, viele Sonnabendvormittage oder Sonntagnachmittage eben nicht in der Familie verbrachten, sondern zum Sammeln der Unterschriften nutzten. Nun hat die Stadtverwaltung die verantwortungsvolle Aufgabe, jede einzelne Unterschrift mit dem Einwohnermeldeverzeichnis abzugleichen, um am Ende über die Gültigkeit zu entscheiden. Ist alles korrekt gelaufen, muss sich die Stadtverordnetenversammlung erneut mit dem Beschluss zum Austritt Bernaus aus dem Wasser- und Abwasserverband Panke-Finow vom 16. August 2012 beschäftigen. Ziel des Bürgerbegehrens war es, diesen übereilt gefassten Beschluss aufzuheben und eine sachliche Prüfung aller Vor- und Nachteile, die ein Austritt Bernaus mit sich bringen, zu prüfen und entsprechend dem Ergebnis einen neuen Beschluss zu fassen.
09.11.2012
Erstes Bürgerbegehren in Bernau erfolgreich
Mehr als 4.844 Unterschriften Bernauer Bürgerinnen und Bürger konnten meine Mitstreiter Dr. Gabriele Dittmann von der Börnicker Bürgerinitiative sowie Horst Werner vom Barnimer Mittelstandshaus und ich am Freitag im Rathaus der Stadt übergeben. Damit war das erste Bernauer Bürgerbegehren erfolgreich. Es wendet sich gegen den Austritt der Stadt Bernau aus dem Wasser- und Abwasserzweckverband Panke/Finow (WAV). Mindestens 10 Prozent der Bürgerinnen und Bürger der Stadt über 16 Jahre - gleich 3100 Einwohnerinnen und Einwohner - hätten das Begehren unterzeichnen müssen, um diesem zum Erfolg zu verhelfen. Das ist deutlich überboten.
[mehr...]
26.10.2012
Windkraft im Wald?
Etwa 160 Bürger waren am Freitagabend der Einladung der Bürgerinitiative (BI) "Rettet den Liepnitzwald" nach Wandlitz gefolgt, darunter auch Vertreter von weiteren BI aus dem Land Brandenburg, die sich gegen die Errichtung von Windkraftanlagen im Wald engagieren. Als Teilnehmer des Podiums waren Politiker sowie Verantwortliche der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark/Barnim eingeladen. Frau Claudia Henze, Leiterin der Regionalen Planungsstelle, erläuterte den aktuellen Planungsstand. Danach hatte man - entgegen der ursprünglichen Planung - das zu untersuchende Gebiet auf etwa die Hälfte reduziert - ein Ergebnis der Abwägung zahlreicher Einwendungen aus der Region und damit bereits ein kleiner Erfolg.
Dennoch bleibt das Vorhaben, im Liepnitzwald Windkraftanlagen zu errichten. Die Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann lehnte das mit Verweis auf die Risiken ab und erläuterte Grundsätze linker Energiepolitik wie die Orientierung auf einen Energiemix, Effizienzsteigerung, Energieeinsparung sowie Dezentralisierung und Kommunalisierung der Energiewirtschaft. Statt auf weitere Anlagen z.B. in sensiblen Forsten sollte auf Repowering und Ertüchtigung der Netze gesetzt werden. Sie ermunterte die Bürger ausdrücklich, sich bei einer erneuten Auslegung der Planungsunterlagen aktiv einzubringen und im Protest nicht nachzulassen.
Eine Reihe von Fragen während der ca. dreistündigen Zusammenkunft, in der es mitunter auch turbulent zuging, richteten sich an die Landesregierung. Enkelmann versprach, diesen nachzugehen und in weiterem Kontakt zu den BI zu bleiben.
21.10.2012
Das Talent zum Widerspruch
Kabarettist Lutz Stückrath zu Gast bei „Offene Worte mit Dagmar Enkelmann“
Unterhaltsam und nachdenklich präsentierten sich am Sonntag die „Offenen Worte mit Dagmar Enkelmann.“ Die Bundestagsabgeordnete hatte sich den Kabarettisten und Autoren Lutz Stückrath nach Bernau eingeladen.
Im vollbesetzen Treff 23 erzählte Stückrath, oft mit ironischem Unterton, aus seinem an Wechselfällen reichen Leben. Er, der gelernte Schlosser, entdeckte in den 1950er Jahren im „Blitzlicht“, dem Kabarett des Berliner Glühlampenwerks, sein „Talent zum Widerspruch“ und ging dann, eigentlich ein überzeugter Kriegsgegner, doch zur Armee, um das Schauspiel-Handwerk zu erlernen.
Wie Stückrath, schlagfertig und mit Mutterwitz ausgestattet, sich durch die Widrigkeiten des Alltags und von Hierarchien und Bürokratien kämpfte, sorgte im Treff 23 für regelmäßige Lacher. Kein Auge blieb trocken, als Stückrath aus seinem leider vergriffenen Buch „Gute Seiten, schlechte Seiten“ die Passage vortrug, wie er im eiskalten Januar im Osten Berlins einen Brautstrauß besorgen musste, um seine Frau, mit der er noch heute verheiratet ist, zu ehelichen.
Am meisten hängt sein künstlerisches Herz, das wurde schnell klar, noch an den ersten Folgen des „Kessel Buntes“.... [mehr]
05.10.2012
"Staatsbesuch" - Besuchergruppe aus Wahlkreis von Dagmar Enkelmann in Berlin
Über die Eindrücke einer Besuchergruppe aus dem Wahlkreis von Dagmar Enkelmann, die zwei Tage in Berlin unterwegs war, berichtet Herr Wolfgang Schultz aus Bernau:
Eine Gruppe (38 Personen) aus dem Wahlkreis der Bundestagsabgeordneten Dagmar Enkelmann, DIE LINKE, weilte 2 Tage in Berlin zum "Staatsbesuch".
1. Tag Erste Station: Die Rosa-Luxemburg-Stiftung. In zwei Vorträgen wurde uns die Arbeit der Stiftung als eine zur LINKEN parteinahe Denkfabrik vorgestellt. Herr Alexander Krumrey erklärte uns den Aufbau, die Arbeitsweise und die Vielfalt der Aufgaben der RLS. Frau Cornelia Hildebrandt trug in einem sehr aufschlussreichen Vortrag die Vorstellungen der LINKEN nach dem Erfurter und Göttinger Parteitagen vor. Sie stellte die Probleme dar, die die LINKEN im Parteien System mit anderen Parteien haben und zwar die Suche nach neuen Mitgliedern, insbesondere Jüngeren um die Altersstruktur zu verbessern, die unterschiedlichen Herangehensweisen der einzelnen 27 Arbeitsgemeinschaften, Ausdruck der Bandbreite und Pluralität der politischen Meinungen in der Partei. Auch wenn das Parteiprogramm die Partei mit Mehrheit auf den demokratischen, emanzipatorischen Weg festgelegt hat, gibt es immer noch viele Gedanken, die vom demokratischen Sozialismus bis zum revolutionären Weg neigen: "Revolutionen sind Motoren der Weltgeschichte"... [mehr]
21.08.2012
Besuch im Regionalpark "Barnimer Feldmark e.V."
Um die Mittagszeit besuchte ich den Regionalpark "Barnimer Feldmark e.V.", einen von acht Regionalparks rund um Berlin. Er erhält sein Alleinstellungsmerkmal durch die landwirtschaftliche Nutzung von über 60 Prozent seiner Gesamtfläche. Das ist einzigartig im gesamten Berliner "Speckgürtel". Begrüßt wurden wir durch den Vorsitzenden Torsten Jeran. Er hatte zu einer Fahrt mit dem Regiomobil durch die wunderschöne Feldmark geladen. An einem kleinen See in Krummensee wurde Rast gemacht und alle profitierten von der regionalen Vielfalt. Es war toll. Leider rückte der nächste Termin immer näher, so dass wir uns am Ende doch ganz schön beeilen mussten. Ein großes Dankeschön den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verein. Es war wie ein ganz kleiner Urlaub.
21.08.2012
Sprechstunde mit Hindernissen am Morgen
Die Sprechstunde unter freiem Himmel begann heute in Werneuchen mit Hindernissen. Zuerst stürzte der Bürgermeister samt Hocker - keine Sorge, er ist noch im Amt! Dann hat mich eine Wespe in die linke (!) Hand gestochen - keine Sorge, ich lebe noch - die Wespe hatte allerdings Pech.
Danach lief alles in geordneten Bahnen. In den heutigen Gesprächen ging es um das Sorgerecht für Kinder getrennt lebender Eltern, immer wieder um die aktuelle Situation in der Landtagsfraktion mit den entsprechenden Medienanfragen, um die Sorgen konfessionell nicht gebundener Bürgerinnen und Bürger oder eben einfach nur um ein großes Dankeschön für meine Rede auf der Jugendfeier eines Enkelsohnes.
20.08.2012
Hitzefrei und Unwetter beim 6. Sprechstundentag
Heute machten uns zunächst die große Hitze und später ein Gewitter mit Hagel und Sturm ein klein wenig einen Strich durch die Rechnung - nicht, dass die Sprechstunde ausgefallen wäre, aber die Schülerinnen und Schüler, die wir in der Waldsiedlung erwarteten - wir standen am Barnim-Gymnasium und Oberstufenzentrum - hatten beneidenswerterweise hitzefrei bekommen. Wir erhielten aber trotzdem netten Besuch. Eine Stunde später, in der Waldsiedlung vor dem Seniorenzentrum, stürmte es dann auf einmal mit Hagelkörnern so groß wie Kirschkerne. Wir hatten aber doch einen guten Schutz. Wieder eine Stunde später strahlte die Sonne, als wolle sie sich entschuldigen...
18.08.2012
Sportabzeichen - zum fünften Mal...
Bereits zum fünften Mal kämpft die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) um das Deutsche Sportabzeichen. Viermal hat sie es schon geschafft.
Am Sonnabend nutzte Enkelmann das Angebot des Vereins „SG Empor Niederbarnim e.V.“, im Rahmen des Vereinsfestes zum 4. Jahrestag die leichtathletischen Disziplinen zu absolvieren. Dazu gehören der 2.000 m-Lauf, Kugelstoßen, Weitsprung und der 50-Meter-Sprint – und sie war erfolgreich. Kein leichtes Unterfangen, wenn man die hochsommerlichen Temperaturen berücksichtigt. Das Schwimmen nach Zeit absolviert Dagmar Enkelmann dann Ende August.
Übrigens – für das Absolvieren der Schwimmdisziplin können sich Interessenten beim Verein unter http://www.sg-niederbarnim.de melden.
17.08.2012
Ein ungewöhnliches Geschenk in Schönwalde und Gäste aus dem Schwabenland
Heute, wieder bei schönstem Wetter, begleitete mich Michael Luthardt (MdL, DIE LINKE) bei allen Stationen der Sprechstunde unter freiem Himmel. Und wieder kamen die Themen der Rente mit 67, die so genannten Altanschließer zur Sprache. Die Bürgerinitiative "Hände weg vom Liepnitzwald" wandte sich um Unterstützung im Kampf gegen Windräder mitten in dem schönen Waldgebiet.
Ein ganz besonderes Geschenk erhielt ich in Schönwalde - ein Dankesbrief von Walter Ulbricht an eine Schulklasse, die ihm einst zum 71. Geburtstag gratuliert hatte. Das Archiv der Rosa-Luxemburg-Stiftung wird sich freuen.
Besucher aus dem Schwabenland, auf einem Kurzurlaub in Brandenburg, trafen uns in Basdorf, fanden die Idee der Sprechstunde unter freiem Himmel toll und wandten sich mit einem Problem des innerstädtischen Verkehrs in ihrer Heimat an mich. Nun - ich werde es an meine Fraktionskollegen aus der Region weitergeben.
17.08.2012
Gesundes Frühstück mit Schülern der "Hasenheide"
Eine schöne Tradition am Beginn des neuen Schuljahres ist ein von mir organisiertes, finanziertes und gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Brandenburg zelebriertes "Gesundes Frühstück" mit einer zweiten Schulklasse. Heute war die Bernauer Grundschule An der Hasenheide an der Reihe. Die Kinder waren ziemlich aufgeregt, immerhin hatte ich auch noch die Brandenburger Gesundheitsministerin Anita Tack dazu eingeladen, die gern gekommen war.
Nachdem die Kinder einiges über gesundes und ungesundes Essen erfahren hatten - sehr plastisch z.B. wieviel Zuckerstückchen in verschiedenen Lebensmitteln stecken - konnten sie sich selbst an die Vorbereitung eines gesunden Buffets machen, unterstützt von allen anwesenden Erwachsenen.
An meinem Tisch ging es um einen leckeren Früchtejoghurt. Schon ziemlich geschickt hantierten die Kinder mit dem Messer. Ab und zu flog mal ein Stück in hohem Bogen über den Tisch. Jedenfalls hatten wir miteinander viel Spaß. Am Ende wurde bei Bananenmilch, Kräuterquarkbrötchen, Gemüsesticks, Käsehäppchen und eben Früchtejoghurt gemeinsam geschlemmt.
Natürlich nutzte die Schuldirektorin die Gelegenheit, mir als Stadtverordneter noch schnell einige Ecken in der Schule zu zeigen, bei denen demnächst mal was gemacht werden müsste.
16.08.2012
Enkelmann wirbt für Volksbegehren zu Nachtflugverbot
Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann hat vor kurzen das Brandenburger Volksbegehren für ein Nachtflugverbot unterzeichnet und ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich mit ihrer Unterschrift für ein Nachflugverbot am BER von 22 bis 6 Uhr einzusetzen. Für den Erfolg des Volksbegehrens sind bis zum 3. Dezember 2012 80 000 Unterschriften stimmberechtigter
Brandenburgerinnen und Brandenburger ab 16 Jahren erforderlich. Das Quorum von 80 000 ist sehr anspruchsvoll. Dagmar Enkelmann, die sich von Anfang für ein konsequentes Nachtflugverbot am BER eingesetzt hat, appelliert deswegen; „Jede Unterschrift zählt!“
Bernauerinnen und Bernauer können zum einen im Einwohnermeldeamt (Bürgermeisterstr. 25) oder im Hauptamt (Am Markt 2) sowie in den Ortsteilen Schönow (Bibliothek, Schönerlinder Str. 25) und Lobetal (Alte Schmiede 2) ihre Unterschrift direkt leisten. Diese kann aber auch per Briefwahl erfolgen. Dazu muss ein Antrag im Bernauer Rathaus an die Hauptamtsleiterin Frau Viola Lietz unter 03338-365133 oder per E-Mail unter hauptamt@bernau-bei-berlin.de gestellt werden.
Ist das Begehren erfolgreich, muss sich der Landtag Brandenburg erneut mit einem gesetzlichen Nachtflugverbot befassen. Sollte dieses abgelehnt werden, steht den Initiatoren die nächste und letzte Stufe – der Volksentscheid – offen.
[Infos zum Volksbegehren]
16.08.2012
Sprechstunde in Panketal und Bernau-Puschkinviertel
15.08.2012
Sprechstunde in Wandlitz, Klosterfelde und Lanke
"Wat denn, heute mit Eintritt?" fragte in Lanke eine Familienmutter, die mit ihren Sprößlingen zur Badeanstalt wollte, uns am Eingang sah. Ich konnte sie beruhigen.
Den Parkschein in Wandlitz hatten wir gelöst.
In Klosterfelde bat der Förderverein der Dorfkirche Klosterfelde um Unterstützung in Fragen des Denkmalschutzes. Offensichtlich muss wirklich erst etwas Gravierendes passieren, ehe Mittel für Maßnahmen zur Reparatur bewilligt werden. Ist es aber nicht besser, vorbeugende Maßnahmen zu treffen, noch dazu solche, die nachher nicht zu sehen sind? In diesem Fall geht es um eine Isolation unter der Erde, um die ständige Nässe auf der Nordseite der, übrigens sehr ansehenswerden, Kirche zu vermeiden. Ich habe alles notiert und werde dem nachgehen.
14.08.2012
Hibakusha – Reise auf die Insel des Glücks...
…so lautet der Titel eines beeindruckenden Dokumentarfilms, der am Dienstagabend im Kulturhof in Bernau gezeigt wurde. Eingeladen dazu hatte die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann ihre Kollegin Dorothée Menzner aus der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.
Menzner - eine der Aktivistinnen der Anti-AKW-Bewegung aus Niedersachsen, war ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima mit einem Dokumentarfilmer nach Japan gereist, um sich vor Ort ein Bild von den noch immer nicht absehbaren Folgen des GAU zu machen und vor allem mit den betroffenen Menschen zu sprechen, ihnen Solidarität zu erweisen. Im Film zu erleben sind Gespräche mit Menschen, die sich gegen die Atomkraft wehren, sowie mit Expertinnen und Experten, die kein Blatt vor den Mund nehmen, wenn sie die Ursache und die Schuldigen der Atomkatastrophe benennen.
Dorothée Menzner hat mit vielen von ihnen gesprochen, dem Professor, der vor den anhaltenden Gefahren der Kernschmelze in den geborstenen Reaktoren warnt; mit dem 96jährigen Arzt, der die Katastrophe von Hiroshima überlebt hat und die offizielle Beschwichtigungspolitik der Atomkonzerne und der japanischen Regierung einen Skandal nennt; mit den Menschen, die wieder nach Fukushima zurückkehren, weil sie keine andere Wahl haben; aber auch mit Managern des Atom-Konzerns TEPCO, die noch immer behaupten, alles im Griff zu haben und der Politik die alleinige Verantwortung für die weitere Atompolitik zuschieben... [mehr...];
14.08.2012
Sprechstunde in Bernau und Börnicke
Heute war ein schöner, wenn auch anstrengender Tag. Die Sprechstunde fing mit einem "Roten Frühstück" an, davon berichtete ich schon.
In der Bernauer Tafel zur Tafelsprechstunde geht es dagegen nicht ganz so lebhaft zu. Deshalb hatte ich auch Verstärkung durch Halina Wawzyniak als juristische Beraterin dabei. Anschließend war noch ein wenig Zeit und ich konnte mir die umgestaltete Möbelhalle anschauen. Ein junger Student hatte die gleiche Idee - er war auf der Suche nach einem Bügelbrett. Ich konnte ihm helfen - er bekommt es heute abend geliefert und ich brauch' es nicht wegzuschmeißen. So hatten wir beide was davon.
Dann baute ich meinen Tisch vor der Bahnhofspassage auf und gleich gab es wieder ein Problem. Der Fuß für den Schirm war nicht da. Thomas hatte die Idee mit dem Einkaufskorb und wir hatten eine zusatzliche Ablage für Taschen und Tüten. Hier informierte mich der Panke-Park e.V. über die neuesten Entwicklungen auf dem Gelände des ehemaligen Heeresbekleidungswerkes, das der Verein gern nutzen möchte.
Den Abschluss der heutigen Sprechstunde bildete Börnicke. Als ich an der großen Kreuzung, unserem Stellplatz, ankam, warteten schon viele Bürger um Ortsvorsteherin Monika Grascha. Sie wollten wissen, wie es auf dem Schloss- und Gutshof Börnicke weitergehen kann, zumal das Schloss selber inzwischen privat genutzt wird. Ich habe alles notiert und werde dem natürlich nachgehen, wie übrigens allen An- und Nachfragen.
14.08.2012
Rotes Frühstück in Bernau
Ein Höhepunkt meiner sommerlichen Tour durch den Wahlkreis ist jedes Jahr das "Rote Frühstück" in Bernau. Und wenn dann auch noch, wie heute, das Wetter mitspielt, passt alles. Da werden mehrere Bierzeltgarnituren aufgestellt und die Tische mit leckeren Sachen gedeckt. Natürlich roten! Man glaubt gar nicht, was sich alles finden lässt: Melonen, Tomaten, Paprika, Götterspeise, (rote) Beete, Lachsschnitzelbrotbelag, Heringsfilet in Tomatensoße, Fassbrause, Kirscheistee, Tomatensaft, getrocknete Cranberrys usw. usf. Eine besondere Kreation ist der Rote-Grütze-Kuchen (Rezept bei mir zu holen). Kaum hatten wir aufgebaut, kamen auch schon die ersten Gäste. Schnell waren die Tische besetzt und um uns standen noch mehr Leute. Nun ging es nicht nur um ein nettes Zusammensitzen, denn das "Rote Frühstück" ist Teil meiner Sprechstunden unter freiem Himmel. Als Stadtverordnete wurde ich heute vieles gefragt und auch als Bundestagsabgeordnete: Wasser- und Abwasserverband, Straßenbau, Generationenspielplatz, Zukunft unseres Herzzentrums, Rentenangleichung, Finanzkrise, Meldegesetz...Was ich nicht gleich beantworten konnte, habe ich aufgeschrieben. Und Hausaufgaben habe ich auch mitbekommen.
Übrigens: klar hatte ich ein rotes Kleid an!
13.08.2012
Sprechstunde unter freiem Himmel nun auch im Barnim
Heute hat - im Barnim - der zweite Teil der "Sprechstunde unter freiem Himmel" der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann begonnen. Stationen an diesem Tag waren Rüdnitz und Lobetal.
Bei wunderschönem sonnigem Wetter wurde ich in Rüdnitz und auch in Lobetal schon erwartet. Ich muss schon sagen, der WAV und ein möglicher Austritt Bernaus sowie die Rentenangleichung Ost-West waren Themen, die bei den Rüdnitzern heiß diskutiert wurden. Doch auch das Geschehen in den Plenarsitzungen des Deutschen Bundestages, wenn im Fernsehen zu sehen ist, dass der Sitzungssaal nicht voll ist, lässt die Wellen höher schlagen – immerhin bekommen wir unsere Diäten aus dem Steuersäckel. Doch hier musste ich mal eine Lanze für die Bundestagsabgeordneten schlagen – man kann eben nicht an mehreren Stellen zugleich sein, sei es für eine Ausschusssitzung, ein Berichterstattergespräch, beim Ältestenrat oder auch bei einer Besuchergruppe.
Um kommunale, vor allem kleine und barrierefreien Wohnungen ging es in der Lobetaler Sprechstunde. Doch auch hier denke ich, vermitteln zu können zwischen der Wobau GmbH Bernau und der Hoffnungstaler Stiftung. Dies war für die nächsten eineinhalb Wochen ein guter Auftakt.
11.08.2012
Dagmar Enkelmann und der "Straßenfeger"
Ich bin auf dem Weg nach Potsdam zum Sommerfest der LINKEN. In der S-Bahn bietet ein Straßenverkäufer den aktuellen "Straßenfeger" an. Wie immer nehme einen. Ich habe Respekt vor denjenigen, die sich in der Öffentlichkeit als obdachlos offenbaren und um Unterstützung, z.B. durch den Kauf einer Zeitung, bitten.
Ich weiß gar nicht, ob ich in einer solchen Situation den Mut dazu hätte. Für viele der Verkäufer ist aber dieses Projekt ein erster Schritt zurück in ein "normales" Leben. Ein junger Mann neben mir spricht mich an, um mir zu erklären, weshalb er keine Zeitung nahm. Das Geld würde doch eh für Alkohol oder Drogen draufgehen. Ich erzähle ihm die Entstehungsgeschichte der Obdachlosenzeitung. So kommen wir ins Gespräch, auch über seine Arbeit in einem Callcenter, täglich fast vier Stunden Fahrtzeit, befristet und für wenig Geld. Aber er war stolz, nach Hartz IV endlich wieder unabhängig zu sein. Dabei hat er dann noch das Aussteigen verpasst. Ich glaube, beim nächsten Mal nimmt er auch einen "Straßenfeger".
Ach so: bei der Talkrunde auf dem Sommerfest ging es u.a. um soziale Gerechtigkeit und gute Arbeit.
Dagmar Enkelmann
14.07.2012
Kabarett: Spärlich währt am längsten
Fotos: S. Wenk
Werneuchens LINKE hatte zum Sommerfest eingeladen. Inzwischen eine gute Tradition - Kabarett in Bühne 17. DIE ODERHÄHNE aus Frankfurt an der Oder brachten mit ihrem Programm "Spärlich währt am längsten" das Publikum in dem übervollen Saal zu wesentlich mehr als einem Schmunzeln. Auch DIE LINKE bekam ihr Fett weg. Ein toller Abend. Ein großes Dankeschön an Lutz Stückrath, Dagmar Gelbke und Margit Meller für den Abend.
[MOZ 16.7.2012]
07.07.2012
Zirkus-Kids: Ganz groß!
Am Sonnabend endete das diesjährige Ferien-Zirkus-Camp im brandenburgischen Klosterfelde. In nur einer Woche lernten 69 Kinder und Jugendliche aus mehreren Orten des Barnim den Zirkus kennen. Aber noch mehr und das zeigten sie Eltern, Großeltern und Gästen in einem bunten Programm. Nicht schlecht staunten alle, wie aus den Kindern in knapp einer Woche Artisten, Jongleure, Clowns und sogar Feuerschlucker wurden. Viel Beifall war der verdiente Lohn.
Obwohl die Ferienwoche von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt wurde, einige von ihnen waren früher selbst Ferien-Zirkus-Kids, kostet ein solches Wochenprogramm natürlich einiges an Geld, das allein durch Teilnehmergebühren nicht aufzubringen ist. So wandten sich die Initiatoren an den Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE und baten um eine Spende. Der Verein machte 1000 Euro locker, die ich am Sonnabend gern übergab. Und unter dem Eindruck des Abschlussprogramms kann ich nur sagen: dieses Geld war sehr gut angelegt.
05.07.2012
Sommer-Feriencamp der Freidenker Barnim

Sechs Wochen Ferienspaß beim Tanz-Feriencamp der „East-Side-Fun-Crew“: Tanz, Bewegung, gesundes Frühstück - das erhalten Schulkinder im Sommer-Ferien-Camp der Freidenker Barnim e. V. in Bernau. Davon konnte ich mich bei einem gemeinsamen Frühstück, zu dem mich der Verein eingeladen hatte, überzeugen.
Obwohl ich die Vielzahl der Aktivitäten des Vereins, der aus dem kulturellen und sozialen Leben meiner Heimatstadt nicht mehr wegzudenken ist, seit Jahren kenne, war ich begeistert. Mit mehr als 120 Schulkindern aus Bernau und Umgebung wird in jeweils wöchentlichen Kursen Hip-Hop, Street Dance und Modern Dance geprobt und getanzt. Aber nicht nur das. Die Kinder machen Ausflüge und Museumsbesuche, erhalten Frühstück und Mittagessen, das die Bernauer Tafel beisteuert, deren Träger ebenfalls der Barnimer Freidenkerverband ist. Trainer und Betreuer sind die jugendlichen Mitglieder des Vereins, denen ich für ihr soziales Engagement für eine sinnvolle Ferienzeit für Schulkinder besonders danken möchte. Den Ferien-Kindern wünsche ich viel Spaß beim Tanzen und weitere schöne Ferienerlebnisse.
18.06.2012
Ausstellungseröffnung: Bilder in Aquarell
Aquarelle von Heidi Planke im Bürgerzentrum der LINKEN ausgestellt
„Wunderschöne Aquarelle, farbig und froh, verbreiten Urlaubsstimmung im Bürgerzentrum der LINKEN“, so Dr. Dagmar Enkelmann zur Eröffnung der Ausstellung in der Berliner Straße 17 in Bernau.
Die Malerin Heidi Planke aus Schönwalde freute sich über die Gelegenheit, ihre Bilder öffentlich zu präsentieren. Seit frühester Jugend ist Heidi Planke kreativ tätig – Zeichnen, Seidenmalerei, Patchwork hat sie schon viele Jahre praktiziert. Ihr Interesse galt aber immer schon der Aquarellmalerei, so erzählte sie.
Bei der Künstlerin Ruth Fabig, die auch den Kurs der Bernauer Montagsmalerinnen im Bürgerzentrum der LINKEN begleitet, lernte sie, die Techniken der Aquarellmalerei zu vervollkommnen. Mit den Gästen der Vernissage entspann sich dann auch gleich eine Fachsimpelei.
Wunderschöne Blumenstillleben und Landschaften laden dazu ein, die Augen und die Sinne schweifen zu lassen. „Ich habe jeden Tag Lust zu malen“ erklärt Heidi Planke ihre Passion. In ihrem Haus am Gorinsee hat sie sich ein Atelier eingerichtet. Seit sie nicht mehr berufstätig ist, kann sie täglich vier bis sechs Stunden ihrem Hobby frönen. Und dass sie es mit Leidenschaft tut, sieht man ihren Bildern an.
Das Ergebnis ist nun im Bürgerzentrum der LINKEN in der Berliner Straße 17 in Bernau bis 10. August zu besichtigen. Bis 10. Juli Montag bis Freitag von 10 -12 Uhr, dienstags von 9 – 17 Uhr. Ab 11. Juli ganztags.
[Impressionen...]
09.06.2012
Festumzug beim Bernauer Hussitenfest 2012
Bei strahlendem Sonnenschein verfolgten die Besucher des Hussitenfestes 2012 den Festumzug. An diesem beteiligte sich auch Dagmar Enkelmann traditionell. Der Festumzug stellte in vielen Bildern vor allem die Geschichte Bernaus dar.
Der Sage nach hatte der Gründer der Mark Brandenburg und ihr erster Markgraf, Albrecht der Bär, bereits 1140 die Gründung einer Stadt veranlasst. Nach einer Jagd in der Heide nördlich von Berlin ließ er sich bei der Rast in einem Gasthof ein Bier ausschenken. „Weil ihm dies so außerordentlich gut mundete", soll er beschlossen haben, just an dieser Stelle eine Stadt zu gründen. Er befahl schließlich den Bewohnern der damaligen Dörfer Schmetzdorf, Lindow und Lüpenitz in die neue Stadt zu ziehen. Diese bekam den Namen Bärnau nach seinem Gründer. „Die vorherigen Dörfer verschwanden oder blieben nur als kleine unbedeutende Siedlungen bestehen, der gute Ruf des Bieres jedoch konnte sich bis heute erhalten.“
06.06.2012
Achtung - Spätsprechstunde
06.06.2012
Barnimer Tourismus 2012
Tourismuskonferenz zeigte Vielfalt der touristischen Angebote im Barnim
Unterschiedliche Akteure der touristischen Branche folgten der Einladung der Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE), des Dezernenten für Kreisentwicklung Carsten Bockhardt (CDU) und des Geschäftsführers der WITO GmbH Rüdiger Thunemann zur diesjährigen Tourismuskonferenz. Der Barnim sei kein touristisches Entwicklungsland, so Enkelmann in ihrer Begrüßung. Es habe sich aber gezeigt, dass es großen Bedarf an Erfahrungsaustausch gäbe. Dazu haben sich drei Anbieter bereit erklärt, an hand von Präsentationen ihre Projekte unter verschiedenen Gesichtspunkten vorzustellen und damit zur Diskussion anzuregen.
[weiter...] : [Präsentation BeSt Stadtmarketing GmbH] ; [Präsentation Geopark] ; [Präsentation Naturpark Barnim]
04.06.2012
Besuch der Kita "Rappelkiste"
Im Rahmen der zweiten Förderwelle des Bundesprogramms "Offensive Frühe Chancen" informierte sich Dagmar Enkelmann in der Bernauer Kita „Rappelkiste“ über den Stand der Realisierung. Anders als in den Kitas, die bei Beginn des Bundesprogramms gefördert wurden, zeigten sich die Mitarbeiterinnen der Kita erfreut über die gute Organisation seitens der Servicestelle und Unterstützung für die tägliche Arbeit. Eine weitere Kita, die in den Genuss der Förderung kommt, befindet sich in Seelow.
31.05.2012
Hartmann GmbH mit Zentrale in Bernau
Mit dem 1. Juni 2012 gibt es am Standort Bernau b. Berlin die neue Zentrale der HARTMANN Arbeitsschutz, Schweiß- & Umwelttechnik GmbH. Unter dem Slogan „Beste Luft für Ihren Arbeitsplatz“ zeichnet die Hartmann GmbH verantwortlich für Absaugtechnik und Arbeitsschutz vor allem in Ausbildungsbetrieben für Schweißer. Wie Geschäftsführer Ernst Hartmann in seiner Eröffnungsrede berichtete, feiert sein Familienunternehmen im nächsten Jahr bereits seinen 20. Geburtstag. Dagmar Enkelmann begrüßte den gewählten Standort im Gewerbegebiet Rehberge. Das Unternehmen sei mit seinen Angeboten an Umwelttechnik und modernen Technologien ein Unternehmen der Zukunft.
19.05.2012
Jugendfeier 2012
Inzwischen zur Tradition geworden, hielt Dr. Dagmar Enkelmann auch in diesem Jahr die Festrede zu den Jugendfeiern des Freidenker Barnim e.V. Den aufgeregten Mädchen und Jungen legte sie u.a. ans Herz: „Ein schöner Tag liegt vor Euch – und wenn auch nicht jeder der 25.000 Tage, die mindestens noch vor Euch liegen, so schön und unbeschwert sein wird – gebt Eurem Leben einen Sinn. Ergreift es mit beiden Händen und macht etwas daraus.“ Festlich umrahmt wurde die Feierstunde durch Musik von „Shake it out“ – Florence and the Machine sowie durch Tanz der „Eastside-Fun-Crew“.
[Impressionen...]
11.05.2012
Lesung gegen das Vergessen
Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Anna Seghers und viele andere Literaten sollten aus den Büchereien und Buchhandlungen für immer verbannt werden. Am 10. Mai 1933 wurden in Berlin und anderen deutschen Universitätsstädten Tausende von Büchern verbrannt. 131 Autoren standen damals auf der Liste des „undeutschen Geistes.“
An sie und ihre Literatur erinnerte die Veranstaltung „Lesung gegen das Vergessen“ in der Bernauer Stadtbibliothek. Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann hatte zur Lesung eingeladen, die Christine Poppitz moderierte...
[weiter...] ; [Impressionen]
01.05.2012
Für'n kräftigen Schluck aus der Lohnpulle
1. Maifeier in Bernau: Die diesjährige zentrale Barnimer Maifeier stand unter dem Motto "Gute Arbeit für Europa - Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit". Daran anknüpfend geißelten die Redner der Kundgebung auf dem Marktplatz in Bernau das Streben von Politik und der Wirtschaft, die Folgen von Finanz- und Wirtschaftskrise durch Kürzungen im Sozialbereich, Lohndrückerei und weitere Flexibilisierung der Arbeit auf breite Schichten der Bevölkerung in ganz Eruopa abzuwälzen.
Zunächst ergriff Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann das Wort. Anhand des jüngsten Berichtes der ILO verdeutlichte sie die zerstörerischen Auswirkungen der in mehreren europäischen Ländern durchgedrückten Sparpakete. So sei in Griechenland der Mindestlohn um 32 Prozent gekürzt und in Spanien 10 Milliarden Euro weniger für Bildung ausgegeben worden. Weltweit seien seit 2008 50 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. Gleichzeitig kämen die Rettungspakete vor allem den Banken und Investoren zugute. Es gelte, den Angriffen auf den europäischen Sozialstaat entschieden entgegenzuwirken und die Krisengewinnler endlich zur Kasse zu bitten. [mehr...]; [Impressionen]
30.04.2012
Impressionen nicht nur aus Afrika
Eine Frau für alle Fälle
Diesen Eindruck bekamen die Gäste der Ausstellungseröffnung am Montagabend, nachdem die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann die Berliner Hobbymalerin Hannelore Jäger mit ihren „Impressionen aus Afrika“ vorgestellt hatte. Die gelernte Eisenbahnerin arbeitete als Ökönomin, nach der Wende als Sozialarbeiterin. Ab 1998 als Frührentnerin sah sie sich nach einer neuen Herausforderung um und entdeckte für sich das Malen, insbesondere die Ölmalerei, da ihr die Farben so gut gefielen. Die Motive fand sie bei Urlaubsreisen, in ihrer Umgebung und im Internet. 2009, auf einer ihrer ersten Ausstellungen, wurde der Maler Harry Böckmann auf sie aufmerksam und bildet sie seitdem aus. Er war auch derjenige, der zur Pastell- und später Mischtechnik anregte. Hannelore Jäger versteht die Malerei für sich als eine Art Schmerztherapie, denn sie braucht seitdem keine Schmerztabletten mehr. Wenn sie malt, vergisst sie alles um sich herum und findet kein Ende. Ca. 800 Bilder sind bereits entstanden. Die Leidenschaft fürs Malen sieht man den Bildern auch an. Zu sehen sind Landschaften und Blumen in Öl, Pastell und 3-D-Technik. Bei der Serie über Afrika kann man die Hitze im Sonnenuntergang richtig fühlen. Als Untergründe dienen nicht nur Papier, es kommen Fliesen, besondere Bilderrahmen, oder auch Spiegelkacheln zur Anwendung. Das macht die experimentierfreudige Berlinerin aus. Ein Besuch lohnt sich und ist bis 15. Juni 2012 im Bürgerzentrum DIE LINKE, Berliner Str. 17 zu den gewohnten Öffnungszeiten möglich.
[weitere Ansichten...]
29.04.2012
Ein politischer Entertainer
Andrej Hermlin zu Gast bei den „Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann“
Fast zwei Stunden politische Unterhaltung im besten Sinne waren am Sonntag (29.04.) bei den „Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann“ zu erleben. Sie hatte sich den Musiker und Bandleader Andrej Hermlin eingeladen, der mit seinem „Swing Dance Orchestra“ und der originalen Swing-Musik der 20er und 30er Jahre seit Jahren erfolgreich unterwegs ist.
Aber es ging nicht nur um Musik. Hermlin, Jahrgang 65, bekam auch Gelegenheit, über seine privilegierte Zeit als Sohn des berühmten DDR-Schriftstellers Stephan Hermlin zu erzählen. In der Schule sei er, so Hermlin, wegen seiner Möglichkeit, in den Westen zu reisen, erst ein Außenseiter gewesen, später wollten aber vor allem die Mädchen Postkarten von ihm vom Lago Maggiore oder aus Paris. „Furchtbar viel“ habe er unter seinem Sonderstatus nicht gelitten. Die wirklich zu leiden hatten, war ja die anderen, die nicht reisen und die Welt sehen durften, bekannte er freimütig.
Andrej Hermlin zeigte sich hier wie bei anderen Themen als scharfsinniger und zugleich äußerst unterhaltender Erzähler, der den gut besuchten Treff 23 mit einer Vielzahl von Geschichten beglückte. So habe sich Erich Honecker, der gelegentlich und später immer seltener bei seinem Vater anrief, einmal beschwert, da sei schon wieder jemand Drittes in der Telefonleitung. Dabei habe Honecker das Abhören des Hermlinschen Anschlusses persönlich angeordnet.
Trotz allem Entertainment - bei einem Thema kennt Andrej Hermlin kein Pardon: Antisemitismus. Natürlich sei Kritik am Staate Israel nicht verboten, sagte er, aber für die Beurteilung Israels müssten die gleichen Regeln gelten wie für jedes andere Land. Scharfzüngig legte Hermlin die gängigen Muster, mit denen noch heutzutage der Holocaust – teilweise auch in der LINKEN - relativiert wird, bloß. Hermlin, selbst Mitglied der LINKEN, hegt erkennbar wenig Hoffnung, dass sich an diesen Tendenzen in Deutschland noch etwas grundlegend ändert. Hermlins Ablehnung deutscher Überheblichkeit ist sicher auch ein Grund, warum er sich in Kenia, der Heimat seiner zweiten Frau, mittlerweile zu Hause fühlt.
[Impressionen...]
16.03.2012
Foto-AG erhält Spende
Die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann war von der Ausstellung der Foto-AG der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal unter der Leitung von Lutz Weigelt im Januar 2012 so begeistert, dass sie sich entschloss, der AG einen Fotodrucker zu spenden. Und endlich fand sich ein gemeinsamer Termin für die Übergabe. Michael Lauter, begeistertes Mitglied der AG und Mitaussteller freute sich sehr, könne er doch nun sehr schnell das Ergebnis eigener Übung sehen. Dagmar Enkelmann wünschte der Foto-AG viel Erfolg und noch viele so schöne Bilder, wie diese in der Ausstellung bereits zu sehen waren.
03.03.2012
Infostand bei bundesweitem Aktionstag
Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages gab es auch in Bernau einen Infostand der LINKEN. Mit tatkräftiger Unterstützung der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann gelang in den zwei Stunden 156 Unterschriften für einen 10-Minutentakt-Takt bei der S-Bahn zu sammeln. Bei allerbestem Sonnenschein fanden sich viele Bernauerinnen und Bernauer ein, um sich über linke Politik zu informieren.
Im Übrigen fanden insgesamt 420 solcher Infostände in allen 16 Bundesländern statt. Und somit war die Wette von Klaus Jann gewonnen. Gratulation!
[zur Wette...] ; [Impressionen...]
26.02.2012
Über "Ostversteher" und "Parkinesen"
Spiegel-Redakteur Stefan Berg bei den Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann
Nachdenken über „Gestern, Heute und Morgen“ nennt Dagmar Enkelmann ihre Veranstaltungsreihe „Offene Worte“ im Untertitel. An diesem Sonntag erlebten die Besucher im „Treff 23“ eine der nachdenklichsten „Offenen Worte“ – zu Gast war der Journalist und „Spiegel-Redakteur“ Stefan Berg.
[mehr...] ; [Presse MOZ]
19.12.2011
Zivilcourage-Preis für Band "Alltagsdasein"
Die Band "Alltagsdasein", die vor drei Jahren in Bernau gegründet wurde, hat im Wettbewerb des Vereins "Zivilcourage vereint" den Siegerpreis erhalten. Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann (Linke) übergab am Montag die Auszeichnung im "Klub am Steintor" an die beiden Bandmitglieder Christoph Borbach und Paul Bratfisch. An dem Wettbewerb hatten sich die vier Musiker - dazu gehören ferner Nils Gariboff und Thomas Theophil - mit dem Lied "Blind + Taub" beteiligt. Es war zur letzten Fußball-Weltmeisterschaft entstanden und beschäftigt sich mit nationalistischen Tendenzen im Sport und der Gesellschaft.
"Es ist heute wichtiger denn je, Zivilcourage zu zeigen", sagte Enkelmann. Dies hätten die jungen Leute mit ihrem Lied getan. Christoph Borbach betonte, dass das Interesse an politischen Texten beim Publikum zunehme. Man werde sich jedoch nicht darauf konzentrieren, sondern - wie es schon der Bandname verrate - den Alltag in der Musik widerspiegeln. "Wir wollen nicht nur belehren", so Borbach.
Der Verein "Zivilcorurage vereint" hat es sich zum Ziel gesetzt, junge Leute zum kreativen und intelligenten Widerstand gegen neofaschistische, rassistische und fremdenfeindliche Aktivitäten zu ermuntern. Dazu wird jährlich der Wettbewerb ausgeschrieben.
Wer "Alltagsdasein" live erleben möchte, hat dazu am Freitag ab 18.30 Uhr im "Klub am Steintor" in Bernau die Möglichkeit. Dort können die Musiker dann vielleicht auch gleich ihren Preis ausprobieren: Für jeden der vier gab es einen Gehörschutz. Kai-Uwe Krakau (MOZ)
19.12.2011
Zentralasien machte in Rüdnitz Station
Über die Delegationsreise der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe des Bundestages im Juni 2011 nach Tadschikistan und Kasachstan sowie über die Arbeit der Gruppe insgesamt berichtete Dagmar Enkelmann in dieser Woche in der Begegnungsstätte der Gemeinde Rüdnitz.
Die Parlamentariergruppe, deren Vorsitzende Dagmar Enkelmann ist, ist eine von 54 fraktionsübergreifenden ihrer Art im Bundestag und zeichnet sich durch ihre anerkannt intensive Arbeit aus. Nach der anschaulichen Präsentation beantwortete Dagmar Enkelmann noch einige Nachfragen und so waren schnell zwei kurzweilige und inhaltsreiche Stunden vorbei. [Impressionen]
17.12.2011
Bunter Straßentanz statt brauner Sonnenwendfeier
Am 17. Dezember wollten die NPD und so genannte "Freie Kräfte" in Biesenthal eine Sonnenwendfeier zelebrieren. Doch daraus wurde nichts. Ca. 150 friedliebende Bürger aus Biesenthal, Eberswalde, Bernau und sogar aus Berlin und Strausberg trafen sich an der Einfahrt zum Gelände, um ihren Protest gegen RECHTS zum Ausdruck zu bringen – auch die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann.
In Gesprächen mit Kundgebungsteilnehmern bringt sie das Anliegen zum Ausdruck. Es sei endlich an der Zeit zu handeln. Nun, nachdem das Zwickauer Trio aufgeflogen ist, sind wir entsetzt, geschockt, tief betroffen. Dieser braune Sumpf muss mit allen Mitteln bekämpft werden! rechtsextremistische Straftaten sind keine Einzelfälle. Rechtsextremistisches Gedankengut ist tief in unserer Gesellschaft verbreitet. Fremdenhass, Rassismus, menschenverachtende Ideologie finden sich in allen Schichten, in allen Altersgruppen. Rechtsextremismus gibt es nicht nur im Verborgenen. Erinnert sei an den Mord an Antonio Amadeo in Eberswalde. Erinnert sei an brennende Asylbewerberheime in Hoyerswerda, Rostock und anderswo. Erinnert sei an Mordanschläge in Mölln und Solingen. Erinnert sei an Übergriffe auf Synagogen und jüdische Friedhöfe. Erinnert sei auch an Naziaufmärsche in Bernau. Jedes Jahr im Februar ist Dresden das Ziel der Nazis - mit großem Polizeiaufgebot geschützt. Das ist ein Skandal! Und die, die Widerstand leisten, werden verfolgt, bedroht, mit Wasserwerfern, Schlagstöcken und Pfefferspray misshandelt. Diese Staatsgewalt ist abzulehnen!
In diesem Sinne erklangen bei beißender Kälte heiße Sambarhythmen, die zum Mitmachen animierten, gab es heißen Tee und eine schmackhafte Suppe und natürlich viele Gespräche. Es hat sich gelohnt – eine braune Sonnenwendfeier fand in Biesenthal an diesem Tag nicht statt. [Bericht in der MOZ]
08.12.2011
Eine Jurte für Bernau
„Eine Jurte bedeutet für uns Heimat“, erklärt Dendev Terbishdagva, Vorsitzender der Mongolisch-Deutschen Freundschaftsgruppe. „Und immer wenn wir hier nach Bernau kommen, fühlen wir uns wie in der Heimat“, schmunzelt Terbishdagva mit einem Blick auf Dr. Dagmar Enkelmann und den bBernauer Bürgermeister Hubert Handke. Einst hatte er an der Jugendhochschule Bogensee gelehrt und gedolmetscht, diente später seinem Land als Botschafter und weilt derzeit mit einer mongolischen Parlamentariergruppe in Berlin. Eingeladen hatte diese Dagmar Enkelmann als Vorsitzende der deutsch-zentralasiatischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag.
Mit der Übergabe der Jurte löste Terbishdagva ein Versprechen aus dem Besuch im Frühjahr ein, an das Handke zunächst nicht glauben wollte. Aber dass nun tatsächlich eine original mongolische Jurte auf dem Bernauer Kirchplatz steht, ist den guten Beziehungen des mongolischen Verteidigungsministers Luvsandvandan Bold zum deutschen Verteidigungsministerium zu verdanken, das eine Bundeswehrmaschine für den Transport bereitstellte.
Der neue Hausherr lud bei der Übergabe am Donnerstag zu einem Tee in die Jurte und jedermann war doch erstaunt, wie viel Platz darin ist. Zum Schluss der Stippvisite ließen sich die Gäste von den Bernauer Briganten das Schmieden von Pfeilspitzen zeigen und probierten es auch aus.
Die Jurte wird jetzt in der Weihnachtszeit den Bernauer Briganten als Domizil dienen und im Sommer soll sie den Akteuren des Hussitenfestes Quartier bieten.
[Presseecho] , [weitere Impressionen]
07.12.2011
Spendenaktion für Geburtsklinik in Duschanbe erfolgreich
Ein großes Dankeschön
allen Spenderinnen und Spendern, die sich mit großem Engagement an der Aktion „Babysachen für eine Frühgeborenenstation in Tadschikistan“ beteiligten. Zwölf Kisten mit gestrickter, gekaufter und nicht mehr benötigter Babykleidung, mit Spielsachen und sogar Heizstrahlern wurden gepackt und werden am Dienstag, dem 13. Dezember, dem tadschikischen Präsindenten in Deutschland überreicht werden, der sie dann in seiner Heimat an die Frühgeborenenstation in Duschanbe weitergeben wird.
27.11.2011
"Offene Worte" mit Kabarettisten Gert Kießling
Treffen Vollblut-Kabarettist und Politikerin mit Faible für Kabarett aufeinander, ist Unterhaltsames garantiert. Davon konnte man sich am Sonntag im Bernauer Treff 23 überzeugen. Bei ihren „Offenen Worten“ hatte die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) den Kabarettisten Gert Kießling zu Gast.
Eher zurückhaltend war Kießling bei persönlichen Fragen. Den Vater verlor er bei einem Bombenangriff kurz vor Kriegsende. Die Mutter musste sich allein durchschlagen. Kießling konnte nur bis zur 8. Klasse in die Schule gehen, hatte Geld zu verdienen und wurde Fernmeldemonteur. Da war er schon Statist am Theater in Leipzig. Nach einen halben Jahr entschied er sich für die Kunst und schaffte es – als „Arbeiterkind“, wie er betonte – auf die Schauspielschule in Berlin. [mehr...] , [weitere Impressionen]
18.11.2011
Gründerwerkstatt young companies in Bernau eröffnet
Bei der Eröffnung der Gründerwerkstatt von "young companies" in Bernau war auch die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann zu Gast. Offenbar sei der Bedarf bei den unter 28jährigen Bernauerinnen und Bernauern so groß, dass es sinnvoll erscheint, eine zweite Gründerwerkstatt im Landkreis Barnim einzurichten. Ein erster Gruppenkurs und eine Einzelberatung seien bereits vereinbart worden, so Alexander Möller von young companies. Ziel der Gründerwerkstatt ist das Bleiben der jungen Leute im Land Brandenburg. In den Jahren 2005 bis 2007 waren es ca. 250. Sowohl durch das Land Brandenburg als auch durch den Europäischen Sozialfond werden die Gründerwerkstätten mit mehr als 7 Mio. Euro gefördert. Enkelmann versprach, sich für die Unterstützung auch durch die städtischen Unternehmen einzusetzen.
18.11.2011
Von langweiligen Hausaufgaben und unheimlichen Lehrern
Zum 8. Mal fand 2011 der bundesweite Vorlesetag statt. Rund 12 000 so genannte „Vorlese“-Aktionen von Prominenten in Büchereien, Kindergärten und Schulen soll es nach vorläufiger Bilanz am 18. November gegeben haben – eine davon mit der Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE), die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse in der Grundschule an der Hasenheide Bernau besuchte.
Viele der Kinder kannten die Bücher um die „zauberhafte Hexe Lilli“ von Knister bereits und sprachen ganze Textzeilen mit. In der vorgelesenen Geschichte waren langweilige Hausaufgaben zu machen und außerdem Bruder Leon zu beaufsichtigen. Kommt dann noch ein Zauberbuch ins Spiel ist der Nachmittag mehr als spannend. Doch auch die Schriftstellerin Cornelia Funke kam bei Enkelmann zu Wort. In der ersten Geschichte erfuhr man von den Mühen des kleinen Hundes Grizzly, im Tierheim mit Nase und Ohr einen neuen Zweibeiner zu finden. In der zweiten Geschichte lernten die Kinder den neuen Lehrer Herrn Ungeheuer kennen, der sich bei Regenwetter auch in ein solches verwandelt – aber in ein Gutes. Klar, dass sich die Schüler viel Regen wünschen.
„Es sind die Geschichten über Gleichaltrige und ihre wundersamen Abenteuer, die am meisten ankommen“, so Dagmar Enkelmann, die sich auch im nächsten Jahr wieder am Vorlesetag beteiligen wird. [www.vorlesetag.de] , [weitere Impressionen]
17.11.2011
Ein Ohr für die Schwerhörigen...
… hatte die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) bei ihrem Besuch der Selbsthilfegruppe „Schwerhörige Menschen und ihre Angehörigen“ im Seniorentreff auf dem Bernauer Kulturhof.
Einladerin und Sprecherin Ursula Sendowski wollte von ihr wissen, wie sich die Vertreter der Kommunalpolitik für die Belange der Schwerhörigen und ihrer Familien einsetzen. Im Gegensatz zu anderen Behinderungen sieht man Schwerhörigen ihr Handicap nicht an. Es sei auch nicht einfach, so Sendowski, darum zu bitten, der Angesprochene möge lauter sprechen und vor allem langsamer. Begrüßenswert sei z.B. die Installation einer Ringschleife im Rathaus. Warum aber nicht im Einwohnermeldeamt oder auch im Fremdenverkehrsamt? Warum wird nicht bereits bei einer Ausschreibung von öffentlichen Aufträgen auf die Einhaltung der Barrierefreiheit in allen Belangen geachtet.
Für diese Hinweise war Enkelmann dankbar, denn immerhin habe die SVV auf Initiative der LINKEN vor einigen Jahren den Beschluss "Barrierefreie Stadt Bernau" in der SVV durchgesetzt. Und erst vor kurzem gab es dafür einen Preis des Brandenburger Infrastrukturministeriums. Dennoch bleibt noch einiges zu tun.
Einem Hörtest unterzog sich die Bundestagsabgeordnete auch, der die Probleme der Schwerhörigen anschaulicher machte. Enkelmann ermunterte die Anwesenden, ihre Vorschläge stärker auch in den Behindertenbeirat der Stadt Bernau einzubringen. [Impressionen]
15.11.2011
Besuch im Zoo - Ausstellungseröffnung
Den Eindruck, in einem Zoo von einem Gehege zum nächsten zu gehen, könnten Besucherinnen und Besucher gewinnen, sobald sie das Bürgerzentrum DIE LINKE in der Berliner Straße 17 betreten. Dort eröffnete die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann die neue Ausstellung – eine Präsentation von Tierporträts.
Entstanden sind die sehenswerten Fotografien im Zoo Eberswalde, im Tierpark Berlin und in Lobetal. Die "Macher" sind Eberhard Schulze, Michael Lauter und Camillo Gerbeth. Sie vertreten die Foto-AG der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, wo sie unter Anleitung des Hobbyfotografen Lutz Weigelt die Grundlagen der Fotografie erlernen.
Da ist viel Geduld gefragt, denn ein Vogel z.B. wartet nicht, bis der Auslöser klickt. Weigelt zeigt, wie man Motive aussucht. So kann es durchaus sein, dass am hellerlichten Tag in einem Garten mehrere Erwachsene, bewaffnet mit ihrem Fotoequipment, auf der Erde liegen, um eine Tiergruppe zu fotografieren.
Eberhard Schulze erzählte von seinem Fotobuch, zu dem es bereits einige Nachbestellungen gibt. Zu den nächsten Projekten gehört u.a. eine Fotosafari zum Schiffshebewerk Niederfinow.
Die Ausstellung ist bis zum 27. Januar 2012 immer montags, dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr zu besichtigen. Rückfragen bitte unter 03338-459543. [weitere Impressionen]
06.10.2011
Debatte mit ver.di-Senioren: Altersarmut - Fiktion oder Realität?
Unter dem Thema "Altersarmut - Fiktion oder Realität?" führten die Senioren der Gewerkschaft ver.di Uckermark-Barnim am 06. Oktober 2011 eine Veranstaltung mit der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) durch.
Die Erfahrungen in den letzten Monaten haben gezeigt, dass immer mehr Menschen schon heute von einer geringen Rente leben müssen. Frau Dr. Enkelmann zeigte in ihrem Eingangsreferat die Ignoranz im politischen Raum zu diesem Thema auf. Zur gesetzlichen Rente gibt es in der Bevölkerung einen hohen Vertrauensverlust. Alle im Bundestag vertretenen Parteien (außer DIE LINKE) waren in den letzten 20 Jahren an Reformen zur gesetzlichen Rente beteiligt, die eine Verschlechterung für die Rentnerinnen und Rentner von heute und morgen bedeuten. [mehr...]
06.10.2011
Bundeswehr raus aus Afghanistan
Vor 10 Jahren, am 7. Oktober 2001, begann der Krieg in Afghanistan - auch mit deutscher Zustimmung. In Brüssel tagen zur selben Zeit zehn Jahre später die NATO-Verteidigungsminister und der deutsche Minister Thomas de Maizière mahnt „strategische Geduld“ beim Abzug der NATO-Truppen – Doch DIE LINKE fordert einen sofortigen Abzug aller Streitkräfte. Und daran erinnerten am 6. Oktober 2011 die Bernauer LINKEN, darunter Dagmar Enkelmann (MdB) und Margitta Mächtig (MdL). Auf einer Plakatausstellung in der Nähe des Marktplatzes konnte man sich über die Auswirkungen des Krieges auf die zivile Bevölkerung informieren. Mit dieser Aktion reiht sich DIE LINKE. Barnim in bundesweite Proteste in diesen Tagen gegen das fortgesetzte Töten am Hindukusch ein.
25.09.2011
Offene Worte um Heimerziehung
Schriftstellerin Nicole Glocke zu Gast bei Dagmar Enkelmann
Die Schriftstellerin Nicole Glocke, 1969 in Bochum geboren, hat eine bewegte Familiengeschichte. Als Tochter des Westspions der Staatssicherheit Karl-Heinz Glocke musste sie im Alter von neun Jahren die Verhaftung ihres Vaters miterleben. Tage zuvor war Werner Stiller, Oberleutnant in der MfS-Hauptverwaltung Aufklärung, mit Koffern voller Dokumente in den Westen übergelaufen. Das recherchierte Nicole Glocke viele Jahre später, denn in der Familie wurde darüber nicht gesprochen. Im Verlauf ihrer Nachforschungen lernte sie Edina Stiller, die Tochter Werner Stillers, kennen. Gemeinsam mit ihr entstand das autobiographische Buch „Verratene Kinder“.
[mehr...]
14.09.2011
10 Jahre Agentur Ehrenamt Bernau
Am 14. September 2011 feierte die Agentur Ehrenamt Bernau ihr 10-jähriges Bestehen. Dagmar Enkelmann gehörte zu den geladenen Gästen und betrachtete es als eine Ehre, ein Grußwort halten zu dürfen. „Sehr geehrter Herr Pastor Feldmann, lieber Lutz Reimann, werte Gäste, einen großen Tusch für zehn Jahre Agentur Ehrenamt. Fotos: Lutz Weigelt
[zum Grußwort], [Presseecho MOZ], [Presseecho MäSo]
14.09.2011
Enkelmann in Zentralasien unterwegs
Einen interessanten Reisebericht über eine Delegationsreise von Bundestagsabgeordneten in die zentralasiatischen Republiken Tadschikistan und Kasachstan präsentierte Dr. Dagmar Enkelmann im Bernauer Stadtteilzentrum „Südstern“. Dr. Dagmar Enkelmann ist Vorsitzende der Deutsch-Zentralasiatischen Parlamentariergruppe im Bundestag, die regen Austausch mit den Ländern pflegt. Dazu gehören ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch mit Parlamentariern, Treffen mit Botschaftern und Regierungsdelegationen der Länder Zentralasiens, wozu Kasachstan, Tadschikistan, Kirgistan, Usbekistan, Turkmenistan und auch die Mongolei gehören. Doch nichts, so Dagmar Enkelmann, könne einen Besuch in den Ländern selbst, den persönlichen Kontakt mit den Menschen ersetzen. „Reisen bildet und es weitet den Blick nicht nur für andere Völker und Lebensweisen, sondern sensibilisiert manchmal auch für Probleme im eigenen Land“, versicherte sie.
[mehr...]
13.09.2011
Ausstellungseröffnung: Farben - Freude
Im Bürgerzentrum DIE LINKE eröffnete die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann eine neue Ausstellung mit Malereien in Acryl und Öl des Bernauer Seniors Frank Gaethke, bekannt auch durch seine fundierte Rentenberatung im Treff der Volkssolidarität Bernau-Süd.
Gaethke, der sich erst mit 53 Jahren intensiver mit dem Malen beschäftigte, liebt kräftige Farben und zeigt sich experimentierfreudig. Letzteres in Bezug auf Untergründe. So fragte er sich, wie sich Acrylfarben auf verschiedenen Sandformen verhalten und probierte es aus. Das Ergebnis ist spannend und ansehenswert. Seine Motive findet er auf die unterschiedlichste Weise, sei es als Momentaufnahme aus dem Fernsehen, sei es der Blick aus dem Fenster am Abend oder aber auch die Ansicht eines besonderen Fotos. Niemals käme ihm in den Sinn, etwas zu kopieren – alles ist frei in sehr großen, aber auch ganz kleinen Bildern gestaltet. Gaethke mag es nicht, unter Druck zu malen, das enge seine Phantasien ein. Bei den Werken, die hier zu sehen sind, kann das nicht der Fall gewesen sein, war das Publikum einhellig der Meinung.
Die Ausstellung ist bis zum 11. November 2011 zu den üblichen Bürozeiten Mo, Die, Do, Fr 9 bis 17 Uhr zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.
31.08.2011
17. Panketaler Gespräch im Zeichen der Bürgermeisterwahlen
Rund 80 interessierte Bürger waren der Einladung der Panketaler LINKEN zur jüngsten Veranstaltung der traditionellen Diskussionsreihe am 31. August in die Mensa des Schulzentrums Zepernick gefolgt, um die Konzepte der Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 11. September kennen zu lernen. Obwohl die örtliche LINKE bereits vor Wochen ihre prinzipielle Unterstützung für den jetzigen Amtsinhaber Rainer Fornell (SPD) bekundet hatte, wurden „Wahlprüfsteine“ ausgearbeitet, die die Erwartungen an den künftigen Amtsinhaber definieren. Allerdings erwies es sich letztlich als schwierig, diese Punkt für Punkt abzuarbeiten. Schnell geriet die Diskussion zu einem Frage- und
Antwortspiel zwischen den Bürgern und den einzelnen Kandidaten über spezifische Sorgen und Probleme, die es Unentschlossenen wahrscheinlich nicht leichter machte, am Wahltag eine Entscheidung zu treffen.
So zeigte sich in einer ganzen Reihe von Fragen eine erstaunliche grundsätzliche Übereinstimmung zwischen den Wahlkämpfern, z. B. beim Thema Kooperation zwischen Panketal und Bernau. Dagmar Enkelmann, Bundestagsabgeordnete der LINKEN und Vorsitzende der Linksfraktion im Bernauer Stadtparlament, hatte in ihren einleitenden Ausführungen insbesondere auf die noch unerschlossenen Potenziale auf diesem Gebiet verwiesen. [mehr...]
31.08.2011
Sprechstunde unter freiem Himmel: Der letzte Tag in diesem Jahr
Ein letztes Mal in diesem Jahr hieß es: Schirm, Tisch und Stühle einpacken, Kaffee kochen und Kekse bereithalten - Wir gehen noch mal auf Tour. Dieses Mal nach Panketal und Ahrensfelde. Dieses Mal hatten wir Glück und es fiel nicht ein Tropfen Regen.
In Zepernick, der ersten Station, warteten die ersten Bürger bereits auf uns. Steigendes Grundwasser und damit Land unter sowie die Probelematik des altengerechten Wohnens in Panketal bildeten die Schwerpunkte. Als dann auch der Panketaler Bürgermeister Rainer Fornell (SPD) dazu kam - eigentlich nur, um Guten Tag zu sagen - konnte er diese Fragen sogleich sachgerecht erläutern und beantworten. In Schwanebeck ging es mehr um den Sport im Alter und um die anstehenden Bürgermeisterwahlen in Panketal. Die LINKEN hatten keinen eigenen Kandidaten aufgestellt und unterstützen den Kandidaten der SPD, den amtierenden Bürgermeister Rainer Fornell. In Ahrensfelde wandten sich Bürger an die Bundestagsabgeordnete zu Fragen der Gesundheit und Problemen beim Mietrecht. Die meisten Anfragen konnten sofort vor Ort geklärt werden. Bei anderen sind an anderer Stelle Nachfragen nötig. Doch jeder bekommt sie.
22.07.2011
Sprechstunde unter freiem Himmel - Tag 4
Aus dem Tagebuch von Margitta Mächtig (MdL):
Es hat die ganze Nacht geregnet und schaut aus, als wollte es auch nicht aufhören. Also hieß es zunächst wärmere Sachen und die Herbstjacke aus dem Schrank genommen und festes, wasserfestes Schuhwerk angezogen. Vorsichtshalber rief ich Dagmar Enkelmann an, ob wir bei diesem strömenden Regen wirklich losfahren wollen. Aber richtigerweise erinnerte sie dran, dass in Rüdnitz, unserer ersten Station des Tages, immer Menschen zu uns kamen. Also ging es auf in einen Tag voll Nass.
[mehr ...]
21.07.2011
Sprechstunde unter freiem Himmel - Tag 3
Aus dem Tagebuch von Margitta Mächtig (MdL):
Ein alter Schlager besingt "... Regen, Regen stört uns nicht, tropft er uns auch ins Gesicht...", und genauso war unser heutiger Tag der Sprechstunden unter freiem Himmel, Regen von Anfang bis Ende. Da war es schon erstaunlich, dass wir mit 12 Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kamen. [mehr ...]
20.07.2011
Enkelmann übergibt Spendenscheck
Seit vier Jahren organisieren die Jugendkoordinatorinnen von Wandlitz, Bernau und Panketal gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern das Circus-Sommer-Camp in Klosterfelde. Die 11- bis 15jährigen Teilnehmer lernen hier in mehreren Workshops, wie man jongliert, auf dem Ball balanciert, zaubert und vieles andere – kurzum, viel von dem, was ein Artist so können muss, um im großen Zirkuszelt den Applaus der Zuschauer empfangen zu können. Tatkräftige Unterstützung gibt es durch den Leverkusener Circus ZappZarap.
Doch dies alles ist nicht kostenlos. Und so überreichte die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) sowohl einen Spendenscheck des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE in Höhe von 600 Euro als auch einen persönlichen Beitrag von 120 Euro. Voller Begeisterung zeigten die Kinder, was sie schon alles können. Höhepunkt des Circus-Sommer-Camps 2011 sind dann große Vorstellungen, deren Premiere am 29. Juli 2011 um 18 Uhr in Klosterfelde stattfand. [weitere Impressionen]
19.07.2011
Sprechstunde unter freiem Himmel - Tag 2
Aus dem Tagebuch von Margitta Mächtig (MdL):
62 Bürgerinnen und Bürger besuchten uns heute, davon 46 unser „Rotes Frühstück“ auf dem Markt in Bernau. Es ist mittlerweile eine gute Tradition, dass wir tatsächlich bei rotem Obst und Gemüse, roter Brause, Kaffee und Frühstücksbrötchen mit Interessierten ins Gespräch kommen. Wie zu erwarten war die Altanschließerproblematik für Abwasser eines der Themen, wonach die Bürgerinnen und Bürger fragten. Aber auch die Rentenpolitik der Bundesregierung, Fragen nach dem schon so lange diskutierten Bau eines Schwimmbades in Bernau, die Errichtung einer Bushaltestelle am REWE-Markt an der Bernauer Chaussee in Schönow, Betriebskostenabrechnungen für Hartz-IV-Empfänger, Flugrouten über Waldfrieden und Hundetoiletten in der Stadt waren Themen, mit denen wir konfrontiert wurden.[mehr ...] , [weiter Impressionen]
18.07.2011
Jetzt geht sie auch im Barnim los - Die Sprechstunde unter freiem Himmel
Obwohl es morgens noch nicht so aussah, wurde der diesjährige Auftakt zur Sprechstunde unter freiem Himmel von strahlendem Sonnenschein begleitet. Dagmar Enkelmann, Margitta Mächtig (MdL, Kreistagsfraktion Barnim) und der Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Wandlitz besuchten heute die Gemeinde Wandlitz mit ihren Ortsteilen Schönwalde, Basdorf, Wandlitz und Klosterfelde. Natürlich gab es einigen Gesprächsstoff. In Schönwalde freute sich Dagmar Enkelmann über den Besuch des spanischen Künstlers Pedro Bravo und in Basdorf diskutierte sie mit einigen Jungs über die Nutzung von Softball-Pistolen. Arbeit für das Kinder einer Mutter, die Frage nach den Windrädern im Wald vor dem Liepnitzsee, Fragen an den Bürgermeisterkandidaten zu seinen Aktivitäten u.v.a.m. [weitere Impressionen...]
26.06.2011
Der Praktiker als Politiker
Jan van Aken zu Gast bei Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann
Allein durch den Abzug von US-Soldaten aus Afghanistan wird es dort keinen Frieden geben. Eine Friedenslösung erfordere Verhandlungen mit allen Konfliktparteien, betonte der linke Bundestagabgeordnete und Sicherheitsexperte Jan van Aken am Sonntag bei den Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann.
Van Aken, bekennender Hamburger und promovierter Biologe hatte sich als Gentechnik-Gegner, Greenpeace-Campaigner und internationaler Biowaffen-Experte einen Namen gemacht, bevor er 2009 für DIE LINKE in den Bundestag einzog. Im Parlament blieb er sich treu, ist als kompetenter und geradliniger Abgeordneter bekannt. Ihm sei die Haltung fremd, dass Opposition „aus Prinzip“ alles, was die Regierung mache, schlecht finden müsse. Selbstverständlich kritisiere er z.B. Außenminister Westerwelle hart, aber er habe dessen Entscheidung unterstützt, sich nicht am militärischen Einsatz gegen Libyen zu beteiligen. Der praktisch-kritische Geist hatte in van Aken offenbar schon früh angefangen zu arbeiten. So campierte er 1980 – in Zelten, auf staubiger Erde, langhaaarig und total selbstverwaltet - mitten in seinen Abiturprüfungen vier Wochen im Wendland, um den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage zu verhindern... [mehr]
25.06.2011
Bunter Sommermarkt der LINKEN in Schönow
Ein buntes Programm erlebten die Besucher des Sommermarktes der Bernauer LINKEN, die erstmals in den Ortsteil Schönow eingeladen hatte. Rund 200 Besucher fanden den Weg auf die Festwiese und erlebten ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Unterhaltung.
Die LINKE bot Bernauer und Schönower Vereinen die Gelegenheit, sich vorzustellen. Mit dabei waren die Ortschronisten von Schönow, der Verein Schatzhüter, die Bernauer Montagsmalerinnen mit ihren selbst gemalten Aquarellen. Die Buchhandlung Schatzinsel war wie immer mit einem ausgewählten Angebot dabei. Auch die DKP und Rotfuchs waren mit einem Info-Stand vertreten.
Die Shandong School, ebenfalls ein Bernauer Verein, präsentierte ein eigenwilliges Programm chinesischer Tanz- und Kampfkunst. Höhepunkt dabei war der Auftritt des kleinen Drachen. Die jungen Damen der Formation der Magic Dancer aus Bernau begeisterten mit ihrem Show-Tanz-Programm, besonders die kleinen Tanzmäuse im Pippi-Langstrumpf-Kostüm. Die Familie Bähr vom Paulshof bei Altlandsberg sorgte fürs leibliche Wohl mit original Brandenburger Hirschbratwürsten. Katrin und Jens Albrecht aus Seefeld für die musikalische Unterhaltung. Für Schmunzeln sorgten die kabarettistischen „Szenen einer Stadt“, die Bernauer Stadtverordnete der LINKEN zum Besten gaben. [mehr]
31.05.2011
Zu Besuch in den Kitas "Kleiner Bär" und Friedenstaler Spatzen
Über die Realisierung des Bundesprogramms "Offensive Frühe Chancen" informierte sich Dagmar Enkelmann ebenfalls in den Kitas "Kleiner Bär" und "Friedenstaler Spatzen". Neben der Freude über mehr und intensivere früchsprachlicher Förderung bei Kindern unter drei Jahren gab es auch hier Kritik - die Antragstellung sei kompliziert und müsse in ganz kurzer Zeit erfolgen, es gebe keine speziellen Angebote zur Weiterbildung der Erzieherinnen und Erzieher und das versprochene Starterpaket sei bisher nicht eingetroffen. Doch so wie in den anderen neun Kitas in ihrem Wahlkreis, konnte sich die Abgeordnete vom großen Engagement der Erzieherinnen bei der Umsetzung des Vorhabens überzeugen.
18.05.2011
Enkelmann beeindruckt von Fundgrube und Nähstube
Bei einem Gespräch in der Bernauer Arbeitslosen-Service-Einrichtung (ASE) Mitte Mai nutzte die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) die Gelegenheit, sich über die Arbeit der Einrichtung zu informieren.
Beeindruckt war sie von der Vielfalt der in der Nähstube hergestellten Produkte, sei es Kinderbekleidung, Schürzen für Kitas oder auch Kissenhüllen. Jeder, dem die Fähigkeit des Nähens nicht gegeben sei, könne übrigens in die „Stube“ kommen und diesen Service in Anspruch nehmen kann, erfuhr Enkelmann.
Mit großem Interesse ließ sich Enkelmann auch die Arbeit der Fundgrube erläutern. Dort können Bedürftige Bekleidung, Bücher und Haushaltswaren für einen Obolus erwerben. Selbstverständlich zeigt sich alles wohl sortiert und die Mitarbeiterinnen sind sehr darum bemüht, den Ansprüchen „ihrer“ Kunden gerecht zu werden. Dazu tragen auch die Öffnungszeiten bei: Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.00 Uhr sowie Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr.
Sicher ist es nicht für jeden einfach, sich an die ASE zu wenden – es wird nicht erleichtert, wenn man genau wissen muss, wo sich die ASE befindet. Selbst am Haus Breitscheidstr. 31 in Bernau fehlt ein Hinweis auf den Sitz der ASE.
08.05.2011
8. Mai - Der Tag der Befreiung
Zum 66. Mal jährte sich der Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus, an dem der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht und damit dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa gedacht wird. In Bernau b. Berlin trafen sich ca. 300 Bürgerinnen und Bürger auf Einladung des Bernauer Netzwerkes für Toleranz und Weltoffenheit und gedachten in Anwesenheit von Vladimir Kukin, Leiter des Büros für Kriegsgräberfürsorge der Botschaft der Russischen Föderation, der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE), des Bernauer Bürgermeisters Hubert Handke und der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Bernau, Gudrun Gaethke, der Helden, die ihr Leben ließen, um dem barbarischen Krieg ein Ende zu bereiten.
„Voller Dankbarkeit erinnern wir mit dieser Geste an den Kampf der Roten Armee und der westlichen Alliierten.“, so Dagmar Enkelmann in ihrer Ansprache. „Dieser Tag ist aber auch ein Tag der Mahnung, denn täglich erreichen uns auch heute noch aus vielen Regionen dieser Welt grausame Bilder - aus Afghanistan, Nordafrika, Palästina. Erinnern wir uns und seien wachsam. Streiten wir gemeinsam für Völkerverständigung und eine friedliche Welt.“
Im Anschluss gedachten die Bürgerinnen und Bürger am Deserteursdenkmal an der Stadtmauer den Menschen, die die Machenschaften des Hitlerregimes nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten und die Waffen niederlegten. Unzählige wurden als Verräter beschimpft, aufgehangen und zu Tode gequält.
Zum Abschluss der Gedenkfeier trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Friedensfestessen in der Bürgermeisterstraße.
30.05.2011
Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt
Eine der drei Bernauer Kindertagesstätten, die in das Programm des Bundesfamilienministeriums "Offensive Frühe Chancen"aufgenommen wurde, ist die des Kreativen Freizeitzentrums e.V., die von der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann heute besucht wurde. Im "Haus der kleinen Forscher" freute man sich sehr, könne man doch mit dem Programm die frühsprachliche Entwicklung der Kinder unter drei Jahren intensiver fortsetzen, als es bisher möglich war. Großes Bedauern gibt es bereits jetzt, dass nach drei Jahren das Programm ausläuft und diese Art der frühsprachlichen Förderung nicht mehr weitergeführt werden kann.
Foto: Leiterin Frau Schulz zeigt D. Enkelmann die Einrichtung
21.04.2011
Von der Ostsee bis zum Barnim
Von der Qualität des Kurses zum Erlernen der Aquarellmalerei unter Leitung der inzwischen 75jährigen Ruth Fabig aus Schönwalde können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Wochen selbst überzeugen. In der neuen Ausstellung im Bürgerzentrum DIE LINKE, die die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann vor Ostern eröffnete, werden 25 Aquarelle gezeigt, die in keiner Weise an Malanfänger erinnern. Die Künstlerinnen, die meisten von Anfang an mit dabei sind, zeigen was sie auf ihren Reisen oder eben auch zu Hause gesehen und aufgemalt haben – Blumenarrangements, historische Gebäude, Landschaften, Tierporträts und auch etwas aus dem Reich der Phantasie. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Die Ausstellung ist noch bis zum 20. Juni 2011 zu den üblichen Öffnungszeiten (mo,die,do,fr in der Zeit von 9 bis 17) zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen bitte unter 03338-459543
30.03.2011
Was Touristen im Barnim suchen
Natur, Kultur, Freundlichkeit und Service der Gastgeber
Die Tourismuskonferenz für den Barnim, zu der Vizelandrat Carsten Bockhardt (CDU) und die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) erneut eingeladen hatten, stieß bei der Branche auf großes Interesse. Rund 80 Anbieter touristischer Leistungen, Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Gemeinden, Tourist-Informationen, Vereinen und Verbänden debattierten mit den Fachleuten aus Land, Kreis und Kommunen die Entwicklung des Tourismus im Barnimer Land. Nachhaltiger Tourismus, das sei ein zukunftsträchtiger Wirtschaftszweig, mit dem man wuchern müsse, erklärte Dagmar Enkelmann zur Begrüßung der Gäste im Panketaler Rathaus.
[mehr...] ; [Impressionen] ; [Grußwort des Brandenburger Landtagspräsidenten Gunter Fritsch]
27.03.2011
Opposition - Seele der Demokratie
Daniela Dahn zu Gast bei den Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann
Mit Ehrennamen wie "Stimme des Ostens" kann sich die Autorin Daniela Dahn schmücken. Als kenntnisreiche Erzählerin zeigte sie sich am Sonntag bei den "Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann" im Benauer Treff 23. Rund 100 Besucherinnen und Besucher füllten den Saal bis auf den letzten Platz. [mehr...];
03.03.2011
Arbeitsschutz im DDR-Plakat
...lautet die neue Ausstellung, zu deren Eröffnung die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann am Donnerstag in das Bürgerzentrum DIE LINKE eingeladen hatte. Ganz herzlich begrüßte sie den Studenten für Geschichte Tobias Bank mit Plakaten zum Arbeitsschutz überwiegend aus den 70er Jahren, das älteste – vom Allgemeinen Deutschen Motorsportverand (ADMV) – von 1965. [weiter ...]
12.02.2011
Stoppt den Castor
Im Februar rollt wieder ein Castor-Zug mit hochradioaktiven Müll ins Zwischenlager Lubmin bei Greifswald. Eine der möglichen Transportrouten führt durch den Barnim. Für die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) war es selbstverständlich, sich den Protesten am 12. Februar 2011 auf dem Bernauer Bahnhofsvorplatz anzuschließen. Thomas Janoschka von der Aktionsgruppe „Stopp Castor Barnim“ warf dem Energieversorger EWE vor, Strom mit einem Kernkraftanteil von wenigstens 30 Prozent zu verkaufen und damit verantwortungsloser zu handeln als die meisten anderen Energiekonzerne. „Jeder Erdgaskunde der EWE unterstützt die Atomlobby“, so sein Fazit. Auf Plakaten forderten die Demonstranten den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie sowie den Verzicht auf Atommülltransporte durch das Bundesgebiet. Sie fürchten zudem, dass Fässer mit schwach- sowie mittelradioaktivem Müll aus dem niedersächsischen Lager Asse ebenfalls nach Lubmin gebracht werden könnten.
Am Wochenende hatte es bundesweit in 22 Städten Protestaktionen entlang der möglichen Fahrtroute gegeben. In Greifswald, bei der größten Kundgebung, demonstrierten rund 1500 Menschen auch gegen die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Voraussichtlich am Dienstagabend wird der Zug in Karlsruhe starten und soll am Donnerstag im Zwischenlager eintreffen.
07.02.2011
Wassergräben statt Soldaten
Gesprächsrunde zur Ausstellung "Afghanistan. Das wahre Gesicht des Krieges"
Ende Januar wurde im Bundestag zum wiederholten Mal das Mandat der Bundeswehr für den Einsatz in Afghanistan verlängert - erneut gegen die Stimmen der Abgeordneten der LINKEN und auch gegen den Willen von 75 Prozent der Bevölkerung. Mit dieser politischen Lagebeschreibung eröffnete Dagmar Enkelmann am Montagabend eine Gesprächsrunde zur Ausstellung "Afghanistan. Das wahre Gesicht des Krieges" im Bernauer Bürgerzentrum DIE LINKE. Besonders herzlich begrüßte die Abgeordnete ihre Fraktionskollegin Christine Buchholz sowie Mariam Notten, eine gebürtige Afghanin, die seit 1967 in Berlin lebt und arbeitet. [mehr...]
30.01.2011
Ministerin Anita Tack zu Gast bei "Offenen Worten"
Zwar lebe sie seit mehr als 35 Jahren in Potsdam, sei aber "bekennende" Dresdnerin, stellte Anita Tack schon eingangs der "Offenen Worte mit Dagmar Enkelmann" am Sonntag im gut besuchten Treff 23 in Bernau klar. Die sächsische Lebensart hätte es ihr eben angetan, erklärte die heutige Ministerin für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.
Die Liebe zu Elbflorenz hinderte die frischgebackene Abiturientin mit Berufsausbildung (Mechaniker!) aber nicht, sogleich an die Hochschule nach Weimar zu gehen. Zuerst studierte sie Bauingenieurswesen, dann Städtebau und Territorialplanung. Eigentlich verfolgt sie dieses Thema - das Zusammenwirken von Städtebau, Landschaft, Umwelt, Wirtschaft und dem Leben der Menschen - bis heute. Planer wie sie hätten von "allem ein bisschen Ahnung", bekannte Tack. Das helfe ihr bis heute, sich neue Tätigkeitsfelder rasch zu erschließen. [mehr...]
15.01.2011
Basketball-Heimspiel mit Dagmar Enkelmann
Vor großer Kulisse im ersten Heimspiel in diesem Jahr am 15. Januar 2011 begeisterte der SSV Lok Bernau seine Fans, unter ihnen die Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann. Die Bernauer gerieten gegen den Tabellendritten in der 2. Bundeslige, die Schwelmer Baskets, zwischenzeitlich mit über 20 Punkten in Rückstand, kämpften sich dann im Schlussviertel aber eindrucksvoll bis auf acht Punkte heran. Am Ende jedoch nützte die lautstarke Unterstützung nicht ganz - Bernau verlor 83:94. (Foto: Fischer)
09.12.2010
Bernauer Jugendklub DOSTO erhält Spendenscheck
Eine Spende von 400 Euro des Vereins der Bundestagsfraktion DIE LINKE überreichte Dr. Dagmar Enkelmann an die Jugendbildungs- und Freizeitinitiative Bernau e.V. (biF), Träger des Jugendklubs DOSTO. Die Jugendlichen wollen damit den Ankauf eines Kleinbusses finanzieren, den sie für ihre vielen Unternehmungen dringend benötigen.
09.12.2010
Bernau - Sprechstunde unterm Weihnachtsbaum
Traditionell findet die letzte öffentliche Sprechstunde der Bundestagsabgeordneten Dagmar Enkelmann unterm Weihnachtsbaum auf dem Bernauer Marktplatz statt. Bei eisiger Kälte, viel Schnee und Glätte fanden in der vergangenen Woche Bürgerinnen und Bürger den Weg zum Stand, um ihre Anliegen, sei es zum Arbeitsrecht, seien es Fragen zur Gesundheit oder auch zum Rentenrecht, vorzutragen und um Hilfe zu bitten. Gegen laufende Nasen verteilte Enkelmann Taschentücher mit dem Aufdruck „Weg mit der Kopfpauschale - Mehr Mut zur Wut" und bei so manchem kam es dabei auch zu einem Gespräch. Um nicht anzufrieren, bekam jeder und jede Tee und, wenn er wollte, selbst gemachte Schmalzstullen.
07.12.2010
Wie funktioniert der Bundestag, Frau Enkelmann?
Wie funktioniert der Bundestag? Das wollten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a der Bernauer "Schule im Nibelungenviertel" gemeinsam mit ihrer Lehrerin Angelika Heineck und dem Praktikanten Christian Knop wissen und hatten sich mit Dagmar Enkelmann in ihrem Wahlkreisbüro verabredet.
Aufmerksam hörten sie zu, als Enkelmann erläuterte, wie man Bundestagsabgeordnete wird, über die Arbeit der Fraktion DIE LINKE sprach, von ihren Aufgaben als 1. Parlamentarische Geschäftsführerin berichtete und von der Arbeit in den Ausschüssen und im Plenum erzählte.
Natürlich kamen die ganz aktuellen Fragen zur Politik der Bundesregierung zur Sprache. Ganz besonders interessierte Afghanistan. Christian Knop, selbst einmal Soldat der Bundeswehr, sprach von Erfahrungen im Freundeskreis und sprach sich dringend für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan aus, wobei die Blicke der Schülerinnen und Schüler immer wieder auf die aktuelle Ausstellung „Afghanistan – das wahre Gesicht des Krieges“ fielen, die gegenwärtig im Bürgerzentrum der LINKEN zu sehen ist. Es war so interessant, dass die vorgesehene Zeit einfach nicht ausreichte. „Das macht überhaupt nichts“, so Enkelmann. „Das ist bildungspolitischer Unterricht praxisnah vermittelt. Ich wünschte, dass mehr Lehrer solche Möglichkeiten für ihren Unterricht nutzen würden.“
07.12.2010
"Schöne Bescherung Frau Merkel!"
Unterm Schirm und mit rotem Nikolausstiefel stellten sich die Bernauer LINKEN auf am 7. Dezember auf dem Bernauer Wochenmarkt den Fragen der Markhändler und Besucher.
Unter dem Moto „Schöne Bescherung, Frau Merkel!“ wurde die Gesundheits- und Rentenpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung unter die Lupe genommen. Viele, vor allem ältere Besucher, so die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann, sorgten sich wegen der höheren Krankenkassenbeiträgen ab Januar 2011 und der damit sinkenden Einkünfte und Renten.
Es ging aber auch um regionale Probleme wie die Fertigstellung des Bahnhofes und seines Vorplatzes in Bernau. Dagmar Enkelmann informierte, dass die DB AG nun endlich auf ihre Beschwerden zum nicht barrierefreien Zugang zum Bahnhof reagiert habe. Laut Aussage der DB AG vom 2. Dezember würde nun bis 15. Dezember 2010 nachgerüstet. Doch rutschhemmende Fußboden-Fliesen im Bahnhofsgebäude stünden dann immer noch aus. Enkelmann versicherte, sie werde da dran bleiben.
Markthändlerinnen baten noch einmal darum, bei der Neugestaltung des Marktes und der Bürgermeisterstraße von den Stadtverordneten angehört zu werden. M. Ziemann
07.12.2010
Weihnachtsmärchen in der Montessori-Kita
Gerade hat der Nikolaus die Stiefel der Mädchen und Jungen mit Süßigkeiten, Äpfeln, Nüssen und Spielzeug und, wie sich herausstellte, auch hier und da mit einem Buch voll gepackt. Das freute die Bundestagsabgeordnete ganz besonders, denn auch sie besuchte die Montessori-Kita zum traditionellen Weihnachtslesen. Aufmerksam lauschten die Mädchen den Märchen, rätselten fleißig mit und spielten das Märchen vom Rotkäppchen. Gemeinsam wurden Weihnachtslieder gesungen. Als besonderes Weihnachtsgeschenk überreichte Enkelmann eine kleine Robbe zum Rumtoben – die sofort in Beschlag genommen wurde. Nun wird das Warten auf den Weihnachtsmann nicht mehr ganz so schwer fallen.
05.12.2010
Musiker, Künstler und Erzähler
Tino Eisbrenner zu Gast bei „Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann"
Musiker zu sein, habe er nach vielem Ausprobieren als seine eigentliche Bestimmung entdeckt, bilanzierte Tino Eisbrenner am Sonntag bei den „Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann" - und mit seiner Gitarre und dem Song „Der Gedanke" beendete er den Talk auch, von Eisbrenner frei nach Pablo Neruda geschrieben und auf seiner CD „Balladen 1992 -2007" zu finden.
Davor hatte Eisbrenner, Jahrgang 1962, erzählfreudig und schlagfertig das Publikum in der Buchhandlung „Schatzinsel" zweieinhalb Stunden derart in den Bann gezogen, dass selbst Gastgeberin Dagmar Enkelmann vergaß, nach der Zeit zu sehen.
Eingangs hatte sie Eisbrenner gefragt, was er denn eigentlich nicht mache - so vielfältig sei sein Leben und Schaffen. Eisbrenner kann man heute als Singer/Songwriter, nur vom Gitarristen oder einem Akkordeonspieler begleitet, erleben, als Rockmusiker mit seiner alten Band "Jessica" oder in anderen Besetzungen, er macht Lesungen und hält Seminare ab, bei denen er über die Macht der Töne über das Seelenleben referiert. Inspiriert dazu hatten ihn mehrfache Besuche bei indianischen Völkern in Lateinamerika in den 90er Jahren und die Bewunderung für ihre Geisteshaltung. [mehr...]
17.11.2010
Aus Afghanistan nach Bernau – wahre Bilder vom Krieg
Dagmar Enkelmann eröffnete Plakatausstellung der LINKEN im Bürgerzentrum
Das wahre Gesicht des Krieges in Afghanistan zeigt jetzt eine Plakatausstellung im Bürgerzentrum der LINKEN. Zu sehen sind Bilder unschuldiger Opfer, von Männern, Frauen und Kindern, die am 4. September 2009 bei dem von einem Bundeswehr-Offizier befohlenen Angriff auf zwei Tanklaster bei Kunduz ums Leben kamen. [weiter ...]
02.10.2010
Unterschriften gegen Röslers Kopfpauschale
Am Vorabend des Tages der Deutschen Einheit luden der Stadtverband DIE LINKE und die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann Bürgerinnen und Bürger in die Bernauer Bürgermeisterstraße zu Gesprächen ein. Nachdem die Bundesregierung einen „Herbst der Entscheidungen“ angekündigt hat, wollen die LINKEN sie unterstützen und die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft in einer Wunschbox sammeln. Und es gab viele Wünsche – Rente mit 60, gleiche Rente in Ost und West, Abschaffung von Hartz IV, Solidarität mit den Demonstranten bei Stuttgart 21 und eine Gesundheitspolitik, die sich alle leisten können. Gegen die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung schließt sich DIE LINKE dem DGB-Aktionsbündnis „Köpfe gegen Kopfpauschale“ mit einer Unterschriftenliste an, die sehr erfolgreich gelaufen ist. Übrigens wurde das Geschehen sehr genau beobachtet.
01.10.2010
"Sparpaket" der Bundesregierung - Annahme in Bernau verweigert
Mit ihrer Aktion am Bernauer Ortseingangsschild reihen sich die GenossInnen in eine bundesweite Kampagne gegen die unsozialen Sparpläne der Bundesregierung ein. Anlass war eine Wette, bei der es darum geht, in mindestens 200 deutschen Städten bis Ende September gleiche Aktionen durchzuführen. Der Erlös der Wette (10 Euro pro beteiligtem Ort) geht auf das Konto „Milch für Kubas Kinder“. Übrigens haben sich 340 Städte an dieser Aktion beteiligt. Die Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann, die ebenfalls teilnahm, betont: "Es muss endlich Schluss sein mit der Umverteilung von unten nach oben!"
[mehr zur Wette...]
24.09.2010
Enkelmann übergibt Sportgeräte an FAA Bernau
Der Tag der Offenen Tür in der FAA Bildungsgesellschaft mbH Bernau am 24. September 2010 war genau die Gelegenheit für die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE), den neuen Sportraum zu eröffnen. Und sie kam nicht mit leeren Händen. So überreichte sie einen Hometrainer und spendete ihre wahlkampfererprobten Boxhandschuhe. „Die habe ich 2005, als DIE LINKE in den Bundestagswahlkampf zog, bekommen, um mich durchzuboxen. Und es hat geklappt.“ so die Abgeordnete. Sie wünsche allen Lehrgangsteilnehmerinnen und –teilnehmern viel Erfolg und Durchhaltevermögen, denn lebenslanges Lernen und Weiterbilden wird immer wichtiger. [weiterlesen...]
20.09.2010
MOZ-Spendenabo jetzt auch im Barnim-Gymnasium
Seit dieser Woche informieren sich die Schülerinnen und Schüler des Barnim-Gymnasiums in Bernau-Waldfrieden nicht mehr nur über Internet und I-Phon über das Neueste aus aller Welt, bzw. aus dem Barnim. Das können sie nun auch über die Märkische Oderzeitung, die jeden Morgen druckfrisch im Foyer ausliegt. Möglich machte dies eine Spende der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann, die bereits das dritte MOZ Lese-Abo als Patin übernommen hat. Ein Frühstück ohne die MOZ könne sie sich nicht vorstellen, so die Abgeordnete zu den Schülerinnen und Schüler, wenn sich auch das große Format manchmal auf dem Tisch nicht richtig einordnen ließe. Auch in ihrem Wahlkreisbüro in der Berliner Straße könne jeder hinkommen und bei einer Tasse Kaffee neben anderen Zeitungen auch die aktuelle Ausgabe der MOZ studieren. Und dies wird auch genutzt.
Erstaunlich ist, dass die Mädels und Jungen mit der Printausgabe nicht viel am Hut hatten – keine Zeit und zu unhandlich. Dafür gäbe es die anderen neuen Medien, Radio, Fernsehen, Internet und I-Pod etc. Marius Bäsler interessiert sich besonders für Technik und ist auf die wissenschaftlichen Seiten der MOZ gespannt. Fußballer Max Ladendorf wird sich nicht nur den Regional-, sondern besonders den Sportseiten widmen. Enkelmann findet es auch gut, dass es zum Wochenende hin in der MOZ eine Seite mit Veranstaltungstipps gibt – „Alles kurz und knapp und schön übersichtlich“, so ihre Worte.
06.09.2010
Dorthin, wo die Politik gemacht wird
In das Berliner Regierungsviertel wollten zu dieser Fahrt auch Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Gesamtschule Panketal und Auszubildende des Berufsbildungsvereins Eberswalde e.V. Und nicht nur sie waren begeistert. Sei es der Vortrag im Plenarsaal des Deutschen Bundestages, im anschließenden Gespräch mit ihrer Gastgeberin Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) oder auch der Blick vom höchsten Punkt der Glaskuppel, der bei schönstem Sonnenschein ganz besonders weit reichte. Doch auch die Führung und der Vortrag im Bundesrat war ein Erlebnis. Nicht nur die jungen Leute lauschten gespannt und sparten auch hier nicht mit ihren zahlreichen Fragen. Der zweite Tag hatte es allerdings in sich. Nach Stadtrundfahrt, wo es manch Neues zu sehen gab und Vieles von früher nicht mehr wieder erkannt wurde, besuchte die Gruppe das Ministerium für Bildung und Forschung. Auch hier hatten die Jugendlichen, aber auch die älteren Teilnehmer eine ganze Menge Fragen – wurden allerdings bitte enttäuscht. Ein eingangs gezeigter Film zeichnete allenfalls ein Bild von dem, was man alles erreichen möchte. An der Realität geht der aber vorbei, so die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Fragen zu den gegenwärtigen Problemen in der Berufausbildung, der Förderung von Bildung, der frühkindlichen Förderung usw. wurden nicht zufrieden stellend beantwortet, oder lagen einfach nicht im Kompetenzbereich des vortragenden Mitarbeiters. Dazu kommt, dass Bildung bekanntlich in Länderhoheit liegt. Also es waren doch alle enttäuscht. Umso aufmerksamer widmete man sich dem Vortrag im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Immerhin ist es doch spannend, woher die Nachrichten kommen, wie sie aufbereitet werden, so dass sie ein jeder verstehen kann und dann weiter verbreitet werden. Das Angebot für Recherchen wird der eine oder andere sicherlich einmal in Anspruch nehmen. Auch der letzte Programmpunkt, der Besuch der Gedenkstätte Deutscher Widerstand erforderte noch einmal große Aufmerksamkeit. Ist dies doch ein Ort nicht nur der Erinnerung, sondern auch der politischen Bildungsarbeit und des aktiven Lernens. Und daran beteiligten sich alle sehr intensiv.
Die Versorgung und auch Unterbringung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war hervorragend. Dafür ein Dank an den Organisator dieser Fahrten, dem Besucherdienst des Presse- und Informationsamtes.
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06.09.2010
Ein LeseAbo für die Oberbarnimschule in Eberswalde
Dem Aufruf der MOZ nach Paten für ein Abo an den Barnimer Schulen folgte Dagmar Enkelmann sofort. Für sie ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur, aber gerade in der Schule angeregt werden, die heimatliche Zeitung zu lesen und über deren Inhalte zu sprechen, so die Bundestagsabgeordnete.
Es wird nicht das einzige LeseAbo sein, aber heute überreichte sie ein Leseabo an die Schülerinnen und Schüler der Oberbarnimschule in Eberswalde. Besonders erfreut war Dagmar Enkelmann, das die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse aus Anlass der Übergabe eine Lese-Ecke eingeweihten, die gleich intensiv genutzt wurde.
[MOZ-Artikel...], [aus der Schülerzeitung]
29.08.2010
Wie das Künstler-Leben spielt...
Barbara Thalheim zu Gast bei „Offenen Worten“ mit Dagmar Enkelmann
Freimütig und mit der Gelassenheit eines Menschen, der die Höhen und Tiefen des Lebens durchmessen hat, erzählte die Chansonsängerin Barbara Thalheim am Sonntag bei den „Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann“ über ihre Biografie, ihre Kunst und ihre politische Haltung. Da blieb kein Wunsch offen - nur ihre Gitarre hatte Thalheim zu Hause lassen müssen. Diese hatte beim jüngsten Auftritt auf der Ostsee-Insel Hiddensee soviel Feuchtigkeit aufgesogen, dass die Saiten schlaff durchhängen, wie Thalheim berichtete. So kam die musikalische Kostprobe an diesem Vormittag – ein Song von ihrer neuesten CD „herz verloren“ (2008) - aus der Konserve.
[mehr...]; [Website Barbara Thalheim]
23.08.2010
Fahrt in das Berliner Regierungsviertel
Die Gäste der diesjährigen Fahrt in das Berliner Regierungsviertel waren begeistert. Sie besuchten das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide, erlebten einen Vortrag im Plenarsaal des Deutschen Bundestages und diskutierten anschließend mit ihrer Gastgeberin, der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann. Der Abend konnte individuell gestaltet werden, was auch großen Anklang fand. Der zweite Tag hatte es in sich, besuchte man doch das Ministerium für Arbeit und Soziales, war zu Gast in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, erlebte eine Stadtrundfahrt durch das Regierungsviertel und informierte sich im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung. Die Versorgung, auch ein Mittagessen im Roten Rathaus, war hervorragend. "Können wir im nächsten Jahr wieder mitfahren?" so der Wunsch vieler Gäste.
16.08.2010
Schwestern mit Schwalbe und Courage
„Gemeindeschwestern hatten Courage“ – das war das Fazit einer Lesung der Autorin Marion Heinrich, die auf Einladung von Dagmar Enkelmann in der Bernauer Buchhandlung Schatzinsel ihren Porträtband „Gemeindeschwestern erzählen“ vorstellte. Marion Heinrich, vom Beruf Fernsehjournalistin, porträtiert in diesem Buch zehn couragierte Frauen – und traf in Bernau die elfte.
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16.08.2010
Nun auch im Barnim – Sprechstunde unter freiem Himmel
Heute begann die Sprechstunde unter freiem Himmel im Barnim. Am frühen Morgen in Schwanebeck sah es so aus, als sollte es ordentlich regnen. Aber die Wolken entschieden sich, nur vorbeizuziehen, so dass die Abgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann (MdB), Margitta Mächtig und Dr. Michael Luthardt (beide MdL) die Sprechstunde am heutigen Tag in Röntgenthal bei strahlendem Sonnenschein beendeten.
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12.08.2010
25 Jahre gGAB mbH "Regine Hildebrandt"
Auf dem Innenhof hatten sich die Bewohnerinnen und Bewohner der g. Gesellschaft für Alten- und Behindertenpflege mbH, das Personal sowie ihre Gäste versammelt. Schlag 14.30 Uhr ertönte Blasmusik und Geschäftsführerin Sabine Preußner eröffnete die Festveranstaltung aus Anlass des 25. Jahrestages der Seniorenresidenz "Regine Hildebrandt". Ganz besonders gern gesehene Gäste waren der Bürgermeister Hubert Handke, die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann und Jörg Hildebrandt, Ehemann der 2001 verstorbenen Brandenburger Sozialministerin Regine Hildebrandt. Selbst vom Himmel strahlte die Sonne. Es wurden viele Reden gehalten, der Chor der Einrichtung überzeugte, die Vorsitzende des Heimbeirates trug die Geschichte des Hauses in einem selbstverfassten Gedicht vor. Es gab für jeden Eiskaffee und andere Getränke und später am Abend noch Braten vom Spieß - und natürlich viele Gespräche.
[weitere Impressionen]; [MOZ-Artikel 13.08.2010,S.13]
26.06.2010
5. Freizeit-Fußballturnier von Blau-Weiß Ladeburg
Dagmar Enkelmann mit Ehrennadel des Fußballkreises Barnim geehrt
18 Mannschaften - so viele wie noch nie zuvor - nahmen am Samstag am 5. Freizeit-Fußballturnier von Blau-Weiß Ladeburg auf dem Sportplatz Am Wasserturm teil. Die Sieger auszuspielen dauerte denn auch gut neun Stunden lang, was bei bestem Wetter, hunderten Besuchern und Volksfest-Atmosphäre eine kurzweilige Angelegenheit wurde.
Der Wunsch der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann bei der Eröffnung früh - "Alles Gute für den Gewinner" - ereilte am Ende das Team vom Mittagstisch Manne Gosch, das damit die Dauer-Sieger der letzten Jahren aus Polen ablöste. Den Fairplay-Pokal, den erneut Dagmar Enkelmann gestiftet hatte, konnte das Team Kickers Hirschgarten entgegennehmen.
Dagmar Enkelmann selbst war schon zu Beginn eine besondere Ehre zuteil geworden. Sie erhielt für ihr jahrelanges Engagement für den Breitenfußball im Barnim die Ehrennadel des Fußballkreises. Über die - unerwartete - Auszeichnung freute sie sich über alle Maßen.
Zu den teilnehmenden Mannschaften gehörten auch die "Roten Socken" von der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Sie belegten in der Schlussabrechnung einen achtbaren 12 Platz. [Bericht in der MOZ]
03.06.2010
Stippvisite beim O.T. Box-Camp Bernau e.V.
Etwas verlegen begrüßten am 2. Juni die Mädchen und Jungen des O.T. Box-Camp Bernau e.V. ihren Gast, die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE). Diese war zur Trainingsstunde in die Sporthalle, die mitten im Wald etwas außerhalb von Ladeburg gekommen.
Vereinschef und Trainer Hans Link berichtete – nebenbei weiter Übungsanweisungen gebend - von der Tradition des Boxens in Bernau. Diese hatte mit dem Bernauer Orje Tietzsch in den 1930er Jahren begonnen. Tietzsch boxte als Amateur 170-mal, wechselte dann ins Profilager und beendete 1950 als viel umjubelter Deutscher Meister seine Laufbahn.
"Orje Tietzsch war und ist für uns ein disziplinierter, besonnener Sportsmann und zugleich auch ein Vorbild für unseren Nachwuchs", bemerkte Link. Vor allem diese Tugenden will er an die Jugend weitergeben. Gegenwärtig trainieren die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 5 bis 26 Jahren zwei Mal in der Woche. Enkelmann beobachtet das Aufwärmen, das Üben der einzelnen Schlagarten sowie Übungskämpfe und kam nicht umhin festzustellen, es sehe gut aus und mache Spaß zuzuschauen. Sie machte sich auch „nützlich“ und half einem Mädchen, die Boxhandschuhe überzuziehen. Ganz unbekannt scheint ihr das nicht zu sein – immerhin hängt in ihrem Bundestagsbüro ein Paar dieser besonderen Handschuhe. Zur Freude von Hans Link lässt sie sich sogar überreden, es selbst einmal zu probieren und hinterlässt Eindruck.
Beim Abschied wünschte Dagmar Enkelmann allen immer faire Kämpfe und viel Erfolg beim Show-Boxen am 13. Juni auf dem Hussitenfest.
[Impressionen...]
29.05.2010
Erfolgreiche Anti-Nazi-Blockade am Bahnhof Bernau
Bereits mehrere hundert Menschen blockieren gegen 11 Uhr am Samstag die Ulitzkastraße beim Bahnhof Bernau, unter ihnen die Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann. Sie skandieren Sprüche wie "No Pasaran" (Sie kommen nicht durch), mit dem sich einst die spanische Volksarmee gegen die Franco-Faschisten zur Wehr gesetzt hat. Ab 12 Uhr trafen bis zu 100 Neonazis am Bahnhof ein, die von der Polizei außer Sichtweite der Demonstranten versammelt wurden. Jeweils um 12.58 Uhr und 13.18 Uhr ergingen vom Einsatzleiter der Polizei Aufforderungen an die Demonstrantinnen und Demonstranten, die Kreuzung zu räumen, um den Weg für eine - Zitat - "nicht verbotene Demonstration" freizugeben. Die Antwort war jedesmal demonstratives Hinsetzen.Parallel zur Blockade fand eine kurze "Lesung gegen das Vergessen" statt, mit der den von den Faschisten in Deutschland abgehaltenen Bücherverbrennungen gedacht wurde. Bei der Lesung auf der Straße waren neben anderen die Stadtverordnete Margot Ziemann und der ver.di-Gewerkschafter Carsten Zinn aktiv. Markus Günther von Bündnis "Brandenburg Nazifrei" würdigte die breite Unterstützung für das Aktionsbündnis. Alle demokratischen Parteien, 13 Bürgermeister, Gewerkschaften sowie viele Sport- und Kulturverbände würden den Aufruf mittragen. Auch Dagmar Enkelmann dankte in ihrer kurzen Ansprache allen, die an diesem Tag nach Bernau gekommen waren. "Bernau sollte der große Aufschlag für die Neonazis werden - das haben wir ihnen gründlich vermiest", rief sie unter Beifall aus. Dagmar Enkelmann forderte dazu auf, sich auch den kommenden Aktionen der Neonazis in Eberswalde, Strausberg und anderen Orten entgegenzustellen - nach der Losung "Nazis 'raus aus Bernau, Nazis 'raus aus Brandenburg". Gegen 14.10 Uhr konnte Dagmar Enkelmann dann auch den Erfolg der Blockade an der Ulitzkastraße verkünden. Die Nazis hätten ihre Kundgebung für beendet erklärt - die Demonstranten und Demonstrantinnen haben gesiegt.
[ein kleines Video...]; [Bericht in der MOZ]; [Impressionen...]; [Film des Aktionsbündnisses Brandenburg Nazifrei...]
28.05.2010
Mein Schüler-Praktikum
Mein Praktikum war überaus interessant. Die erste Woche war ich im Bundestagsbüro. Dort konnte ich unter anderem von der Zuschauertribüne aus die aktuelle Stunde zum Thema Atomlaufzeitverlängerung verfolgen. Später erlebte ich dann in einer Mitarbeiterberatung von Frau. Dr. Enkelmann, wie ihre Arbeit im Bundestag und in ihrem Wahlkreis organisiert wird. Ich wurde gut eingearbeitet und fand mich sogleich gut zurecht. Besonders faszinierend fand ich, dass ich sehr respektvoll behandelt worden bin, denn ich hörte von einigen Klassenkamaraden, die schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Die Zweite Woche war ich dann im Bernauer Wahkreisbüro. Dort hatte ich viel Kontakt mit Menschen und konnte auch schon die ersten kleineren Aufgaben, wie die Aktualisierung der Datenbestände vornehmen. Auch dort fand ich mich, dank der Hilfe der Mitarbeiter schnell zurecht.
Trotz ihres großen Arbeitspensums fand ich es ganz toll, dass sich Frau Dr. Enkelmann die Zeit nahm, um mit mir über die verschiedensten Aspekte ihrer Arbeit zu sprechen.
Insgesamt war mein Praktikum ein Erlebnis, was ich mein Leben lang nicht vergessen werde.
22.05.2010
Pfingsten 2010 am Werbellinsee
Zu Pfingsten 2010 traf sich die LINKE traditionell am Werbellinsee zu Diskussionsforen. Mit von der Partie war auch Dagmar Enkelmann, die zusammen mit Sabine Stüber (MdB) und Kerstin Kaiser (MdL) zum Thema Frauenpower debattierte (Foto). Zum Treffen gehören auch kulturelle Veranstaltungen, sportliche Highlights, Lesungen und natürlich auch Aktionen für die Kinder.
[weitere Impressionen...]; [Presseecho...]
12.05.2010
Ausstellungseröffnung: Kultur im Widerstand
Am 12. Mai eröffnete die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann im Bürgerzentrum der LINKEN die Fotoausstellung „Kultur im Widerstand“ des Kolumbianers Alberto Jerez. Gezeigt werden Fotografien zu einem Theaterprojekt in einem Stadtteil von Bogotá – Luz de Luna. Dieses Projekt gibt es seit 1987. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren kommen aus schwierigen Lebensumständen. Das Theater und die Gruppe sind eine Alternative, dem Kreislauf aus Gewalt und Kriminalität zu entkommen. Ziel von Luz de Luna ist es, den Jugendlichen in der sensiblen Phase der Pubertät Orientierung, Halt und Solidarität zu geben, sind sie doch „sozialen Säuberungen“ ausgesetzt und erleben häusliche und strukturelle Gewalt. Wer in der Theatergruppe mitmachen möchte, muss z.B. regelmäßig die Schule besuchen. Alterto Jerez, der selbst einige Jahre in der Theatergruppe mitgearbeitet hat, lebt seit 2009 in Joachimsthal. Zum besseren Verständnis des Theaterprojektes brachte er einen kleinen Film mit über das Projekt mit, dem das zahlreiche Publikum sehr aufmerksam folgt. Es lohnt sich, die farbenfrohen Fotografien anzuschauen. Möglich ist dies für interessierte Bürgerinnen und Bürgerinnen noch bis zum 13. August 2010 im Bürgerzentrum der LINKEN, Berliner Str. 17. Weitere Informationen sind unter 03338-459543 erhältlich.
[weitere Impressionen...]
11.05.2010
Sonnenenergie nicht nur für Grundschule
Gut ein Jahr nach Einbau der Photovoltaikanlage auf dem Flachdach des Erweiterungsneubaus der Grundschule am Blumenhag und der Tobias-Seiler-Oberschule 2008 fanden die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) und der Bernauer Bürgermeister Hubert Handke (CDU) die Gelegenheit, sich über die Funktionsweise und ihre Auswirkungen zu informieren. Direktorin Marion Marquardt erläuterte, gemeinsam mit Regina Porschates und Olaf Przygodda von der Stadtwerke Bernau GmbH, die Funktionsweise der Anlage. Diese umfasst 79 Module von Aleo Solar mit einer Leistung von je 190 Watt-Peak. Seit der Fertigstellung des Schulerweiterungsbaus im Sommer vergangenen Jahres werden sämtliche Daten der Anlage über eine „WEB-BOX“ gesammelt und können dann sowohl über das Internet abgerufen und ausgewertet als auch über eine Anzeigetafel abgelesen werden. Von letzterem überzeugten sich alle Beteiligten im Speiseraum der Grundschule. Mit einem Zwinkern im Auge erzählte Marion Marquardt, dass diese Anzeigenwerte bei den verschiedensten Berechnungen im Rahmen des Unterrichts Verwendung finden. Wenn man bedenkt, dass mit der erzeugten Energiemenge von ca. 13.500 kWh vier bis fünf Durchschnittshaushalte ein ganzes Jahr lang mit Energie versorgt könnte und dabei die Umwelt wesentlich weniger belastet wird, ist das beachtlich – zumal zusätzlich erzeugter Strom in die Stromnetze der Stadtwerke Bernau GmbH eingespeist werden Bemerkenswert sind die erreichten Einsparungen durch die Photovoltaikanlage von 7.000 Euro bis November 2009 gegenüber fossilen Brennstoffen. Enkelmann und Handke zeigten sich sehr beeindruckt.
08.05.2010
Spasibo, Merci, Thank You, Danke!
“Vor 65 Jahren schwiegen die Waffen und die Sirenen, die immer wieder die Menschen in die Luftschutzbunker trieben, ertönten nicht mehr – Es war Frieden.“ So begann die Rede der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) auf der feierlichen Gedenkveranstaltung anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung vom Hitlerfaschismus am Ehrenfriedhof für die Gefallenen der Roten Armee in Bernau. In Anwesenheit von Vertretern der russischen Botschaft in Berlin, sowie des Bernauer Bürgermeisters Hubert Handke und der Vorsitzenden der SVV Bernau Gudrun Gaethke gedachten mehr als 300 Menschen der Heldentaten der Roten Armee. „Der Krieg hat viele Trümmer auf den Straßen hinterlassen und viele Trümmer in den Köpfen. Es hat lange gedauert, ehe die Trümmer auf den Straßen geräumt waren – viel länger blieben die Trümmer in den Köpfen. Umso wichtiger ist dieser Tag – ein Tag der Erinnerung und zugleich ein Tag der Mahnung“, so Enkelmann. Rafael Y. Arutyunyan, Attachè der russischen Botschaft, erinnerte an die über 50 Millionen Tote des zweiten Weltkrieges. Es gibt in jeder Familie der ehemaligen Sowjetunion mindestens einen Angehörigen, der sein Leben in diesem Krieg verloren hat, so wie auch in Deutschland viele Familien gelitten haben.
Zahlreiche Menschen verharrten auch am Deserteursdenkmal in einem Moment der Stille und gedachten der vielen Opfer, die nicht mehr bereit waren, ihr Leben für einen für sie sinnlos gewordenen Krieg zu opfern. Bei einem abschließenden Friedensfestessen auf dem Marktplatz fand das Gedenken ein würdiges Ende, nämlich, wenn Fremde miteinander ins Gespräch kommen. Spasibo, Merci, Thank You, Danke!
07.05.2010
Schönower fragen nach
Zu ihrer Zusammenkunft in der vergangenen Woche luden sich die Mitglieder der LINKEN in Schönow die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann ein, um mit ihr über Möglichkeiten der Aktivierung von Wählerinnen und Wählern bei künftigen Wahlen zu diskutieren. Anlass war die Direktwahl des Barnimer Landrates, die wegen zu geringer Wahlbeteiligung scheiterte. Für die Wahl im Kreistag stand die LINKE-Kandidatin nicht mehr zur Verfügung. Enkelmann erläuterte aus ihrer Sicht die Gründe für den Nichtantritt.
Thomas Sohn, Mitglied des Kreisvorstandes der Barnimer LINKEN, stellte Varianten für die anstehende Diskussion zum Programmentwurf der LINKEN vor. Ebenso spielte die Forderung der LINKEN –BUNDESWEHR RAUS AUS AFHGANISTAN – einen Schwerpunkt in der Diskussionsrunde.
01.05.2010
Maifest der Gewerkschaften in Bernau
Auf der Bernauer Maifest auf dem Marktplatz, zu dem sich ab und zu sogar die Sonne sehen ließ, redete – neben dem Bevollmächtigten der IG Metall Ostbrandenburg, Peter Ernsdorf, und dem Panketaler Bürgermeister Rainer Fornell - Dagmar Enkelmann zu den Besucherinnen und Besuchern.
Auch der 1. Mai 2010 stehe, betonte sie, im Zeichen der Krise, die nicht nur eine Finanz- und Wirtschafts-, sondern eine gesellschaftliche Krise und noch lange nicht vorbei sei. In der kommenden Woche werde der Bundestag die Hilfen für Griechenland beraten. DIE LINKE werde dabei keiner Lösung zustimmen, die die Kosten wieder allein dem Steuerzahler aufbürde. Bis heute seien die Verantwortlichen für die Krise „nicht zur Kasse gebeten worden“, kritisierte Enkelmann. Es gebe keine Finanzverantwortungsgebühr, keine Börsenumsatz- und keine Millionärsteuer, keine Kontrolle und Regulierung der Finanzmärkte und keine Verbote spekulativer Finanzprodukte.
Der 1. Mai, so Enkelmann, stehe auch im Zeichen der Angst tausender Beschäftigter um ihren Arbeitsplatz – ob es die Belegschaften bei Karstadt oder bei Gubener Textilhersteller Laufaron sind. Auch für diejenigen, die noch Arbeit hätten, haben sich die Verhältnisse deutlich verändert. Für Enkelmann zeigt sich dies in der Ausweitung der Leiharbeit, der dramatischen Zunahme befristeter und von Teilzeitarbeit sowie im Rückgang des Lohnniveaus. „DIE LINKE fordert: Von Arbeit muss man leben können. Auch in Deutschland muss es endlich einen gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohn geben. Dieser Lohn steht den Beschäftigten zu. Sie haben ihn erarbeitet – er ist kein Almosen“, erklärte die Abgeordnete.
Zum Abschluss rief Dagmar Enkelmann die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, am 29. Mai den von Neonazis geplanten Aufmarsch in Bernau die Stirn zu bieten.
Einig zeigten sich Enkelmann und der IG-Metall-Bevollmächtigte Ernsdorf bei der mittäglichen Talkrunde u.a., dass an einem gesetzlichen Mindestlohn nach wie vor kein Weg vorbeiführe - auch wenn der Metaller die kommende DGB-Forderung von 8,50 Euro noch nicht so offensiv vertreten wollte. Ernsdorf verwies darauf, dass es dank der Kurzarbeit gelungen sei, viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor sofortiger Arbeitslosigkeit zu bewahren. Enkelmann zeigte sich damit nicht zufrieden. Sie erwarte von den Gewerkschaften, dass diese der jetzigen Politik, die Krisenfolgen vor allem auf die Bevölkerung abzuwälzen, mehr Widerstand entgegensetzten. Mit dem Panketaler Bürgermeister teilte sie die Hoffnung, dass es nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen zu einem Regierungs- und unter Umständen auch zu einem Politikwechsel dort komme.
23.04.2010
Gagrobatz in Eberswalde
Dagmar Enkelmann las zum „Welttag des Buches“
Am Ende einer anstrengenden Sitzungswoche hatte Dagmar Enkelmann am Nachmittag des 23. April 2010 eine eher schöne Verpflichtung. Als begeisterte Leserin ließ sie es sich nicht nehmen, am „Welttag des Buches“ in der Eberswalder Buchhandlung Mahler (www.ebw-buch.de) Schülerinnen und Schülern einer Hortklasse vorzulesen.
Die Begeisterung sah man ihr wie den Kindern an. Mucksmäuschenstill lauschten die Mädchen und Jungen, als Enkelmann vom schulbusverschlingenden Gagrobatz vorlas, über den Lehrer Herrn Ungeheuer erzählte, der sich bei Regen in einen klassenzimmerfüllenden Drachen verwandelt. Oder wenn sie die Geschichte von der Elefantendame las, die keine Lust mehr auf die Manege hatte und lieber den Gemüsestand drei Straßen weiter verputzte. Diese und andere Geschichten hat die Autorin Cornelia Funke aufgeschrieben, zu deren Fans Enkelmann seit langem gehört.
War es einst ein katalanischer Brauch, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken, ist dieser Tag mittlerweile zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“ (www.welttag-des-buches.de), zu einem weltweiten Feiertag fürs Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren.
Seit 1996 wird der „Welttag des Buches“ auch in Deutschland gefeiert. Buchhandlungen, Verlage, Schulen und Bibliotheken organisieren Veranstaltungen rund um Bücher und das Lesen. Ab 1997 ist auch die Buchhandlung Mahler mit von der Partie. Damals begann man mit 50 Kindern aus drei Schulklassen – 2010 brachte die Buchhandlung als Hauptakteur insgesamt 1300 Mädchen und Jungen aus Kitas und Schulen auf die Beine und vor die Bücher. Vorgetragen wurde natürlich nicht nur in der Buchhandlung, sondern die 43 Prominenten, die vorlasen, nutzten dazu noch viele andere Eberswalder Einrichtungen.
Dagmar Enkelmann hat sich auf jeden Fall vorgenommen, auch im nächsten Jahr das Anliegen dieses Tages, den Kindern das Lesen näher zu bringen, aktiv zu unterstützen. [weitere Impressionen...]
28.04.2010
Anita Tack und Dagmar Enkelmann unterwegs in Barnim und Märkisch-Oderland
Nach Besuchen in der Zepernicker Grundschule, dem Krankenhaus Bernau, der Brandenburg-Klinik in Bernau-Waldsiedlung sowie der Reha-Klinik in Bad Freienwalde sprachen die Politikerinnen in der „Arche“ Neuenhagen über Rot-Rot
Am Abend eines langen Tages debattierten die Brandenburger Gesundheitsministerin Anita Tack (DIE LINKE) und die Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) am Mittwoch, den 28. April, in der „Arche“ in Neuenhagen über ein halbes Jahr Rot-Rot.
Seit dem Morgen waren beide Politikerinnen in den Landkreisen Barnim und Märkisch-Oderland unterwegs gewesen, hatten in der Zepernicker Grundschule mit Kindern einer 2. Klasse und einer Expertin der Verbraucherzentrale ein gesundes Frühstück zubereitet, das ev.-freichkirchl. Krankenhaus Bernau und Herzzentrum Brandenburg, der nahen Brandenburg-Klinik in der Bernauer Waldsiedlung sowie die Reha-Klinik in Bad Freienwalde besucht...
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11.03.2010
Börnicke - vom Kleinod zum Schmuckstück?
Dagmar Enkelmann debattierte mit Experten und Stadtverwaltung
Um die weitere Entwicklung von Schloss und Gutsanlage Börnicke ging es bei einem Treffen, zu dem Dagmar Enkelmann Mitte März vor Ort eingeladen hatte. Zusammen mit dem Landeskonservator Prof. Detlef Karg, Vertretern des Automobilmuseums Börnicke und der Stadtverwaltung Bernau erörterte die Abgeordnete, wie zum Teil schon jahrelang angedachte Projekte schneller vorangebracht werden können.
Zu Beginn verschaffte sich die Runde einen Eindruck im genannten Pferdestall, in dem das Automobilmuseum Börnicke beheimatet ist. In dem Zusammenhang berichtete Rupert Stuhlemmer vom Museumsverein, dass an vorzeigbaren alten Fahrzeugen kein Mangel ist. Das Agrarmuseum Wandlitz wie auch weitere Museen, die vieles nur im Depot stehen hätten, wären bereit, Exponate nach Börnicke abzugeben.
Weil diese Fahrzeuge oftmals in einem schlechten Zustand sind und auch Privatleute oft nicht wissen, wo und wie sie ihre Oldtimer herrichten lassen können, wurde vor einiger Zeit die Idee geboren, in Börnicke alte Fahrzeuge nicht nur zu zeigen, sondern diese auch nach traditionellem Handwerk zu restaurieren und dafür neue, gefragte Fachleute auszubilden. Dazu hatte Dagmar Enkelmann auch den Kontakt zur Arbeitsagentur Barnim/Uckermark hergestellt. Die hat sich ihrerseits bereit erklärt, sich an einem solchen Projekt zu beteiligen. So könnte ins alte Gemäuer neues Wirtschaftsleben einziehen.
Auch die Leiterin des Bauamtes, Simone Rochow, bekräftigte im Gespräch den Willen der Stadt, aus dem „Kleinod“ Börnicke ein richtiges „Schmuckstück“ zu machen. Einig war sich die Runde darin, dass dies angesichts der Kosten und der finanziellen Möglichkeiten Bernaus nur „scheibchenweise“ geschehen kann. Auch für Prof. Karg hat Börnicke als Gesamtensemble von Schloss, Park, Museum mit Schauwerkstatt und Ausbildung, Gastronomie und Kultur durchaus eine Zukunft, es bleibe aber nicht mehr viel Zeit, mahnte er. Seiner Meinung nach müsse endlich ein tragfähiges Gesamtkonzept für das Ensemble auf den Tisch, das einmalige Investitionen und auch die Frage beantworte, wie sich das dann Gebaute langfristig finanziert.
Karg empfahl, sich zunächst auf die Schaffung einer Ausbildungsstätte für Fahrzeugrestaurateure samt Schauwerkstatt zu konzentrieren, dafür ein geeignetes Gebäude auszusuchen und für 2011 entsprechende Fördermittel zu beantragen. Enkelmann will dieses Vorgehen mit ihren Möglichkeiten als Abgeordnete unterstützen.
09.03.2010
Bushaltestelle in Schönow ist machbar
Schon lange wünschen sich die Schönower eine Bushaltestelle an der Bernauer Straße in Höhe der Verkaufsmärkte. Und dies nicht nur, um die Einkäufe bequemer nach Hause zu bringen, sondern auch als Verbindung zum Zepernicker S-Bahnhof für die Berufspendler. Mehrfach wurde diese Thematik in der SVV behandelt und immer lag es an Bedenken seitens der unteren Straßenverkehrsbehörde des Landkreises.
Nach einem Gespräch der Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE Dr. Dagmar Enkelmann mit der Leiterin der Behörde, Petra Stabenow, am 9. März 2010 könnte eigentlich die Einrichtung der Bushaltstelle losgehen, denn einer Genehmigung stehe nichts im Wege. Allerdings müssten entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden. Zum einen müssten in Höhe der Bushaltestelle ein bis zwei Bäume gefällt werden, damit die Wartenden durch den Busfahrer auch gesehen werden. Der entlang der Straße verlaufende Graben müsste in Höhe der Haltestelle durch Verrohrung befestigt werden. Auch dies ginge ohne Probleme. Damit die Bürgerinnen und Bürger auch über die Straße kommen, müsste eine Fußgängerquerung. Zum anderen sieht die Behörde es für notwendig an, auch unabhängig von der Bushaltestelle eine Fußgängerquerung einzurichten, denn zum Einkauf müssen viele Kunden die viel befahrene Berliner Straße überqueren. Wie Dagmar Enkelmann erfuhr, sind nicht einmal Bustaschen erforderlich. Dies sei sehr im Sinne der Behörde, da es offensichtlich vielen Autofahrern schwer fällt, zu warten, bis der Bus sich wieder in den Verkehr eingefädelt hat.
Nun liegt es in der Hand der Stadtverwaltung, das Vorhaben einer Bushaltestelle in Schönow in Gang zu bringen. Dagmar Enkelmann bleibt jedenfalls dran.
08.03.2010
Ansichten in BLAU
Seit dem 8. März können Besucher des Bürgerzentrums der LINKEN wieder eine neue Exposition bewundern. Aus Anlass des Internationalen Frauentages eröffnete die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann die Ausstellung der Bernauer Montagsmalerinnen. Unter der Anleitung der Malerin Ruth Fabig treffen sich die Kursteilnehmerinnen seit knapp 4 Jahren wöchentlich im Bürgerzentrum, um gemeinsam zu malen, sich auszutauschen und immer wieder neue Techniken in der Aquarellmalerei kennen zu lernen und auch anzuwenden. Eine Form ist die Gestaltung eines Motivs mit nur einer Farbe – diesmal blau. Es sind wunderschöne Ansichten entstanden, seien es Landschaften zu allen Jahreszeiten, Stillleben, Frühjahrsblüher oder ziehende Kraniche. Es lohnt sich, die Bilder anzuschauen. Möglich ist dies bis zum 7. Mai 2010 im Bürgerzentrum der LINKEN, Berliner Str. 17, immer montags bis freitags (mittwochs geschlossen) in der Zeit von 9 bis 17 Uhr.
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08.03.2010
Blumen zum Dank am Frauentag
Sicherlich – heute, wenn der Frauentag begangen wird, geht es nicht primär um den Kampf für die Rechte der Frau, wie sie Clara Zetkin vor 100 Jahren gefordert hat. Vieles konnte für die Frauen erreicht werden, um vieles müssen sie noch streiten. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist z.B. in Deutschland noch lange nicht erreicht, denn noch verdienen Frauen in Deutschland ca. 22 Prozent weniger als Männer. Für die Bernauer LINKEN und mit ihnen die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann ist der Internationale Frauentag auch Anlass, den Frauen mit einer Blume zu danken, sei es in den Kitas bei den Erzieherinnen, in den Seniorenheimen beim Personal und den Bewohnerinnen, sei es im Krankenhaus oder anderen öffentlichen Einrichtungen.
Dabei kam die Bundestagsabgeordnete ins Gespräch. In Schönow z.B. freuten sich Erzieherinnen schon auf den Umzug in die neue Kita. Die Patientinnen der gynäkologischen Station im Bernauer Krankenhaus nutzten die Gelegenheit, dem Personal für die gute Betreuung zu danken. Im Seniorenheim „Regine Hildebrandt“ wurde Dagmar Enkelmann schon erwartet, denn ihr Besuch ist schon zur Tradition geworden.
07.03.2010
Spende für neuen Flyer
Jedes Jahr finden ca. 17 000 Besucher den Weg nach Klosterfelde in das Internationale Artistenmuseum. Sicher wurde schon mancher durch einen Flyer dahingelockt. Doch nach 12 Jahren, so fanden die Museumsleute um Roland Weise, sollte ein neuer her. Der Geschäftsführer wandte sich dazu mit einer Bitte an den Verein der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und freute sich riesig, als die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann am 7. März 2010 einen Spendenscheck über 600 Euro überreichte. Nun steht der Herstellung des neuen Flyers nichts mehr im Wege. Wer weiß, wo er in der weiten Welt gelesen wird und vielleicht zu einem Besuch animiert.
[weitere Impressionen...] [Info zum Artistenmuseum...]
28.02.2010
Der Mann in der zweiten Reihe

Karl-Heinz Wendorff zu Gast bei den „Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann“
Mehrere Premieren erlebten die „Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann“ am Sonntag. Zu Gast im Bernauer Treff 23 war Karl-Heinz Wendorff, in der Region auch unter seinem Künstlernamen Carl von Breydin bekannt. Mitten in den „Offenen Worten“ verwandelte sich Wendorff denn auch in Carl von Breydin und gab – quasi als Welturaufführung – eine „Hymne“ für Bernau zu Besten, noch als Demoversion...
[mehr...]; [weitere Impressionen...]
27.02.2010
Besuch beim Barnimer Kinder- und Jugendfestival 2010
Zu einer schönen Tradition hat sich das Barnimer Kinder- und Jugendfestival entwickelt. Es besteht aus einem musikalischen und einem Tanzfestival. An diesem Wochenende strömten ca. 1 200 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von drei bis 16 Jahren in die Bernauer Mehrzweckhalle. Für die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann ist ein Besuch des Wettbewerbes selbstverständlich. Wie sie erfuhr, kamen die Teilnehmer nicht nur aus dem Barnim, sondern reisten aus dem gesamten Bundesgebiet an. Angesichts der Vorführungen zeigte sich das Publikum immer begeistert. Es war toll.
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18.02.2010
Bürgersprechstunde in der Bernauer Tafel e.V.
Auch in diesem Jahr führten Dr. Dagmar Enkelmann und die Juristin Halina Wawczyniak (beide MdB, DIE LINKE) in der Bernauer Tafel e.V. eine gesonderte Bürgersprechstunde für von Hartz-IV Betroffene durch. Erstaunlich übrigens, dass sogar ein ganzer Kurs der Bernauer Außenstelle des Berufsbildungswerks GmbH Eberswalde die Gelegenheit nutzte, um ihre Fragen an die Abgeordneten zu richten. Und nicht nur das. Sie berichteten von ihrer Weiterbildung, von ihren Erfahrungen bei der Findung von Praktikumsplätzen und die Vermittlung nach der Ausbildung.[mehr ...]
31.01.2010
Spanische Lieder als Zugabe
Sängerin Aurora Lacasa zu Gast bei den „Offenen Worten mit Dagmar Enkelmann“
Nicht nur „Offene Worte“ gab es im brechend vollen „Treff 23“ in Bernau am letzten Januarsonntag. Dagmar Enkelmann hatte die Sängerin Aurora Lacasa zu Gast. Als besondere Zugabe trug Lacasa a capella – also ohne instrumentale Begleitung – zwei spanische Lieder vor. Eines stammte, wie sie erzählte, vom spanischen Dramatiker und Dichter Federico Garcia Lorca, den Lacasa sehr verehrt. Lorca war 1936, im Alter von 38 Jahren, von rechten Nationalisten wegen seiner unbeugsamen Haltung für die spanische Volksrepublik ermordet worden.
Von Anfang an hatte das Publikum im Treff 23 die Lacasa ins Herz geschlossen. Die Sängerin, die nach wie vor spanische Staatsbürgerin ist, spann problemlos den Bogen von Werten wie Bescheidenheit, Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit in Kunst und Politik hin zu Anekdoten über Bühnenpannen oder spanische Weihnachtskuchen, bei denen der „Glückliche“, der die im Kuchen versteckte Münze findet, das Backwerk dann auch bezahlen darf. Als wirklich ungeplante Überraschung brachte ihre ehemalige Sportlehrerin Fotos der einstigen Schulklasse Lacasas aus Berlin-Pankow vorbei...
[mehr...], [www.aurora-lacasa.de]
14.01.2010
Sozialleistungen für Kinder zu gering
AG Senioren Eberswalde befragte die Bundestagsabgeordnete
Die AG Senioren der LINKEN Eberswalde hatte am 14. Januar 2010 zu einer Gesprächsrunde mit Dr. Dagmar Enkelmann, erste parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag und Sabine Stüber eingeladen. Eine vielseitig interessierte und aufmerksame Zuhörerschaft folgte den konkreten Informationen und Erläuterungen von Dr. Dagmar Enkelmann zum Wirken und zu den Aktivitäten der Fraktion. D. Enkelmann konnte berichten, dass 76 Abgeordnete der Fraktion, davon 16 mit Direktmandat und 40 Frauen, seit der Wahl im September ihren Platz in der parlamentarischen Arbeit gefunden haben. Das bestätigte Sabine stüber, die zur letzten Wahl mit Direktmandat in den Bundestag gewählt wurde.
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06.01.2010
Erstmals Spätsprechstunde - ein voller Erfolg

Gleich zu Beginn des Jahres führte Dagmar Enkelmann zum ersten Mal eine Spätsprechstunde in ihrem Bernauer Wahlkreisbüro durch - mit großem Erfolg. Gedacht war diese Form der Bürgersprechstunde vor allem für berufstätige Bürgerinnen und Bürger. Der große Andrang veranlasste die Bundestagsabgeordnete zur Entscheidung, diese Spätsprechstunde einmal im Quartal durchzuführen. Die nächste wird im April stattfinden. Weitere Auskünfte dazu bitte unter 03338-459543.
05.01.2010
Ausstellungseröffnung: Barnimer Landschaften in Öl
Im Bürgerzentrum der LINKEN eröffnete die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann zu Beginn des Jahres die erste Ausstellung. Zu sehen sind „Barnimer Ländschaften in Öl“ von dem Lindenberger Maler Ralf Bechtel. Seit zwanzig Jahren sucht Bechtel jede Möglichkeit, vollkommen unabhängig vom Wetter, in der Natur nach Motiven zu suchen und sie festzuhalten. Mit seinem Fahrrad oder Moped ist er dann in voller Ausrüstung (Staffel und Palette) unterwegs – inzwischen bis nach Freienwalde. Seine Lieblingsmotive findet er in Helenau und Biesenthal. Vom ersten bis zum letzten Pinselstrich entsteht das Bild vor Ort, normalerweise in Öl auf Hartfaserplatte mit einer Ausnahme – Öl auf MOZ (Märkische Oderzeitung). Auch dieses kann der geneigte Besucher hier betrachten. Das Bild in der Mitte zeigt einen Blick nach Rüdnitz.
Besichtigt werden können die Werke noch bis zum 4. März, immer montags, dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 9 bis 17 Uhr – am besten bei einer Tasse Kaffee. Weitere Informationen bitte unter 03338-459543.
11.12.2009
Weihnachtslesen in der Bernauer Kita Melodie
Hallo Frau Enkelmann… wurde die Bundestagsabgeordnete von den Vorschulkindern der Kita Melodie empfangen, als sie, bewaffnet mit einem großen Korb voller Süßigkeiten und einem kleinen Stapel Büchern, zum alljährlichen Weihnachtslesen eintraf. Ganz aufgeregt erzählten die Steppkes, dass heute der Weihnachtsmann käme und sie sich mit dem Frühstück doll beeilt hätten. Fast in Reih und Glied setzten sie sich auf den Teppich, lauschten gebannt den Angeführt-Geschichten und rätselten tüchtig mit. Selbst bei den Märchen schlichen sich Fehler ein, die aber dank der sehr aufmerksamen Kinder richtig gestellt werden konnten. Voller Begeisterung und wahrem Einsatz spielten Enkelmann und die Kinder das Märchen von den sieben Geißlein. Als Dank sangen die Kinder noch ein Weihnachtslied. Als der Weihnachtsmann dann endlich zu hören war, wie er die Stufen hinaufstapfte, gab es kein Halten mehr und Dagmar Enkelmann verabschiedete sich.
09.12.2009
Sprechstunde unterm Weihnachtsbaum
Ob es regnet oder schneit, etwas wärmer oder sehr kalt ist – die letzte öffentliche Sprechstunde der Bundestagsabgeordneten Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) findet immer im Dezember und unter dem Weihnachtsbaum auf dem Bernauer Marktplatz statt. So auch in diesem Jahr. In der Nähe des städtischen Weihnachtsbaumes fanden nicht wenige Bürgerinnen und Bürger den Stand, der mit Glühwein und Stolle lockte. Angesprochene Themen waren u.a. der Radfernweg und die Sorge über das Bestehen von „Eltern helfen Eltern e.V.“ Enkelmann hat für alle ein offenes Ohr und wird dafür Sorge tragen, dass entsprechende Antworten erfolgen.
Anliegen können Bürgerinnen und Bürger jederzeit an das Wahlkreisbüro, Berliner Str. 17, unter Tel.: (03338) 459543 oder per Mail an wkb-d.enkelmann@t-online.de richten. Im nächsten Jahr wird es eine Neuerung geben. Dann sollen im Rahmen einer Spätsprechstunde auch Berufstätige leichter die Möglichkeit erhalten, ihr Anliegen an die Bundestagsabgeordnete heranzutragen.
08.12.2009
Literarische Stunde: Mein Stern, Lanzelot, Bei Vollmond
„Es gibt im Barnim Kinder und Jugendliche, die mit ihrem wachen Blick, mit Spaß am Schreiben, Kritik an ihrer Umwelt und einer gehörigen Portion Phantasie in Texten mitteilen, was ihnen wichtig ist“, sagt Dr. Dagmar Enkelmann (MdB, DIE LINKE) als Schirmherrin der Bernauer Schreibwerkstatt des Vereins Schreibende Schüler. Die Abgeordnete hatte zu einer Literarischen Stunde eingeladen, wo Adrian Schauer, Mareike Sloma, Max Felix Gärtner, Lisa Kögler und Joceline Ziegler aus der jüngst erschienen Anthologie „Seidenspinner - jüngste Literatur aus dem Barnim“ im Bürgerzentrum der LINKEN vorlasen. Wenn Zehn- bis 14jährige sowohl persönlich Erlebtes als auch Fremdes und Außergewöhnliches in ihrer Freizeit aufschreiben, ist das etwas ganz Besonderes. Unter Anleitung der Germanistikstudentinnen und der Leiterinnen des Vereins, Ulrike Erdmann und Antje Samoray, treffen sich die Schülerinnen und Schüler einmal im Monat, um über ihre Texte von ganz besonderen Sternen, mutigen Rittern, Gruseligem bei Vollmond und Jungs, die nicht immer recht haben u.v.a. zu sprechen und diese zu vervollkommnen. Herausgekommen ist der vorliegende Band, der lesenswert ist und hoffentlich eine Fortsetzung finden wird.
[Website bbz - Schreibende Schülerinnen und Schüler]
29.11.2009
Kathrin Boron zu Gast bei "Offenen Worten"
„Olympische Spiele sind das Größte…“, verkündete die Weltklasseruderin Kathrin Boron, die von Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) in ihrer Talkrunde „Offene Worte“ am ersten Adventsonntag des Jahres begrüßt wurde. Dem in diesem Jahr letzten Gast in der Gesprächsserie lauschte das überwiegend sportinteressierte Publikum im Bernauer Treff 23 gespannt.
Boron erzählte, wie sie sie als Achtjährige in der Leichtathletik mit dem Sport begonnen hatte. Ihr ureigenster Wunsch, auf die Kinder- und Jugendsportschule in Potsdam zu gehen, veranlasste sie dann aber mit 13 Jahren, zu den Ruderern bei Dynamo Potsdam zu wechseln. Die Voraussetzungen dafür brachte sie mit – groß gewachsen, lange Arme und Beine.
In Potsdam saß Kathrin Boron übrigens zum allerersten Mal in einem Ruderboot. Bereuen sollte sie es nicht: Schon nach drei weiteren Jahren stellten sich 1986 die ersten Erfolge ein. Sie wurde im tschechischen Roudnice Juniorenweltmeisterin im Doppelvierer sowie 1987 in Köln Juniorenweltmeisterin im Einer. Seit 1992 gewann Kathrin Boron bei vier Olympischen Spielen Gold und ist achtmal Weltmeisterin geworden. Das Besondere gerade an den Olympischen Spielen besteht für sie darin, dass die Wettbewerbe in vielen verschiedenen Sportarten gleichzeitig und an einem Ort ausgetragen werden.
1991 begann Kathrin Boron eine Ausbildung als Bankkauffrau bei der Deutsche Bank AG in Potsdam, wo sie seit 1994 fest angestellt ist. Ausbildung und Arbeitgeber ermöglichten ihr, weiter das Training zu absolvieren, die Wettkämpfe zu meistern und – seit 2002 das Wichtigste in ihrem Leben – sich um Töchterchen Cora zu kümmern.
"Wie überwindet man denn bei einer so schweren Sportart seinen inneren Schweinehund, um sich regelmäßig dieser Anstrengung auszusetzen?“ lautete die letzte Frage von Dagmar Enkelmann. Und die allerletzte Antwort lautete: „Indem man an den Moment denkt, der am Ende der Anstrengung steht.“ Natürlich wurde ein Wunsch berücksichtigt: Die Gäste konnten die Olympiamedaillen anschauen, anfassen und dabei feststellen, wie schwer diese doch sind. Ein höchst interessanter Beginn der Adventszeit.
14.11.2009
DIE LINKE im Barnim nominiert Landratskandidatin
Zum Ende des Superwahljahres 2009 trafen sich die Mitglieder der Barnimer LINKEN am 14. November in der Bernauer Stadthalle zu ihrer Vollversammlung, die nicht nur Bilanz über die gefochtenen Wahlkämpfe ziehen, sondern auch die Weichen für das nächste Votum – Wahl des Landrates am 10. Januar 2010 – stellen sollte.
13.11.2009
Bundesweiter Vorlesetag 2009
Von Kühlschrank- und anderen Monstern
Wer hat als Kind nicht schon einmal an Gespenster oder Monster gedacht, wenn es abends in der Wohnung verdächtige Geräusche gab oder auf dem Boden Schritte trappelten. Zu diesen bekannten Erscheinungen bekamen Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse der Grundschule an der Hasenheide etwas "Nachhilfeunterricht" - als die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann den Mädchen und Jungen vom schulbusverschlingenden Gargobaz vorlas, ihnen über den Lehrer Herrn Ungeheuer erzählte, der sich bei Regen in einen klassenzimmerfüllenden Drachen verwandelt, oder über das gelbe Monster berichtete, welches nachts im Kühlschrank ganz besonders gern Pudding verschlang, oder auch von der Elefantendame, die keine Lust mehr hatte, in der Manege zu laufen und lieber den Gemüsestand drei Strassen weiter verputzte.
Diese und viele andere Geschichten hat die Autorin Cornelia Funke aufgeschrieben. Anlass für die besondere Lesestunde war der bundesweite Vorlesetag, an dem sich bereits zum 6. Mal Prominente engagieren. Denn: Vorlesen ist eine wunderbare Sache: Für alle, die vorgelesen bekommen – aber auch für diejenigen, die vorlesen. Und Dagmar Enkelmann beteiligt sich seit vier Jahren an dieser Aktion. „Wenn die Kinder die Bibliothekarin mit: ‚Dich kenne ich schon – aus dem Kindergarten’ begrüßen und ein Mädchen endlich ihren Bibliotheksausweis bekommt, die Kinder mir von ihren Büchern erzählen, dann habe ich mein Ziel erreicht – Kinder für das Lesen zu begeistern.“ So die Abgeordnete auf die Frage, warum sie sich so engagiere. Im nächsten Jahr wird sie wieder dabei sein.
02.11.2009
Enkelmann: Politikwechsel gestalten!
Am Montag fand in Oranienburg die vierte und letzte Regionalkonferenz der Brandenburger LINKEN statt, auf der die Verhandlungsgruppe des Landesverbandes den Entwurf des rot-roten Koalitionsvertrages mit den Genossinnen und Genossen diskutierte - diesmal aus den Landkreisen Oberhavel, Prignitz, der Uckermark und dem Barnim.
Nach der gut vierstündigen Veranstaltung erklärte Dagmar Enkelmann zu ihrer Sicht auf den Entwurf: "Ich unterstütze in weiten Teilen die Regelungen der Koalitionsvereinbarung. Die LINKE Handschrift ist erkennbar, vieles ist so mit der CDU völlig undenkbar. Manches hätte ich mir konkreter gewünscht. Eine dicke Kröte bleibt allerdings - die Energiepolitik. Mir geht es z.B. beim Thema CO2-Speicherung nicht darum, Forschung zu verhindern. Diese ist wichtig, wie die Bundestagsfraktion DIE LINKE schon im Sommer 2009 in ihrem Entschließungsantrag zum CCS-Gesetz der Bundesregierung bekräftigt hat. Bei meiner Kritik geht es um die Risiken von CCS, vor allem aber um das Ziel, eine zukunftsfähige und nachhaltige Energiepolitik und den Ausstieg aus der Kohle umzusetzen. Es stimmt: Mit der Koalitionsvereinbarung, besteht, wie Kerstin Kaiser betont, die Chance für einen Politikwechsel. Das heißt für mich: Wir gestalten den Politikwechsel - auch dort, wo er im Koalitionsvertrag noch nicht erreicht ist. Und: Wir gestalten ihn in der Regierung, in der Landtags- und der Bundestagsfraktion und zusammen mit Vereinen, Verbänden und Bürgerinitiativen."
Beschluss des Parteitages zu Energiepolitik
01.11.2009
Hubert Handke bleibt Bernauer Bürgermeister
Als Dankeschön für einen tollen Wahlkampf und trotz der Enttäuschung über die Niederlage bei der Wahl für das Bürgermeisteramt in Bernau bekommt Lutz Kupitz als würdiger Kandidat der LINKEN einen Blumenstrauß von der Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung Bernau, Dagmar Enkelmann, überreicht.
19.10.2009
Spendenübergabe an Frischluft Barnim e.V.
Als Dagmar Enkelmann ihr neues Buch "Liebe auf den ersten Blick?... " veröffentlichte, versprach sie, dass der Erlös aus dem Buch der Jugend- und Sozialarbeit in ihrem Wahlkreis gespendet wird. Heute konnte sie so eine Spende von 1000 Euro an den Jugendclub "frischluft" des Vereins Frischluft Barnim e.V. überreichen. Der Vorsitzende Matthias Brasching (2.v.r.) freute sich sehr über diese Zuwendung und Karsten Fischer (1.v.l.), Leiter des Jugendclubs, versprach, mit dem Geld dringend den Internetraum des Jugendclubs zu modernisieren.
18.10.2009
Offene Worte mit Dr. Edgar Most
„Haben Sie denn immer noch drei Tassen im Schrank…?“ Mit dieser Frage an Dr. Edgar Most überraschte Gastgeberin Dagmar Enkelmann das Publikum im vollkommen überfüllten Treff 23. Aus einer thüringischen Bergarbeiterfamilie stammend, genoss Moster eine strenge Erziehung und lernte so recht schnell den Umgang mit Geld – eine gute Voraussetzung für den späteren Bankier. Seine Mutter hatte im Küchenschrank 3 Tassen – eine für das Wirtschaftsgeld, eine für Anschaffungen und eine für die stille Reserve.
Nach Lehre und Fernstudium wurde Most mit 22 Jahren als Filialleiter nach Schwedt delegiert und mit 26 Jahren jüngster Bankdirektor der DDR. An ihrem Ende war er Vizepräsident der Staatsbank. Nach der Wiedervereinigung stieg er zum Vorstand der Deutschen Bank in Berlin und damit zum höchsten Deutschbanker aus dem Osten auf. Edgar Most redet gern und viel und nimmt auch kein Blatt vom Mund, wenn es um die deutsch-deutschen Zustände geht. Seit fast 20 Jahren warnte er vor dem jetzigen Debakel. "Wir sind noch lange nicht mit der Finanzkrise über den Berg. Noch mindestens zwölf Monate werden gebraucht, um hinter die Blasen der Spekulanten zu steigen", sagte er. Und: "Es wird noch einige Überraschungen geben." Der Staat sollte Verantwortung für das Funktionieren der Wirtschaft und damit der Gesellschaft übernehmen. Dieser müsse die Kontrolle der Finanzmärkte und die Austrocknung der Schattenbankwirtschaft organisieren. Der Staatssozialismus habe ja versagt, weil er überreguliert, und der Marktkapitalismus, weil er unterreguliert war. Die Alternative könne nur sein, die Proportionen zwischen Markt und Staat neu zu gestalten, auf nationaler und internationaler Ebene.
Wer noch mehr wissen mochte, konnte sich am Stand der Buchhandlung Schatzinsel eines der Bücher von Edgar Most, z.B. „Fünfzig Jahre im Auftrag des Kapitals“ kaufen und signieren lassen. Dagmar Enkelmann konnte aber versprechen, dass Dr. Edgar Most wieder nach Bernau kommt, u.a. zu einer Lesung in die Schatzinsel.
15.10.2009
Schülerinnen ergreifen die Initiative
Dieser Vor-Ort-Termin an einem sehr verregneten Donnerstag auf dem Schulhof der 3. Grundschule Bernau kam auf etwas ungewöhnliche Art zustande. Immerhin wandten sich die beiden Schülerinnen der 6. Klasse Lea und Belinda an die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann (DIE LINKE) und luden sie ein, mit ihr den Schulhof zu besichtigen und Wünsche zu äußern. Gemeinsam mit Vizebürgermeister Eckkard Illge und Schulamtsleiterin Marina Timmermann, sowie Lutz Kupitz (Bürgermeisterkandidat der LINKEN) und Christine Poppitz als Sozialausschussvorsitzende hörte sie sich die Sorgen der Schülerinnen und ihrer Lehrerin Frau Hertel an. Mit dem Bau der neuen Plansche gleich nebenan ist eine Neugestaltung des Schulhofes erforderlich. Berücksichtigt werden sollte dabei die räumliche Trennung von Hort und Schule. Für Ballspiele wird ein Ballnetz benötigt, einen ausgesprochenen Spielplatz für die Hortkinder gibt es nicht. Wie der Schulhof aussehen könnte, haben die Mädels bereits aufgemalt. Es wurde vereinbart, dass die Vorschläge dem Stadtplaner vorgelegt werden und der entstandene Gestaltungsentwurf mit den Lehrern und Schülern besprochen wird.
26.09.2009
Krimineller Abend im "Zickenschulze"
Vor der Wahl bei der letzten Abendveranstaltung, zu der Dagmar Enkelmann geladen hatte, ging es im Gasthaus "Zum Zickenschulze" in Bernau recht kriminell zu. Bei einer Henkersmahlzeit lauschten zahlreiche Gäste den humorigen Berichten aus dem Gerichtssaal, verfasst von Schriftsteller, Rechtsanwalt und Journalist Wolfgang Schüler, und amüsierten sich köstlich. Begleitet wurde der Autor von Hans Reißner und seinem Schlagzeuger Matthias Brandt, die im Stile der 20/30er Jahre Schwarzhumoriges, besonders vom Komponisten Georg Kreißler zu Gehör brachten. Viel Applaus war der Dank des Publikums.
26.09.2009
Wahlendspurt in Bernau
24.09.2009
Vor-Ort-Termin in Klosterfelde
24.09.2009
Sprechstunde in Prenden
24.09.2009
Sprechstunde in Lanke
22.09.2009
Friedrich, Paula und Max können nun wachsen
Mit tatkräftiger Unterstützung durch die Mädchen und Jungen der Kita "Pankekinder" und ihrer Betreuerin Rosi Beer pflanzten die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann und der Landtagsabgeordnete Ralf Christoffers im Zepernicker Robert-Koch-Park einen Bergahorn und eine Feldulme. Damit lösen sie ein Versprechen aus einem vormaligen Besuch des kleinen Parks mit den großen Bäumen, einem wunderschönes Beispiel der naturnahen Kleinparkgestaltung, ein. Die kleine Hanna taufte den Bergahorn auf den Namen Friedrich und Elias vergab für die Feldulme den Namen Anna. Doch die Knirpse wollten auch einen eigenen Baum, eine Tanne, pflanzen und erhielten hier durch die Abgeordneten Hilfe. Natürlich bekam auch er einen Namen. Janek schlug Max vor und alle waren einverstanden. Mögen Friedrich, Paula und Max wachsen und gedeihen. Auch diese Gelegenheit nutzten Bürgerinnen und Bürger für ein Gespräch mit den Abgeordneten.
08.09.2009
Wandlitzer Bürgerverein und Klosterfelder Bürgerkreis befragen KandidatInnen

07.09.2009
Liebe auf den ersten Blick? ...
"Es geht in meinem Buch nicht um die Liebe zu meinem Mann! ..." begann schmunzelnd Dagmar Enkelmann (DIE LINKE), die an einem Septemberabend in der Bernauer Buchhandlung Schatzinsel aus ihrem neuen Buch las. Vielmehr ging es um Ereignisse aus den letzten vier Jahren im Bundestag, die nicht an Aktualität eingebüßt haben. Geschichten u.a. über den Zusammenschluss der PDS und der WASG zur Partei DIE LINKE; über Emmely vom Supermarkt, die wegen zweier Pfandbonds nach 30 Jahren ihren Job verlor; über das hervorragende Langzeitgedächtnis der Ex-Bundestagspräsidentin Annemarie Renger oder eben auch über "Bahn oder Privatisierung geht vor Katastrophe". Letzteres hörte sich aktueller denn je an, denkt wenn an das Chaos bei der Berliner S-Bahn.
Von Buchhändlerin Sylvia Pyrlik befragt erläuterte Enkelmann, dass die Spenden für das Buch Erlös u.a. dem Verein Frischluft Barnim e.V. zur Verfügung gestellt wird, der Ferienfahrten organisiert, an denen besonders sozial benachteiligte Kinder teilnehmen.
Aufmerksam lauschten die Besucher Enkelmanns Ausführungen und hatten hinterher viele Fragen - sei es zum Krieg in Afghanistan oder auch zu politischen Konsequenzen nach den Wahlerfolgen der LINKEN im Saarland und Thüringen.
Im Anschluss musste Dagmar Enkelmann noch viele Bücher signieren.
04.09.2009
Plakate gegen das Chaos bei der S-Bahn
Endlich, glaubten die Fahrgäste der Berliner S-Bahn, normalisiert sich die Situation. Sie können wieder ohne Umwege oder lästiges Warten zur Arbeit oder nach Hause kommen. Mit einer Plakataktion, an der sich auch die Bundestagsabgeordnete Dr. Dagmar Enkelmann, der Landtagsabgeordnete Ralf Christoffers (r.) sowie Lutz Kupitz (Kreistagsabgeordneter) beteiligten, machten sie auf die Ursachen für das S-Bahn-Desaster aufmerksam. Mit der Privatisierung der Bahn ab 1993 wurden 20 Prozent des Streckennetzes, besonders im Regionalverkehr, stillgelegt, 10 Prozent der Bahnhöfe geschlossen. Um die Bahn für den Börsengang fit zumachen, wurde auch der Berliner S-Bahn die Gewinne der Jahre 2007 und 2008 in Höhe von 90 Mio. Euro abverlangt – Gelder, die besser in die Wartung der Züge gehört hätte. Waren es erst die fehlenden Sicherheitsüberprüfungen und der vom Eisenbahn-Bundesamt geforderte Rädertausch, so sind es jetzt defekte Bremsventile an den Waggons, die das Chaos wieder aufleben lassen.
Die Forderung der LINKEN bleibt daher: Endgültiger Stopp des Börsengangs der Bahn AG, Ausbau der Schiene als umweltfreundliches Verkehrsmittel und Gewinne der S-Bahn müssen in diese reinvestiert werden.
Dagmar Enkelmann: GO-Debatte zum Griechenlandpaket




























































































































































































































































































































